MACH Blog Microsoft Deutschland

Alles rund um das Einstiegsprogramm bei Microsoft Deutschland: News, Updates und jede Menge Kuriositäten :-)
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    Kindertraeume...

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    ...wurden am letzten Tag der MGX wahr.

    Bevor ich aber die Überraschung lüften möchte, noch etwas über den letzten Tag.

    Nach einer, ihr könnt es euch sicherlich schon denken, kurzen Nacht, begann der Tag zunächst im OCCC, wo zu Area-Sessions geladen wurde. Hierunter sind länderspezifische Vorträge zu verstehen. Hier läutete Achim Berg mit uns das neue Geschäftsjahr ein, bzw. das vergangene aus...

    In der Mittagspause mussten dann alle ca. 12.000 Microsofties vom OCCC zum Amway-Arena gekarrt werden, da dort zu Abschlussveranstaltung stattfinden sollte. Jetzt kann ja mal jeder von euch rechnen...wenn wir davon ausgehen, dass in einen Reisebus ca. 80 Personen passen, dann brauchten wir jede Menge Busse... Es war schon witzig, wie diese Buskolonne durch Orlando fuhr, ohne Vorfahrtsregeln zu beachten, da die Polizei teilweise Straßen für uns sperrte.

    Die Abschlussrede wurde natürlich wieder von Kevin Turner gehalten, der leider um mehr als eine Stunde überzog :-(

    Jetzt mussten wir uns aber beeilen, da es bereits 19:00 Uhr war und wir um 20:00 Uhr wieder von unseren Hotels zur finalen Party abgeholte werden sollten. Jetzt stellt sicher sicherlich jeder die Frage: "Wo kann man mit 12.000 Personen eine Party feiern?"

    Der Ort des Geschehens war kein geringerer, als das Universal Resort Orlando!!! Der Park würde für die Öffentlichkeit geschlossen und stand uns exklusiv zur Verfügung. Wir konnten alle Fahrgeschäfte ohne Wartezeiten benutzen, uns an Fressbuden bedienen und alle 100 Meter unseren Durst stillen. Für diejenigen, die man mit Rollercostern, Free-Fall-Towern und 4D-Kinos nicht locken konnte, gab es aber auch noch etwas. Sheryl Crow war eingeladen und gab bis in die Nacht ein Exklusivkonzert für uns. Wenn man bei diesem Programm nicht einfach nur wunschlos glücklich ist, dann weiß ich auch nicht weiter. Ich war total begeistert und werde diesen Abend ewig in Erinnerung behalten. Schade war nur, dass dies der einzige Abend war, an dem es geregnet hat, was die Stimmung aber nicht dämpfte...

    Ich merke es immer wieder: I L.O.V.E. my Job!!!

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    Im OCCC...

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    ...fand der zweite Tag der MGX statt.

    Das OCCC ist das Orange County Convention Center, welches sich über zwei riesige Gebäudekomplexe erstreckte, die durch eine lange Luftbrücke verbunden sind.

    Eigentlich hätte man dieses Stück auch laufen können, aber es wurde zusätzlich ein Busshuttel angeboten...

    Prinzipiell sah es so aus, dass eine sehr große Anzahl von Sessions angeboten wurde, die man je nach Interessengebiet besuchen konnte. Für uns MACH-Trainees, wurden extra MACH-Sessions angeboten. Die erste MACH-Session war ein besonderer Leckerbissen, denn wir tragen Steve Ballmer zu einer Q&A. Besonders bleibt mir die Anmaßung eines russischen Trainee-Kollegen im Gedächtnis, der die Strategie von Microsoft gegen Google in Frage stellte. Steve beendete das Gespräch kurz und knapp mit: "You are wrong!!!"

    Weitere MACH-Sessions waren: Mach IT, MACH Fraueninintiative, MACH Live und Mach-Marketing. Auch diese Sessions hatten einen Q&A-Charakter, was jedoch nicht so gut ankam...Die Inhalte waren aus meiner Sicht auch eher schwach...

