Holger Sirtl's WebLog

Microsoft's Cloud Technology applied in Enterprise Architecture

December, 2008

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    Neu: Zugriff auf SharePoint-Inhalte via WSRP mit Hilfe des "WSRP Toolkits for SharePoint"

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    Am Montag, 15.12.2008, hat Microsoft das erste Release des Web Services for Remote Portlets (WSRP) Toolkit for Office SharePoint Server 2007 veröffentlicht.

    Mit Hilfe dieses Toolkits können externe Portale wie BEA AquaLogic, IBM WebSphere Portal, ...), die selbst den WSRP-fähig sind über WSRP-Standard auf Inhalte von SharePoint zugreifen und diese in der eigenen Umgebung anzeigen. Das WSRP Toolkit enthält Beispielcode, zur Bereitstellung von SharePoint-Inhalten wie Listen und Bibliotheken über WSRP.

    WSRP

    Abbildung: Microsoft Office SharePoint Server 2007 als WSRP Producer 

    Das Toolkit kann von der MSDN Code Gallery heruntergeladen werden.

    Das WSRP Toolkit for SharePoint enthält folgende Bestandteile:

    1. Visual Studio Beispielprojekte, die zwei verschiedene Wege zur Bereitstellung von SharePoint-Inhalten über WSRP demonstrieren.
    2. Ein Whitepaper, das Details über die Architekturen der beiden Bereitstellungswege enthält.
    3. Screen Casts, die die beiden Beispiele nochmals als Video vorführen.

    Das Toolkit wird unter der Microsoft Public License (Ms-PL) veröffentlicht. Damit erhalten Entwickler die Möglichkeit, die Lösung entsprechend ihren Anforderungen anzupassen.

    Die oben genannten Sceen-Casts können auch hier angezeigt werden:

    Erstes Beispiel für einen WSRP Producer in SharePoint:

    Zweites Beispiel für einen WSRP Producer basierend auf einer ASP.NET Seite

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    Mitschnitte von Xtopia und TechSummit live (auch mit Videos zu Microsoft Azure)

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    Seit heute (10.12.2008) sind nun die Video-Capturings und Präsentationen von Xtopia und TechnicalSummit live!!!

    Die Seiten sind komplett frei zugänglich und unter folgenden URLs verfügbar:

    Zum Thema Microsoft Azure möchte ich allen folgende Präsentationen ans Herz legen:

    Xtopia

    • "Software + Services" mit der Windows Azure Services Plattform - ein Überblick
      Dieser Vortrag gibt einen Überblick über Software-plus-Services, die Bestandteile und Möglichkeiten der Plattform und geht insbesondere auf die neue Windows Azure Services Plattform ein. Darüber hinaus wird anhand konkreter Beispiele aufgezeigt, wie die verschiedenen Plattformkomponenten für innovative Web-Anwendungen genutzt werden können. (Video | XPS | PDF)
    • Windows Azure Services Plattform: Live Services
      In dieser Session wird werfen wir einen Blick auf die Live Services der Windows Azure Services Plattform. Wir werden hierbei verschiedenste Dienste, Protokolle, APIs und Tools kennenlernen, um die eigene Anwendung um Funktionen wie Datenspeicherung, Synchronisation, Media-Streaming, Presence Information, Authentifizierung und mehr zu bereichern. Diese Session richtet sich in erster Linie an Entwickler, zeigt aber auch dem technisch Interessierten, was mit der Windows Azure Services Plattform alles realisierbar ist. (Video | XPS | PDF)
    • Windows Azure Services Plattform: Building Mesh Applications
      Der Live Mesh Dienst samt Plattform unterstützt eine Reihe von Anwendungsszenarien: FeedSync-basierte Daten-Synchronisation, P2P Device und Internet-Relay Kommunikation, eine Pub-Sub Infrastruktur und ein erweiterbares Anwendungsmodel. In dieser Session lernen Sie, wie man die Live Mesh Plattform samt Protokollen und APIS in Ihre Anwendungen integrieren kann, um so in die Live Mesh Infrastruktur integriert werden zu können. (Video | XPS | PDF)
    • Cloud-Computing mit Windows Azure: Verfügbare und wirklich skalierbare Web-Anwendungen und Services entwickeln und ganz einfach betreiben
      Mit Windows Azure wird es noch einfacher skalierbare und verfügbare Web-Anwendungen und Dienste zu bauen und zu betreiben. Lassen Sie sich in dieser Session demonstrieren, wie Webanwendungen so entwickelt und betrieben werden, dass Sie von vorn herein verfügbar und skalierbar sind und Sie sich überdies einiges an administrativem Aufwand sparen können. Diese Session ist ein Deep-Dive durch Windows Azure – also durch die Basis der Services Plattform. (Video | XPS | PDF)

