June, 2007

  • UX-Strategie | Der User Experience Blog ♣♦♥♠ Gedanken, Neuigkeiten, Ideen

    MS Surface: Präsentation mit ein paar key use cases

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    Auf der Suche nach mehr Infos zu MS Surface bin ich auf das folgende Video auf On10 gestossen (http://www.on10.net/Blogs/larry/first-look-microsoft-surfacing-computing/). Hier wird wirklich in aller Ruhe auch mal ein bisschen auf die Interaktionen bei einigen key use cases eingegangen.

    Surface_on10

    So zum Beispiel beim Einsatz in einem Shop, im Restaurant oder Zuhause.

    >>> Vor allem der Teil mit dem Pinsel und dem use case (split-the bill) finde ich seeeeeehr cool :)

    >>> Die Geschwindigkeit des Systems scheint sehr hoch zu sein

    >>> Es ist wirklich mit WPF realisiert

    >>> Läuft (entgegen irgendwelchen Gerüchten) tatsächlich auf VISTA :)

    Sobald es weitere Infos zu Surface gibt, werdet ihr sie hier finden.

    Und: Ja, ich versuche ein Gerät so schnell wie möglich nach D'land zu bekommen :)

    Clem,
    UXE

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    User Experience Evangelist: FAQ, Teil 1

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     Danke für das Interesse. Nachfolgend habe ich den ersten Teil der angekündigten FAQs zur Rolle des User Experience Evangelisten aufgelistet. Geordnet nach Häufigkeit der Fragen. Ich habe mir die Freiheit genommen, ähnlich klingende Fragen zu clustern :)

    ---

    1) Macht Microsoft jetzt auch Usability Beratung? (15x)
    Nein, machen wir nicht, jedenfalls nicht in Projekten. Man könnte sagen, wir bereiten das Feld, wir sensibilisieren für das Thema, wir vermitteln Grundzüge und Wirkungsgefüge.

    2) Macht Microsoft jetzt auch Website-Analysen? (15x)
    Nein, machen wir nicht. Wozu auch? :)

    Cl_grins3) Macht Microsoft jetzt auch Screen-Design? (12x)
    Nein, machen wir nicht. Es gibt von Microsoft allerdings ein Developer / Design Programm Paket (Expression Studio) die u.a. für Web Design und Frontend-Development gedacht ist.

    4) Warum „Evangelist“? (12x)
    Im etymologischen Sinn bedeutet Evangelist ja nichts anderes als „Verkünder einer guten Nachricht“. Und genau so sehen wir uns: Unsere Nachrichten umfassen starke Kernaussagen und Überzeugungen:

    · Systeme sollen effektiv und effizient sein sowie den Nutzen zufriedenstellen

    · Systeme sollen auch emotional ansprechend gestaltet werden

    · Kontextsensitiv und Anwendungsorientierung hilft mehr als starre Ordnung

    · Systeme sollen gute ergonomische Qualität haben

    · Systeme sollen auch Fun-of-Use unterstützen

    · Schlechte Software macht krank

    · Gute Usability von Software hat einen großen Business Value

    Etc.

    5) Warum „User Experience Evangelist“ und nicht „Usability Evangelist“? (11x)
    Um deutlich zu machen, dass für uns das holistische System im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht, hat sich Microsoft für den Begriff „User Experience“ entschieden. Also umfassen wir damit Mensch, System/Software, Umgebung, Anwendungskontext, Usability und Emotionalität.

    6) Bist du für eine spezielle (MS) Technologie zuständig? (9x)
    Nein. Ich bin (auch organisatorisch) keiner speziellen Technologie verpflichtet. Schließlich ist User Experience ja auch nicht an eine spezielle Technologie gebunden, sondern verhält sich sozusagen „horizontal“ zu verschiedenen Technoloien und Software-Lösungen.

    7) Kann ich an dich meine Probleme, Anregungen, UI Kritiken bezüglich Microsoft Produkten senden? (8x)
    Nicht wirklich. Für die MS Consumer und Business Produktlinien sind Kollegen bei Customer Care und im Endeffekt die Produkt-Teams in Redmond zuständig (Ausnahme: Bei Fragen Rund um das oben genannte Expression Studio kann ich gerne weiterhelfen). Da ich an keinem speziellen MS Produkt arbeite, bin ich hier wohl keine gute Adresse. Für solches Feedback gibt es die üblichen Kanäle. Meine Aufgabe innerhalb der Developer Platform & Strategy Gruppe in D’land ist die Kooperation und Kommunikation mit Partnern, Kunden und der Community.
    Vielleicht hilft hier ein (wirklich hinkender) Vergleich. Otto Pasulke hat Knuftel-Puftel-6 Zylinder Roadster. Allerdings ruckelt die Karre ab 340 km/h aus unerfindlichen Gründen... vor allem auf der Strecke Kehl-Strasbourg. Herr Pasulke wird wohl kaum einen Brief an die Strategie-Abteilung der deutschen Niederlassung von Knuftel-Puftel Automobiles, Hau-Weng (South-Pangea) senden... oder?

