German MACHs

News & Updates der MACHs bei Microsoft Deutschland.
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    Bilanzkennzahlen...

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    ...sind einfach nur trocken.

    Dies mussten wir erfahren, als wir am Donnerstag der dritten Woche, das Business Acumen Training besuchten. Dieses Training erstreckte sich über zwei Tage. Es waren zwei relativ "lange" Tage. Unsere Trainer erläuterten uns die Bilanzkennzahlen und gaben uns Tipps, wie diese bei der Bilanzanalyse hilfreich sein können. Des Weiteren haben wir uns mit der Analyse von Geschäftsberichten und deren Anhängen auseinander gesetzt. Als praktischen Aspekt brachten die Trainer eine Case-Study, von einer realen Firma mit ein, die wir gemäß Vorgaben zu bearbeiten hatten. OK, wir können wir jetzt Bilanzen "lesen", aber zu meiner Lieblingslektüre werden diese Schriftstücke sicherlich nicht gehören.

    Der zweite Tag unterschied sich nicht nennenswert von dem Ersten, so dass ich nicht wirklich etwas Spannendes zu berichten habe. OK, es gab noch einen Test, aber da wollen wir jetzt nicht drüber sprechen... Angemerkt sei noch, dass das Business Acumen Training das Einzige war, was morgens um 08:00 Uhr startete, bis 18:00 Uhr andauerte und eine verkürzte Mittagspause hatte...

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    Das Training mit den Dukes...

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    ...war einfach cool. Es wurde uns zwar nicht vermittelt, wie man mit einem 69er Dodge Charger die Polizei abhängt, dennoch konnten wir viel von dem vermittelten für unsere Zukunft mitnehmen.

    Von Montag bis Mittwoch hieß es Präsentationstraining.

    Auf dem Stundenplan standen Themen wie: Effektive Kommunikation, Feedback (CRIMSON), Diskussionsrunden, Kommunikationsstiele (D.I.S.C.), Körpersprache und der Aufbau einer Präsentation.

    Der erste Tag war eine Mischung aus Vortrag (im großen Plenum) und Übungen (in kleinen Gruppen). Die Übungen wurden auf Video aufgezeichnet, die wir uns am Abend ansehen konnten. Natürlich gab es viel Feedback von den Trainern, aber auch von anderen MACH-Studenten. Gegen 17:30 Uhr war das Training incl. Videosichtung beendet. Ermüdet vom ganzen Tag "sitzen" haben wir uns entschlossen Basketball spielen zu gehen. In der Nähe befand sich ein Steinplatz, den wir, in unserer Zeit in Lissabon, häufiger zum spielen aufsuchten.

    Der zweite Tag begann, wie der Erste endete. Aber nach dem Mittagessen gab es eine Wende. Uns wurde berichtet, dass wir das Gelernte am Nachmittag des dritten Tages unter Beweis stellen sollten. Dieser Beweis sollte in Form einer Trade-Show erbracht werden. Wir hatten den Nachmittag des zweiten Tages und die erste Hälfte des dritten Tages Zeit, unseren "Auftritt" vorzubereiten und zu proben. Immer wieder bekamen wir von unseren Trainern Tipps, wie wir das Ein oder Andere verbessern konnten. Ein großer Wert wurde darauf gelegt, dass wir uns auf das Auditorium einstellten und so präsentierten, dass der Inhalt Zielgruppengerecht verpackt war.

    Am dritten Tag war es dann soweit, die Trade-Show begann.

    Insgesamt waren wir in 15 Gruppen á 6 bis 7 Personen eingeteilt. Die einzelnen Teams wurden wiederum in zwei Gruppen (Zuhörer und Vortragende) unterteilt. Die Idee war, dass es 15 Stände gab, an denen gleichzeitig vorgetragen wurde, wobei das Auditorium alle 8 Minuten die Stände wechselte. Es herrsche Messeatmosphäre in unserem Meetingraum. Es war schon cool, was die verschiedenen Gruppen in der kurzen Vorbereitungszeit alles auf die Beine gestellt haben...

     

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    Am zweiten Wochenende...

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    ...ging es für 23 Stunden in die Heimat.

