January, 2008

  • UX-Strategie | Der User Experience Blog ♣♦♥♠ Gedanken, Neuigkeiten, Ideen

    UX Track auf der MIX 08

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     mixuxLogo Na das ist doch eine gute Neuigkeit. Auf der MIX 08 (www.visitmix.com), der Mutterkonferenz unserer XTOPIA, gibt es nun einen dezidierten UX Track. Falls jemand fragen sollte: "MIX????": Die MIX ist die Designer/Developer/Business Web Konferenz von Microsoft, die dieses Jahr vom 5.3. - 7.3.2008 in Las Vegas stattfindet. Letztes Jahr hat Microsoft Deutschland das Konferenzkonzept aufgegriffen und die XTOPIA in Berlin durchgeführt (in anderen Ländern liefen ähnliche Konferenzen unter dem Namen ReMIX).

    Nun kann der geneingte UX-Interessierte unter http://visitmix.com/2008/mixux.aspx sich das (ich bitte den Ausdruck zu entschuldigen :) ziemlich geile UX Programm ansehen.

    Zum Beispiel wird dort David Armano von Critical Mass mit dem Vortrag "From Long Tail to Fuzzy Tale: Why 'Fuzzy' Is the New Clear" zu hören sein.

    Und wer schon immer wissen wollte, wie MS Office zu seinen Ribbons kam, sollte "The Story of the Ribbon" von Jensen Harris lauschen.

    Also, auf zur MIX 08: The Next Web Now :)

    Clemens

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    Software tut ja nicht weh... oder?

    • 1 Comments

    Heute in der S-Bahn las ich in meinem Lieblingszeitung mit Bestürzung eine Nachricht über einen 15-jährigen Belgier, der nach einer exzessiven Spielsession ins Koma gefallen war. Um im stundenlangen Spielmarathon wach bleiben zu können, hat er sich Kaffee und Energydrinks vollgepumpt. Nach einem Tag TILT ist er wieder zu Bewusstsein gekommen und räumte ein, dass er süchtig sei (Süddeutsche Zeitung vom 14.1.2008, PANORAMA Seite 10)

    Nun höre ich immer wieder Meinungen, Software-Ergonomie (aus Usability genannt) und die daraus entstehende User Experience seien ja ganz wichtig, aber so richtig schädlich für den Menschen ist unergonomische Software nicht. Wenn auch der beschriebene Fall sehr extrem ist, so zeigt er doch, dass eine User Experience die vordergründig funktioniert auch sehr wohl Schaden anrichten kann. Es scheint eben so zu sein, daß die User Experience des Spieles potentiell bei einigen Spielern suchtauslösend ist. Das hat natürlich weniger mit der Art und Weise zu tun, wie die Software entwickelt wurde. Es geht vielmehr um die Story, die Interaktionsmöglichkeiten, der gestalterischen Umsetzung, der sozialen Komponente und der Reichweite. Bei dem User kommt die Software und die Inhalte wie auch der soziale Aspekt als holistisches System an. Es ist eben mehr als die "Graphische Oberfläche des Spiels".

    Besongnis erregend finde ich auch, die weitreichenden Effekte, die mit der Spielesucht (= Sucht nach einer besonderen User Experience) einher gehen. Da vergiftet sich ein Jugendlicher mit hohen Dosen von Koffein um die Bedürfnisse seines Körpers zu betäuben, um im Spiel leistungsfähig zu bleiben, um nichts zu verpassen. Auf die abhängig machende Experience des Spieles folgt die süchtig machende Experience der Koffein-Bomben. Eine erschreckend kausale Folge.

    Aber Software tut ja nicht weh...

    Clemens
    UXE

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    Alles Beste für 2008!

    • 1 Comments

    AllesBeste2008 Na dann man schönes neues Jahr!

    Ich würde ja gerne erzählen, dass ich über die Feiertage entspannt am Rechner gesessen, zahlreiche UX Sünden recherchiert und noch mehr Präsentationen oder Vorträge geschrieben habe... kann ich aber nicht!

    Tatsächlich habe ich _keine_ Mails gecheckt, habe keine einzige Zeile eines Artikels geschrieben und auch keine Präsentation gebaut! Jawohl. Ich kann also nach diesem Selbstversuch mit Fug und Recht behaupten: Es gibt ein Leben ohne PC und ohne Mails.

    Ok... natürlich habe ich auch wärend dem Urlaub meine UX Evangelistenbrille nicht ablegen können :)
    Da ich sogar wieder mal auf ein Paar Ski stand, durfte ich sogar einmal eine Experience der besonderen Art machen. Da stakste ich also mit den Carvern an die Füsse geschnallt zum Lift und fingerte mit der einen Hand nach dem Lift-Pass, in der anderen die Stöcke. Das Ganze muss ein Anblick bestechender Grazie und Schönheit gewesen sein,  aber leider gibt es davon keine Filmaufnahmen. Nun überholte ich gerade ein paar bemitleidenswerte Snowboard-Fahrer, die mit ihren Bretter-Rumgehuppel noch bescheuerter als ich aussahen. Da ist das Drehkreuz aum Lift. Da ist das Kartenlesegerät. Da bin ich mit Karte. Da das Drehkreuz. Ich stopfe Karte in Lesegerät. Vor mir immer noch Drehkreuz. PIEP. GRÜN. Also stapfe ich vor um durch das Drehkreuz zu kommen. Da dreht sich das Ding von alleine und "zieht" mich sozusagen durch die Sperre.
    Aufgrund meiner ehrfurchtsgebietenden Größe von 193 cm trifft mich dieses verf** Ding in der Kniekehle, was ich mit einem irritierten "Autsch" quittiere. Der nette Mann am Lift grinst mich an und sagt: "Ich komme aus Magdeburg!"

    Was will man dazu sagen?
    Happy Experiences 2008

    Clemens

    UXE

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