German MACHs

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    Die Sache...

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    ...mit dem Strom!

    Stimmt, da war doch was!

    Heute war zwar Dienstag, aber irgendwie schien es ein typischer Montag zu sein. Die Internetverbindung im Trainingscenter war mal wieder nicht zu gebrauchen, die Klimaanlage war kaputt und wie auch nicht anders zu erwarten, machte es gegen Mittag mal wieder "klick". Wir hatten noch Glück, das unser Trainingsraum Fenster hatte und an der Außenseite des Gebäudes lag. Andere Kollegen hatten mehr Pech, denn sie saßen komplett im Dunkeln, da ihr Raum keine Fenster hatte. Tja, Stromausfälle kommen hier wohl häufiger vor...

    Am Abend nutzten wir dann alle die vorhandenen "Stromreserven" des Hotels voll aus...wer weiß, wann uns der nächste Stromausfall heimsucht...

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    Rot oder Gruen...

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    ...ist hier nachts egal!

    Bevor ich aber mal wieder alles vorweg nehme, fange ich am Anfang an...

    Montag Morgen war es wieder soweit. Die zweite Woche SQL-Training lag vor uns. Gut erholt und mit guter Laune ließen wir uns von Henry zum Bytes Technology Group Trainingscenter fahren, wo auch schon die erste Woche unseres Trainings stattgefunden hatte.

     Nachdem wir uns in der ersten Woche ausgiebig mit dem Thema: "Implementing a Microsoft SQL Server 2005 Database" auseinander gesetzt hatten, war es nun an der Zeit das Thema: "Maintaining a Microsoft SQL Server 2005 Database" anzugehen. Wie uns Louis unser Trainer sagte, würden wir uns in den kommenden Tagen weniger mit SQL-Befehlen und dafür mehr mit der UI beschäftigen....Gott sei dank...

    Nachdem wir uns ausgiebig mit den verschiedenen Isolations-Modellen herumgeschlagen hatten, die der Microsoft SQL Server 2005 bietet, gab uns Louis am Abend noch einen Ausblick auf das Disaster Recovery, welches am Dienstag im Mittelpunkt stehen sollte. Doch jetzt war erstmal FEIERABEND!!!

     

    Am Abend:

    Da uns MonteCasino bei unseren letzten Besuchen so gut gefallen hat, beschlossen wir ein letztes mal dort hin zu fahren. Die Meat-Company war wieder unser erster Stop. Anschließend ging es weiter ins CocoBongo um erneut ein paar Cocktails zu schlürfen.

    Ich wollte was Neues ausprobieren und bestellte unwissend einen "Flaming Lamborghini".

    OK, der Name klang schon danach, aber dass hatte ich nicht erwartet:

    Flaming Lamborghini: 4cl Sambuca, 2cl Kahlua, 2cl Blue Curacao, 2cl Baileys

    Der Flaming Lamborghini wird brennend getrunken, wobei zunächst der Sambuca angezündet wird und die anderen Zutaten nach und nach, während des Trinkens, hinzugegeben werden.

    Gegen 23:00 Uhr wurden mal wieder die Lichter in der Bar eingeschaltet und uns somit freundlich signalisiert, dass wir doch gehen sollten... In den ersten Tagen hier in Süd-Afrika haben wir uns immer gewundert, warum die meisten Bars um 23:00 Uhr schließen...aber um noch später am Abend Getränke ausschenken zu dürfen, bedarf es einer extra Lizenz.

    Da der Gesamtkomplex MonteCasino aber zum Glück 24/7 geöffnet hat, ließen wir uns von dem "Rauswurf" nicht weiter stören und wanderten zu den Roulette-Tischen. Es juckte einfach in den Fingern...naja, ich hab mal wieder alles verloren...aber wie heißt es so schön: "Pech im Spiel, Glück in der Liebe..."

    Gegen Mitternacht ließen wir uns von Henry abholen und zum Hotel fahren. Aber diese Fahrt sollte noch aufregend werden... Bei der ersten roten Ampel, die Henry überfuhr, haben wir uns noch gedacht: "Die hat er bestimmt übersehen..." Bei der Zweiten und Dritten zweifelten wir aber schon daran...

    Nach der vierten roten Ampel machten wir uns einen Spaß daraus und wetteten, welche Farbe wohl die nächste Ampel haben würde, die wir überfahren würden. Für Henry schien es das Normalste von der Welt zu sein, nachts auf keinerlei Verkehrszeichen zu achten... OK, auf der Landstraße hätte ich nachts auch nicht anhalten wollen...

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    Traditionen...

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    ...soll man nicht brechen.

    Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen heute nach Gold Reef City zu fahren. Golf Reef City ist, wie soll es auch anders sein, ein Themepark. Wie auch schon in London fuhren wir heute morgen mit dem Taxi zum Park.

    Die Eintrittspreise von umgerechnet 11,-€ freuten uns besonders :-)

    Als wir dann unsere erste Fahrt in einer Wildwasserbahn antraten, spiegelte sich der Eintrittspreis wieder. Das Boot hatte ein kleines Loch und langsam aber sicher lief unser Boot voll. Wir hofften nur, dass die Fahrt nicht so lange dauern würde. Der nächste Schock war dann der Schlepplift zur "großen" Abfahrt. Mehr als eine rostige Kette gab es nicht... Zu diesem Zeitpunkt hätte ich mir den TÜV gewünscht, denn wirklich sicher haben wir uns nicht gefühlt. Kurze Zeit später war die wilde Fahrt dann auch zu Ende, gerade rechtzeitig, bevor das Boot endgültig zum Kentern verurteilt war...

    Nun kam die Frage auf: "Sollen wir wirklich in die großen Looppingbahnen gehen?" Und die Antwort war: "JA!!!"

    Leider waren viele Fahrgeschäfte geschlossen, aber dafür war der Park fast menschenleer und es gab keine Warteschlangen...

    Eine weitere Atraktion des Parks war eine alte Goldmine. 1990 wurde hier noch Gold geschürrft. Da es letzte Woche in der Nähe von Johannesburg gerade ein Grubenunglück gegeben hatte, betraten wir den Fahrstuhl mit einem etwas mulmigen Gefühl. In fast freiem Fall, ging es 226m runter...

    Es war schon interessant so einen Stollen zu betreten. Trotzdem waren wir heil froh, als wir nach fast einer Stunde das Tageslicht wieder erblickten. Angemerkt sei noch, dass die Mine insgesamt aus drei Fahrstühlen bestand, die die Arbeiter einst bis auf 3777,4m in die Tiefe befördert haben.

    Gegen 16:00 Uhr verließen wir den Park, da wir noch das Apartheit-Museum besuchen wollten, welches in unmittelbarer Nähe lag.