    Aus diesem Grund kann ich über den Freitagabend nur sehr wenig und über den Rest des Wochenendes in Lissabon nichts berichten. Am Freitag habe ich noch mitbekommen, dass sich Viele Richtung Altstadt, zu einer Tour durch diverse Lokalitäten, aufmachten. Ich selber bin im Hotel geblieben, da mein Flieger am frühen Samstagmorgen starten sollte.

    Die kurze Zeit in Hamburg verbrachte ich damit Wäsche zu waschen, und mit meiner Freundin zu entspannen, denn am Mittag des nächsten Tages sollte es schon wieder Richtung Süden gehen.

    Was ich aus Lissabon gar nicht mehr gewohnt war, trat dann aber in Hamburg ein - SCHNEE und EISREGEN. Somit hatte mein Flieger Verspätung und ich erreichte meinen Anschlussflug in München nur knapp (nach einem Sprint, über eine Strecke von 28 Gates). Als ich am späten Abend wieder in Lissabon landete, konnte ich zum Glück meinen Koffer in Empfang nehmen. Einer Kollegin erging es da schlechter...Ihr Koffer konnte wohl nicht so schnell laufen :-)

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    Das Produkttraining...

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    ...war mit einem offensiven Beschuss vergleichbar, welcher drei Trage andauerte.

    Was ist jetzt mit diesem Statement gemeint?!

     

    Die Fakten: 60 Produkte - 24 Stunden

     

    Bevor jetzt aber jemand einen falschen Eindruck bekommt, möchte ich das Ganze etwas näher erläutern...

    Wie schon gesagt, war das Training auf drei Tage angesetzt. Tag 1 war für Windows Vista und die Microsoft Server vorgesehen. Aus der Sicht eines Techies, hat der Trainer eine Glanzleistung vollbracht. Er hatte die Gabe komplexe Zusammenhänge, Konzepte und Ansätze sehr einfach zu erklären. Diese Art und Weise, Dinge zu vermitteln, hat mich sehr beeindruckt. Der zweite Tag wurde von Office und SharePoint dominiert. Diese Themen waren wohl für die Nicht-Techies am greifbarsten, da die Meisten mit diesen Produkten schon Erfahrungen sammeln konnten. Am dritten Tag hieß es dann: Developer...Developer...Developer... (also .NET, Visual Studio und Co).

    Alles in Allem, muss es für die Nicht-Techies relativ schwer gewesen sein, dem gesamten Training aufmerksam zu folgen, denn der gesamte Stoff wurde nur theoretisch via  "Broadcast" vermittelt. Zum Glück gab es genügend Pausen, um hin und wieder das Vermittelte in eine andere Gehirnhälfte zu "swapen". Aber auch dass half irgendwann nicht mehr...Buffer overflow!!!

    Aus diesem Grund schauten einige auch sehr skeptisch auf den abschließenden Test, der für den dritten Tag angekündigt war. Somit entschlossen wir uns am Abend des zweiten Trainingstages in der Hotellobby zu treffen und den Stoff zu rekapitulieren. Es war vorbildlich mit anzusehen, wie die Techies, den Nicht-Techies mit Rat und Tat zur Seite standen und die Ideen hinter dem BizTalk-Server, dem ISA-Server und anderen Produkten erläuterten.

    Wie jeder einzelne den Test jetzt empfunden hat kann ich leider nicht wiedergeben, aber aus der Sicht eines Techies, mit den Worten eines Fußballers, war es ein Heimspiel.

    Apropos Heimspiel...

    Nein, wir schauen kein Fußball, wie stoßen nur auf das erfolgreiche Beenden des Trainings an...

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    Das erste Softskill-Training...

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    ...startete am Montag dem 05.02.2007 pünktlich um 08:30 Uhr.

