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Live Mesh, Skydrive und Live Sync, welches tut was?

Live Mesh, Skydrive und Live Sync, welches tut was?

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Microsoft bietet inzwischen nicht nur einen Synchronisationsdienst für Dateien an, sondern gleich drei verschiedene. Obwohl streckenweise Überlappungen in der Funktionalität vorhanden sind, unterscheiden sich die einzelnen Dienste genug, um jeden einmal einzeln zu beleuchten und die Unterschiede aufzuzeigen.

1. Skydrive

An sich ist Sykdrive eine tolle Sache. Man stelle sich eine virtuelle Festplatte im Internet vor. Immer verfügbar. Man benötigt keinen speziellen PC, sondern nur noch einen Browser (IE, Firefox oder Safari). 25 Gigabyte Speicher sind ziemlich gut, eine einzelne Datei darf darin bis 50 MB gross sein.

Einzelne Unterordner oder Dateien kann man mit Rechten versehen, so kann man z.B. ohne grosse Umstände Freunden oder Kollegen Zugriff auf einzelne Elemente geben. Ebenso kann man z.B. ein Element freigeben und den Link direkt per Mail versenden oder auf einer Internet-Seite einbetten.

Kontra ist ganz klar, dass hier keinerlei Integration in das Betriebssystem erfolgt. Hier wäre ein mappen auf einen Laufwerksbuchstaben toll, oder direktes Speichern im Skydrive. Leider muss man hier immer den Browser-Weg gehen.

2. Live Sync

Live Sync ist an sich ein “altes” Produkt. Manchen kennen es vielleicht noch unter dem Titel Folder Share. Hier steht ein kleiner Client an erster Stelle, denen man sich auf allen PC’s, die man synchronisieren möchte, installieren muss. Das Synchronisieren bestimmer Ordner sowie Remote-Zugriff auf die Files eines anderen Rechners stehen hier im Vordergrund. Vorteil: man kann bis zu 20 Ordner mit je bis zu 20.000 Files synchronisieren. Die einzelnen Dateien dürfen bis zu 4 GB gross sein.

Der offensichtliche Nachteil ist, dass zum Synchronisieren beide Rechner eingeschaltet und online sein müssen. Ebenso verhält es sich natürlich, wenn man remote auf die Files zugreifen möchte.

3. Live Mesh

Live Mesh bietet eine Mixtur der beiden vorherigen. Zu Anfang steht wieder ein kleiner Client, den ich lokal auf jedem Rechner installiere. Damit füge ich dann mehrere Geräte in ein sogenanntes Mesh. Hier kann ich nun mehrere Ordner freigeben und synchronisieren. Mesh beinhaltet ähnlich wie Skydrive einen Online-Speicher, gegen den ich in erster Instanz synchronisiere. Dieser Onlinespeicher ist (derzeit noch) auf 5 GB beschränkt. Alle angemeldeten PC’s synchronisieren gegen dieses Mesh, d.h. es muss kein weiterer PC online sein ausser dem, an dem ich arbeite.

Zusätzlich kann ich mich mit jedem anderen belieben PC (ohne lokal installierten Client) per Browser auf meiner eigenen Mesh-Seite einloggen und Dateien up- und downloaden.

4. Fazit

Jedes dieser Tools bietet einzigartige Möglichkeiten. Skydrive ist eine grosse Festplatte, es mangelt aber an Systemintegration und Synchronisationsdiensten. Live Sync bietet keinen Online-Speicher ist aber gut in das System integriert. Live Mesh bietet sehr gute Integration und (leider etwas wenig) Onlinespeicher. Ich selber nutze derzeit Skydrive als Möglichkeit Dateien schnell und unkompliziert anderen zur Verfügung zu stellen und Live Mesh um meinen PC daheim und mein Notebook synchron zu halten.

 

Axel Gillert, Microsoft

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