Ein wenig hat’s gedauert (immerhin kamen die Ankündigungen Ende Oktober mit der PDC), doch nun ist es soweit: Die Windows Azure Platform erstrahlt in neuem Licht. Windows Azure und SQL Azure haben eine Vielzahl neuer Funktionen bekommen, die auch über ein neues SDK (Version 1.3) genutzt werden können.
Wichtig für alle, die es lieber “visuell” haben: In meinem neuesten Webcast “Die Windows Azure Platform – ein Überblick” gebe ich einen Überblick über die Plattform und die neuesten Features.
Hier die wichtigsten Neuerungen, die ab sofort verfügbar sind:
Für eine verbesserte Verwaltung der Anwendungen in der Cloud sorgen das komplett neu gestaltete Windows Azure Management Portal, der Zugriff auf neue Diagnoseinformationen sowie der vereinfachte Anmeldeprozess. Ein Windows Azure-Account kann nun von mehreren Administratoren mit verschiedenen Windows Live IDs verwaltet werden.
Für die Entwicklung und den Betrieb von PHP- und Java-basierten Anwendungen stehen verbesserte Versionen des Eclipse-Plugins und des Java SDK sowie des PHP SDK und weitere PHP-Tools bereit.
All diese Funktionalitäten sind jetzt über die neue Version 1.3 des Windows Azure SDK und die Windows Azure Tools für Visual Studio Version 1.3 sowie über das neue Windows Azure Management Portal generell verfügbar. Anwender können sich über die neuen Windows Azure Plattform Foren zu Neuerungen und spezifischen Themen austauschen.
Für die Beta-Versionen der folgenden neuen Features können sich Entwickler und IT-Experten ab sofort über das Windows Azure Management Portal registrieren:
Ein weiteres Angebot ist zudem der Windows Azure Marketplace, über den Informationsanbieter Nachrichten, Daten, Bilder und andere Informationen vertreiben können. Der erste Marktplatz-Bereich, der DataMarket, ist bereits seit der PDC kommerziell verfügbar. Zusätzlich geht jetzt die Betaversion eines neuen Bereichs für Anwendungen und Anwendungskomponenten an den Start.
Als CTP steht schließlich Windows Azure Connect (vormals Codename Sydney) zur Verfügung. Diese Funktion ermöglicht die IP-basierte Netzwerkkonnektivität zwischen Windows Azure und Anwendungen, die lokal im eigenen Unternehmen betrieben werden, d.h. es wird möglich VPN-Verbindungen zwischen Azure und dem eigenen Rechenzentrum aufzubauen. Auch für diese CTP können sich Entwickler und IT-Experten über das Windows Azure Management Portal registrieren.
Weitere Informationen unter folgenden Links:
Kostenlose Testaccounts gibt es weiterhin unter http://www.microsoft.com/germany/net/WindowsAzure/Starten.aspx.
Beinhaltet die FullIIS Rolle auch Unterstützung für FTP?