     

     

    Ohne viel zu sprechen verließen wir später das Musuem, riefen Henry an um uns zum Hotel fahren zu lassen. Henry ließ uns knapp eine Stunde vor dem Museum warten. In dieser Zeit gab es auch nicht viel zu sprechen, da wohl noch jeder mit seinen Gedanken bei dem war, was er zuvor gesehen hatte...

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    Bergfest...

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    ...in Südafrika.

    Heute haben wir die erste Hälfte unserer Zeit in Johannesburg hinter uns gelassen. Da es Samstag ist, konnten wir das erste mal ausschlafen....ohhh jaaa!!!

    Beim gemütlichen Frühstück lernten wir zufällig Alex kennen. Alex ist in Johannesburg geboren, hat aber sehr viele Verwandte in Deutschland. Er sprach fließend Deutsch und hat uns gleich viele Tipps für das Wochenende gegeben.

    Als wir ihm erzählten, dass wir für den heutigen Tag eine Tour nach Sandton City geplant hatten, bot er uns an, mit ihm im Auto mitzufahren. Dieses Angebot haben wir gerne angenommen und sparten uns somit die knapp 200 ZAR für´s Taxi.

    Unser konkretes Ziel in Sandton City war der Nelson Mandela Square und die umliegenden Einkaufszentren.

    Von den Einkaufsmöglichkeiten waren wir etwas enttäuscht, da sich die Preise nicht großartig von den deutschen unterschieden. Ganz im Gegenteil zu den Preisen bei Lebensmitteln.

    Es dauerte seine Zeit, bis wir alle Geschäfte erkundet hatten und wenigstens einige Andenken gekauft waren.

    Am späten Nachmittag brauchten wir dann wieder die Hilfe von Henry. Also schnell angerufen und nach kurzer Wartezeit mit dem Taxi zurück zum Hotel.

    Den Rest des Abends werden wir uns einfach mal nur entspannen. Das Hotel ist dieses Wochenende auch sehr ruhig, da 90% der Trainees zu einer zweitägigen Tour im Kruger Nationalpark aufgebrochen sind. Ehrlich gesagt bin ich im Moment recht froh nicht mitgefahren zu sein, denn zum Einen war diese Tour sauteuer und zum Anderen regnet es hier gerade, als gäbe es kein Morgen mehr...

    Mal schauen, was der morgige Tag bringt...

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    Feuer, Farbe und...

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    ...ein halber Zoo!

    Am Freitag Abend haben wir uns entschlossen mit allen Trainees gemeinsam essen zu gehen. Es sollte etwas besonderes sein. Raquel aus Spanien hat sich der Aufgabe angenommen und uns Plätze im "Lekgotla" reserviert. Das Lekgotla ist ein Restaurant mit einem afrikanischen Showprogramm, so wie man es sich vorstellt: Feuerspucker, Trommelmusik, Zauberern und und und...

    Vor dem Essen wurden wir noch alle mit diversesten Zeichen im Gesicht bemalt. Nur gut, dass wir die Bedeutungen nicht kennen. Wer weiß, was bei mir auf der Strin stand...

    Nun aber zum Thema Zoo:

    Auf der Speisekarte standen: Krokodil, Antilope, Strauß, Zebra, Rind und Huhn. All diese Tierchen landeten nach und nach auf unseren Tellern :-)

    Alles in Allem möchte ich den Abend als ein echtes Erlebnis bezeichnen!

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    Painting...

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    ...a House!

    Freitag war ein super schöner sonniger Tag, so dass wir unsere Pausen während des Trainings in der Sonne verbringen konnten. Man merkte richtig, dass es Frühling war in Süd-Afrika.

    Was wir in der zweiten Pause zu Gesicht bekamen, ließ uns den Atem stocken. Soetwas würde man in Deutschland niemals zu Gesicht bekommen. Viele fleißige Arbeiter, die das Trainingscenter von außen strichen, jedoch ohne Netz und doppelten Boden. Die Leitern standen schief, das Gerüst wackelte. Beim genaueren Hinsehen, stellten wir fest, dass die Räder des Gerüsts auf den Schrägen nur durch einen kleinen Stein gesichert waren...ein Wunder, dass nichts passiert ist!

    Am späten Nachmittag schlug das Wetter um, und es fing an zu schütten. Nur gut, dass es hier Parkplätze mit Regenschirmen für die Autos gibt...oder sind es Sonnenschirme???

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    Manfred, Frederick, Ernie und...

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    ...Ronny hießen die Hummer, die wir am Donnerstag verspeist haben!

    Nachdem wir am Mittwoch einen wohl typisch deutschen Abend hinter uns gelassen hatten (Bier, Pizza und Skat), haben wir uns entschlossen, am Donnerstag erneut nach MonteCasino zu fahren.

    Tagsüber schmiedeten wir schon den Plan am Abend Hummer zu essen. Uns lief schon so das Wasser im Mund zusammen, dass wir nichts besseres zu tun hatten, als Namen für unsere kleinen Lieblinge zu suchen.

    Gegen 18:00 Uhr starteten wir Richtung MonteCasino. Dort angekommen mussten wir mal wieder unsere Waffen abgeben (joke) und die Metalldetektoren passieren. Um uns erst einen Überblick zu beschaffen, wo es denn den besten Hummer, zum besten Preis gab, drehten wir zunächt eien Runde...

    Letztendlich fiel die Wahl auf "CoccoBongo" - ein Restaurant, welches mit diversen Köstlichkeiten überzeugte.

    Wir saßen im ersten Stock auf der Terasse und hatten den künstlichen Sonnenuntergang im Rücken...

    Neben Manfred, Frederick, Ernie und Ronny verputzten wir noch allerlei anderer Tierchen, die es so im Ozean gibt.

    Um den Abend perfekt zu machen, entschlossen wir uns an der Bar noch ein paar Cocktails und eine Shisha (hier Hubbly Bubbly) zu genießen:

    Rundum zufrieden und in bester Stimmung verließen wir nach einem letzten Drink die Bar und riefen Henry an. Henry ist der Besitzer eines privaten Taxiunternehmens, welches uns die letzten Tage schon häufiger gute Dienste geleistet hatte. Das gute an Henry ist, dass er IMMER für uns erreichbar ist...

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    MonteCasino...

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    ...ist sicher!

    Am Dienstag fragten wir unseren Trainer Louis nach einem schönen Restaurant, wo man Abends essen gehen könnte. Er schlug MonteCasino vor.

    Monte Casino ist eine gigantische Halle, in der eine Stadt nachgebaut ist. Diese Stadt besteht fast ausschließlich nur aus Restaurants und einem riesigen Spielcasino mit über 1000 Spielautomaten. Die beste Beschreibung ist wohl "Klein Las Vegas".

