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Auch im Februar 2008 gibt es im MSDN Magazin eine Reihe interessanter Artikel für alle, die sich für OBAs, S+S und .NET 3.5 interessieren. Ebenso warten auch einige interessante Webcasts auf Besucher.
MSDN Magazin
Webcasts
Webcasts, bei denen nur ein Tag (aber keine Uhrzeit) angegeben ist, werden nur als Aufzeichnungen bereitgestellt. Der Termin gibt das Datum der Verfügbarkeit der Aufzeichnungen an.
Am vergangenen Donnerstag, denen 17.1.2008, durfte ich einen Webcast zum Thema Office Business Applications für technische Entscheider halten. Für alle, die keine Gelegenheit hatten, sich diesem Webcast anzuhören, möchte ich an dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung geben und ein paar Worte zum Feedback, welches ich auf den Webcast erhalten habe, verlieren. Ohne dem Feedback allzu sehr vorausgreifen zu wollen, möchte ich schon an dieser Stelle darauf hinweisen, dass sich der Webcast an Entscheider und nicht an Entwickler richtete. Programmcode fehlt ebenso wie konkrete Umsetzungsbeispiele.
Definition und Potenziale von Office Business Applications
Bei Office Business Applications handelt es sich um eine neue Art von Anwendungen, die auf der Office Business Plattform entwickelt werden, und die Brücke zwischen den bekannten Frontend Produktivitätswerkzeugen der Office-Client-Familie bzw. der SharePoint Plattform und den Geschäftsanwendungen (z.B. Dynamics, SAP, Siebel, ...) im Backend schlagen.
Abb 1: OBAs als Bindeglied zwischen Office und den Backend-Geschäftsanwendungen
Diese Brückenschlagfunktion hilft es zusätzliche Potenziale der Geschäftsanwendungen freizusetzen, indem diese Anwendungen einem erweiterten Benutzerkreis zugänglich gemacht werden. Denn Anwender können in der ihnen vertrauten Office-Umgebung in ihrer täglichen Arbeit bleiben und trotzdem die Funktionen der Backend-Geschäftsanwendungen nutzen.
Technischer Überblick über die Office Business Plattform
Sowohl auf der Office-Client-Seite als auch im Bereich der Office Server Produkte wurden von Microsoft größere Investments getätigt, um Office zu einer Entwicklungsplattform weiterzuentwickeln.
Client Platform Investments
Server Platform Investments
Mit diesen Technologien steht eine leistungsfähige Plattform zur Verfügung, auf der sich Office basierende Anwendungen entwickeln lassen, die sowohl Client- als auch Serverkomponenten umfassen können.
Umsetzungskonzepte
Generelle Entwicklungsmöglichkeiten
Die MS Office Interactive Developer Map gibt einen guten Überblick über die Möglichkeiten, die ein Entwickler, der auf Basis der Officeplattform entwickelt, hat.
Schichtenarchitektur
Zur ersten Grobplanung einer Office Business Application gibt es von Microsoft einen Architekturvorschlag, der OBAs in vier Schichten unterteilt:
OBA Patterns
Zur Unterstützung der Feinplanung einer Implementierung konkreter Anwendungsfälle, gibt es von Microsoft so genannte OBA Patterns:
Diese sind zum Teil noch in Unter-Patterns untergliedert. Alle Patterns sind dokumentiert (Problemstellung, Lösungsansatz, Technologien) und mit Beispielen ausgestattet.
Mögliche Vorgehensweise
Für eine mögliche Umsetzung gibt es bereits eine bewährte Vorgehensweise. Diese untergliedert ein Umsetzungsprojekt in fünf Phasen:
Werkzeuge
Für die Entwicklung von OBAs stehen für verschiedene Entwicklergruppen unterschiedliche Entwicklungswerkzeuge zur Verfügung:
Fazit
Mit der Office Business Plattform steht die Basis zur Entwicklung leistungsfähiger Geschäftsapplikationen als Office Business Applikationen zur Verfügung. Neben dieser Plattform bietet Microsoft bereits zahlreiche Hilfestellungen in Form von Patterns und Practices, Referenzarchitekturen und Entwicklungs- und Managementwerkzeuge für verschiedene Entwicklergruppen.
Ziel dieses Webcast zwar erst einen groben Überblick über die Thematik zu geben, und die verschiedenen Aspekte wie bereitstehende Entwicklungskomponenten, Architekturkonzepte, Patterns, Vorgehensweisen und Werkzeuge im Kontext von Office Business Applications strukturieren. Bewusst habe ich hier die einzelnen Bereiche nur oberflächlich behandelt. In Folge-Webcast werde ich auf diese Themen noch vertieft eingehen, und auch in Form von Beispielen und Implementierungsvorführungen behandeln. Ich hoffe, damit auch die Zuhörer zufriedenzustellen, die sich im Webcast mehr Details gewünscht hätten.
Weitere Informationen
Aufzeichnung des Webcasts
Referenzarchitekturen: