Um in der Wissensgesellschaft bestehen zu können, wird es für Schüler immer wichtiger, sich selbständig Wissen anzueignen, kooperativ zu lernen und zu arbeiten. Diese Grundfertigkeiten muss die Schule in Zukunft vermitteln. Sich mit komplexen Aufgabenstellungen auseinandersetzen, mögliche Lösungswege erwägen, Informationen recherchieren, Ergebnisse oder Ideen präsentieren und sich mit anderen austauschen – all diese Prozesse sind wichtige Lernschritte, die mit Neuen Medien unterstützt werden können.

 

Lehrer werden zu Moderatoren und sparen Zeit und Aufwand. Die Rolle der Lehrerin und des Lehrers hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Die Zeit des klassischen „Paukers“ ist vorbei. Heute stellen Schüler, aber auch die Eltern, die Betriebe und die Bildungsbehörden ganz andere Anforderungen an die Art und Weise, wie in der Schule gelehrt und gelernt werden soll. Lehrer müssen vor allem „das Lernen lehren“.

 

Gefragt sind Ideengeber, Organisatoren und Motivatoren mit

einem breiten Repertoire an Fachwissen und Methodenkompetenz. Dazu gehört auch, dass die Lehrer immer wieder neues Wissen und neue Kompetenzen erwerben – wozu auch der souveräne, selbstverständliche Umgang mit neuer Medientechnologie gehört. Jugendliche und immer mehr Kinder nutzen mobile Kommunikation jeglicher Art heute ganz selbstverständlich. Die Möglichkeit, Eltern und Freunde jederzeit erreichen zu können, gibt vor allem Sicherheit.

 

Der tägliche Umgang mit dem Computer und/oder anderen IT Geräten ist für Kinder zu einem Stück Lebenswirklichkeit geworden. Diese Art des Umgangs mit neuer Technologie hilft, soziale Kontakte aufzubauen und den Alltag zu organisieren. Ein bewusster Umgang mit Kommunikationsmedien ist heute ein unabdingbarer Teil von Bildung und Ausbildung.

 

Ulrich Sawade, Microsoft