Falls bei dem einen oder anderen immer noch Zweifel bestehen sollten, dass Windows Mobile eine mobile Plattform ist, die höchsten Sicherheitsansprüchen in den unterschiedlichsten Bereichen gerecht wird (es ist ja weiterhin in manchen Kreisen populär, die Begriffe “Microsoft” und “Sicherheit” für unvereinbar zu halten, auch wenn die Fakten dagegen sprechen…), hier zwei aktuelle Beispiele:

Während rund um die Amtseinführung von Präsident Obama heftig spekuliert wurde, ob dieser seinen BlackBerry nun (aus Sicherheitsgründen!) gegen ein anderes Gerät eintauschen müsse, und als Wahl das Sectéra Edge von General Dynamics im Gespräch war (ein eher robust ausgelegtes Phone, welches entgegen dem üblichen Verständnis nicht mit Windows Mobile, sondern mit Windows CE arbeitet), sind wir in Deutschland einen Schritt weiter. Hier ist als Resultat des SiMKo-Projektes bei der T-Systems tatsächlich eine angepasste Version von Windows Mobile verfügbar, welche auf handelsüblicher Hardware bspw. von HTC zum Einsatz kommt und den strengen Zertifizierungsrichtlinien des BSI genügt. Einige Details zum “Merkel-Phone” hier und hier.

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Im Privatbereich hat Privacy-Spezialist Steganos seine bekannte Privacy Suite auf der CeBIT zum ersten Male auch in einer Variante (exklusiv) für Windows Mobile vorgestellt. Die Privacy Suite Mobile, z.Zt. für Windows Mobile 6.x-Geräte mit Touchscreen (leider noch nicht für VGA & WVGA) erhältlich, hilft, vertrauliche Daten auf mobilen Geräten so zu sichern, dass sie nicht in falsche Hände geraten – was logischerweise bei einem Telefon schon mal leichter passieren kann als auf dem Desktop, den man nicht so leicht mal aus der Tasche verliert oder im Taxi liegen lässt. (Besonders unterschätzt wird auch das Risiko entfernbarer Speicherkarten, die in einem unbeobachteten Augenblick schon mal schnell aus dem Handy entfernt werden können, was u.U. peinlich, ärgerlich oder höchst gefährlich sein kann.)