IntelliSense ist großartig, ich denke soweit sind wir uns einig. (Ich erinnere mich noch an die Tage, als jegliche Unterstützung der IDE beim Entwickeln als Bevormundung wahrgenommen wurde. Zumindest für mich ist diese Zeit vorbei.)

IntelliSense arbeitet ja basierend auf den von uns eingegebenen Zeichen und findet dann auf Basis des vorhandenen Codes heraus, was “möglich” ist, im Sinne von “welchen Code kannst Du noch schreiben, damit der Code noch kompiliert”. Was macht man aber, wenn man IntelliSense braucht, ohne schon ein paar Zeichen eingegeben zu haben, z.B. wenn man innerhalb eines neu angelegten Konstruktors auf vorhandene Properties und Methoden der Klasse zugreifen möchte und hierfür jetzt IntelliSense Unterstützung braucht?

Der einfachste Weg ist es sicherlich einfach “this.” zu tippen. IntelliSense springt dann an und sagt mir, was möglich ist.

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Selbst schon gemacht? Klar, 1000 mal. Aber eigentlich braucht man “this.” ja gar nicht, oder? Also tippt man “this.”, man nutzt IntelliSense und lässt sich Vorschläge machen, wählt eine Methode aus, drückt Return und – drückt die Pos1-Taste (oder navigiert manuell an den Zeilenanfang) und löscht “this.” wieder. Auch schon gemacht? Irgendwie sinnlos, oder?

Gut zu wissen, dass wir nicht zwingen “this.” brauchen, um IntelliSense aufzurufen: Ctrl+J macht das auch – dann braucht man danach nichts mehr löschen.

Tl;dr

IntelliSense lässt sich über Ctrl + J manuell aufrufen.

Kurzer Text am Rande:

Dieser Post ist Teil einer längeren Serie, in der ich ein paar der vielleicht nicht ganz so bekannten Features von Visual Studio vorstellen werde. Ich hoffe, für Euch ist der ein oder andere Kniff dabei, den Ihr noch nicht kanntet. Und wenn ihr ihn doch schon kennt: Seid stolz auf Euch und verratet den Trick auch dem Entwickler neben Euch.