Weltweit haben Experten aus Bildung und Politik längst die Notwendigkeit erkannt, dass Innovationen in der schulischen Bildung erforderlich sind, um junge Menschen auf das Leben und die Arbeit im 21. Jahrhundert einzustimmen. Moderne Unterrichtskonzepte und der effektive Einsatz von neuen Medien spielen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung wichtiger Schlüsselqualifikationen. Der Fokus auf Kompetenzen wie:

• Creativity – Kreativität und Problemlösefähigkeit
• Collaboration – Teamfähigkeit und Kooperationsvermögen
• Critical Thinking – Kritische Auseinandersetzung und Wissensaufbau
• Assessement – Evaluation und Selbstreflexion
• Organization – Organisationfähigkeit und eigenverantwortliches Arbeiten

Die aktuelle Herausforderung ist, dass Schulen und Unterrichtskonzepte genau auf diese Schlüsselqualifikationen ausgerichtet werden müssen, um junge Menschen adäquat auf ihre Zukunft vorzubereiten. Digitale Medien (IuK) können die Entwicklung der genannten Kompetenzen sinnvoll unterstützen. Hier setzt die Bildungsinitiative „Partners in Learning“ an.

Bereits 2006 hat die Europäische Kommission im Rahmen von lebenslangem Lernen diese acht Schlüsselkompetenzen ermittelt, die über das traditionelle Wissen hinaus auch Kompetenzen wie das Lernen lernen, soziale und Bürgerkompetenz, unternehmerische Kompetenz, Kulturbewusstsein und kulturelle Ausdrucksfähigkeit umfassen. In den USA haben sich große Unternehmen in einer nationalen Organisation (Partnership for 21st Century Skills) zusammengeschlossen, um die erforderlichen Fähigkeiten auch in Hinblick auf die Rolle der digitalen Medien zu definieren und herauszuarbeiten, welche Konsequenzen dies für das Unterrichten im Klassenzimmer nach sich zieht.

In Deutschland setze ich mich dafür ein, dass Schulen und Lehrern mit „Partners in Learning“ optimale Voraussetzungen für die Entwicklung von Medienkompetenz geboten werden.

Miriam Piper