Jason Zander – Corporate Vice President für die Entwicklung von Visual Studio – referierte heute in seiner Keynote auf der TechEd Nordamerika über Momentum und Vision von Visual Studio und gab einen Ausblick auf Visual Studio vNext – die nächste Version von Visual Studio.

Die Vision für modernes Application Lifecycle Management der nächsten Generation mit Visual Studio und Team Foundation Server manifestiert sich in drei Grundpfeilern:

Erfolgreiche Zusammenarbeit aller Stakeholder in der Softwareentwicklung

Erfolgreiche Softwareentwicklung ist mehr als nur das Schreiben von Code: Produktplaner, Businessanalysten, Tester, Architekten, Designer und viele weitere Stakeholder sind Teil dieses Prozesses – nahtlose Zusammenarbeit zwischen all diesen Gruppen ist für erfolgreiche Projekte unabdingbar, war aber bisher oftmals schwer zu realisieren. Microsofts Application Lifecycle Management-Strategie rückt effiziente Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten in den Mittelpunkt:

  • Effiziente Zusammenarbeit für einen sinnvollen und effektiven Austausch aller Teammitglieder untereinander, unabhängig von der individuellen Rolle.
  • Handlungsweisendes Feedback. Wenn Feedback zwischen einzelnen Teammitgliedern nötig ist, sollte es in einer Form gegeben werden, so dass es handlungsweisend ist und direkt zur Lösung des gegebenen Problems beitragen kann. Wenn beispielsweise ein Tester Fehler entdeckt, sollte er dem Entwickler konkrete Anleitungen zur Reproduzierung des Bugs geben können: Durch Videos, Screenshots, Konfigurationsinformationen und IntelliTrace-Logs, welche es einfach machen den Fehler jederzeit unter identischen Bedingungen zu reproduzieren.
  • Gewohnte Tools für Jeden: Zusammenarbeit profitiert enorm davon, wenn jeder Beteiligte in seinen ihm vertrauten Werkzeugen arbeitet und sich somit auf seine Aufgabe konzentrieren kann und nicht auf das Bedienen fremder Tools achten muss. Daher verfügt Team Foundation Server über hervorragende Anbindung nicht nur an die Visual Studio IDE für Entwickler, sondern an spezielle Tools für Tester, sowie eine komfortable Weboberfläche, Java-Integration, SharePoint-Integration und nahtlose Anbindung an bekannte Office-Werkzeuge wie Excel oder Project und an hilfreiche Tools anderen Anbietern.
  • Transparente agile Prozesse: Eine einzige „Quelle der Wahrheit“ – der Team Foundation Server – garantiert dass eine solch individuelle Arbeitsweise möglich ist und trotzdem alle Beteiligten immer auf demselben Stand sind und dieselben Daten zur Verfügung haben. Unabhängig von der individuellen Arbeitsweise.

Seit Visual Studio 2005 haben sich alle Versionen von Visual Studio mit Team Foundation Server an diesen Prinzipien orientiert, so hat beispielsweise Visual Studio 2010 die Zusammenarbeit zwischen Architekten und Entwicklern und zwischen Entwicklern und Testern durch intelligente Lösungen wie Architectural Discovery, Layer Enforcement, automatisiertes Testen oder IntelliTrace revolutioniert.

imageIn seiner heutigen Keynote kündigte Jason Zander an, wie Microsoft diese Entwicklung weiter vorantreiben wird: Durch die Einbindung von Stakeholdern und dem Betrieb (Operations).

Die folgenden Szenarien illustrieren, was Visual Studio vNext im Bereich Application Lifecycle Management leisten wird. Diese Szenarien vereinfachen nicht nur die Entwicklung von Software, sondern auch Pflege, Betrieb oder Support. Möglich wird dies durch weitere Verbesserung des Workflows über das gesamte Team und den kompletten Lebenszyklus:

  • Agile Planungswerkzeuge schaffen Transparenz über den Planungsprozess hinweg und erreichen, dass das gesamte Team mithilfe von intuitiven Werkzeugen wie dem neuen Backlog und dem neuen Taskboard einbezogen wird.
  • Schlanke Anforderungen bedeuten einen natürlichen Weg, frühzeitig im Entwicklungsprozess wichtiges Feedback sammeln und auswerten zu können.
  • Stakeholder Feedback stellt sicher, dass der programmierte Code auch den Anforderungen aller Stakeholder gerecht wird. Beispielsweise der Fachabteilung.
  • Kontinuierliches Testen stellt Qualität im Endprodukt sicher.
  • Agile Qualitätssicherung verbessert die Codequalität dank Unterstützung für Code Reviews, erweiterte Unit Test Frameworks und neuartige Methoden für exploratives Testen.
  • Verbesserte User Experience erlaubt es, sich mehr auf die Aufgaben einzulassen und effizienter zu arbeiten.
  • Enge Abstimmung von Entwicklung und Betrieb reduziert drastisch die Zeit, welche benötigt wird um Bugs in Produktivumgebungen zu beheben.

Agile Planungswerkzeuge schaffen Transparenz

Schlanke Anforderungsprozesse beschleunigen die Entwicklung

Neue Kollaborationsmethoden sorgen für erfolgreiche Entwicklung

Ausführlichere Informationen finden Sie im Blog von Jason Zander unter http://blogs.msdn.com/b/jasonz/archive/2011/05/16/announcing-alm-roadmap-in-visual-studio-vnext-at-teched.aspx

Whitepaper und Roadmap ab sofort verfügbar

Informationen zur ALM-Vision von Microsoft können Sie im Whitepaper “Visual Studio vNext: Application Lifecycle Management” nachlesen. Eine Roadmap für Visual Studio finden Sie außerdem auf der Website Visual Studio Roadmap.