    8) Ich habe gehört, dass du dich auch um Spiele kümmerst? (5x)
    Ja, in gewisser Weise auch… Spiele sind ja auch nichts anderes als Software-Systeme mit denen der Mensch interagiert. Und natürlich ist UX besonders bei Spielen ein sehr attraktives Feld. Ich hoffe in Zusammenarbeit mit meinem Kollegen der sich speziell auch um die Games-Developer Szene kümmert, einige interessante und coole Sachen zu machen.

    ---

    Bald kommt der 2. Teil, der sich vor allem um die Inhalte meiner Tätigkeit dreht.

    Clem,
    UXE

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    Oh süßes Verlangen... simulierte Physik

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    Hallo,

    Aus der game development community erreicht mich ein Link zu einer Site, die einige coole Siumlationen zeigt. Wenn ich coole Simulationen meine, dann ist das eigentlich untertrieben... :)

    Nicht neu dürfte sein, das bei vielen Spielen (angefangen von Sportsimualtionen bis zu den FirstPersonShootern) die möglichst realistische Abbildung der Physik eine große Rolle spielt.

    physics1

    Eine gute simulierte Phsyik hält den Formel 1 Boliden auf der Straße (oder trägt ihn in der Kurve aus derselben :), sie lässt die Bruchstücke der gerade explodierten Brücke korrekt in die Landschaft klatschen, sie lässt eine stolze Fahne täuschend echt in der Sommerbrise wehen.

     

     

    Keine Frage: Simulierte Physik trägt enorm zum Spielerlebnis und damit zur gaming UX bei.

    physics2

    So erklärt sich, dass mir beim Ansehen der Videos auf http://gameplanets.blogspot.com/2007/06/physics-simulations.html die Tränen der Freude gekomen sind.

    Der reine Genuß. Viel Spaß bei Gucken!

    Clem,
    UXE

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    Flowchart-Notation für User Interface Design

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    Immer wieder kommen Fragen zum "richtigen" Tool für Interaction Design oder Information Architecture usw.

    Ja, ich weiß, es gibt das eine oder andere Produkt, ein jedes mit dem einen oder anderen vorteil. Nein, ich will hier keine Produkt-Diskussion lostreten :)

    flowchart - small

     

    Lasst mich einen Schritt zurück gehen. Mich interessiert eine etablierte "Schreibweise", die man (amüsanterweise) auch ganz gut in der Papierform benutzen kann.

    Da gibt es die gängige Flowchart-Notation, die sich hervorragend für die gängien Aufgaben eines Usability Engineers (oder wie auch immer die Berufsbezeichnung ist) eignet.

    Einige Argumente, die für Flowchart-Notation sprechen:

    * ist produkt-unabhängig

    * ist auch in anderen Disziplinen bekannt

    * ist auch international etabliert

    * keiner kommt auf die Idee "oh, das UI ist ja schon fertig..." :)

    * ist schnell anzuwenden

    * Änderungen sind einfach möglich

    * Anbindungen an Daten-Modelle und/oder Systemarchiteturen sind sehr einfach machbar

    * gängige Modelle der MMI / Dialoge sind bereits enthalten (manuelle Eingabe, Meldung an Nutzer, Anzeige)

    * in einigen Programmen sind Verlinkungen möglich, die übliche Flowchart-Verweise interaktiv werden lassen

    * Anwendbar für Dialog Design, Site-Maps / IA, Szenarien (Ablaufmodelle), Prototyping

    Als Gegenargument höre ich of t "zu technisch". Ich vermute, man zielt hier auf den doch sehr abstrakten Charakter ab, der solchen flows zugrunde liegt. Für mich ist das eher ein Vorteil, denn ich bin kein visueller Designer. Diese können sich anhand des Flow-Charts einen Überblick pber die geforderten Interaktionsobjekte, Sichten und Abhängigkeiten machen....

    Allerdings nur, wenn sie sich bereit erklären, diese Notation "lesen zu lernen" :)

    Clem,

    UXE

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    Wo ist Daniel?

