Heute wurden einige Detailverbesserungen im SQL Data Sync Service veröffentlicht und in Windows Azure verfügbar gemacht. Die beiden Service Updates (Juni und August) haben folgende Verbesserungen gebracht:

  • Verbesserungen bei der Stabilität des Dienstes
  • Unterstützung für Spacial Datentypen einschließlich Geography und Geometry
  • Neue Möglichkeit für Anwender laufende Synchronisationen zu unterbrechen
  • Verbesserte Performance sowohl bei der Initialen Provisionierung und Synchronisation
  • Verbesserte Performance bei der Synchronisation zwischen On-premises SQL Server und Windows Azure SQL Databases

Der SQL Azure DataSync Service ist ein Cloud Service in SQL Azure, mit dem es möglich ist, SQL Azure Datenbanken untereinander, aber auch mit lokal betriebenen SQL Server Datenbanken zu synchronisieren. Die Synchronisation kann über eine grafische Oberfläche eingerichtet und administriert werden. Dabei können Synchronisationsfrequenz, Richtung der Datenübertragung (bidirektional, nur Upload, nur Download), Strategien für die Konfliktauflösung und die zu synchronisierenden Inhalte (Datenbanken, Tabellen, Spalten und Tabellenzeilen (gefiltert durch Feldwerte)) bestimmt werden.

Abb. 1 skizziert die Funktionsweise. Der Datentransfer zwischen den beteiligten Datenbanken wird über einen sogenannten DataSync Hub abgewickelt. Der DataSync Hub muss eine SQL Azure Datenbank sein. Es ist nicht möglich, eine lokal betriebene Datenbank als Hub zu verwenden.

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Abb 1: Synchronisationsgruppe für die Synchronisation zweier SQL Database und zweier lokaler SQL Server Datenbanken

Ein Einsatzszenario für DataSync kann die Synchronisation von Daten zu Regionalbüros sein. Dabei enthält der DataSync alle Daten und Regional-Offices synchronisieren nur die Daten, die für sie spezifisch sind.

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