    Ein weiteres schönes Erlebnis hatten wir an diesem Tag noch. Wir haben uns in der Pause zwischen zwei Vorträgen entschlossen nicht den Busshuttle zum anderen Gebäude teil zu nehmen, und auch nicht über die Lüftbrücke zu gehen, sondern einen Umweg über die Straße einzuschlagen. Als wir an einer roten Ampel standen, hielt ein weißer Wagen, die verdunkelte Heckscheibe wurde herunter gelassen und jemand brüllte: "There are the MACHs!!!" Wir hatte es erst nicht richtig verstanden und schauten etwas planlos rüber, als nun auch noch die Beifahrerscheibe heruntergelassen wurde und zwei Männer erneut brüllten: "There are the MACHs!!!" Und dann schoss es uns in den Kopf...den Mann kennen wir doch. Es war Kevin Turner, der uns auf offener Straße erkannte und auch seine Aufmerksamkeit schenkte. Nach ein paar kurzen Worten fuhr er weiter und wir standen bei rot mitten auf der Kreuzung...

     

    Am Abend hatten wir dann die Qual der Wahl, auf welche Party wir gehen sollten, da verschiedene angeboten wurden. Da gab es die Security-Party, die MSN-Party und die Harley-Party der DPE, für welche wir uns auch entschieden haben.

    Stattgefunden hat die Party dann im Harley-Davidson-Center Orlando. Neben einer Live-Band, einem Guitar-Hero-Konntest, und einer Mitfahrt auf einer echten Harley, gab es noch eine Vielzahl von anderen Sachen, die geboten wurden. Besonders witzig fanden wir jedoch die Idee, Bier aus Gläsern, die komplett aus Eis waren, auszuschenken...

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    Auf der MGX...

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    ...trafen sich ca. 12.000 Microsofties!!!

    Am Mittwoch startete die offizielle Registrierung zur MGX vor Ort. Dazu wurden wir von einem Bus-Shuttle vom Gaylord Hotel zum Orange County Convention Center (OCCC) gefahren.

    Doch wer nun erwartet, dass man dort nur seinen Teilnehmer-Badge und Infomaterialien erhielt, hat weit gefehlt, denn es gab zudem auch eine richtige Eröffnungsparty. Neben verschiedenen reichhaltigen Buffets und Bars, gab es jede Menge Spaßstationen, wie z.B. eine Karokebühne, Poolbillard, eine Xbox-Area und Spielautomaten, zudem konnte man sich an Foto- und Videostationen auch wie ein Star fühlen… Verkleidet im Hippie-Style wurden wir fotografiert, um danach in einem Musik-Video mitzuspielen. Dazu wurden die Köpfe der eigentlichen Darsteller durch unsere ersetzt. Eine DVD davon konnten wir im Anschluss zur Erinnerung mitnehmen.

     

    Am Donnerstag sollte das eigentliche Specktakel dann im Amway Stadion losgehen. Dort fühlten wir uns wie in einem riesigen Ameisenhaufen, denn Tausende von Microsofties stürmten aus den Shuttle-Bussen Richtung Arena-Eingang, wo ebenfalls Tausende Lunchpakete aufgestapelt waren. Es war Zeit unsere Plätze in der riesigen Arena zu suchen. Die MACH-Trainees aus der ganzen Welt versammelten sich im Block 206/207.

    Als Kevin Turner die Bühne betrat konnte er uns gleich gut erkennen, da wir alle „Gift-„grüne T-Shirts mit dem MACH-LOGO trugen. Wie am Vortag versprochen begrüßte er uns zuerst, was wir ihm lautstark dankten. Es ist nicht übertrieben, wenn ich behaupte, dass der MACH-Block der lauteste in der ganzen Arena war. Folglich habe ich jetzt auch keine Stimme mehr.

