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Auf dem achten, jährlich stattfindenden “US Public Sector CIO Summit” hat Microsoft eine interessante Ankündigung gemacht: für öffentliche Einrichtungen wird es in den USA (!)möglich, Cloud Services im Rahmen der Business Productivity Online Suite (BPOS) in einer sogenannten “dedicated government”-Variante zu beziehen. Diese läuft unter der Bezeichnung
Business Productivity Online Suite Federal
und zeichnet sich unter anderem durch folgende Eigenschaften aus:
Im folgenden Video gehen Ron Markezich, Corporate Vice President Microsoft Online, und Curt Kolcun, Vice President Microsoft US Public Sector, auf dieses Angebot ein.
Video: Ron Markezich und Curt Kolcun über BPOS Federal
Was bedeutet dies für den deutschen Markt?
BPOS Federal ist in der derzeitigen Form speziell auf die Anforderungen in den USA zugeschnitten. Leider wird es dieses Angebot deshalb zunächst nicht außerhalb der USA geben.
Weitere Informationen
Bill Lodin hat eine Reihe von Videos erstellt, in denen er auf die alles und jeden bewegende Frage “Warum eigentlich Windows Azure?” eingeht. Jedes dieser Videos ist kürzer als 15 Minuten. Bill nutzt zu seinen Ausführungen lediglich ein Whiteboard.
An dieser stelle der Hinweis auf eine Veranstaltung, auf der ich referieren werde:
Vom 27. bis 30. April 2010 findet im Congress Center Stadthalle Düsseldorf die iqnite 2010 in Deutschland statt.
Auf dieser Konferenz werde ich am 30. April 2010 einen Vortrag mit dem Titel „Herausforderungen und Lösungsansätze in der Praxis auf dem Weg in die Cloud“ halten.
Ausführliche Informationen zur Konferenz finden sich auf der Internetseite http://www.iqnite-conferences.com/de. Dort besteht auch die Möglichkeit zur Anmeldung.
Der Frühbucherrabatt gilt übrigens noch bis zum 26. Februar 2010!
Ich würde mich freuen, wenn wir uns in Düsseldorf sehen.
Nachdem SQL Azure vor zwei Wochen in einen kostenpflichtigen, produktiven Betrieb überführt wurde, wurde nun das erste Service Update (SU1) eingespielt. Dieses bringt einige häufig nachgefragte Funktionen in das Produkt ein. Dazu gehören:
Möglichkeit, zwischen Editionen zu wechseln
Anwender können von 1GB Web Edition zu 10GB Business Edition und umgekehrt wechseln. Hierzu kann folgender SQL Ausdruck verwendet werden:
ALTER DATABASE database_name { MODIFY (MAXSIZE = {1 | 10} GB) }
Zusätzliche Dynamic Management Views (DMVs)
Über verschiedene DMVs lassen sich jetzt Informationen zum Status einer Datenbank abfragen.
Verlängerte Idle Session Timeouts (30 Minuten)
Die Timeout-Zeit für “idle” Connections wurde von 5 auf 30 Minuten erhöht.
Verbesserte Unterstützung für lang laufende Transaktionen
Die Unterstützung für lang laufende Transaktionen wurde verbessert, um seltener Datenbestände auf mehrere Transaktionen aufzuteilen.
Ein kleiner Hinweis auf zwei Webcasts, die ich zur Windows Azure Platform veröffentlicht habe. Diese sind Auftakt einer 13-teiligen Reihe zu Microsofts Cloud Plattform Azure.
Über Feedback – insbesondere Themenwünsche zu weiteren Webcasts im Umfeld von Azure – freue ich mich natürlich wie immer.
Hier mal wieder ein Update zu verschiedenen Internet-Ressourcen zu Windows Azure Platform, die ich auch alle auf meiner “Azure Ressourcen”-Seite ablege:
Allgemeine Seiten zu Azure
Community Sites
Fehlt was Wichtiges (kann durchaus sein)? Dann einfach eine kurze Rückmeldung.
Wenngleich Windows Azure Storage über einfache Schnittstellen angesprochen werden kann (und der Zugriff über die StorageClient-Bibliothek kein Hexenwerk ist), fehlen im SDK von Microsoft bislang Werkzeuge, mit denen auf einfache Weise Inhalte im Windows Azure Storage manipuliert werden können. In diese Lücke springen mittlerweise drei Tools, die ich kurz vorstellen möchte:
Azure Storage Explorer
Der Azure Storage Explorer kann kostenfrei (unter CDDL Lizenz) von CodePlex heruntergeladen werden. Er hat eine recht intuitiv verständliche Benutzeroberfläche. Diese erlaubt nach Registrierung eines Storage Accounts (mit Namen und Schlüssel) den Zugriff auf alle derzeit verfügbaren Speichertypen, d.h. Blobs, Queues und Tables. In allen Typen können neue Elemente angelegt, ausgelesen, geändert und gelöscht werden.
Abb.1: Azure Storage Explorer
Cerebrate Cloud Storage Studio
Das Cloud Storage Studio hat einen vergleichbaren Funktionsumfang wie der Storage Explorer. Tables, Queues und Blobs (sowie enstprechende Inhalte) können ebenfalls angelegt, ausgelesen, geändert und gelöscht werden. Dabei können mehrere Objekte geöffnet und über Tabs angeordnet werden. Welche Oberfläche – die vom Storage Studio oder vom Storage Explorer – nun die bessere ist, ist sicherlich Geschmackssache.
Abb.2: Cerebrate Cloud Storage Studio
CloudBerry Explorer für Azure Blob Storage
Das dritte Programm in dieser Runde, der CloudBerry Explorer für Azure Blob Storage ist zwar auf Blob Storage beschränkt, bietet für diesen Speichertyp aber dafür die absolut komfortabelsten Zugriffsmöglichkeiten. So können Inhalte per Drag and Drop eingestellt und verschoben werden. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit einen lokalen Ordner mit einem Blob Container zu synchronisieren. Für Blob Storage also wohl das beste Werkzeug.
Abb.3: CloudBerry Explorer für Azure Blob Storage