Im Handwerk sind Kenntnisse der wichtigsten Microsoft-Anwendungen heute unumgänglich. Bisher mussten sich die Teilnehmer von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen an den handwerklichen Bildungszentren in Eigenregie mit der nötigen Software versorgen – sowohl unter Lizenzgesichtspunkten als auch aus Sicht der Lehrenden keine optimale Lösung. Die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH), Dienstleister für sämtliche Bildungseinrichtungen im Handwerk, schloss deshalb mit Microsoft einen Student Select-Lizenzvertrag ab. Auf dieser Grundlage haben heute alle Teilnehmer von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen die Möglichkeit, Microsoft-Produkte zu echten „Studentenkonditionen“ zu erwerben. Der Kauf erfolgt per Internet, um Versand und Service kümmert sich die cobra Vertrieb für Forschung und Lehre GmbH, ein auf den Softwarevertrieb im Bildungsbereich spezialisierter Microsoft-Partner. Dank des Lizenzmodells kann das Gros der Kursteilnehmer auf den jeweils neuesten Versionen gängiger Microsoft-Produkte wie Office System geschult werden. Zudem stieg insbesondere die Attraktivität kostenpflichtiger Kurse, da viele Teilnehmer die Gebühren mit der hohen Ersparnis beim Softwarekauf gegenrechnen.

Die Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk, kurz ZWH, ist einer der wichtigsten Dienstleister für handwerkliche Bildungszentren. Der in Düsseldorf ansässige Verein unterstützt mit zahlreichen Services, Leitfäden und Publikationen die 54 deutschen Handwerkskammern sowie mehr als 500 Bildungseinrichtungen in ihrer Aus- und Fortbildungsarbeit. Träger der ZWH sind die deutschen Handwerkskammern, 15 regionale Handwerkskammertage und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

Längst hat auch im Handwerk der PC Einzug gehalten. Selbst wer Zimmermann, Metzger oder Gerüstbauer lernt, muss sich deshalb zumindest mit den gängigsten Microsoft Office-Anwendungen auskennen. Immer häufiger sind zudem Kenntnisse von Lösungen wie Microsoft Office Project Standard 2010 oder Microsoft Office Visio 2010 gefragt. Bei der Beschaffung der entsprechenden Software waren die Teilnehmer der Aus- und Weiterbildungslehrgänge von Handwerkskammern und handwerklichen Bildungseinrichtungen jedoch bisher auf sich selbst gestellt. Die Folge: Viele Auszubildende, angehende Meister oder Umschüler, die sich in Eigenregie Microsoft-Software beschafften, waren nicht unbedingt immer korrekt lizenziert. Kursleiter, die gern auf den jeweils neuesten Softwareversionen schulen wollten, konnten zudem selten darauf vertrauen, dass alle Teilnehmer entsprechend ausgerüstet waren.

Bei der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH), die als Dienstleister die Handwerkskammern und Bildungseinrichtungen in ihrer Schulungsarbeit unterstützt, sann man auf Abhilfe. Holger Trost, ZWH-Beauftragter für den Bereich Vertrieb, erinnert sich: „Wir wollten zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Kursteilnehmer sollten sich aktuelle Microsoft-Software problemlos leisten können, den Bildungseinrichtungen wollten wir ein zusätzliches Argument für ihre Kurse in die Hand geben.“

Die ZDH wies den Weg: Auf deren Initiative hatten viele handwerkliche Bildungszentren im Rahmen einer entsprechenden Lizenzvereinbarung mit Microsoft bereits die Möglichkeit, für die eigenen Mitarbeiter Software zu Sonderkonditionen zu erwerben. „Das könnten wir doch auch für unsere Schulungsteilnehmer einrichten“, dachte sich Trost. Erleichternd kam hinzu, dass die Lizenzmodelle von Microsoft für Schüler und Studierende vor kurzem erweitert worden waren. Sie gelten nun auch für all jene Personen, die nicht mehr im klassischen Sinn als Schüler oder Studenten die Schulbank drücken, sondern eine Ausbildung absolvieren oder sich im Lauf des Berufslebens weiterqualifizieren – sei es als Umschüler oder als Absolvent eines Meisterlehrgangs. Microsoft und die ZWH einigten sich rasch. Binnen wenigen Tagen war der Microsoft Student Select-Lizenzvertrag zwischen Microsoft Ireland Operations Ltd. und der ZWH unterschrieben.

