Wer es noch nicht bemerkt hat: das .NET Micro Framework, Microsofts Embedded-CLR ("bootable .NET") für wirklich kleine Geräte, die von Normalsterblichen mit C#-Kenntnissen programmiert werden können, ist seit der Embedded World im Februar in der Version 2.5 zu haben. Das Team hat weiter daran gearbeitet, noch weniger Ressourcen zu verbrauchen als bisher, und die zwei wichtigsten Neuerungen betreffen die Kommunikationsfähigkeiten:

  • Es gibt jetzt einen Micro-Framework-eigenen TCP/IP-Stack, so dass OEMs nicht mehr in die Trickkiste greifen und (wie bspw. Digi mit dem Connect ME) den Stack des eigenen, unter dem NETMF liegenden OS quasi "durchschleifen" müssen.
  • Es gibt eine Preview-Version von "Web Services on Devices" (WSD), Microsofts Implementierung des "Device Profile for Web Services" (DPWS), mit dessen Hilfe Geräte sich mittels SOAP im Netzwerk an- und abmelden und miteinander kommunizieren können. Eine Art Plug'n'Play im Netz, sozusagen. Da Windows Vista, Windows Server 2008 und Windows Embedded CE 6.0 R2 diesen Stack auch besitzen, dürften solche Geräte also leicht Anschluss finden, bspw. (und zunehmend) in Heimnetzwerken.

Unsere Story rund um das Micro Framework scheint bei unseren Kunden und Partnern auch zunehmend gut anzukommen. Bei Oberon microsystems findet sich zum Beispiel ein Text, der sehr schön die wichtigsten Argumente für und Vorteile beim Einsatz einer Embedded Runtime wie dem NETMF schildert. Prädikat: empfehlenswert!

:-)