Hi…

ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal ernsthaft mit Oberflächendesign beschäftige. Natürlich war mir auch klar, dass Software ohne gute Oberfläche sich meistens nicht wirklich gut bedienen lässt, ergo eigentlich ihren Sinn verfehlt hat. War aber irgendwie nicht meines, habe ich mit abgefunden und gut.

Da ich nun doch eine etwas engere Beziehung zu einem Produkt habe, dessen wesentliches Merkmal sein Oberflächendesign ist – Windows Phone 7 – und ich gerade auf diesen Artikel gestossen bin (http://www.engadget.com/2010/08/01/entelligence-lets-get-digital/), habe ich mir doch etwas Gedanken gemacht.

Die Beobachtung, die der Kollege da beschreibt, ist, dass in letzter Zeit alle Oberflächen zwanghaft versucht haben, nicht-digital zu wirken. Da waren Geleffekte, 3D Geschichten etc etc. Man hat versucht, die physikalische Umwelt und ihre Eigenschaften im Computer nachzuempfinden. Ich schätze, die Idee war Altbekanntes darzustellen und dem Bediener einen einfacheren Einstieg zu ermöglichen.

Umgekehrt haben wir alle bereits gelernt was ein Hyperlink ist und wodurch er sich auszeichnet. Ein Hyperlink ist einer Konstruktion, die in der natürlichen Welt nur im Märchen existiert.

Ist daher an der Zeit, dem digitalen seine eigene Sprache zu geben? Liegt darin die Zukunft für Interfaces, speziell Touch?

CU

0xff