Gedanken zu unseren ersten Diskussionen (Teil 2)

Die Entwicklung von Windows 8

Einblicke in die Arbeit des Windows-Entwicklerteams

Gedanken zu unseren ersten Diskussionen (Teil 2)

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Wie bereits zu Beginn des letzten Beitrags angekündigt, möchte ich mir ein wenig Zeit nehmen, um den bisherigen Austausch über dieses Blog zu betrachten und näher auf einige der Argumente und Fragen einzugehen. Beim Blog "Die Technik von Windows 7" ("Engineering Windows 7" bzw. "E7") sind wir ebenso verfahren. Wir schließen an den letzten Beitrag an, in dem wir die Bedeutung von Feedback hervorgehoben haben, und gehen anschließend auf die Diskussionen zum Menüband, dem Metro-Stil und der Verfügbarkeit von Media Center ein.

Menüband

Wir dachten, dass die Neugestaltung des Dialogfelds zum Kopieren von Dateien enormes Feedback hervorgerufen hätte. Doch dann veröffentlichten wir unseren Beitrag zu Windows Explorer. Uns war durchaus bewusst, dass dies zahlreiche Reaktionen hervorrufen würde. Jeder, der schon einmal in einem Blog zu einem kontroversen Thema veröffentlicht hat, kennt das. Lassen Sie uns lieber über die Entwurfsentscheidungen sprechen als über die Verweise von Slashdot (viel mehr als bei anderen Beiträgen) oder die Leistung des Blogservers (unser Websitelayout wurde auf Effizienz optimiert).

Besonders wichtig ist der folgende Aspekt des Produkts. Ebenso wie beim Dialogfeld zum Auflösen von Dateinamenskonflikten zeigt sich bei näherer Betrachtung, (auf beiden Seiten) eine Tendenz, einige Dinge auszulassen und emotionaler zu argumentieren als nötig. Das ist wie bei einem Film, wenn eine bestimmte Szene für den Trailer ausgewählt wird und diese dann unbeabsichtigt die öffentliche Wahrnehmung des Films in eine bestimmt Richtung lenkt (oder sogar das Zielpublikum verändert). Die gute Nachricht lautet: Wir haben eine Menge zu besprechen.

Ohne die Inhalte des ersten Beitrags zu wiederholen, möchte ich hinzufügen, dass wir unserer Auffassung nach auf viele der Kritikpunkte eingegangen sind, von denen wir wussten, dass sie zur Sprache kommen würden. Wir haben uns für den Mechanismus des Menübands entschieden, und allen, die das für eine schlechte Wahl halten, können wir nur erwidern, dass wir anderer Meinung sind. Wir waren sicher (und es hat sich bewahrheitet), dass die Ablehnung des Menübands unter den Lesern dieses Blogs besonders stark ist. Diese Ablehnung, so nahmen wir an, würde eine Vielzahl an Kommentaren nach sich ziehen, ebenso wie das bei einigen Themen im Blog zu Windows 7 der Fall war. Diese Annahme hat sich als richtig herausgestellt.

Es wurde heftig über den Stellenwert des Mechanismus für unterschiedliche Kunden diskutiert, z. B. ob sich dieser an fortgeschrittene Benutzer oder Anfänger richtet. Die Ironie hierin liegt, dass die Menüs, die im weiteren Verlauf durch Symbolleisten vereinfacht wurden, ursprünglich einmal für Anfänger gedacht waren (während Poweruser die Tastatur verwendeten). Bei Kontextmenüs handelte es sich ursprünglich um Kurzbefehle für fortgeschrittene Benutzer, die jedoch bald von allen Nutzern verwendet wurden. Nun hören (und sehen) wir, wie Menüs und Symbolleisten als Tools für fortgeschrittene Benutzer herausgestellt werden. Sicherlich haben wir versucht, diese unterschiedlichen Mechanismen zusammenzuführen, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen – weniger unterschiedliche Mechanismen bedeuten automatisch weniger Platzaufwand für die Benutzeroberfläche. Obwohl es viele Meinungen gibt, ist uns bekannt, dass die Zufriedenheit mit den Produkten, in denen das Menüband verwendet wird, wesentlich höher ist. Zudem ist die Verwendung des Menüband wesentlich verbreiteter und tiefergehender. Ebenso ist uns bekannt, dass ein sehr kleiner Teil der Benutzer weiterhin unzufrieden ist. Aber das war auch schon bei Versionen vor der Einführung des Menübands der Fall, wenn auch offensichtlich aus anderen Gründen. Könnte es möglicherweise der Fall sein, dass immer eine kleine Gruppe von Benutzern unzufrieden ist, ganz gleich, was wir tun?