    Nachdem wir in der Tiefgarage einen Parkplatz gefunden hatten, fielen uns diese komischen Schilder auf: "Gun Safe"

    Zunächst konnten wir nichts damit anfangen, als wir dann aber zum Haupteingang kamen, war alles klar: Mitgeführte Waffen konnten am Eingang eingeschlossen werden, da diese nicht mitgeführt werden durften. Der Eingang sah aus, wie der Zugang zum Sicherheitsbereich am Flughafen...Uns wurde mal wieder bewusst, wo wir waren...Süd-Afrika.

    Da wir von verschiedenen Personen die Empfehlung bekommen haben Steak in Südafrika zu essen, suchten wir also die Meat-Factory auf. Das Fleisch war so zart ....unbeschreiblich. Falls jetzt jemand an ein kleines 180g Steak zu 20,-€ denkt, wie man es aus Deutschland kennt, dem muss ich wiedersprechen. Aber seht selbst:

    Das T-Bone wog mal locker 750g... zum besseren Verständnis: Der Teller oben auf dem Bild hatte einen Durchmesser von 45 cm.

    Nachdem wir königlich gespeist hatten, ging es weiter ins Spielcasino. Es juckte uns in den Fingern und der nächste Roulette-Tisch war unser. Schnell einen Hunderter getauscht und los konnte es gehen...

    Zur Info: 100 ZAR ~ 10 €

    Nach nur fünf Spielen hatte ich alles verzockt. Conny hingegen hat sogar 50 ZAR gewonnen.

    Etwas später im Casino trafen wir noch andere Trainees und beschlossen gemeinsam noch einen Nachtisch zu uns zu nehmen. Die erste Entscheidung war einfach: Kuchen sollte es sein. Die zweite Entscheidung, die der Sorte, sollte dann etwas schwerer fallen...

    Nachdem alle ihre Bestellung aufgegeben hatten, staunten wir nicht schlecht als unsere Teller kamen. Ein Stück war so groß, dass eine ganze Fußballmannschaft davon hätte essen können...

    Voll bis "Oberkannte Unterlippe" rollten wir zum Auto. Die Rückfahrt sollte eine echte Herausforderung werden. Der Hinweg war ja schon eng, mit sechs Personen in einem Nissan, aber jetzt, so voll gefressen...

    Etwas zusammengequetscht kamen wir dann doch sicher im Hotel an und fielen nur noch totmüde ins Bett.

  • German MACHs

    Hier ist der...

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    ...Wurm drin!

    Nachdem wir gestern durch diverse Stromausfälle unterhalten wurden, ging es heute morgen in ähnlicher Form weiter...

    Unser Taxi war pünktlich um 08:30 Uhr am Hotel und war auch schnell bis auf den letzten Platz besetzt. "Also auf zum Trainingscenter" dachten wir uns, aber da hatten wir uns wohl getäuscht...denn ohne Strom springt auch ein Taxi nicht an. Die Batterie war leer. Es scheint so, als wäre uns Strom, in welcher Form auch immer, hier nicht gegönnt.

    Der Taxifahrer gab dem Wagen einen kleinen Schupps und wir rollten einen kleinen Hügel herunter...Das Tor des Elektrozauns kam immer näher, doch in letzter Sekunde sprang der Wagen an und das Tor öffnete sich. Zum Glück hatten die Jungs vom Sicherheitsdienst am Tor aufgepasst...ich habe uns schon gebraten in den Spitzen des Zauns gesehen...aber mit etwas Glück wäre der Strom ja eh wieder ausgefallen...

    Der weitere Tag verlief dann ohne weitere nennenswerte Schwierigkeiten. Zumindest in meinem Kurs...

    Wie ein Kollege aus einem anderen Kurs mir berichtete ging dort gar nichts. Die virtuellen Maschinen waren nicht benutzbar und auch sonst wurde der Trainer von sämtlicher Technik im Stich gelassen.

    Am Abend machten wir uns dann auf Richtung MonteCasino

  • German MACHs

    Kein Internet...

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    ...und auch kein Strom!!!

    Unser Tag fing eigentlich so schön an...ein gutes Frühstück, ein netter Fahrer, der uns zum Trainingscenter brachte, aber dann wurde wir zurück in den Trainingsalltag geholt. Wie wir es ja schon aus Portugal und England kannten, waren die Chancen eine Internetverbindung im Hotel zu bekommen eher gering. Aber was uns hier heimsuchen würde, damit hatten wir nicht gerechnet. KEINE INTERNETVERBINDUNG im Trainingscenter...

    Wie sich aber schnell herausstellte, was dies gar nicht das Hauptproblem, denn Strom gab es auch nicht. Folglich saßen wir erstmal zwei Stunden rum, bis sich unsere Trainer entschlossen den Tag zu beenden, doch genau in dem Moment, wo Sie die Nachricht verbreiteten, ging das Licht an....wir hatten Strom!!!

    Das Training konnte nun endlich beginnen. Unser Trainer Louis startete hoch motiviert, doch auf einmal machte es klack und der Strom war mal wieder weg...

    Ob die Entscheidung jetzt zum Mittagessen die beste gewesen ist, sei dahingestellt, aber ich will nur anmerken:  Ohne Strom funktionieren auch nicht die Wärmeplatten für das Essen....

    Aber sehen wir das ganze mal so: Es kann nur besser werden! Und so war es dann auch. Am Nachmittag ereilte uns kein einziger Stromausfall mehr und auf einmal wurde uns ein DSL-Anschluss zur Verfügung gestellt, so dass wir wieder mit der Welt verbunden waren....

    Anzumerken sei vielleicht noch, dass das Sicherheitspersonal am Trainingscenter während des Stromausfalls leicht beunruhigt aussah...denn ohne Strom funktionieren die Elektrozäune auch nicht...wir hatten schon ein komisches Gefühl im Bauch, als bewaffnete Männer in kugelsicheren Westen an den Zäunen patrollierten...Wie sich in späteren Gesprächen herausstellte gehört Midrand, das Areal in dem wir uns befinden, zu den eher "unsicheren" Gegenden...

  • German MACHs

    Johannesburg...

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    ...wir kommen!!!

    Gestern um 19:10 Uhr startete unser Flieger Richtung Süden. Nein: wir haben keinen Urlaub; Seb, Conny und ich machten uns auf zu einem 14-tägigen SQL-Server-Training.

    Nachdem wir etwas unter Zeitdruck unsere 747 in London erreichten, hieß es dann erstmal für elf Stunden den Ar... platt sitzen.

