Wenngleich Windows Azure Storage über einfache Schnittstellen angesprochen werden kann (und der Zugriff über die StorageClient-Bibliothek kein Hexenwerk ist), fehlen im SDK von Microsoft bislang Werkzeuge, mit denen auf einfache Weise Inhalte im Windows Azure Storage manipuliert werden können. In diese Lücke springen mittlerweise drei Tools, die ich kurz vorstellen möchte:

Azure Storage Explorer

Der Azure Storage Explorer kann kostenfrei (unter CDDL Lizenz) von CodePlex heruntergeladen werden. Er hat eine recht intuitiv verständliche Benutzeroberfläche. Diese erlaubt nach Registrierung eines Storage Accounts (mit Namen und Schlüssel) den Zugriff auf alle derzeit verfügbaren Speichertypen, d.h. Blobs, Queues und Tables. In allen Typen können neue Elemente angelegt, ausgelesen, geändert und gelöscht werden.

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Abb.1: Azure Storage Explorer

Cerebrate Cloud Storage Studio

Das Cloud Storage Studio hat einen vergleichbaren Funktionsumfang wie der Storage Explorer. Tables, Queues und Blobs (sowie enstprechende Inhalte) können ebenfalls angelegt, ausgelesen, geändert und gelöscht werden. Dabei können mehrere Objekte geöffnet und über Tabs angeordnet werden. Welche Oberfläche – die vom Storage Studio oder vom Storage Explorer – nun die bessere ist, ist sicherlich Geschmackssache.

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Abb.2: Cerebrate Cloud Storage Studio

CloudBerry Explorer für Azure Blob Storage

Das dritte Programm in dieser Runde, der CloudBerry Explorer für Azure Blob Storage ist zwar auf Blob Storage beschränkt, bietet für diesen Speichertyp aber dafür die absolut komfortabelsten Zugriffsmöglichkeiten. So können Inhalte per Drag and Drop eingestellt und verschoben werden. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit einen lokalen Ordner mit einem Blob Container zu synchronisieren. Für Blob Storage also wohl das beste Werkzeug.

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Abb.3: CloudBerry Explorer für Azure Blob Storage

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