Auf der XTOPIA 2008 hat Web 2.0 Evangelist Oliver Berger über Social Communities einen interessanten Vortrag gehalten (One Net Fits All – Eine Gedankenreise in die Zukunft der Social Communities - http://www.xtopia-konferenz.de/Business_Track_xt08.mspx?ActiveID=1218#OneNet).

Wenn ich mir mein aktuelles Kommunikationsverhalten ansehe, falle ich in die Kategorie "Kommunikations-Geek". Wo vor knapp einem Jahr neben dem Klassiker Telefon und Email gelegentlich noch der Messenger zu meinen Kommunikationstools gehörten und ich auch zu denen gehörte, die regelmässig ihr XING Profil aktuell hielten, hat sich das in den letzten Monaten rapide geändert. Intern kam zum Messenger noch unser UC Tool Communicator hinzu, was eigentlich zum beliebtesten Mittel gehört, sich mit Kollegen auszutauschen. Mail hat natürlich immer noch seine Daseinsberechtigung, kommt aber meistens nur dann zum Einsatz, wenn Externe im Spiel sind oder etwas "quasi dokumentiert" werden muss.

Mit einem Geschäftspartner tauschen wir uns sogar über Twitter aus. Irgendwie verrückt! Neben dem Blog hab ich mich auch zu Profilen bei LinkedIn, Wer-kennt-wen und Facebook hinreissen lassen.

Ich finde es persönlich toll, daß es inzwischen so viele Möglichkeiten gibt. Man kann das optimale Tool wählen, hinsichtlich Ort, Zeit und Präverenz des Adressaten. Leider führt meiner Meinung nach alles zu Kommunikationsstress.

Hab ich jemanden vergessen? Liest er auch wirklich seine Nachrichten bei wer-kennt-wen? Ist dies ein guter Kontakt bei XING oder sammelt derjenige nur Kontakte, um sich wichtig zu fühlen?

Mit Oliver Berger hatte ich länger darüber diskutiert, ob man nicht eine META-Ebene bräuchte, die alles verwaltet. So war auch unsere Thema für die XTOPIA entstanden.

Die Computer Zeitung hatte es umschrieben mit: Social Networks: Ein Metanetzwerk für alle? (http://www.computerzeitung.de/articles/social_networks_ein_metanetzwerk_fuer_alle:/2008048/31740215_ha_CZ.html?thes=&tp=/themen/anwendungen/&page=1)

Ach ja, hab festgestellt, daß es doch am besten ist, ab und zu zum Telefon zu greifen ;-) geht einfacher und schneller. Und wenn man die Leute persönlich trifft, kann man auch Spaß haben.