    In Südafrika angekommen erwartete uns schon unser Fahrer, der uns zum Hotel bringen sollte. Der gute Mann stand sich schon eine längere Zeit am Flughafen die Füße platt, da unser Flieger Verspätung hatte und es auch noch ewig dauerte, bis wir durch den Zoll waren.

    Um so schneller war dann aber die Fahrt zum Hotel...ich sag nur aufgemotzter 325er BMW...

    Der erste Eindruck war nicht typisch für Südafrika, was aber auch daran liegen mag, dass ich nicht wirklich wusste, wie ich mir Johannesburg vorzustellen hatte. Am Hotel angekommen, machte die Stadt Ihrem Ruf aber alle Ehre. Hohe Elektro-Zäune und Wachpersonal war das erste was wir vom Hotel erblickten. Von innen betrachtet kommt es einem ein wenig so vor, als säße man im Knast....

     

    Doch jetzt lassen wir erstaml die UK-Erinnerungen vom letzten Training aufleben. Es ist gleich wieder so weit: LAN-Party in der Lobby....

  • German MACHs

    Die naechste MCP-Pruefung...

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    ...stand an.

    Somit habe ich die letzte Woche ausschließlich damit verbracht für die 70-294 zu lernen. Teils im Homeoffice, teils im Büro.

    Nach drei Tagen lernen fühle ich fit für die Prüfung. Leider wurde ich nach knapp 4 Stunden Prüfung eines besseren belehrt. Mit knapp unter 700 Punkten hieß es: "nicht bestanden".

    Also nochmal die Nase etwas tiefer in die Bücher gesteckt und zwei Tage später das Ganze noch einmal versucht. Diesmal hat es dann auch geklappt :-)

    Somit fiel mir die Entscheidung auch nicht schwer am Donnerstag und Freitag Urlaub zu nehmen und den Erfolg gebührend auf den Wiesn zu feiern...

    Ich kam mir schon etwas komisch vor, als ich als Norddeutscher, das erste mal in meiner Tracht durch Münchens Straßen lief...

    Bevor es nun am Samstag Nachmittag auf zum SQL-Server-Training nach Johannesburg, ging, erwartete mich am Freitag Abend noch eine RIESIGE Überraschung (sorry: privat), über die ich mich auf jeden Fall RIESIG gefreut habe...

  • German MACHs

    Zu Gast...

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    ...beim Student Partner Summit in Bad Schandau.

    Nachdem ich Martin noch eine weitere Woche begleitet habe, musste ich mir nun erstmal wieder Zeit zum Lernen nehmen. Bis zum Jahresende möchte ich ja noch meinen MCSE haben...

    Die letzte Woche habe ich also damit verbracht virtuelle Maschinen aufzusetzen und mit dem Active Directory zu experimentieren. Leider konnte ich meine Prüfung nicht wie geplant am vergangenen Montag ablegen, da es einige Probleme durch die Umstellung der Testpartner bei Microsoft gab. Bis Ende August gab es zwei verschiedene Testanbieter: Pearson Vue und Prometric. Ab September ist Prometric alleiniger Testanbieter und wir befinden uns momentan in der Umstellungsphase. Warum auch immer waren jedenfalls meine Prüfungsvoucher (Gutscheine) die normalerweise allgemeingültig sind, nicht mehr gültig. Die Klärung des Problems hat so viel Zeit in Anspruch genommen, dass ich es zeitlich nicht mehr geschafft habe die Prüfung abzulegen, da ich am frühen Nachmittag zum Student Partner Summit nach Bad Schandau aufbrechen musste. Wie auch immer, die Prüfung werde ich am kommenden Freitag nachholen...doch jetzt habe ich hier erstmal eine Menge Spaß....

    Gestern startete das Summit zunächst mit einem Teambuildingevent: 12 km Rudern auf der Elbe bei schönstem Regenwetter...

     

    Am Ziel angekommen grillten wir am Hochseilpark der Eventagentur Aktiv-Kanu-Tour, wo wir auch die Möglichkeit hatten unsere Kletterkünste unter Beweis zu stellen. In sechs Meter Höhe konnten wir einen kniffligen Kurs überwinden. Ich hatte so viel Spaß dabei, dass ich mich im Anschluss noch an zwei Free-Climbing-Wände wagte...mit Erfolg :-)

    Der heutige Tag ist von Vorträgen und Workshop geprägt. Marcel, ein Trainee aus dem letzten Jahr, und ich werden am Nachmittag das MACH-Programm vorstellen.

    Für den Abend ist eine Fahrt mit einem Raddampfer auf der Elbe geplant...

  • German MACHs

    Ist heute Montag?...

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    ...fragte ich einen Kollegen am Mittwoch.

    Ich habe in den letzten zwei Wochen jegliches Zeitgefühl verloren, so dass ich morgens immer länger überlegen musste, welcher Wochentag aktuell ist.

    Ich war mit Martin S. zwei Wochen "auf Achse" und das kann man wörtlich nehmen. Fast jeden Tag hatten wir einen Kundentermin in einer anderen Stadt. Somit wurde auf der Hinfahrt zum nächsten Kunden die Nacharbeit für den vorangegangenen Termin erledigt und auf der Rückfahrt am Abend der nächste Termin vorbereitet.

    Letzten Freitag war ich von dem Support eines Partnerunternehmens mit Sitz in den USA sehr angetan. Ich benötigte Hilfe bei einer Problemstellung, die nur mit einer Partnerlösung zu realisieren war. Also kurz den Partner angeschrieben und es dauerte keine zwei Minuten bis eine Antwort kam. Nach weiteren drei Minuten hatte ich schriftlichen Kontakt mit einem Support-Mitarbeiter und nach einer weiteren Minute war ich mit Ihm in einer Live-Meeting Session. Einerseits echt toll, andererseits doch nicht so toll, wenn man bedenkt, dass es Freitagabend war und sich die Help-Session doch länger hinziehen sollte :-(

    Im Großen und Ganzen habe ich in den vergangenen zwei Wochen sehr viel gelernt und fühle mich schon sehr vertraut mit dem System Center Operation Manager 2007 (Nachfolger von MOM 2005) und dem System Center Configuration Manager 2007 (Nachfolger von SMS 2003). Neben dem Produktwissen konnte ich aber auch verschiedenste Situationen bei einem Kunden mit erleben und lernen wie man mit diesen umzugehen hat.

    Ab kommenden Montag wollte ich mir eigentlich im PreSales das Thema SharePoint ansehen oder als Alternative noch an einem Projekt bei Microsoft Consulting Services teilnehmen. So wie es momentan aussieht, wird aber wohl beides aus organisatorischen Gründen nichts. Somit werde ich Martin noch eine Weile begleiten, um noch mehr zum Thema System Center zu lernen.