    Neben Kevin waren die Speaker des heutigen Tages:

    · Bill Gates

    · Chris Liddell

    · Craig Mundie

    · Gerri Elliot

    · Jean-Philippe Courtois

    · Jeff Raikes

    · Kevin Johnson

    · Lisa Brummel

    Besonders hat mich die Anwesenheit von Bill Gates gefreut, da dies voraussichtlich sein letzter Auftritt auf der MGX war. Die letzte Session gehörte Steve, die er in üblicher Manier begann: „I love this company!!!“

      

    Dieser erste Tag auf der MGX war für mich sehr beeindruckend und überwältigend, und wurde am Abend durch das Germans Get Together abgerundet. Leider gab es von unserem Hotel keinen Shuttle-Transfer zu dem Get Together, aber es gibt ja Taxis... :-)

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    Auf der MGC...

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    ...treffen sich alle MACH-Trainees aus der ganzen Welt.

    Nach einer abermals kurzen Nacht, wurden wir um 08:00 Uhr von Phil Rose (Trainer aus Lissabon) in der ersten Breakout Session wachgerüttelt. Er rief uns Lissabon ins Gedächtnis und machte uns "fit" für den Tag...

    Um 09:00 Uhr war es soweit, wir hatten eine exklusive Session mit dem COO von Microsoft. Eine Stunde musste uns Kevin Turner Rede und Antwort stehen. Ihm folgten andere "Hohe Tiere", wie Jean Philippe Courtois oder Maria Martinez. Auch bekamen wir das ganze MACH-Team nun endlich mal persönlich zu Gesicht.

    Am Abend ging es mit allen Trainees Richtung Disney-World, aber nicht zu einem der Freizeitparks sondern nach Pleasure Island. Hierbei handelt es sich um etwas Ähnliches wie der Kunstpark Ost in München. Für uns war ein ganzer Club angemietet, so dass wir ausgelassen feiern konnten. Da der letzte Bus aber schon um 23:30 Uhr zum Hotel zurück gehen sollte, zogen wir das Taxi vor :-)

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    Let s go...

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    ...shopping, war das Motto am Montag.

    Da wir hier in Orlando nichts verpassen wollten, war es nicht sonderlich schwer am Sonntag um 09:00 Uhr, also nur mit einer Hand voll Schlaf, aufzustehen. Unser Ziel war das Premium Outlet Store, welches ganz in der Nähe des Hotels sein sollte. Auf der Hotelauffahrt wurde uns schon ein schwarzer Lincoln heran gepfiffen, der uns zum shoppen fahren sollte :-)

    Die Menge an Geschäften, die große Auswahl und vor allem die günstigen Preise ließen unsere Herzen höher schlagen. Hinzu kommt der traumhafte Dollarkurs (1$ = 0,73€), durch den das einkaufen doppelt Spaß machte.

    Mit Tüten überladen fuhren wir am Nachmittag zurück zum Hotel, wo später auch die Registrierung zur MGC (MACH Global Conference) stattfinden sollte.

    Die Registrierung selber sah so aus, dass jeder ein Namensschild und die Konferenzunterlagen bekam. Das coole an der ganzen Geschichte war aber,  dass alles Trainees aus den ganzen Welt zusammen trafen. Insgesamt über 350, aus 36 Ländern. Wir konnten uns kennen lernen und austauschen. Unterstütz wurden wir durch MACH mir Speis und "Trank" :-)

    Voller guter Laune beschlossen wir dieses Zusammentreffen doch einfach in den Pool zu verlagern und dort wieder bis in die Morgenstunden zu feiern...

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    Das Pech...

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    …folgte uns nach Orlando.

    Nach einer Nacht ohne Schlaf, kamen wir gegen 08:30 Uhr endlich in Orlando an. Eigentlich sollte es einen MACH-Transpotservice vom Flughaben zum Gaylord Hotel geben, aber damit rechneten wir schon gar nicht mehr. Wir konnten leider auch niemanden über die Verzögerung unserer Ankunft informieren, da die MACH-"Notfall"-Telefonnummer leider nur durch eine Mailbox besetzt war :-)

    Also Taxi; aber wo war unser Gepäck??? Natürlich nicht auf dem Laufband...typisch...zum Glück fand sich das Gepäck, mit Hilfe des Bag Services wieder an, aber das dauerte natürlich...