Mich hat das Feedback zum visuellen Mehraufwand am meisten interessiert. Die Rolle von "Metro" wurde angesprochen, und dass wir eine reduzierten grafische Oberfläche mit weniger sichtbaren Befehlen verwenden sollten, da die Benutzer jetzt auf Minimalismus setzen. Es ist offensichtlich, dass wir uns alle weniger wüschen – weniger angezeigte Funktionen bedeutet eine reduzierte Benutzeroberfläche und daher auch weniger Code, der geschrieben, getestet und gewartet werden muss. Doch Minimalismus bedeutet nicht, Funktionen zu verstecken oder nützliche Dinge schwer auffindbar zu machen. Minimalismus bedeutet, die Dinge auf wesentliche Features zu reduzieren. Die sich in diesem Zusammenhang stellende Frage hierbei ist dann im wesentlichen die Definition dieses Featuresatzes. Unser Minimalismusansatz liegt in der Vermeidung von in Ebenen verschachtelten Befehle und "Geheimfächern" mit Features, denn diese Mechanismen führen automatisch zu mehr Aufwand bei Konzeption und Code – auch Schaltflächen selbst verursachen Mehraufwand, nicht nur die Features, die über die Schaltflächen aktiviert werden. Mit diesem Ansatz zielen wir auf eine einheitliche Präsentation der Produktfunktionalität ab. Ebenso wissen wir, dass Minimalismus nicht bedeuten darf, den Funktionsumfang zu verringern. Dies gilt insbesondere angesichts des Feedbacks zu den zusätzlichen Features, die Benutzer in Explorer nutzen möchten.

Die progressive oder hierarchische Darstellung von Features gehört der Vergangenheit an – dabei waren einige Funktionen nur über die Tastatur, andere nur über Kontextmenüs, übergeordnete Symbolleisten, Symbolleisten, die ein- und ausgeblendet werden mussten, Menüs, Untermenüs usw. zugänglich. Mit dieser Vielzahl an Mechanismen ist niemandem gedient – außer denen, die viel Zeit haben. Selbstverständlich werden Sie sich standhaft gegen Änderungen wehren, wenn Sie viel Zeit investiert haben. Möglicherweise gehört dies zu den Auslösern des Feedbacks. Ich war ein besonderer Anhänger der "anpassungsfähigen Menüs" von Office 2000, die Benutzer im wahrsten Sinne des Wortes in den Wahnsinn getrieben haben. Auch bei diesen handelte es sich um den Versuch, die Benutzeroberfläche übersichtlicher und offener zu gestalten. Ein Fehlversuch ist kein fortlaufender Trend, sondern eher eine nützliche Lektion darüber, dass Verstecken nicht Vereinfachen bedeutet.

Uns steht noch viel Arbeit bei der Verfeinerung der Art der Befehlsorganisation, der Entscheidung, welche Befehle organisiert werden sollen (Netzlaufwerk verbinden, PowerShell) sowie bei den Standardeinstellungen und der grafischen Darstellung bevor. Wir beziehen das Feedback zu diesen Themen aktiv mit ein. Wir teilen das Ziel einer aufgeräumten Benutzeroberfläche. Ebenso verfolgen wir das Ziel, sicherzustellen, dass Benutzer die Aufgaben erledigen können, die sie erledigen möchten. Die Rolle der richtigen Verwendung von Daten ist in diesem Fall besonders wichtig, da so verhindert werden kann, dass kleine Datasets oder anekdotische Erfahrungen die Entscheidungen beeinflussen.

Beim Thema "Metro" wurde deutlich, dass bei einigen Benutzern Metro symbolisch für eine bestimmte Palette von Farben und Schriftarten steht und möglicherweise für die Auffassung von Steuerelementen. Auf einigen der gezeigten Screenshots wurde auf einige Sätze (weniger beliebter?) Befehle verzichtet. Hauptzweck der Änderung war jedoch die Verkleinerung der Gesamtpalette. Wir fanden den Vergleich mit einigen Metro-Anwendungen wie Zune interessant, wenn man diesen vor dem Hintergrund betrachtet, dass oftmals Anwendungen von Wettbewerbern Verwendung finden, die wesentlich „dichter“ sind, und dass Features gewünscht wurden, die in keinem der Media-Player (CODECs, Tags usw.) enthalten sind.