  • German MACHs

    Die Zeit rennt...

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    ...genau wie mein Urlaub.

    Nachdem ich aus den USA zurück war, warteten zwei Wochen Urlaub auf mich. Aber irgendwie habe ich es die ersten drei Tage nicht wirklich geschafft abzuschalten. Anstatt das schöne Wetter zu genießen und einfach mal die Beine baumeln zu lassen, bin ich ins Office gefahren. Es kribbelte mir in den Fingern und ich wollte noch all das erledigen, was in den letzten Wochen liegen geblieben war. Nachdem ich dann am Mittwoch noch drei MCP-Prüfungen gemacht habe, war ich dann doch reif für den Urlaub. Ein typischer Urlaub sollte es aber doch nicht werden.

    Drei Tage später bin ich noch einmal nach Hamburg geflogen, um dort nun meinen endgültigen Umzug in die Wege zu leiten. Es blieben mir zwei Tage, mein Hab und Gut auszusortieren und zu verpacken, denn am Freitag stand das Umzugsunternehmen vor der Tür. Nach nur zwei Stunden war der LKW voll und meine Wohnung leer. Am darauf folgenden Montag war es so weit. Meine Sachen kamen, wenn auch mit kleinen Hindernissen, in Unterschleißheim an. Mit Hindernissen meine ich, dass der LKW einen Bremsendefekt hatte und ca. 600m von der Wohnung weg stand. Irgendwie haben die Jungs vom Umzugsunternehmen es dann aber doch noch geschafft den LKW bis zum Ziel zu fahren...

    Es war schon ein schönes Gefühl alles auszupacken und die Wohnung einzurichten. Immerhin habe ich die ersten drei Monate nur in einem Appartement gelebt, was doch eher unpersönlich ist, und die Monate April bis August in einer fast leeren Wohnung...

    Kaum war ich fertig mit auspacken und aufräumen, da war mein Urlaub auch schon wieder zu Ende, da ich diesen vorzeitig abbrechen musste. Es stand ein Kundentermin an, für den ich noch einiges vorzubereiten hatte. Immerhin sollte ich einen zweitägigen Workshop halten...der übrigens super gelaufen ist.

    Irgendwann während meines Urlaubs rief mich noch eine Headhunting-Firma an, die ich jedoch mit den Worten: "Ich glaube nicht, dass sie mir etwas besseres bieten können! Ich habe meinen Traumjob bei Microsoft bereits." abwürgte.

    In den kommenden Tagen werde ich einen Kollegen aus dem Technical Presales im Bereich System Center begleiten, um in diesem Bereich Erfahrungen zu sammeln.

  • German MACHs

    Bevor es nach Deutschland zurueck ging...

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    ...verbrachten wir noch einen wunderschönen Tag in Orlando.

    Wir fuhren gleich am morgen mit dem Taxi zum Premium-Outlet, um die letzten Einkäufe zu tätigen. Heute waren auch endlich Jeans in meiner Größe vorrätig :-)

    Anschließend entschlossen wir uns mit dem i-Ride den gesamten International-Drive abzufahren um nach 43 Busstationen auf ein weiteres Outlet-Center zu stoßen. Das Prime-Outlet ist momentan jedoch nicht so schön, wie das Premium, befindet sich momentan aber stark im Ausbau...

    Wenn sich jemand Orlando anschauen möchte, so kann ich den i-Ride nur empfehlen. Es handelt sich dabei um einen Bus-Trolly-Shuttle, der alle 20 Minuten fährt und nur 1$ kostet. Für 3$ bekommt man eine Tageskarte, die man allerdings vorher an Vorverkaufsstellen (z.B. im Outlet-Center) besorgen muss.

    Als Abschluss für die Zeit in den USA wollten wir noch einen Hubschrauberrundflug über Orlando machen, was wir dann aber doch leider nicht schafften.

    Stattdessen entschlossen wir uns zurück zum Hotel zu fahren, unsere Koffer zu packen und den Tag in Ruhe am Pool ausklingen zu lassen.

    Abschließend noch einige Tipps:

    An den meisten Touristen-Infos findet ihr Prospekte über den i-Ride. Neben dem Fahrplan enthalten diese Karten hunderte von Anlaufpunkten am International Drive, die alle schnell zu erreichen sind. Diese sind gut nach Kategorien sortiert...Weiterhin liegt dem Heft eine Freikarte für den i-Ride bei, sowie Gutscheine für VIP-Shopping-Gutscheinhefte für die Outlets...

    Ansonsten bleibt mir nur zu sagen: Orlando ist der Spielplatz für Erwachsene...

  • German MACHs

    Kindertraeume...

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    ...wurden am letzten Tag der MGX wahr.

    Bevor ich aber die Überraschung lüften möchte, noch etwas über den letzten Tag.

    Nach einer, ihr könnt es euch sicherlich schon denken, kurzen Nacht, begann der Tag zunächst im OCCC, wo zu Area-Sessions geladen wurde. Hierunter sind länderspezifische Vorträge zu verstehen. Hier läutete Achim Berg mit uns das neue Geschäftsjahr ein, bzw. das vergangene aus...

    In der Mittagspause mussten dann alle ca. 12.000 Microsofties vom OCCC zum Amway-Arena gekarrt werden, da dort zu Abschlussveranstaltung stattfinden sollte. Jetzt kann ja mal jeder von euch rechnen...wenn wir davon ausgehen, dass in einen Reisebus ca. 80 Personen passen, dann brauchten wir jede Menge Busse... Es war schon witzig, wie diese Buskolonne durch Orlando fuhr, ohne Vorfahrtsregeln zu beachten, da die Polizei teilweise Straßen für uns sperrte.

    Die Abschlussrede wurde natürlich wieder von Kevin Turner gehalten, der leider um mehr als eine Stunde überzog :-(

    Jetzt mussten wir uns aber beeilen, da es bereits 19:00 Uhr war und wir um 20:00 Uhr wieder von unseren Hotels zur finalen Party abgeholte werden sollten. Jetzt stellt sicher sicherlich jeder die Frage: "Wo kann man mit 12.000 Personen eine Party feiern?"

    Der Ort des Geschehens war kein geringerer, als das Universal Resort Orlando!!! Der Park würde für die Öffentlichkeit geschlossen und stand uns exklusiv zur Verfügung. Wir konnten alle Fahrgeschäfte ohne Wartezeiten benutzen, uns an Fressbuden bedienen und alle 100 Meter unseren Durst stillen. Für diejenigen, die man mit Rollercostern, Free-Fall-Towern und 4D-Kinos nicht locken konnte, gab es aber auch noch etwas. Sheryl Crow war eingeladen und gab bis in die Nacht ein Exklusivkonzert für uns. Wenn man bei diesem Programm nicht einfach nur wunschlos glücklich ist, dann weiß ich auch nicht weiter. Ich war total begeistert und werde diesen Abend ewig in Erinnerung behalten. Schade war nur, dass dies der einzige Abend war, an dem es geregnet hat, was die Stimmung aber nicht dämpfte...