    Also mussten wir eine halbe Stunde früher aufstehen, als durch die letzte Woche gewohnt. Bei diesem zweitägigen Softskill-Training ging es darum, die Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern. Sehr intereesant für mich waren die Themen: "aktives Zuhören" und "das Stellen von Fragen". Ein weiterer Teil, der mir sehr viel Spaß gemacht hat, war eine Übung in der das zuvor besprochene umgesetzt werden musste. Es ging darum durch offene, geschlossene und überprüfende Fragen bestimmte Informationen von einer Person zu erhalten, wobei Diese es dem Fragenden relativ schwer machen sollte, indem immer nur mit dem Nötigsten geantwortet werden sollte. Weitere Themen waren Durchsetzungsvermögen, Konfliktlösung und Analyseverfahren. Am Nachmittag des zweiten Tages hatten wir noch eine Case-Study gemäß der STEEPL- bzw. der SWOT-Analyse zu untersuchen und unsere Ergebnisse vorzutragen. Abgeschlossen wurde dieses Training durch einen Test, in dem das gelernte überprüft werden sollte. Ungünstig war, dass man keine Zeit mehr hatte, das gelernte zu verinnerlichen, da der Test direkt im Anschluss an das Training geschrieben wurde. Naja, die Themen von Tag 1 konnte ich mir am Vorabend in Ruhe ansehen... Im Nachhinein war der Test doch recht einfach, da größtenteils nur Schlagworte abgefragt wurden...

    Wenn Ihr euch jetzt fragt, was wir am Dienstagabend gemacht haben, dann ratet mal.........Columbo-Shopping-Center!!!

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    Das erste Wochenende...

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    ...ist ja eigentlich zum entspannen da, aber nicht für uns.

    Am Samstagmorgen ging es gleich nach dem Frühstück auf eine ganztägige Sightseeing-Tour durch Lissabon, für die wir uns zwei Tage zuvor eingeschrieben hatten. Da ich ein Techie bin, und mir folglich keine Namen merken kann, kann ich euch leider nicht genau sagen, wo wir überall gewesen sind. Es waren auf jeden Fall zwei Kirchen dabei, eine Burg und noch einige andere schöne Plätze. Da Bilder aber ja eh mehr sagen als 1000 Worte zeige ich euch heute einfach mal, was wir alles gesehen haben:

    Am Sonntag sind wir dann auf eigene Faust losgezogen. Unser Ziel war das Expo-Gelände, welches wir nach einer kurzen Taxifahrt gegen 10:30 Uhr erreichten. Genauergesagt wollten wir in das Aquarium von Lissabon, welches ja das größte Europas sein soll. Nachdem wir einige Zeit über das Expogelände gelaufen sind, erreichten wir das Aquarium, in dem wir uns dann fast zwei Stunden aufgehalten haben.

    Gegen 13:00 Uhr war es dann auch Zeit essen zu gehen, da wir für den Nachmittag noch eine anstrengende Tour geplant hatten. Unser Ziel für den Nachmittag waren die Outlet-Stores vor den Mauern Lissabons. Uns wurde gesagt, dass man diese Shopping-Stadt leicht mit dem Bus erreichen könne. Also fix zum Busbahnhof und auf den Bus gewartet. Eine Portugiesin war noch so freundlich und erklärte uns welchen Bus wir nehmen müssten und sagte uns, dass dieser gleich kommen würde. OK, das mit dem "gleich kommen" hatte einen ähnlichen Charakter wie das Internet im Hotel...gut eine Stunde später kam er dann, der Bus...

    Die Outlet-Stores außerhalb Portugals haben leider nicht ganz dem entsprochen, was wir uns vorgestellt hatten, da die Preise doch relativ normal waren. Am Abend haben wir dann noch einen Fehler begangen...

    Da Taxifahren in Lissabon ja so billig ist, haben wir uns gedacht, fahren wir doch mit dem Taxi zum Hotel und nicht mit dem Bus. Leider wussten wir nicht, dass die Outlet-Stores in einer anderen Tarifzone waren und somit schoss das Taxameter in die Höhe...naja, Lehrgeld!

    Als Fazit kann man festhalten, dass das Columbo-Center, welches wir in den vergangenen Tagen ja schon öfter besucht hatten auf jedem Fall den Outlet-Stores vorzuziehen ist.

  • German MACHs

    Der letzte Tag...

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    ...vor dem ersten Wochenende, in Lissabon, oder einfach: Freitag der 02.02.2007

    Was am Freitag geschehen sollte wusste mal wieder keiner von uns, denn einen Plan oder eine Agenda gab es nicht. Wir wussten nur, dass es um 09:00 Uhr los gehen sollte.

