Nun bin ich fast am Ende mit meinen Videos zu einzelnen Services der Windows Azure Plattform. Heute geht’s um eines der coolsten Features, das mit dem Juni-2012-Release in die Plattform aufgenommen wurde: Windows Azure Virtual Machines.

Virtual Machines bringen das IaaS-Element in Windows Azure ein. Sie erlauben den Betrieb selbst erstellter oder von Microsoft in einer Gallery bereitgestellter virtueller Maschinen auf Windows Azure. Die in den virtuellen Maschinen eingesetzten Laufwerke werden im Blob Storage persistiert. Damit bleiben alle Inhalte erhalten, sollte eine virtuelle Maschine einem Re-Image unterzogen werden (z.B. bei Hardware-Ausfall). Für die Inhalte gelten die gleichen Regeln für Failover (3-fach-Speicherung aller Inhalte, optionale Geo-Replikation in ein entferntes Rechenzentrum) wie für alle anderen Inhalte des Blob-Storage. Als Gast-Betriebssysteme für Virtual Machines werden sowohl verschiedene Windows Server Varianten als auch ausgewählte Linux-Distributionen unterstützt. Ebenfalls unterstützt werden verschiedene Serveranwendungen wie SQL Server, SharePoint Server und Active Directory. Damit ist es möglich, wichtige Teile der Serverumgebungen eines eigenen Rechenzentrums ohne Änderung nach Windows Azure zu migrieren.

Weitere Ausführungsmodelle für eigene Anwendungen in Azure sind:

Hier geht’s zum Video:  Was sind Windows Azure Virtual Machines? [11:23]

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