    Ich merke es immer wieder: I L.O.V.E. my Job!!!

  • German MACHs

    Im OCCC...

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    ...fand der zweite Tag der MGX statt.

    Das OCCC ist das Orange County Convention Center, welches sich über zwei riesige Gebäudekomplexe erstreckte, die durch eine lange Luftbrücke verbunden sind.

    Eigentlich hätte man dieses Stück auch laufen können, aber es wurde zusätzlich ein Busshuttel angeboten...

    Prinzipiell sah es so aus, dass eine sehr große Anzahl von Sessions angeboten wurde, die man je nach Interessengebiet besuchen konnte. Für uns MACH-Trainees, wurden extra MACH-Sessions angeboten. Die erste MACH-Session war ein besonderer Leckerbissen, denn wir tragen Steve Ballmer zu einer Q&A. Besonders bleibt mir die Anmaßung eines russischen Trainee-Kollegen im Gedächtnis, der die Strategie von Microsoft gegen Google in Frage stellte. Steve beendete das Gespräch kurz und knapp mit: "You are wrong!!!"

    Weitere MACH-Sessions waren: Mach IT, MACH Fraueninintiative, MACH Live und Mach-Marketing. Auch diese Sessions hatten einen Q&A-Charakter, was jedoch nicht so gut ankam...Die Inhalte waren aus meiner Sicht auch eher schwach...

    Ein weiteres schönes Erlebnis hatten wir an diesem Tag noch. Wir haben uns in der Pause zwischen zwei Vorträgen entschlossen nicht den Busshuttle zum anderen Gebäude teil zu nehmen, und auch nicht über die Lüftbrücke zu gehen, sondern einen Umweg über die Straße einzuschlagen. Als wir an einer roten Ampel standen, hielt ein weißer Wagen, die verdunkelte Heckscheibe wurde herunter gelassen und jemand brüllte: "There are the MACHs!!!" Wir hatte es erst nicht richtig verstanden und schauten etwas planlos rüber, als nun auch noch die Beifahrerscheibe heruntergelassen wurde und zwei Männer erneut brüllten: "There are the MACHs!!!" Und dann schoss es uns in den Kopf...den Mann kennen wir doch. Es war Kevin Turner, der uns auf offener Straße erkannte und auch seine Aufmerksamkeit schenkte. Nach ein paar kurzen Worten fuhr er weiter und wir standen bei rot mitten auf der Kreuzung...

     

    Am Abend hatten wir dann die Qual der Wahl, auf welche Party wir gehen sollten, da verschiedene angeboten wurden. Da gab es die Security-Party, die MSN-Party und die Harley-Party der DPE, für welche wir uns auch entschieden haben.

    Stattgefunden hat die Party dann im Harley-Davidson-Center Orlando. Neben einer Live-Band, einem Guitar-Hero-Konntest, und einer Mitfahrt auf einer echten Harley, gab es noch eine Vielzahl von anderen Sachen, die geboten wurden. Besonders witzig fanden wir jedoch die Idee, Bier aus Gläsern, die komplett aus Eis waren, auszuschenken...

  • German MACHs

    Auf der MGX...

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    ...trafen sich ca. 12.000 Microsofties!!!

    Am Mittwoch startete die offizielle Registrierung zur MGX vor Ort. Dazu wurden wir von einem Bus-Shuttle vom Gaylord Hotel zum Orange County Convention Center (OCCC) gefahren.

    Doch wer nun erwartet, dass man dort nur seinen Teilnehmer-Badge und Infomaterialien erhielt, hat weit gefehlt, denn es gab zudem auch eine richtige Eröffnungsparty. Neben verschiedenen reichhaltigen Buffets und Bars, gab es jede Menge Spaßstationen, wie z.B. eine Karokebühne, Poolbillard, eine Xbox-Area und Spielautomaten, zudem konnte man sich an Foto- und Videostationen auch wie ein Star fühlen… Verkleidet im Hippie-Style wurden wir fotografiert, um danach in einem Musik-Video mitzuspielen. Dazu wurden die Köpfe der eigentlichen Darsteller durch unsere ersetzt. Eine DVD davon konnten wir im Anschluss zur Erinnerung mitnehmen.

     

    Am Donnerstag sollte das eigentliche Specktakel dann im Amway Stadion losgehen. Dort fühlten wir uns wie in einem riesigen Ameisenhaufen, denn Tausende von Microsofties stürmten aus den Shuttle-Bussen Richtung Arena-Eingang, wo ebenfalls Tausende Lunchpakete aufgestapelt waren. Es war Zeit unsere Plätze in der riesigen Arena zu suchen. Die MACH-Trainees aus der ganzen Welt versammelten sich im Block 206/207.

    Als Kevin Turner die Bühne betrat konnte er uns gleich gut erkennen, da wir alle „Gift-„grüne T-Shirts mit dem MACH-LOGO trugen. Wie am Vortag versprochen begrüßte er uns zuerst, was wir ihm lautstark dankten. Es ist nicht übertrieben, wenn ich behaupte, dass der MACH-Block der lauteste in der ganzen Arena war. Folglich habe ich jetzt auch keine Stimme mehr.

    Neben Kevin waren die Speaker des heutigen Tages:

    · Bill Gates

    · Chris Liddell

    · Craig Mundie

    · Gerri Elliot

    · Jean-Philippe Courtois

    · Jeff Raikes

    · Kevin Johnson

    · Lisa Brummel

    Besonders hat mich die Anwesenheit von Bill Gates gefreut, da dies voraussichtlich sein letzter Auftritt auf der MGX war. Die letzte Session gehörte Steve, die er in üblicher Manier begann: „I love this company!!!“

      

    Dieser erste Tag auf der MGX war für mich sehr beeindruckend und überwältigend, und wurde am Abend durch das Germans Get Together abgerundet. Leider gab es von unserem Hotel keinen Shuttle-Transfer zu dem Get Together, aber es gibt ja Taxis... :-)

  • German MACHs

    Auf der MGC...

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    ...treffen sich alle MACH-Trainees aus der ganzen Welt.

    Nach einer abermals kurzen Nacht, wurden wir um 08:00 Uhr von Phil Rose (Trainer aus Lissabon) in der ersten Breakout Session wachgerüttelt. Er rief uns Lissabon ins Gedächtnis und machte uns "fit" für den Tag...