    Im Hotel angekommen wurden wir für all unsere Strapazen belohnt. Das Hotel ist der pure HAMMER!!!

    Anstatt zu schlafen, ging es erstmal an den Pool...

    Gegen Mittag beschlossen wir dann, uns den Traum eines jeden Kindes zu erfüllen...zur Erinnerung, wir sind in Orlando, und dort ist die Heimat der Disney-World!!!

    Von dem Freizeitpark und seinen Fahrgeschäften war ich etwas enttäuscht, da klar zu erkennen war, wer die Zielgruppe ist. Also nichts mit riesigen Rollercostern oder Freefall-Towern. Weiterhin haben mich auch die Unmengen an Fressbuden und Shops mit Werbeartikeln gestört, die in unzählbarer Anzahl vorzufinden waren.

    Super schön anzusehen waren dafür die Disney-Paraden, die durch den ganzen Park zogen. Auf das Highlight mussten wir aber noch bis zum Abend warten. Um 22:00 Uhr wurde ein wunderschönes Feuerwerk über dem originalen Disney-Schloss abgefeuert. Hier wurde die Aussage: "...where dreams come true" wahr.

    Jetzt hatte unser Tag mittlerweile 46 Stunden und die Erschöpfung machte sich breit. Unser einziger Gedanke war nur noch: "Ab zum Hotel und rein ins Bett".

    Punkt 23:00 Uhr erreichten wir den Abfahrtsort des Busses, der uns zurück zum Hotel bringen sollte. Aber dort war kein Bus!!! Der liebe Busfahrer war wohl der Meinung gewesen, er kann ein wenig früher abfahren, da ja um Mitternacht noch ein Bus kommen würde. Es konnte echt nicht wahr sein!!! Jetzt reichte es...völlig entnervt rief Conny im Hotel an, da der Busshuttle von dort organisiert war. Nach ein oder zwei kleinen Explosionen, die nicht mehr vom Feuerwerk stammten, ging es auf einmal. Ein neuer Bus, sollte kommen und uns abholen, was auch tatsächlich klappte...

    Aufgeputscht von dieser Aktion, zogen wir es dann doch vor, einen Cocktail zu trinken, anstatt schlafen zu gehen... Diese Idee hatte wohl auch noch andere MACH-Trainees und schwupp die wupp wurde eine Party im Pool gestartet... Irgendwann im Morgengrauen, nach über 50 Stunden ohne Schlaf, krochen wir dann doch zu unseren Hotelzimmern und vielen in einen tiefen Schlaf...

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    Sleepless in Atlanta...

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    ...oder habe ich da was verwechselt?!

    Nein, bestimmt nicht, denn genau so ergeht es uns gerade.

    Gegen Mittag machten wir uns in Seattle auf zum Flughaben, denn es sollte nach Orlando gehen, wo wir die MACH Global Conference besuchen wollten. Leider hatte unser Flieger in Seattle Verspätung und wir hatten schon die Befürchtung, dass wir unseren Anschlussflieger in Atlanta nur schwer erreichen würden. Wer schon einmal auf dem Flughaben von Atlanta war, wird jetzt sicherlich schmunzeln, denn der Atlanta Airport ist der größte Flughaben der Welt. Wir parkten am Gate A09 und sollten es in 10 Minuten zu Gate E30 schaffen...aussichtslos...

    Zwar gab es einen kurzfristigen Gatewechsel, so dass wir uns die fünf Bahnstationen ersparen konnten, aber selbst das half nicht. Vor unseren Augen wurde die Sicherheitstür zum Flugzeug geschlossen!!!