    TechSummit

    • Windows Azure Services Plattform: Basis für "Software + Services"-Lösungen
      Software plus Services (S+S) ist das von Microsoft vertretene IT-Konzept, nach dem Anwendungen flexibel aus einer Kombination klassischer Software, lokal betriebenen Serveranwendungen und Internet-Diensten erstellt werden, auf die über verschiedene Endgeräte zugegriffen werden kann. Basis ist die Microsoft Technologieplattform, die jüngst über die Windows Azure Services Plattform erweitert wurde. Beim Aufbau von Software-Architekturen von S+S Lösungen erhalten Aspekte wie Skalierbarkeit, Multimandantenfähigkeit, Integration, Interoperabilität und weitere zentrale Bedeutung. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die S+S-Plattform und Azure, diskutiert beim Aufbau einer S+S Lösung auftretende Architekturfragen und zeigt deren Umsetzung anhand von konkreten Beispielen. (Video | XPS | PDF)
    • Cloud-Computing mit Windows Azure: Verfügbare und wirklich skalierbare Web-Anwendungen und Services entwickeln und ganz einfach betreiben
      Mit Windows Azure wird es noch einfacher skalierbare und verfügbare Web-Anwendungen und Dienste zu bauen und zu betreiben. Lassen Sie sich in dieser Session demonstrieren, wie Webanwendungen so entwickelt und betrieben werden, dass Sie von vorn herein verfügbar und skalierbar sind und Sie sich überdies einiges an administrativem Aufwand sparen können. Diese Session ist ein Deep-Dive durch Windows Azure – also durch die Basis der Services Plattform. (Video | XPS | PDF)
    • Software Entwicklung mit der Windows Azure Services Plattform
      Software + Services basierte Softwarearchitekturen benötigen entsprechend Bausteine, die einfach und effektiv wiederzuverwenden sind. Sehen Sie in dieser Session, was Microsoft für Dienste in der Windows Azure Plattform anbietet. Sehen Sie die Möglichkeiten der Messaging-, Workflow-, Identity- und Dataservices, welche Vorteile Sie Ihnen bringen und wie man diese in eigene Anwendungen integriert. Diese Session wird anhand von Beispielen zeigen, wie man im speziellen die .NET Services und SQL Services nutzen kann und das auch bestehende Anwendungen diese integrieren können. (Video | XPS | PDF).
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    Was ist der Unterschied zwischen Azure Storage und den SQL Services in der Azure Services Plattform?

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    Die Azure Services Plattform enthält eine Vielzahl von Infrastruktur- und Anwendungsdiensten. Einige befinden sich noch im Entwicklungsstadium (z.B. Azure SharePoint Services) andere sind bereits nahe der Produktionsreife und stehen Testern im Rahmen einer Community Technology Preview (CTP) zur Verfügung (z.B. Live Services, .NET Services)

    Dieser unterschiedliche Reifegrad der Services macht es zum Teil schwierig, sich ein abschließendes Urteil über alle Services zu bilden. In einigen Fällen kann es beim aktuellen Entwicklungsstand auch schwierig sein, einzelne Serviceangebote voneinander abzugrenzen. Dies trifft beispielsweise beim Thema der Datenspeicherung zu. Grundsätzlich bietet Azure hier zwei Dienste an:

    Beide Services können zur Datenspeicherung in der Cloud verwendet werden. Nur: wann ist welcher sinnvoll? Wie unterscheiden sie sich?