    Um 09:00 Uhr war es soweit, wir hatten eine exklusive Session mit dem COO von Microsoft. Eine Stunde musste uns Kevin Turner Rede und Antwort stehen. Ihm folgten andere "Hohe Tiere", wie Jean Philippe Courtois oder Maria Martinez. Auch bekamen wir das ganze MACH-Team nun endlich mal persönlich zu Gesicht.

    Am Abend ging es mit allen Trainees Richtung Disney-World, aber nicht zu einem der Freizeitparks sondern nach Pleasure Island. Hierbei handelt es sich um etwas Ähnliches wie der Kunstpark Ost in München. Für uns war ein ganzer Club angemietet, so dass wir ausgelassen feiern konnten. Da der letzte Bus aber schon um 23:30 Uhr zum Hotel zurück gehen sollte, zogen wir das Taxi vor :-)

  • German MACHs

    Let s go...

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    ...shopping, war das Motto am Montag.

    Da wir hier in Orlando nichts verpassen wollten, war es nicht sonderlich schwer am Sonntag um 09:00 Uhr, also nur mit einer Hand voll Schlaf, aufzustehen. Unser Ziel war das Premium Outlet Store, welches ganz in der Nähe des Hotels sein sollte. Auf der Hotelauffahrt wurde uns schon ein schwarzer Lincoln heran gepfiffen, der uns zum shoppen fahren sollte :-)

    Die Menge an Geschäften, die große Auswahl und vor allem die günstigen Preise ließen unsere Herzen höher schlagen. Hinzu kommt der traumhafte Dollarkurs (1$ = 0,73€), durch den das einkaufen doppelt Spaß machte.

    Mit Tüten überladen fuhren wir am Nachmittag zurück zum Hotel, wo später auch die Registrierung zur MGC (MACH Global Conference) stattfinden sollte.

    Die Registrierung selber sah so aus, dass jeder ein Namensschild und die Konferenzunterlagen bekam. Das coole an der ganzen Geschichte war aber,  dass alles Trainees aus den ganzen Welt zusammen trafen. Insgesamt über 350, aus 36 Ländern. Wir konnten uns kennen lernen und austauschen. Unterstütz wurden wir durch MACH mir Speis und "Trank" :-)

    Voller guter Laune beschlossen wir dieses Zusammentreffen doch einfach in den Pool zu verlagern und dort wieder bis in die Morgenstunden zu feiern...

  • German MACHs

    Das Pech...

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    …folgte uns nach Orlando.

    Nach einer Nacht ohne Schlaf, kamen wir gegen 08:30 Uhr endlich in Orlando an. Eigentlich sollte es einen MACH-Transpotservice vom Flughaben zum Gaylord Hotel geben, aber damit rechneten wir schon gar nicht mehr. Wir konnten leider auch niemanden über die Verzögerung unserer Ankunft informieren, da die MACH-"Notfall"-Telefonnummer leider nur durch eine Mailbox besetzt war :-)

    Also Taxi; aber wo war unser Gepäck??? Natürlich nicht auf dem Laufband...typisch...zum Glück fand sich das Gepäck, mit Hilfe des Bag Services wieder an, aber das dauerte natürlich...

    Im Hotel angekommen wurden wir für all unsere Strapazen belohnt. Das Hotel ist der pure HAMMER!!!

    Anstatt zu schlafen, ging es erstmal an den Pool...

    Gegen Mittag beschlossen wir dann, uns den Traum eines jeden Kindes zu erfüllen...zur Erinnerung, wir sind in Orlando, und dort ist die Heimat der Disney-World!!!

    Von dem Freizeitpark und seinen Fahrgeschäften war ich etwas enttäuscht, da klar zu erkennen war, wer die Zielgruppe ist. Also nichts mit riesigen Rollercostern oder Freefall-Towern. Weiterhin haben mich auch die Unmengen an Fressbuden und Shops mit Werbeartikeln gestört, die in unzählbarer Anzahl vorzufinden waren.

    Super schön anzusehen waren dafür die Disney-Paraden, die durch den ganzen Park zogen. Auf das Highlight mussten wir aber noch bis zum Abend warten. Um 22:00 Uhr wurde ein wunderschönes Feuerwerk über dem originalen Disney-Schloss abgefeuert. Hier wurde die Aussage: "...where dreams come true" wahr.

    Jetzt hatte unser Tag mittlerweile 46 Stunden und die Erschöpfung machte sich breit. Unser einziger Gedanke war nur noch: "Ab zum Hotel und rein ins Bett".

    Punkt 23:00 Uhr erreichten wir den Abfahrtsort des Busses, der uns zurück zum Hotel bringen sollte. Aber dort war kein Bus!!! Der liebe Busfahrer war wohl der Meinung gewesen, er kann ein wenig früher abfahren, da ja um Mitternacht noch ein Bus kommen würde. Es konnte echt nicht wahr sein!!! Jetzt reichte es...völlig entnervt rief Conny im Hotel an, da der Busshuttle von dort organisiert war. Nach ein oder zwei kleinen Explosionen, die nicht mehr vom Feuerwerk stammten, ging es auf einmal. Ein neuer Bus, sollte kommen und uns abholen, was auch tatsächlich klappte...

    Aufgeputscht von dieser Aktion, zogen wir es dann doch vor, einen Cocktail zu trinken, anstatt schlafen zu gehen... Diese Idee hatte wohl auch noch andere MACH-Trainees und schwupp die wupp wurde eine Party im Pool gestartet... Irgendwann im Morgengrauen, nach über 50 Stunden ohne Schlaf, krochen wir dann doch zu unseren Hotelzimmern und vielen in einen tiefen Schlaf...

  • German MACHs

    Sleepless in Atlanta...

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    ...oder habe ich da was verwechselt?!

    Nein, bestimmt nicht, denn genau so ergeht es uns gerade.

    Gegen Mittag machten wir uns in Seattle auf zum Flughaben, denn es sollte nach Orlando gehen, wo wir die MACH Global Conference besuchen wollten. Leider hatte unser Flieger in Seattle Verspätung und wir hatten schon die Befürchtung, dass wir unseren Anschlussflieger in Atlanta nur schwer erreichen würden. Wer schon einmal auf dem Flughaben von Atlanta war, wird jetzt sicherlich schmunzeln, denn der Atlanta Airport ist der größte Flughaben der Welt. Wir parkten am Gate A09 und sollten es in 10 Minuten zu Gate E30 schaffen...aussichtslos...

    Zwar gab es einen kurzfristigen Gatewechsel, so dass wir uns die fünf Bahnstationen ersparen konnten, aber selbst das half nicht. Vor unseren Augen wurde die Sicherheitstür zum Flugzeug geschlossen!!!

