Sicher gibt es noch viele weitere Begriffe, die alle das Gleiche meinen. Oder vieleicht doch nicht? Was meinen wir eigentlich, wenn wir die genannten Begriffe verwenden? Ist das drücken der „F1-Taste“, also die Windows Hilfe, nicht auch schon eine Form des eLearning? Was verbirgt sich hinter diesem Begriff?

eLearning ist viel mehr, als nur das Übertragen alt hergebrachter Lernformen auf eine elektronische Plattform. Im Gegenteil: Der richtige Medienmix macht es! Was nützt mir beispielsweise das tollste MS Press Windows Server 2008 Buch (und die sind wirklich klasse!), wenn ich nicht auch mal etwas ausprobieren kann? Demo Versionen der Software helfen da schon in dem ein oder anderen Fall. Aber was mache ich, wenn ich nun komplexe Vorgänge im Firmennetzwerk darstellen möchte? Nicht jeder hat die Möglichkeit, ein eigenes Domänen basiertes Netzwerk „einfach mal so“ aufzubauen. Auch hat nicht jeder einen SharePoint Server oder SQL Server 2005 griffbereit.

Oft helfen auch Simulationen ebenfalls nicht wirklich weiter, da auch diese ihre Beschränkungen haben.

Die Lösung sind „Virtual Labs“! Diese sind integraler Bestandteil der technischen Microsoft eLearning Kurse. Mit Virtual Labs erhalte ich eine, auf die konkrete Aufgabenstellung bezogene, virtuelle Plattform, in der ich tun und lassen kann was ich will, ohne Schaden anzurichten. Diese Plattform wird von Microsoft gehostet und ist fester Bestandteil der entsprechenden Kurse. Auf http://learning.microsoft.com finden sich jede Menge Titel, die diese Technologie nutzen.

Interessant ist das Thema, da die Labs in die eLearning Module eingebettet sind und ich mich um nichts weiter als das Lernen kümmern muss. Keine Zeitverschwendung mehr mit einem „Sidetrack“, wie der Aufbau eines eigenen Netzes, installieren einer Demoversion o.ä.

Eine flotte Online Verbindung ist vollkommen ausreichend. Neben den Virtual Labs sind aber auch die anderen Komponenten der eLearning Produkte nicht zu verachten. Module wie Based Assessments helfen mir, sicher zu stellen, dass ich auch wirklich alles verstanden habe. Interaktive Simulationen, Filme und viele weitere Komponenten machen das eLearning Thema zu einem „runden“ Lernerlebnis und es bleibt einfach mehr hängen.

Aber ersetze ich dadurch die klassische Form des Lernens? Hier gibt es kein Ja oder Nein! Hier handelt es sich um ein eindeutiges „kommt ganz drauf an“.

Die wesentlichen Microsoft Zertifizierung- und Technologieinhalte werden über die eLearning Module abgedeckt. Das bedeutet aber nicht, dass ein qualifiziertes Training hierdurch ersetzt werden soll oder gar muss. Dies ist abhängig von jedem Einzelnen, da hier individuelle Themen zum Tragen kommen, wie z.B. Erfahrung in der IT, autodidaktische Disziplin etc..

Natürlich ist das auch abhängig vom Lernkonzept der Lehreinrichtung. Ich halte es für sinnvoll, eLearming als festen Bestandteil in die relevanten Kurse einzubauen. Dies trifft auf einen Office 2007 genau so wie auf einen Windows Server 2008 Kurs zu. Damit stelle ich am effektivsten sicher, dass die Teilnehmer, auch nach Kursende, noch einmal die wesentlichen Dinge nacharbeiten können. Und das rund um die Uhr von überall her. Learning at your own pace.

Das richtige Konzept ist der Schlüssel!

Wie kann ich diese Plattform nun nutzen? Einfach einloggen, Kurskatalog nach passendem Kurs durchsuchen, buchen und los geht's. Kostenlose Demo Versionen sind ebenfalls reichlich vorhanden. Einfach ausprobieren.

Viel Spass beim Blended Learning!

Jürgen Nilgen, Microsoft