Niemand kennt den Embedded-Markt in Deutschland wirklich. Alle haben ein mehr oder weniger ausgeprägtes Bauchgefühl, dass Embedded-Software in immer mehr Produkten und Systemen zu finden ist und einen immer größeren und wichtigeren Teil der gesamten Wertschöpfungskette ausmacht (z.B. in der Automobilindustrie). Dass Deutschland sich auf diesem Gebiet anstrengen muss, um seinen Wettbewerbsvorteil auf dem Weltmarkt nicht zu verspielen. Dass ein akuter Fachkräfte- und Expertenmangel herrscht, der sowohl auf falschen Strategien der Wirtschaft als auch auf falschen Signalen aus der Politik (Technikverdrossenheit, -skeptizismus und -ablehnung) besonders im Bereich der Bildung beruht. Aber niemand hat wirklich belastbare Aussagen und Zahlen.

Das ist die einstimmige Meinung der Unternehmen, die im Arbeitskreis Embedded Systems des BITKOM vertreten sind, welcher im Dezember letzten Jahres offiziell gegründet wurde. Deshalb wurde als erste und akute Maßnahme eine Studie beschlossen und in Auftrag gegeben, die diesem Missstand abhelfen und verlässliche Daten beschaffen soll.

Damit diese Daten wirklich repräsentativ sind, bitten wir um die Beteiligung möglichst vieler mit dem Thema "Embedded Software" irgendwie befasster Unternehmen - sei es als Anbieter (wie z.B. Microsoft) oder Anwender bzw. Kunde (wie z.B. Maschinenbauer, Gerätehersteller u.a.). Zu diesem Zweck sind die entsprechenden Fragebögen hier online verfügbar. Als Dank wird der AK die Ergebnisse den Teilnehmern zur Verfügung stellen, um ihnen zu helfen, den Markt besser zu verstehen.

Vielen Dank für die Unterstützung!