Derzeit findet das europäische „Innovative Education Forum“ (IEF) in Berlin statt. Bei dieser Veranstaltung tauschen sich rund 250 Lehrkräfte sowie Bildungsexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft drei Tage lang über innovative Ansätze des Lehrens und Lernens mit dem Einsatz von digitalen Medien aus. Während dieses Bildungskongresses gibt es einen Wettbewerb, bei dem Schulleiter und Lehrer aus ganz Europa den Teilnehmern des IEF insgesamt 80 Projekte vorstellen.

Am Donnerstag Abend werden Gewinner in verschiedenen Kategorien bekanntgegeben. Die Hauptkategorien sind: Innovation in Community, Innovation in Content, Innovation in Collaboration sowie dem „Educators Choice“, bei dem die teilnehmenden Lehrer und Schulleiter ihre Gewinner wählen. Insgesamt gibt es zwölf Preisträger.

Die innovativsten Unterrichtsprojekte werden von einer internationalen Fachjury am Ende der Veranstaltung ausgezeichnet. Die Jury besteht aus 26 Bildungsexperten. Professor Dr. Wilfried Hendricks, Direktor des Instituts für Bildung in der Informationsgesellschaft (IBI), ist Leiter der Jury. Er hat sich nach einem Rundgang der Jury durch die Ausstellung die Zeit genommen, Einblicke in die Arbeit der Jury zu geben: Wie bewertet die Jury die Projekte, wie kommt sie zu ihrem Urteil?

Ein weiterer Aspekt für die Bewertung der Projekte durch die Jury ist laut Prof. Hendricks, wie sehr sich die Schüler den Unterricht mitgestalten und sich einbringen können.

Neben diesen formalen Fragen steht die Jury auch vor einer ganz alltäglichen Herausforderung: bei Teilnehmern aus rund 40 Ländern kann es zwischen Jury und Lehrern auch mal zu Sprachproblemen kommen, merkte Prof. Hendricks an. Lehrer mit englisch als Muttersprache haben einen sprachlichen Vorteil, doch auf Nachfrage haben die Lehrer ihre Projekte stets erklären können, so Herr Hendricks.

Über die prämierten Projekte gibt es an dieser Stelle nach der Bekanntgabe einen Überblick. Die Auszeichnung erfolgt am Donnerstagabend während eines Dinners mit allen Teilnehmern.

Für Sie vor Ort:

Silke Goedereis, Microsoft