    Als wir den Trainingsraum betraten (natürlich lief wieder unser Song), waren schon komische Formen mit Klebeband auf dem Fussboden angebracht...was hatte das wohl zu bedeuten?!

    Phil erläuterte uns, dass es heute um Teambuilding gehen sollte, aber nicht in Form von Vorträgen oder sonst einer formalen Form, sondern in Form von Team-Games. Wir wurden in acht Gruppen eingeteilt und hatten insgesamt vier Spiele zu meistern. Im Großen und Ganzen waren alle Spiele "Knobelaufgaben", die meist nur im Team gelöst werden konnten. Um dem Ganzen noch einen Kick zu verleihen ging es auch darum, die Lösungen in möglichst kurzer Zeit zu finden. Je schneller eine Gruppe eine Lösung gefunden hatte, desto mehr Punkte gab es.

    Nach dem Mittagessen gab es noch eine kurze Siegerehrung. Meine Gruppe teilte sich mit einer Anderen Platz 1. Gegen 14:00 Uhr war es dann geschafft - WOCHENENDE!!!

    Was wir dann am Rest des Tages gemacht haben, weiß ich leider gar nicht mehr so genau. Aber im Zweifelsfall, waren wir im Columbo-Shopping-Center :-)

  • German MACHs

    Die ersten vier Tage...

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    ...waren reserviert für das MS 101.

    Was versteht man jetzt aber unter dem MS 101. Genau das wusste auch keiner von uns so richtig. Als wir am morgen dem Meetingraum näher kamen, hörten wir schon diesen Song, der uns hier nicht mehr aus den Ohren gehen sollte: The Fratellis - Chelsea Dagger

    OK, die Laune stieg  und die Müdigkeit war auch weg geblasen, aber was hat das mit dem MS 101 zu tun? 

    Wie dem auch sei, nachdem alle Trainees einen Platz gefunden hatten lernten wir Phil kennen. Phil war eine Art Moderator der uns die kommenden Tage durch das Programm führen sollte. Wie soll ich Phil nur beschreiben...einfach mitreißend!!! Aber was hat das mit dem MS 101 zu tun? 

    Wie dem auch sei, vielleicht hilft uns ja die Agenda weiter...grob zusammengefasst bestand diese aus einem Unternehmensüberblick und Teamaktivitäten.

    OK, das Alles zusammen ist also das MS 101!!!

    Über die einzelnen Unternehmensbereiche möchte ich gar nicht berichten, sehr wohl aber über die Teamaktivitäten. Dahinter verborgen sich interaktive Workshops, wobei jede Gruppe etwas Künstlerisches erarbeiten und dies am letzen Tag des MS 101 präsentieren musste. Ich war in der Gruppe "T-Shirt" und das kam dabei raus:

     

      

     

     

     

    Nun will ich aber über die Abende und Nächte berichten, die ja auch zu jedem Tag gehören.

    Am Montagabend wurden wir zum Vista-Launch in Portugal eingeladen. Diesem Launch fieberten wir allen heiß entgegen, aber aus diversen Gründen möchte ich nicht zu viele Worte verlieren. Kurz gesagt: es war doch sehr enttäuschend, was hier unter einem Vista-Launch zu verstehen ist...

    Am Dienstagabend hieß es dann PARTY. Wir wurden alle mit Bussen vom Hotel abgeholt und zu den Docks gefahren. Die Location war eine Mischung aus Restaurant und Disco. Das Restaurant befand sich im ersten Stock, die Disco im Erdgeschoss. Das brasilianische Essen war ein Traum und wurde durch einen guten Kaffee (hier gilt: Kaffee = Espresso) abgerundet.  Anschießend ging es runter in die Disco, wo wir ausgelassen feierten. Gegen Mitternacht brachten uns die Busse zurück ins Hotel, doch die Party war noch nicht zu Ende. Im Hotelzimmer ging es weiter, was zur Folge hatte, dass die Minibar leiden musste...

