Die kleinen Helferlein, die in Microsoft Vista eingeführt wurden und nun defaultmäßig am rechten Bildschirmrand ihr Dasein fristen, sind - meiner Meinung nach - ein äußerst unterschätztes Werkzeug im Rahmen der Desktop-Anwendungsentwicklung.
Technischer Überblick
Vista Gadgets sind kleine, HTML-basierte, als ZIP-Datei verpackte Projekte, die in der Vista Sidebar installiert werden. Minimaler Inhalt der ZIP-Dateien ist
Zusätzlich können noch folgende Dateien enthalten sein
Ein guter Einstieg ergibt sich (neben der Lektüre unten angegebener Internet-Ressourcen), wenn man eine vorliegende Gadget-Datei (Endung .gadget) einfach in eine ZIP-Datei (Änderung der Erweiterung auf .zip) ändert und dann mit einem beliebigen ZIP-Editor (z.B. WinZip) durchstöbert.
Anwendungslogik von Vista Gadgets
Wie oben zu sehen ist, bestehen Vista Gadgets aus ein paar Steuerdateien und HTML-Seiten (mit benötigten Inhaltsdateien wie Grafiken), die die Anzeige beschreiben. In einer Softwarelösung, die Vista Gadgets als Oberflächentechnologie einsetzt, kann Programmlogik auf zwei Arten enthalten sein:
Die Rolle im Rahmen von S+S
Vista Gadgets sind Bestandteil des "Software"-Teils im Rahmen von S+S. Für sie stellen sich Fragen der Bereitstellung (z.B. über eine Website), Installation etc. Der "Services"-Teil kann, wie der Name schon vermuten lässt, über Webservices implementiert werden, auf die von den Gadgets zugegriffen wird. Somit können S+S Lösungen unter Verwendung von Vista Sidebar Gadgets erstellt werden.
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