    Stinksauer gingen wir zum Serviceschalter von Delta Airlines, wo wir nur unfreundlich eine Liste mit Hotels, in der Nähe des Flughafens, ausgehändigt bekamen. Nur gut, dass wir eine Reiseversicherung hatten, die alle Kosten in diesem Fall übernehmen würde. Genervt, aber doch mit einem Grinsen im Gesicht riefen wir das Hilton Hotel am Flughafen an, um ein schönes Zimmer zu reservieren. Leider wurde uns gesagt: "Sorry, we are fully booked". OK, nehmen wir halt das Marriott, aber auch dort hieß es: "Sorry, we are fully booked".

    Kurzum: Alle Hotels, auf dieser besch... Liste waren ausgebucht. Was nützt einem in diesem Fall die schönste Reiseversicherung, wenn alle Hotels ausgebucht sind.

    Völlig entnervt erkundeten wir den Flughafen um etwas Essbares zu finden. Viele Geschäfte waren schon geschlossen, aber schließlich haben wir dann doch noch einen "Burger-Laden" gefunden.

    Da uns jetzt nichts anderes mehr übrig blieb, als die Nacht wohl oder übel, auf dem Flughafen zu verbringen, beschlossen wir zu unserem Gate zu laufen. Als wäre das alles noch nicht genug, mussten wir erneut durch den Sicherheits-Check in, wo wir auf eine kleine, mollige Lady trafen, die ihre Wurzeln wohl in der U.S. Army hatte...

    Mittlerweile ist es 02:29 Uhr und wir sitzen am Gate B09. Zum Glück haben wir eine Steckdose und noch reichlich DVDs dabei...

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    Das Baseballspiel...

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    ...Seattle Mariners gegen Detroit Tigers, war das Highlight des heutigen Tages!!!

    Aber wie üblich fange ich von vorne an zu erzählen...

    Am Donnerstag startete mein erstes und einziges Training hier in Seattle. Ich war gespannt was mich erwarten würde, denn das Thema Projektmanagement finde ich sehr spannend.

    Der Inhalt, der vermittelt wurde entsprach leider nicht ganz meinen Vorstellungen, da die Trainer bei den absoluten Basics anfingen und auch nicht konkret auf Details in die Tiefe eingingen... Wir waren desweiteren in verschiedene Gruppen, gemäß unserer Ausrichtung, eingeteilt, aber außer der Aufteilung auf verschiedene Tische, hatte es keine Auswirkung auf das ganze Training.

    Gegen 16:00 Uhr war das Training zu Ende und es ging los zum SAFECO FIELD, dem Baseballstadion der Seattle Mariners. Vom MACH-Team bekamen wir neben den Eintrittskarten dann auch noch 25$ Gutscheine, die wir im Stadion verbrauchen konnten. Viele deckten sich mit Fanartikeln, wie Shirts und Caps ein.

    Am Anfang war die Stimmung im Stadion etwas schleppend. Nach kurzer Zeit lagen die Mariners dann auch noch 2:0 hinten... Aber was über 100 MACH-Trainees so alles anrichten können, kann man kaum glauben...Eine Welle durchs ganze Stadion musste her!!!

     

    Also laut gebrüllt: ONE, TWO, THREE  und dann haben wir die Welle gestartet. Leider passierte nichts....also nochmal: ONE, TWO, THREE...die Ersten hatten verstanden und machten mit, aber das war noch nicht das, was wir uns erhofft hatten...Nun gut, ein letztes Mal wollten wir es noch versuchen: ONE, TWO, THREE und dann, wir konnten es fast nicht glauben, rollte eine Welle durch das ganze Stadion und wollte nicht mehr aufhören. Eine Runde, zwei Runden, drei Runden....die Welle war nicht mehr zu stoppen. Selbst die Mariners auf dem Spielfeld unterbrachen verblüfft das Spiel und schauten sich im Stadion um...

    Und wie durch ein Wunder führten wir nach dem nächsten Schlag 3:2...Alle Bases waren besetzt und drei Mariners liefen "nach Hause"!!!

    An diesem Ergebnis änderte sich nichts mehr...GEWONNEN!!!

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    Mit 38 Grad Celsius...