    Am Mittwochabend war von offizieller Seite nichts geplant, aber verschnaufen wollte hier noch keiner. Also schnappten wir uns einige Taxen und machten uns auf den Weg in ein riesiges Einkaufszentrum, das Columbo-Shopping-Center. Ein Vorteil, den wir hatten, waren die Ladenschlusszeiten. In Lissabon haben die meisten Geschäfte 362 Tage im Jahr von 10:00 bis 00:00 Uhr geöffnet, aber trotz dieses Vorteils schafften wir nicht mehr als eine Etage des Columbo-Centers...Für mich war es dennoch ein voller Erfolg. Ich habe drei Anzüge, Hosen und Krawatten zu unschlagbaren Preisen gefunden -:)

    Am Abend des letzten Tages des MS 101 hieß es dann "auftakeln" zum Galadinner. Es war irgendwie komisch, alle Trainees in eleganter Abendgarderobe zu sehen. Alle sahen so anders aus...Den zeitlich größten Teil des Galadinners nahm die Verleihung der Zertifikate ein, denn jeder Trainee wurde namentlich aufgerufen, nach vorne gebeten und bekam ein Zertifikat für den erfolgreichen Abschluss des MS 101 verleihen. Bei meinem Zertifikat hatte ich schon so eine Ahnung, denn in sämtlichen Listen wurde mein Name falsch eingetragen. Anstatt "Markus", stand überall "Michael". Und wie hätte es anders sein sollen...natürlich war mein Name auch auf dem Zertifikat falsch. Naja, ich sehe es positiv, denn ich bin hier wohl der Einzige, der zwei Zertifikate für das MS 101 bekommt, denn ich habe das Eine mit dem falschen Namen und (hoffentlich bald) auch eine korrigierte Version.

  • German MACHs

    Die Internetverbindung...

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    ...ist kostenlos verfügbar.

    Als ich diese Information in meinem Hotelzimmer lass, war ich hell auf begeistert, doch das sollte sich schnell ändern. Aber ich fange am besten mal wieder von vorne an...

    Da es in dem Hotel kein WLAN gab, hatte Microsoft für uns Netzwerkkabel an der Rezeption hinterlegt, die wir uns nur abholen brauchten. Also schnell runter zur Rezeption, Netzwerkkabel genschnappt, wieder hoch ins Hotelzimmer, Kabel eingesteckt und mit dem Laptop verbunden und dann etwas später...NICHTS... und noch etwas später...NICHTS... und noch viel später...NICHTS.

    OK, vielleicht gab es ein kleines temporäres Problem, dass am nächsten Tag behoben sein würde. Am nächsten Tag versuchte ich erneut eine IP zu beziehen, aber wie sollte es anders sein...NICHTS.

    Am dritten oder vierten Tag bekamen wir dann die Aufforderung unsere Netzwerkeinstellungen manuell zu konfigurieren. Also schnell IP, Gateway und DNS eingetragen und voller Erwartung versucht den DNS zu erreichen, aber...NICHTS. Kein Problem, ein Techie kennt ja die wichtigsten IP-Adressen, aber wenn der Gateway auch nicht erreichbar ist, hilft das auch nicht weiter. Das Ende vom Lied war...NICHTS.

    Nachdem in den kommenden Tagen immer wieder Techniker vor Ort waren und versuchten das Problem zu fixen wurde unsere Sucht gestillt. Wenn ihr jetzt denkt, dass alles Problemlos funktionierte, so liegt ihr falsch. Mit sehr viel Glück hatte ich pro Tag für 10 bis 20 Minuten eine Verbindung zur Außenwelt, danach brach wieder alles zusammen...

    Als nächstes wurde entschieden, dass es wohl vorerst das Beste sei, wenn man Internetarbeitsplätze in der Lobby des Hotels einrichten würde, so dass zumindest an einer Stelle eine Internetverbindung garantiert werden könnte. Um die Anbindung der einzelnen Zimmer sollte sich dann später gekümmert werden. Naja, ich habe wohl ein falsches Verständnis von dem Wort "Garantie", denn auch an diesen Internetarbeitsplätzen funktionierte nicht alles. Browsen war mittlerweile über mehrere Stunden am Tag möglich, jedoch meinen Exchange-Server erreichte ich ohne Umwege nicht. Dies war der Stand von gestern, aber war ich optimistisch, was sich aber heute wieder ändern sollte, denn heute ging mal wieder NICHTS.