Auf dieser Basis hat heute jeder Teilnehmer einer Aus- oder Fortbildungsmaßnahme an den Bildungseinrichtungen des Deutschen Handwerks die Möglichkeit, folgende Softwareprodukte von Microsoft zu „Studentenkonditionen“ zu kaufen: die Standard und Professional-Version von Microsoft Office 2010/2011 für PC und Mac, die Windows 7 Professional Edition, die Standard Edition von Microsoft Office Visio 2010, die Standard- und Professional-Version von Microsoft Office Project 2010, Microsoft Office OneNote 2010 sowie Microsoft Expression Studio 2010.

Grundsätzlich schließt der Kunde dazu einen Academic Select-Vertrag mit Microsoft und einem Select-Handelspartner, der die Abwicklung der Teilnehmerlizenzierung übernimmt. Der Teilnehmer kann die Lizenzen direkt im Onlineshop des Select-Handelspartners bestellen und erhält nach der Bezahlung sowohl die Datenträger als auch den Lizenzvertrag. Käufer dürfen ihre Software im privaten Rahmen uneingeschränkt nutzen.

Wer als Kursteilnehmer in einer Bildungsstätte eine Lizenz kaufen möchte, wird über die ZWH-Webseite auf den Webshop der cobra Vertrieb für Forschung & Lehre GmbH geleitet. Der Konstanzer Microsoft-Partner hat sich ganz auf den Vertrieb von Software zu Schulpreisen spezialisiert – von der „Studentenlizenz“ für Privatpersonen bis hin zum Microsoft Select-Volumenlizenzvertrag. Dort wird die gewünschte Software einfach per Mausklick gekauft.

Damit auch wirklich nur Lernende die Sonderkonditionen erhalten, muss zu jeder Bestellung ein Formular von der Webseite der ZWH heruntergeladen und zusammen mit der Bestellung abgegeben werden. Darauf bestätigt die Bildungsstätte den Status als Kursteilnehmer.

Obwohl das Projekt erst vor wenigen Monaten gestartet wurde, verzeichnet cobra bereits eine sehr hohe Nachfrage. Beworben wird die Initiative mit einem einfachen Flyer. Diesen bestellen die einzelnen Bildungseinrichtungen in beliebiger Stückzahl bei der ZWH und lassen ihn in den Seminarräumen auslegen. Weiterer Aufwand bleibt der ZWH und den Bildungszentren erspart: Um die komplette Rechnungsabwicklung, den Versand sowie den Support kümmert sich cobra.

Gerade bei kostenpflichtigen Kursen und Lehrgängen macht sich die Möglichkeit für Lernende, Microsoft-Software zu Sonderkonditionen zu erwerben, positiv bemerkbar: Das Programm der einzelnen Bildungseinrichtungen ist dadurch ein gutes Stück attraktiver geworden. „Für viele Interessenten ist das ein echtes Zusatzargument, bei einem unserer Zentren einen Kurs zu belegen – schließlich hat jeder Teilnehmer Anspruch auf vergünstige Software. Bei einer Kursgebühr von beispielsweise 200 Euro fällt die Ersparnis beim Softwarekauf stark ins Gewicht“, bekundet Holger Trost.

Gleichzeitig können Bildungseinrichtungen auf diese Weise wesentlich einfacher auf den jeweils neuen Versionen zentraler Softwareanwendungen wie Office 2010, Office Project 2010 Standard Edition oder Office Visio 2010 schulen – die Beschaffungskosten sind kein Hindernis mehr. Die Teilnehmer selbst profitieren von besonders günstigen Konditionen beim Softwarekauf. Für vergleichsweise wenig Geld besitzen sie korrekt lizenzierte Microsoft-Software, die auf dem neuesten Stand ist. Auch die Versorgung mit Updates, auf die Besitzer von Kopien in der Regel verzichten, ist damit kein Problem mehr. Sobald sie in das Berufsleben einsteigen oder mit neuer Qualifikation in die Arbeitswelt zurückkehren, haben die Teilnehmer dank ihrer Kenntnisse der jeweils neuesten Softwareversion auch bei der Jobsuche bessere Karten. Für cobra-Geschäftsführer Michael Kneier ein Vorteil, der nicht zu unterschätzen ist: „Gerade wenn ein Unternehmen den Umstieg auf eine neue Version plant, sind natürlich jene Bewerber im Vorteil, die sich damit bereits auskennen.“

Mit freundlicher Genehmigung von ZWH http://www.zwh.de/ und cobra www.cobra-shop.de/zwh