Heute hat Microsoft Version 2.2 des Windows SDKs für .NET veröffentlicht. Dieses Release enthält einige sehr interessante Neuerungen: neben der Unterstützung von Visual Studio 2013 (Release Version) sind folgende Funktionen hinzu gekommen:

  • Visual Studio 2013 Unterstützung – das SDK v2.2 kann sowohl in Visual Studio 2013 als auch mit Visual Studio 2012 genutzt werden. Ältere Versionen von Visual Studio werden nicht mehr unterstützt. Unter Visual Studio 2012 kann das SDK parallel zu Version 2.1 und Version 2.0 eingesetzt werden.
  • Integrierte Windows Azure Sign-In Unterstützung in Visual Studio – für die Ansteuerung der Azure Ressourcen aus Visual Studio heraus sind keine Management Zertifikate mehr erforderlich. Ein Zugriff erfolgt direkt über die Zugangsdaten der Azure Subscription. Nach der Anmeldung erscheinen automatisch alle in der Subscription enthaltenen Azure Ressourcen.
  • Remote Debugging von Cloud Services mit Visual Studio – Cloud Services, die mit Debug Konfiguration in Windows Azure installiert sind, können aus Visual Studio heraus gedebugged werden. Dabei können gezielt einzelne Rolleninstanzen ausgewählt werden.
  • Firewall Management für SQL Database aus Visual Studio heraus – beim Zugriff auf eine SQL Database Instanz können bei Bedarf zugriffsberechtigte IP-Adressen in der Datenbank konfiguriert werden
  • Visual Studio 2013 RTM VM Images für MSDN Abonnenten – in der VM Gallery sind ab sofort auch Virtual Machines mit vorkonfiguriertem Visual Studio 2013 (RTM) verfügbar.
  • Windows Azure Management Libraries für .NET (Preview) – die .NET Management Library wurde komplett überarbeitet und basiert jetzt auf beliebten Bibliotheken wie HttpClient oder Json.NET. Die Bibliotheken entsprechen dem Portable Class Library (PCL) Konzept und können somit von verschiedenen Plattformen aus eingesetzt werden.
  • Aktualisierte Windows Azure PowerShell Cmdlets und ScriptCenter – im neuen ScriptCenter sind neue PowerShell Cmdlets verfügbar und entsprechend dokumentiert.

Das Windows Azure SDK für .NET kann vom Windows Azure .NET Developer Center heruntergeladen werden.

Weitere Details zu den Neuerungen finden sich in Scott Gu’s Blog zu dem Thema.

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