Wir nehmen uns dieses Themas an und versuchen ebenso, das Feedback aus diesem Forum einzuarbeiten, in dem Windows 7 als zu "blass" bezeichnet wurde. Wir haben aufgrund des Feedbacks in diesem Blog das Windows 7-Design bereits um kräftigere Farben und Pixel ergänzt. Selbstverständlich kümmern wir uns weiterhin um diesem Bereich, möchten jedoch allzu große Veränderungen am Stil, da zahlreiche Drittanbieteranwendungen die Benutzeroberfläche von Windows nachahmen, ohne die integrierten Metriken und Systemeinstellungen zum Abrufen der Palette zu nutzen (d. h. es können unschöne Abweichungen entstehen). Damit kommen wir zur Diskussion über den Metro-Stil.

Metro-Stil

Das Problem bei dieser Diskussion des Metro-Stils lag definitiv in der Reihenfolge unserer +Beiträge. Wir waren nicht sicher, ob wir uns zu Beginn abstrakt oder konkret äußern sollten. Vor dem Hintergrund, dass fast 6 Millionen Benutzer die Videodemo der Benutzeroberfläche von Windows 8 (eine besonders detaillierte Demo) gesehen haben, sind wir davon ausgegangen, dass die Nutzer mit dem entsprechenden Kontext vertraut sind. Das war möglicherweise nicht die glücklichste Annahme unsererseits. Außerdem wissen wir, dass es auch mit einigem Hintergrundwissen schwierig ist, sich ein umfassendes Bild von der Software zu machen, bevor diese zugänglich ist. Viele Produkte erscheinen besser oder schlechter, bis sie tatsächlich verwendet werden können. Ich bin sicher, dass wir in diesem Fall einiges zu bieten haben.

In vielen Kommentaren haben sich Leser primär zu Metro als etwas geäußert, dass ich als grafische Elemente der Benutzeroberfläche bezeichnen würde – es ging um Metro im Vergleich zu Aero. Wir haben die Punkte deutlich gesehen, an denen Aero die Vergangenheit darstellt und Metro die Zukunft. Damit haben wir unseren starken Wunsch nach einem neuen Erscheinungsbild der Windows-Benutzeroberfläche durch eine Überarbeitung im Metro-Stil zum Ausdruck gebracht. In diesen Kommentaren ging es meist um den Stil und "alt" im Gegensatz zu "neu". In der Regel erfolgen diese Details der grafischen Gestaltung zu einem späteren Zeitpunkt im Entwicklungsprozess. Wir sind fälschlicherweise davon ausgegangen, dies sei bekannt. Wir hätten die Bedenken zu diesem Thema ausräumen können, wenn wir hierauf hingewiesen hätten.

Die Diskussion hängt größtenteils davon ab, was Metro für Benutzer bedeutet. Beim Thema Metro-Stil für Windows 8, so wie wir diesen im vorherigen Beitrag behandelt haben, sehen wir viel mehr als lediglich einen Satz einfarbiger Anzeigen und weniger Steuerelemente (an Punkten, an denen es weniger Befehle gibt). Wir sehen hierin eine neue Plattform, eine Neuerfindung von Windows. Bezüglich Windows 8 bedeutet der Metro-Stil eine neue Art von Anwendung, eine Anwendung, die auf Grundlage der neuesten (und beliebtesten) Plattform entsteht und diese weiterentwickelt. Darüber werden wir auch auf der BUILD berichten. Im Video Nr. 1 sehen Sie Anwendungen im Metro-Stil im Einsatz. Auf der BUILD werden wir über die Merkmale dieser Anwendungen und die Tools sowie die Sprachen, mit denen diese Anwendungen erstellt werden können, berichten. Wir haben hervorgehoben, dass hier eine besonders funktionsreiche Plattform zur Verfügung steht, mit umfassenden Möglichkeiten für Anwendungen aller Art – von Medien über soziale Netzwerke bis hin zu Spielen und Büroanwendungen. Wir sehen diesbezüglich keinerlei Einschränkungen.

Der andere Teil der Diskussion drehte sich um den Desktop. Der Desktop hat für unterschiedliche Leser verschiedene Bedeutungen. Für einige handelt es sich wörtlich um den Ort, an dem wichtige Dokumente "abgelegt" werden (den wichtigsten aller Ordner). Andere verstehen darunter das Explorer-Fenster für die Dateiverwaltung (also eine Anwendung). Wieder andere begreifen den Desktop als eine Metapher für Windows (Symbolleisten/Menübänder, Menüs, MDI/SDI usw.) Einige Benutzer sehen im Desktop eine Anwendung, die "ständig" ausgeführt wird und nehmen Windows nur über "Datei öffnen" oder vielleicht noch das Startmenü wahr (beispielsweise Benutzer, die meist nur Outlook oder Word verwenden bzw. Photoshop, AutoCAD oder eine andere Anwendung). Für Benutzer, die häufig im Internet unterwegs sind, rückt der Desktop mitunter oftmals weit in den Hintergrund.