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    ...war Mittwoch der heißeste Tag in der Geschichte von Seattle.

    Im Gegensatz zu meinen anderen Trainee-Kollegen konnte ich dieses schöne Wetter auch genießen, da mein Training ja erst am Donnerstag beginnen sollte :-)

    Als einziger Termin stand für den Nachmittag ein Besuch im Microsoft Company-Store in Redmond an... Die Möglichkeit den Microsoft-Campus und das MS-Home zu besuchen wurde uns leider verwehrt, da wir einfach zu viele waren. Aber ich hoffe einfach mal, dass ich nicht das letzte Mal hier gewesen bin und sich somit noch eine Gelegenheit ergeben wird...

    Da uns die Busse aber erst am Nachmittag vom Hotel abholen sollten, verbrachte ich den Vormittag erst einmal am Strand. Strand ist vielleicht ein bisschen übertrieben...Sandkiste ist wohl die bessere Bezeichnung, aber das war egal. Auffällig war, dass 99% der Uferlandschaft in Privatbesitz waren und hier wohl jeder eine Yacht oder ein Wasserflugzeug besitzt...

    Meine Shopping-Tour im Microsoft Company-Store fiel leider etwas mager aus. Dies lag nicht daran, dass es nichts zu kaufen gab, sondern eher daran, dass viele Spiele und Geräte dem amerikanischen Standard entsprachen... Dennoch war es schön zu sehen, dass es wohl nichts gibt, was man nicht mit einem Microsoft-Brand belegen kann :-)

    Zurück in Bellevue ging es wieder zum Strand...

    Ausklingen ließen wir diesen wunderschönen Tag in einem typischen amerikanischen Burger-Restaurant. Angeblich soll es im "Red Robin" die besten Bürger in ganz Seattle geben...was wir auch gleich überprüften...LECKER!!!

     

    Mit typisch "amerikanisch" ist im Red Robin wirklich alles gemeint. Die Einrichtung, das Refill-Konzept für Speisen und Getränke, aber leider auch die Sitzplatzzuteilung. Ich werde von diesem Konzept bestimmt kein Freund. Es war einfach doof ein Restaurant zu betreten und im Eingangsbereich zu warten, bis einem ein Platz zugeteilt wird. Besonders komisch wirkt das ganze noch, wenn viele Tische frei sind und man dennoch am Eingang gesagt bekommt, man müsse ca. 15 Minuten warten, bis ein Tisch frei wird....

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    Sightseeing...

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    ...und Shopping standen an meinem ersten Tag in den USA an.

    Nach einer unruhigen Nacht, auf Grund der Zeitumstellung, erkundete ich gemeinsam mit Conny zunächst einmal die Umgebung um das Hotel. Vom MACH-Team hatten wir eine Karte von Bellevue bekommen, in der die Highlights verzeichnet waren. Wenn jetzt jemand an großartige Sehenswürdigkeiten denkt, so liegt er falsch... Vom Hotel aus waren drei große Einkaufscenter, die alle über Luftbrücken miteinander verbunden waren, zu Fuß leicht zu erreichen. Also wurde gleich eingekauft...oder gibt es etwas Wichtigeres???

    Gegen Mittag beschlossen wir zurück ins Hotel zu gehen, unsere Schätze abzuladen und anschließend den nächsten Bus Richtung Seattle zu nehmen.

    Auf der ca. 20 minütigen Bustour lernen wir gleich einen Amerikaner kennen, der einige Zeit in Deutschland gelebt hatte. Er gab uns einige Tipps, was wir in Seattle unternehmen, und wo wir am besten aussteigen sollten. Unser erstes Ziel in Seattle war die Space-Needle, die wir nach einer kurzen Fahrt mit der Monorail erreichten.

     

    Dort angekommen, wurden schnell Tickets gekauft, um auf die oberste Plattform zu fahren. Die Aussicht war ein Traum.