    Mittlerweile sind wir hier also zwei Wochen, mehr oder weniger, ohne Internetverbindung. Aber wen wundert es, denn wir wissen doch alle: "Umsonst gibt es NICHTS!!!"

     

    Ach ja, ich bin echt froh, dass es Programme wie den Windows Live Writer gibt.

     

    ICH HAB GRAD WIEDER NETZ!!!!

  • German MACHs

    Auf nach Lissabon...

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    ...das war mein erster Gedanke, als ich am Morgen des 28.01.2007 die Augen öffnete...

    Gegen 09:00 Uhr trafen wir Trainees uns auf dem Münchner Flughafen um die Reise nach Portugal anzutreten. Drei Stunden später landeten wir wohlbehalten in Lissabon und wurden schon vor die erste Herausforderung gestellt. Es waren zwar einige Schilder am Flughafen für uns aufgestellt, damit wir leicht den Weg finden konnten, aber der Nachteil war, dass die Schilder ausschließlich aus dem MACH-Logo bestanden.

    Für uns selbstverständlich liefen wir immer in die Richtung, in die der grüne Pfeil zeigte, doch irgendwann konnten wir keine weiteren Schilder mehr finden. Was wir nicht bemerkt hatten, war, dass der grüne Pfeil auf den Schildern keine Richtungsangebe, sondern Bestandteil des MACH-Logos war. Nach kurzer Orientierungslosigkeit merkten wir aber schnell, dass das letzte MACH-Logo-Schild einen Meeting-Point repräsentieren sollte. Also fix zurück...

    Dort angekommen realisierten wir das erste Mal, wie international das MACH-Trainee-Programm wirklich ist. Bereits am Flughafen trafen wir mit Trainees aus den unterschiedlichsten Ländern zusammen.

    Nach einer kurzen Wartezeit und den ersten Kontaktversuchen wurden wir zu unserem Bus geleitet, der uns zum Hotel Villa Rica bringen sollte. Es war schon ein tolles Gefühl zu sehen, wie nach und nach immer mehr Busse mit Trainees eintrafen und wir das Hotel übernahmen.

    Wenn jetzt jemand denkt, dass wir nun Zeit zum ausruhen hatten, so liegt er falsch. Sightseeing war angesagt; Gemeinsam mit unserem Recruitment-Manager Tim brachen wir auf in die Innenstadt von Lissabon. Zum Glück fuhr die U-Bahn, auf Grund eines technischen Defekts, nicht und wir konnten mit dem Taxi fahren. Diese Taxifahrt war wohl auch ausschlaggebend dafür, dass wir uns ab sofort nur noch mit dem Taxi fortbewegen, denn Taxifahren in Lissabon ist traumhaft günstig. :-)

    Wir schlenderten durch die Stadt, besichtigten wohl Portugals ältesten und größten Fahrstuhl und gingen anschießend essen.

          

    Gegen 18:00 Uhr mussten wir uns auch schon wieder auf den Heimweg machen, denn für halb sieben war eine Welcome-Party für uns arangiert.

    Aus einer gewissen Distanz betrachtet muss es die ersten Minuten echt komisch ausgesehen haben, denn es bildeten sich kleine Grüppchen getrennt nach Nationalitäten. Aber als hätten die Organisatoren schon damit gerechnet, gab es den ultimativen MACH-Cocktail, der die Hemmungen nehmen sollte. Schnell wurden Gespäche angefangen und alle 112 Trainees mischen sich schnell durcheinander. Es waren immer die gleichen Fragen: "Wie heißt du?", "Wo kommst du her?", "Was machst du?" etc. aber so lernte man schnell viele der Trainees kennen.

    Die "Party" löste sich für normale Verhältnisse relativ früh auf, was aber unter den Umständen völlig OK war, denn morgen sollte es richtig los gehen...

  • German MACHs

    Der erste Tag...

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    ...heute ist zwar nicht mein erster Tag bei Microsoft im MACH-Programm, aber irgendwo muss ich ja anfangen...also fange ich doch am ersten Tag an...

