Norbert Schumann hat am Dienstag angekündigt, das wir vom „Innovative Education Forum“ berichten werden. Ebenfalls am Dienstag trafen die Teilnehmer am Veranstaltungsort ein, wo am Nachmittag das Forum begann, das vom 23.-25. März stattfindet. Hier nun der Bericht zum ersten Tag der Veranstaltung.

Ausstellung[1] Mehr als 200 Lehrer und Schulleiter aus 40 europäischen Ländern präsentieren beim IEF innovative und kreative Unterrichtsprojekte unter Einbezug von digitalen Medien. Ihre Konzepte wurden jeweils in ihrem Herkunftsland von der internationalen Bildungsinitiative „Partners in Learning“ von Microsoft ausgezeichnet. In dieser Woche werden sie auf der dreitägigen Konferenz in Berlin präsentiert.

Aus diesen Projekten prämiert eine internationale Jury unter der Leitung von Professor Dr. Wilfried Hendricks, IBI Berlin, herausragende Projekte in verschiedenen Kategorien (dazu mehr in einem späteren Beitrag). Die Jury ist mit 26 Bildungsexperten aus Wissenschaft und Praxis besetzt. Sie wird aus 76 Projekten das europaweit beste Lehrkonzept mit dem „Educators Award“ auszeichnen. Die Entscheidung dürfte schwierig werden, denn alle Teilnehmer sind mit Herzblut bei der Sache.

Anthony%20Salcito[2]Bevor die Jury mit der Begutachtung der Projekte begann, gab es am Dienstagnachmittag einen offiziellen Teil. Die Veranstaltung wurde mit mehreren Begrüßungsreden eröffnet, unter anderem von Anthony Salcito (Bild links), dem Leiter des weltweiten Education-Programms von Microsoft. Er betonte, dass das IEF dem Erfahrungsaustausch diene und stattfinde, um die großartige Arbeit der Lehrkräfte in ihren Ländern zu würdigen.

Claudia%20Zinke[2]Cornelia Pieper, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, hob in ihrer Ansprache die Bedeutung von IT-Kenntnissen für Schüler hervor. Als Vorbereitung auf den Beruf seien sie erforderlich, da in nahezu allen Branchen Computerfähigkeiten vorausgesetzt würden.

Für den Berliner Senat begrüßte Claudia Zinke (Bild links), Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Familie, die Lehrer und Schulleiter. 20 Jahre nach dem Fall der Mauer wachse Europa zusammen, so Frau Zinke. Das europäische Innovative Education Forum macht dies deutlich. Es sind Teilnehmer aus ganz Europa vertreten – von Portugal bis Russland und von Finnland bis Aserbaidschan.

Für Sie vor Ort:

Silke Goedereis, Microsoft