Mit der Kampagne „Originale setzen Zeichen“ möchte Microsoft das Bewusstsein zum Schutz des geistigen Eigentums fördern und mit verschiedenen Unterrichtsideen Schülerinnen und Schüler für das Thema sensibilisieren. Über die Veranschaulichung und Beurteilung von Daten zu Urheberrechtsverletzungen im Softwarebereich lernen die Schülerinnen und Schüler Verfahren der darstellenden Statistik kennen. Sie recherchieren und interpretieren Daten, bestimmen Kriterien und Verfahren für deren statistische Darstellung und präsentieren ihre Ergebnisse in Plakatform.

Dass es sich beim Thema Piraterie schon lange nicht mehr um ein Kavaliersdelikt handelt, zeigt dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und die OECD den weltweiten Schaden durch gefälschte Güter auf 150 Mrd. EUR pro Jahr beziffert. Die Verluste für Deutschland liegen dabei in zweistelliger Milliardenhöhe. Eine aktuelle Studie, beauftragt durch den Interessenverband der Hard- und Softwarehersteller (BSA) zeigt, dass beispielsweise ein nur 10-prozentiger Rückgang der Piraterie in Deutschland 12.300 Arbeitsstellen schaffen könnte.

Auch die Musikindustrie klagt, dass trotz steigenden Musikkonsums die Umsatzzahlen sinken. 2006 wurden 374 Millionen illegale Downloads aus Tauschbörsen verzeichnet. Der Schaden wird auf rund eine Milliarde Euro jährlich geschätzt. Piraterie, und damit die Verletzung geistiger Eigentumsrechte, kostet den Staat Steuereinnahmen, hemmt das Wirtschaftswachstum und führt zum Abbau von Arbeitsplätzen. Verstöße gegen das Urheberrecht werden rechtlich schärfer verfolgt. Die Musikindustrie geht bereits seit 2004 verstärkt gegen Betreiber von illegalen Tauschbörsen aber auch gegen Privatanbieter illegaler Tauschprodukte vor.

Aus diesen Gründen ist es immens wichtig Kinder und Jugendliche bereits in frühem Alter auf das Thema „Urheberrechtsverletzungen“ aufmerksam zu machen und gemeinsam mit ihnen Lösungen zu finden. Hier finden Sie mehr Informationen zur Unterrichtsidee „Urheberrechtsverletzungen“.