    Stinksauer gingen wir zum Serviceschalter von Delta Airlines, wo wir nur unfreundlich eine Liste mit Hotels, in der Nähe des Flughafens, ausgehändigt bekamen. Nur gut, dass wir eine Reiseversicherung hatten, die alle Kosten in diesem Fall übernehmen würde. Genervt, aber doch mit einem Grinsen im Gesicht riefen wir das Hilton Hotel am Flughafen an, um ein schönes Zimmer zu reservieren. Leider wurde uns gesagt: "Sorry, we are fully booked". OK, nehmen wir halt das Marriott, aber auch dort hieß es: "Sorry, we are fully booked".

    Kurzum: Alle Hotels, auf dieser besch... Liste waren ausgebucht. Was nützt einem in diesem Fall die schönste Reiseversicherung, wenn alle Hotels ausgebucht sind.

    Völlig entnervt erkundeten wir den Flughafen um etwas Essbares zu finden. Viele Geschäfte waren schon geschlossen, aber schließlich haben wir dann doch noch einen "Burger-Laden" gefunden.

    Da uns jetzt nichts anderes mehr übrig blieb, als die Nacht wohl oder übel, auf dem Flughafen zu verbringen, beschlossen wir zu unserem Gate zu laufen. Als wäre das alles noch nicht genug, mussten wir erneut durch den Sicherheits-Check in, wo wir auf eine kleine, mollige Lady trafen, die ihre Wurzeln wohl in der U.S. Army hatte...

    Mittlerweile ist es 02:29 Uhr und wir sitzen am Gate B09. Zum Glück haben wir eine Steckdose und noch reichlich DVDs dabei...

  • German MACHs

    Das Baseballspiel...

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    ...Seattle Mariners gegen Detroit Tigers, war das Highlight des heutigen Tages!!!

    Aber wie üblich fange ich von vorne an zu erzählen...

    Am Donnerstag startete mein erstes und einziges Training hier in Seattle. Ich war gespannt was mich erwarten würde, denn das Thema Projektmanagement finde ich sehr spannend.

    Der Inhalt, der vermittelt wurde entsprach leider nicht ganz meinen Vorstellungen, da die Trainer bei den absoluten Basics anfingen und auch nicht konkret auf Details in die Tiefe eingingen... Wir waren desweiteren in verschiedene Gruppen, gemäß unserer Ausrichtung, eingeteilt, aber außer der Aufteilung auf verschiedene Tische, hatte es keine Auswirkung auf das ganze Training.

    Gegen 16:00 Uhr war das Training zu Ende und es ging los zum SAFECO FIELD, dem Baseballstadion der Seattle Mariners. Vom MACH-Team bekamen wir neben den Eintrittskarten dann auch noch 25$ Gutscheine, die wir im Stadion verbrauchen konnten. Viele deckten sich mit Fanartikeln, wie Shirts und Caps ein.

    Am Anfang war die Stimmung im Stadion etwas schleppend. Nach kurzer Zeit lagen die Mariners dann auch noch 2:0 hinten... Aber was über 100 MACH-Trainees so alles anrichten können, kann man kaum glauben...Eine Welle durchs ganze Stadion musste her!!!

     

    Also laut gebrüllt: ONE, TWO, THREE  und dann haben wir die Welle gestartet. Leider passierte nichts....also nochmal: ONE, TWO, THREE...die Ersten hatten verstanden und machten mit, aber das war noch nicht das, was wir uns erhofft hatten...Nun gut, ein letztes Mal wollten wir es noch versuchen: ONE, TWO, THREE und dann, wir konnten es fast nicht glauben, rollte eine Welle durch das ganze Stadion und wollte nicht mehr aufhören. Eine Runde, zwei Runden, drei Runden....die Welle war nicht mehr zu stoppen. Selbst die Mariners auf dem Spielfeld unterbrachen verblüfft das Spiel und schauten sich im Stadion um...

    Und wie durch ein Wunder führten wir nach dem nächsten Schlag 3:2...Alle Bases waren besetzt und drei Mariners liefen "nach Hause"!!!

    An diesem Ergebnis änderte sich nichts mehr...GEWONNEN!!!

  • German MACHs

    Mit 38 Grad Celsius...

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    ...war Mittwoch der heißeste Tag in der Geschichte von Seattle.

    Im Gegensatz zu meinen anderen Trainee-Kollegen konnte ich dieses schöne Wetter auch genießen, da mein Training ja erst am Donnerstag beginnen sollte :-)

    Als einziger Termin stand für den Nachmittag ein Besuch im Microsoft Company-Store in Redmond an... Die Möglichkeit den Microsoft-Campus und das MS-Home zu besuchen wurde uns leider verwehrt, da wir einfach zu viele waren. Aber ich hoffe einfach mal, dass ich nicht das letzte Mal hier gewesen bin und sich somit noch eine Gelegenheit ergeben wird...

    Da uns die Busse aber erst am Nachmittag vom Hotel abholen sollten, verbrachte ich den Vormittag erst einmal am Strand. Strand ist vielleicht ein bisschen übertrieben...Sandkiste ist wohl die bessere Bezeichnung, aber das war egal. Auffällig war, dass 99% der Uferlandschaft in Privatbesitz waren und hier wohl jeder eine Yacht oder ein Wasserflugzeug besitzt...

    Meine Shopping-Tour im Microsoft Company-Store fiel leider etwas mager aus. Dies lag nicht daran, dass es nichts zu kaufen gab, sondern eher daran, dass viele Spiele und Geräte dem amerikanischen Standard entsprachen... Dennoch war es schön zu sehen, dass es wohl nichts gibt, was man nicht mit einem Microsoft-Brand belegen kann :-)

    Zurück in Bellevue ging es wieder zum Strand...

    Ausklingen ließen wir diesen wunderschönen Tag in einem typischen amerikanischen Burger-Restaurant. Angeblich soll es im "Red Robin" die besten Bürger in ganz Seattle geben...was wir auch gleich überprüften...LECKER!!!

     

    Mit typisch "amerikanisch" ist im Red Robin wirklich alles gemeint. Die Einrichtung, das Refill-Konzept für Speisen und Getränke, aber leider auch die Sitzplatzzuteilung. Ich werde von diesem Konzept bestimmt kein Freund. Es war einfach doof ein Restaurant zu betreten und im Eingangsbereich zu warten, bis einem ein Platz zugeteilt wird. Besonders komisch wirkt das ganze noch, wenn viele Tische frei sind und man dennoch am Eingang gesagt bekommt, man müsse ca. 15 Minuten warten, bis ein Tisch frei wird....

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