    Am 08. Januar 2007 war es soweit. Gemeinsam mit 9 anderen Trainees, aus den verschiedensten Ecken Deutschlands, fing ich bei Microsoft als MACH-Trainee an. MACH steht für "Microsoft Academy College Hires" und ist ein Trainee-Programm für Hochschulabsolventen. Das Programm ist in drei Bereiche gegliedert (Technical, Sales und Marketing) und dauert zwei Jahre. Es zielt darauf ab die Company kennen zu lernen, sich in die verschiedensten Bereiche einzuarbeiten und Erfahrungen zu sammeln. Das Programm ist sehr international aufgestellt und somit ist es auch nicht verwunderlich, dass wir momentan in Lissabon auf einem vierwöchigen Training mit insgesamt 112 MACH-Trainees aus 27 Ländern aus ganz EMEA (Europe, Middle East and Africa) sind.

    Aber bevor ich jetzt den roten Faden verliere und nur noch über das Training in Lissabon berichte, möchte ich noch etwas über die ersten drei Wochen berichten...

    Am Montag den 08.01.2007 ging es um 09:00 Uhr, im Hauptquartier von Microsoft Deutschland, in Unterschleißheim bei München, los. Es war das erste Mal, dass alle Trainees aufeinander trafen und sich "beschnuppern" konnten. Wir lernten die MACH-PMs kennen und bekamen eine Einführung über das, was uns nun endgültig erwarten sollte. Weiterhin wurde geklärt, wie und durch wen wir in den kommenden zwei Jahren betreut werden sollten. Ganz klar, jeder hat einen Chef (meiner ist der Beste), aber bei Microsoft gibt es im Trainee-Programm noch viele weitere wichtige Personen. Die Wichtigsten (für mich) sind der Mentor und der Buddy. Der Mentor ist ein erfahrender Microsoft-Mitarbeiter, der einem auf dem Weg durch die Company behilflich ist und immer zur Seite steht. Der Buddy ist ein Trainee aus dem letzten Jahr, den man als Freund auffassen kann. Mein Buddy ist immer für mich da und hat immer gute Tipps parat.

    Gegen Mittag des ersten Tages waren wir dann fast alle mit neuer Hardware ausgerüstet und konnten uns zu unseren Büros begeben.

    Was ich nun berichte betrifft nur mich, da ich nicht genau weiß, wie es bei den anderen Trainees im Detail aussah.

    Als ich dann an meinem Schreibtisch saß, die Hardware aufgebaut hatte und mich einigermaßen eingerichtet hatte, kam eine große Frage auf: "WAS SOLL ICH JETZT MACHEN???"

    OK, also Telefon geschnappt und auf ein Käffchen mit meinem Buddy und meinem Mentor verabredet...bei diesem "Meeting" vielen einige Begriffe zu internen Tools und Learning-Ressourcen, die ich mir doch mal ansehen sollte...also wieder ab ins Büro und sich das Ganze mal angeschaut...und da kamen dann auch schon die ersten Emails, die sich auch auf die Learning-Ressourcen bezogen. Damit war die Frage nach Arbeit wohl geklärt...die Antwort hieß: ONLINE-TRAININGS.

    Ich habe also die ersten drei Wochen damit verbracht unendlich viele Online-Trainings zu den unterschiedlichsten Themen zu bearbeiten. Zwischendurch gab es noch jede Menge Meetings, um viele Leute innerhalb der Company und natürlich auch die Company selbst kennen zu lernen. Diese Aufgabe erwies sich aber schwerer als gedacht, denn die Struktur von Microsoft ist teilweise nicht logisch aufgebaut, sondern historisch gewachsen. Dazu kommt noch, dass es hunderttausende von Abkürzungen gibt...

    Hier findet ihr meine ersten Versuche die Struktur von Microsoft Deutschland zu verstehen:

    (und das ist wirklich nur ein ganz grober Überblick, ohne jegliche Details)

    ...ach ja, meinen MCDST habe ich auch noch erfolgreich bestanden :-)

    Als nächstes stand nun das vierwöchige Training mit allen Trainees aus EMEA in Lissabon an, aber darüber später mehr...

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