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    woistdaniel Kaum schaut man mal nicht den Kollegen über die Schulter :), schon entstehen die befremdlichsten Sachen. So hat Daniel W. ein bisserl mit seinen GPS Daten und Virtual Earth gespielt... und schon bekommt man einen neunen Blick auf München... und auf die Gewohnheiten eines "Mittdreißigers" in München ;)

    Wer Lust hat, kann/soll gerne mal auf www.woistdaniel.de 'rumspielen.

    Bitte keine Kommentare zur Usability, hier werden wir in den nächsten Wochen noch ein Update basteln. Wenn es soweit ist, sag' ich Bescheid :)

    Ausserdem sollte klar sein, das dies eine Fingerübung ist und nicht der Launch des neusten "Big Brother" Tools.

    Clem
    UXE

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    Microsoft Surface UX

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    MSsurface_small

    Der Tisch als Monitor, Eingabegerät, PC, Buchungssystem usw...

    Wer sich mal die PreView Site zu Microsoft Surface (www.microsoft.com/surface) ansieht, möchte am liebsten gleich mal mit dem Gerät 'rumspielen :)

    Ein DM basiertes UI (ganz in WPF gebaut) was (wieder mal :) einen Paradigmenwechsel einläuten soll/kann/ wie auch immer.
    Es ist vor allem für Infotainment-Systeme interessant (kann man in den Demos auch sehen). Die Kollegen in Redmond sind von ersten Test-Ergebnissen begeistert und auch die Applikationen sehen gut aus. Ich habe es leider selbst noch nicht live gesehen, hoffe das aber bald nachzuholen.
    Wenn es irgendwie möglich sein sollte, einen MS Surface Tisch nach D'land zu holen, sage ich Bescheid! Versprochen.

    Clemens, UXE

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    Was bedeutet "User Experience"?

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    User Experience beschreibt das Gesamterlebnis eines Nutzers bei Verwendung eines Produktes oder Systems in einem gegebenen Handlungskontexts und in einer gegebenen Umgebung. Wie so oft wirkt eine wörtliche Übersetzung aus dem Englischen etwas hölzern (User = Nutzer, Experience = Erlebnis), auf der anderen Seite zeigt sie aber doch den richtgen Weg. Wichtig ist, dass der Nutzer im Mittelpunkt steht. User Experience ist kein Synonym von Usability. Allerdings bestehen engste Verbindungen zwischen den beiden Begriffswelten. So umfasst "Usability" zwar auch das Gebiet der User Experience, letzerer Begriff hingegen macht jedoch im Gegensatz zu Usability keine qualifizierende Aussage.
    Ein Beispiel soll das verdeutlichen:
    > Ein Online-Shop wurde mittels Usability Kriterien gestaltet. Der Kunde nimmt das Angebot an, die Nutzer verweilen lange auf den Seiten des Online-Shops, die Transaktionen werden erfolgreich durchgeführt, kurz: die Kunden lieben den Shop :)
    Gegenbeispiel:
    > Ein Spiel wurde mit der neusten, schnellsten 3D-Engine entwickelt. Die nachgebildete Physik ist atemberaubend, wie auch die Details und das Gameplay. Der User kann sogar eigene Avatare hochladen, kurz: Die Spieler lieben das Game: Die Usabilityallerdings lässt zu wünschen übrig. Das Profil des Spielers kann nur umständlich gepflegt weden. Die Navigation ist inkonsistent. Wenn man einen Avatar angelegt hat, kann dieser nicht mehr verändert werden...

    Wie gesehen, bedeutet "gute" User Experience noch lange keine gute Usability. Wenn wir jedoch im Rahmen der Usability/Ergonomie eines interaktiven Systems auch die User Experience berücksichtigen (wird u.a. in den Normen "suitability for engagement" genannt), so wird aus dem undeutlichen Begriff plötzlich eine valide Messgröße.

    Clem, UXE

     

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    Ächz... Blog gestartet: Clemens' User Experience Blog "UX-Strategie"

    • 0 Comments

    Nun isses soweit. Ich habe meinen Blog eingerichtet. Zwar zunächst nur als "DRAFT", weil ich sicher die nächsten Tage noch daran 'rumschrauben werde.

    Wer schreibt hier?
    Clemens Lutsch, User Experience Evangelist bei Mircosoft Deutschland
    Um was geht es?
    User Experience, Methoden, Prozesse, Strategien, Produkte, Erlebnisse, Ideen, Gedanken, Amüsantes und Ärgernisse, Vorkomnisse und vieles mehr...

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