    Etwas später am Tag gingen wir einem weiteren Tipp unseres amerikanischen "Bus-Freundes" nach. Der Public Market von Seattle... Hierbei handelte es sich, wie der Name schon sagt, um einen Markt. Einerseits gibt es dort typische Marktstände, aber auch kleine Geschäfte und Restaurants. Besonders reizvoll waren die kleineren "Geschäfte", die sich im zweiten oder dritten Kellergeschoss des Marktes finden ließen...

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    Goodbye Europe...

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    ...welcome United States!!!

    Am vergangenen Montag war es soweit. Es ging los in die USA!!!

    Um 13:00 Uhr startete der Flieger pünktlich Richtung Kopenhagen, wo ich nach einem kurzen Aufenthalt die Maschine gen Westen betrat. Voller Erwartungen, Aufregung und Spannung konnte ich den Flug leider nicht zum Schlafen nutzen, was ich später noch bereuen sollte...

    Nach drei Mahlzeiten, vier Filmen und insgesamt neun langen Stunden Flug landeten wir endlich in Seattle. Irgendwie sah es hier aber gar nicht so amerikanisch aus...ich hatte irgendwie eine andere Vorstellung.

    Nach der Emigration, die alle als so umständlich beschrieben hatten, die jedoch ohne Probleme verlief, machte ich mich auf die Suche nach einem Taxi. Auch hier wurden meine Erwartungen nicht erfüllt... Ich hatte ein Meer von Yellow-Cabs vor Augen...stattdessen fand ich kein einziges Taxi vor...

    Nach einem kurzen Hin und Her, erblickte ich dann doch noch ein Taxi und weiter ging es zum Hotel. Während der Fahrt, wurden meine "amerikanischen" Erwartungen dann doch erfüllt: Breite Highways, riesige Trucks und alles einfach ein bisschen größer... Besonders beeindruckend war der Blick auf den Mount Reinier.

    Im Hotel angekommen traf ich auch gleich auf bekannte Gesichter. Es waren alle Trainees, die ich schon aus Lissabon kannte, wieder da. Natürlich waren auch die anderen deutschen Trainees, die schon einige Tage zuvor angereist waren, anwesend.

    Hintergrund dieser zeitversetzten Anreise waren verschiedene Trainings, die uns hier erwarteten. Für die Technical Trainees war nur ein Projekt-Management Training für Donnerstag und Freitag vorgesehen, wogegen die Sales- und Marketing-Trainees noch ein weiteres Training im Vorfeld hatten.

    Gegen 23:00 Uhr (GMT-08:00) konnte ich mich dann endlich ins Bett fallen lassen. Dies hatte ich auch bitter nötig, da ich jetzt knapp 26 Stunden auf den Beinen war.

    Ach ja, einen Stromadapter und eine Dreier-Steckdose habe ich diesmal mitgenommen...bin ja lernfähig :-)

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    Die Zeit in der STU...

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    ...hat mir besonders gut gefallen.

    In den vergangenen drei Wochen habe ich Stefan, vom Client-Team, in der STU begleitet. Unser Themenschwerpunkte lag auf Windows Vista und OS-Deployment. Da ich mich selber sehr stark für diese Themen interessiere, war es einfach perfekt. Stefan hat mir verantwortungsvolle Aufgaben überlassen und mich in das Tagesgeschäft mit eingebunden. Hierduch konnte ich "echte" Eindrücke sammeln und vieles lernen. Wir waren bei vielen Kunden, wo ich gleich eigene Präsentationen halten durfte.

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    Pruefungen...

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    ...machen Spaß!

    Hätte mir das jemand vor einigen Jahren gesagt, hätte ich Ihn wohl für verrückt erklärt, aber manche Dinge ändern sich halt.