    Zunächst eine Einordnung in die Plattform. Folgende Abbildung zeigt die Azure Services Plattform und hebt SQL Services und die Simple Data Storage Services hervor.

    Azure - SQL Services - Windows Storage 
    Abbildung: SQL Services und Azure Storage in der Azure Services Plattform

    SQL Services

    SQL Services sind eine Sammlung von Diensten, die vor der Professional Developer Conference (PDC) unter der Bezeichnung "SQL Server Data Services" (SSDS) bereits verfügbar waren. Derzeit sind in den SQL Services die Dienste "Database" und "Data Sync" verfügbar. Bei der Datenbank handelt es sich derzeit um ein hierarchisches System, in dem Entitys in Containern gespeichert werden, die wiederum in Authorities als höchster Gruppierung aufgehängt sind. Über dieses Konzept können Tabellenstrukturen abgebildet werden.

    Auf die SQL Services kann mittels SOAP und REST zugegriffen werden. Die zu bearbeitenden Daten werden über einen sogenannten "Scope" beschrieben. Dieser adressiert die Daten nach Authority-, Container- und Entity-ID. Es steht auch eine Abfragesprache zur Verfügung, über die nach Entitys gesucht werden kann.

    In der aktuellen Entwicklungsstufe sind die SQL Services nur bedingt mächtiger als der Azure Simple Data Storage. Die SQL Services werden allerdings schrittweise um Funktionen erweitert (z.B. Reporting, relationale Strukturen, Fremdschlüssel, ...), die die SQL Services bezüglich Ihrer funktionalen Mächtigkeit an einen klassischen SQL Servier heranführen.

    Unter http://www.microsoft.com/azure/sqllabs.mspx ist bereits ein guter Überblick über zukünftige Entwicklungen von SQL Services zu sehen:

    Damit positionieren sich die SQL Services als das DaaS (Database as a Service) Angebot von Microsoft.

    Azure Simple Data Storage Services

    Der Azure Simple Data Storage Service bietet einfachen Blob- und Tabellenspeicher mit einer sehr einfach gehaltenen Abfragetechnologie. Er kann immer dann zum Einsatz kommen, wenn einfache Datenspeicherfunktion für Massendaten ohne komplexe Abfragelogik benötigt wird.

    Der Azure Simple Data Storage Service positioniert sich damit sozusagen als das "Dateisystem für die Cloud".

    Fazit

    In der derzeitigen Ausbaustufe überlappen sich die Funktionalitäten der beiden Angebote tatsächlich stark. Für eine Entscheidung, welche der beiden Technologien für eine Datenspeicherung in der Cloud zum Einsatz kommen soll, sollte deshalb unbedingt die zukünftige Positionierung berücksichtigt werden:

    • SQL Services sind Microsofts Datenbank für die Cloud
    • Azure Storage ist Microsoft Dateisystem in der Cloud

    Entsprechend können für eine Entscheidung Kriterien herangezogen werden, die auch bei einer vor Ort betriebenen Infrastruktur zum Tragen kommen (sprich: Speicherung im Dateisystem vs. Speicherung in einer Datenbank).

    SQL Services eignen sich in folgenden Fällen:

    • Zur Datenspeicherung wird ein System benötigt, welches Funktionalitäten einer klassichen, relationalen Datenbank bietet.
    • Es werden leistungsfähige Zugriffsmechanismen (Datenfilterung, Abfragesprache etc.) benötigt.
    • Daten sollen ausgewertet und analysiert werden.

    Azure Storage eignet sich in folgenden Fällen:

    • Zur Datenspeicherung wird ein Dateisystem-ähnliches System benötigt.
    • Priorität hat das Speichern und Lesen von Massendaten (nicht deren Verknüpfung, Auswertung etc.).
    • Die Datenzugriffe sollen über eine möglichst einfache API durchgeführt werden.

    Diese Hinweise haben allerdings nur einen Vorschlagscharakter. Eine endgültige Entscheidung für eines der Systeme hängt natürlich noch von den Kosten, den SLAs und Nutzungsbedingungen ab. Diese werden derzeit ausgearbeitet.

    Weitere Informationen

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