Das Einzigartige an Windows war immer der "offene" Ansatz bei der Benutzeroberfläche. Wir haben uns die Verwendung und Anpassung der Windows-APIs durch Benutzer zu eigen gemacht, durch die einzigartige Oberflächen entstehen. Unabhängig vom Kontext gibt es so etwas wie "den Desktop" gar nicht. Sicherlich gab es in der Vergangenheit Kritik daran, dass mit "Aero" keine einheitliche oder konsistente Darstellung erreicht wurde, nicht einmal innerhalb von Windows.

Wir betrachten den Desktop von Windows 8 als Anwendung: Sie können ihn verwenden oder nicht, so viel oder so wenig wie Sie möchten. Einige Leser haben den Wechsel zum Desktop als "etwas holprig" bezeichnet. Ich denke, es ist nicht mehr oder weniger holprig als der Wechsel zwischen anderen Anwendungen auch, wenn Sie die Vielfalt der unterschiedlichen Möglichkeiten in Betracht ziehen, eine bestimmte Aufgabe zu erledigen bzw. einen Zweck zu erfüllen. Moderne Websites (und mobile Anwendungen) versuchen nicht, Konsistenz zwischen verschiedenen Eigenschaften oder Anwendungen herzustellen, und die Shell eines Browsers kann das "Holpern" beim Wechseln von Registerkarten (oder Anwendungen) kaum verhindern. Wir setzen schon seit langem auf Anwendungen, die über Paletten und Symbolleisten verfügen, im Vollbild- oder Fenstermodus ausgeführt werden und MDI, integrierte sowie benutzerdefinierte Steuerelemente verwenden. Die Mechanismen zur Implementierung dieser Vielfalt gehörten zum Erbe des Desktops. Einige Benutzer wünschen sich mehr Einheitlichkeit oder Richtlinien. Als Mitglied des Teams, das die frühen Windows-Tools entwickelt hat, weiß ich, dass wir dies versucht haben. Doch selbst bei den einheitlichsten Plattformen streben Entwickler unterschiedliche Entwürfe an und erstellen ihre Benutzeroberflächen für bestimmte Zwecke. Daher gibt es Abweichungen bei der Darstellung. Einheitlichkeit war in einem anderen Zeitalter die Antwort auf Komplexität. Heute sind wir umgeben von den unterschiedlichsten digitalen Benutzerschnittstellen, auf die wir uns bereitwillig einstellen (ebenso, wie sich Benutzer auf eine Vielzahl unterschiedlicher Druck- oder Videoformate eingestellt haben, während diese von den ersten Versionen weiterentwickelt wurden). Die Antwort heute ist die Funktionalität eines Entwurfs im vorgesehenen Kontext.

Angesichts dieser Vielfalt können wir mit Sicherheit sagen, dass der Wechsel vom Metro-Stil zum Desktop harmonisch erfolgen wird – so harmonisch wie der Wechsel zwischen modernen Anwendungen oder Websites. Nahtlose Übergänge entstehen nur durch Orchestrierung auf oberster Ebene – deswegen gibt es Wechsel zwischen Anwendungen, das Andocken von Anwendungen oder das Umschalten zwischen Anwendungen und dem Desktop mit ALT-TAB. Das sind alles Mechanismen, die einfach funktionieren. Ebenso wie die Animationen funktionieren und Kopieren und Einfügen funktioniert. Sogar die Überbrückung zwischen älteren Applets der Systemsteuerung wird funktionieren.

Zu diesem Thema wäre noch weit mehr zu sagen. Ich möchte nur einige der Punkte ansprechen und die Überlegungen von mir und dem übrigen Team beim Durchgehen der Diskussion erläutern. Ich denke, dass wir mehr unternehmen müssen, um das Produkt zu präsentieren. Und vielleicht haben wir uns dahingehend geirrt, dass wir bislang zu wenig transparent waren. Doch das wird sich ändern. Die BUILD findet bereits in wenigen Tagen statt.

Media Center

Obwohl dies nicht zu den Hauptthemen des Feedbacks gehörte, habe ich ungefähr 50 E-Mails zu Media Center bekommen. Ich kann den Kunden versichern, dass Media Center in jedem Fall in Windows 8 enthalten sein wird. Daran besteht kein Zweifel bestehen. . Obwohl Media Center von Testern der Vorabversionen stark befürwortet wird, müssen wir noch daran arbeiten, dass Qualität und Kompatibilität mit Add-Ins die Erwartungen füllen können, die selbst an eine Vorabversion gestellt werden (wie bei jeder Version von Windows ist das Sicherstellen der Kompatibilität eine der Aufgaben, die den größten Aufwand erfordern. Beispielsweise müssen wir bei der Arbeit an der zugrunde liegenden Video-Engine sicherstellen, dass neue und erweiterte Funktionen auch entsprechend genutzt werden können).

In den kommenden Monaten werden zahlreiche Benutzer Vorabversionen von Windows 8 testen. Wie jeder weiß, gelten Anfangs zwei Voraussetzungen. Zum einen ist die Software nicht fertig, und es folgen noch Änderungen – Funktionen werden hinzugefügt oder entfernt. Zum anderen werden die unterschiedlichen Editionen oder SKUs erst gegen Ende des Entwicklungsprozesses (wenn die Markteinführung bevorsteht) entwickelt und angekündigt.

Media Center wird in den ersten Builds der Vorabversionen nicht enthalten sein. Auch einige andere Features/Fähigkeiten sind in diesen Builds nicht enthalten, einschließlich: Windows 7-Spiele, DVD Creator, Upgrade Setup, .NET 3.5 (ich lasse Platz für einige andere relativ wenig genutzte Elemente). Dies hat sowohl technische als auch geschäftliche Gründe.

Wenn die Markteinführung näher rückt, werden wir sicherlich erläutern wie nicht nur diese, sondern alle Features des Produkts verfügbar gemacht werden. Außerdem ist es zu früh, über einzelne Windows SKUs zu sprechen. Wir haben dieses Feedback zur Kenntnis genommen und müssen dies in Einklang mit dem Feedback unserer Geschäftspartner bringen, die einen anderen Ansatz verfolgen. Alles zu seiner Zeit. Interessanterweise kam im Feedback zu Media Center mehrheitlich zum Ausdruck, dass wir dieses auf jeden Fall einbeziehen sollten, auch wenn dadurch der Preis steigt. Bislang ist Media Center Teil der "Premium" SKUs von Windows.

Zusätzlich sagten viele Leser, dass alle ihrer Bekannten Media Center verwenden. Wie gesagt, wir möchten Media Center in Windows 8 aufnehmen, doch möchte ich zunächst etwas zu den Nutzungsdaten sagen. Diese Daten waren keinesfalls ausschlaggebend dafür, dass wir Media Center nicht in die ersten Builds der Vorabversionen aufgenommen haben. Wir stehen zu Media Center.

Aus unseren Tester-Telemetriedaten für den Monat Juli geht hervor, dass Windows Media Center von 6 % der Windows 7 Benutzer weltweit gestartet wurde, der Schwerpunkt lag hierbei in Russland, Mexiko und Brasilien (Häufigkeit und Nutzungsdauer). Jedoch öffnen die meisten Benutzer Media Center nur aus Neugierde, nur ein Viertel (25 % von 6 %) dieser Benutzer verwendeten die Software länger als 10 Minuten pro Sitzung (individuelle Durchschnittswerte) und bei 59 % der Media Center-Sitzungen (bei diesen 6 % der Benutzer) fand praktisch keinerlei Aktivität statt (Verwendung von weniger als einer oder zwei Minuten). Meist wurden Fernsehsendungen angesehen, und wenig überraschend sind herkömmliche Medien (DVD und CD) weniger häufig (dieser Wert fällt weiter) als streaming- und dateibasierte Inhalte. Im Vergleich dazu sind Media Player (66 % der Windows-Benutzer im Juli) und IE (88 %) beliebte Anwendungen für alle Arten von Medieninhalten, einschließlich einer steigenden Anzahl an "Premium"- und Streaming-Inhalten. Auch hier zeichnet sich die große Vielfalt der Windows-Verwendung ab.

 

Dies waren einige der Hauptthemen im Feedback zu unserer ersten Beiträgen. Genau wie bei dem Blog "Die Technik von Windows 7" haben wir uns die Zeit genommen, die Diskussion zu "steuern" und zu reflektieren. Negatives Feedback und Begeisterung für unsere Arbeit – was könnte besser sein, als die Arbeit an etwas, dass viele Menschen so sehr interessiert. Es ist zweifellos ein Kompliment, mit welchem Einsatz Sie an diesem Blog und unserer Arbeit teilhaben, ohne die eigentliche Software je verwendet zu haben Wir konzentrieren uns auf die BUILD und darauf, sicherzustellen, das wir unsere bisherige Arbeit angemessen präsentieren. Selbstverständlich freuen wir uns auch darauf, diese Diskussion fortzusetzen. Ich erwarte mit Spannung die persönlichen Gespräche auf der BUILD und hier im Blog.

– Steven

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