    Nachdem ich vor zwei Wochen die MCP 70-290 erfolgreich hinter mich gebracht hatte, habe ich Blut geleckt. In der darauf folgenden Woche standen dann gleich drei Prüfungen an. 70-620, 70-621 und 70-623. Wem die Nummern nichts sagen: dass sind fast alle Prüfungen die es zu Windows Vista gibt :-) Mal sehen, ob ich diese Woche noch eine Weitere mache :-)

    Zum sonstigen Verlauf der letzten Tage:

    Ich habe die letzten drei Wochen bei den TAMs bei Microsoft verbracht und konnte dort Einblicke in das "Tagesgeschäft" mitnehmen. Besonders gut werden mir das Team und das Arbeitsklima in Erinnerung bleiben, was stets freundlich, freundschaftlich und professionell war. Es hat mir Spaß gemacht in dieser Abteilung zu arbeiten...und wer weiß, vielleicht verschlägt es mich eines Tages zurück dorthin.

    Aber heute beginnt ein neuer Abschnitt in meiner MACH-Trainee-Zeit, denn ab heute werde ich für die nächsten drei Wochen in der STU (Technical PreSales Client) mit arbeiten und Eindrücke sammeln. Ich bin gespannt, was mich erwarten wird... 

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    Kaum da...

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    ...und schon keine Zeit mehr.

    Wie Ihr seht, habe ich in England noch fleißig fast jeden Tag geschrieben. Kaum bin ich wieder in Deutschland, holt mich der Alltag wieder ein. Eine Folge davon ist chronischer Zeitmangel. Aber manchmal sollte man einen Gang zurück schalten und sich einfach die Zeit nehmen :-) (Auch wenn das nicht immer einfach ist...)

    Aber was habe ich so in der letzten Zeit gemacht:

    Seit einer Woche hospitiere ich bei den TAMs um einen Einblick in ihre beruflichen Aufgaben und Verantwortungen zu bekommen. Ich war bei Kundengesprächen dabei, habe an internen Meetings teilgenommen und habe kleinere Aufgaben übernommen. Momentan kommt es mir auch ganz gelegen, dass ich auf diesem Sektor nicht soooooo viel zu tun habe, da ich parallel noch für meinen MCSE lerne. Die Prüfung steht morgen an...

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    Alles hat ein Ende...

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    ...auch das MCSA-Training in England.

    Das Training endete mal wieder mit einem Test, ähnlich dem der Vorwoche. Allerdings waren die Fragen diesmal noch etwas schwerer. Insgesamt deckte der Test den Stoff von den MOC-Kursen 2276 und 2277 ab. Es wurden Fragen zu Netzwerkgrundlagen, AD, DNS, DHCP, WINS und RRAS gestellt. Ich bin mal gespannt wie das Ergebnis lauten wird...mal sehen ob es so gut gelaufen ist, wie in der ersten Woche ;-)

    Alles in allem hat mir die Zeit in England sehr gut gefallen. Besonders hervorzuheben ist die gute Gemeinschaft. Jeder hat sich mit jedem gut verstanden. Tagsüber war man sich gegenseitig bei den Übungen behilflich und abends hat man gemeinsam etwas unternommen. Ich freue mich schon sehr auf den kommenden Aufenthalt in den USA, wo ich alle Trainees wieder treffen werde!!! 

    Aber jetzt muss ich los zum Flieger...

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    Etwas Bewegung...

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    ...ist doch auch was schönes, besonders an der frischen Luft.

    Nachdem wir die beiden letzten Abende im Hotel mit Computerspielen verbracht hatten, zogen wir es am Donnerstag vor, etwas im Freien zu unternehmen.

    Aber noch kurz zu Mittwoch:

    Vom Vorabend angestachelt gesellten sich noch andere MACH-Trainee zu unserer kleinen Zockerrunde. Insgesamt spielten wir zu acht. Diesmal zogen wir aber einen 3D-Ego-Shooter vor, womit das Ganze schon einer (W)LAN-Party glich...

    Am Donnerstag (ein sonniger Tag), nutzen wir das "gute" Wetter, um am Abend in den nahegelegenen Park zu gehen. Will, einer der englischen MACH-Trainees, hatte eine Frisbee dabei, womit die Frage der Aktivität auch geklärt war. Besonders lustig wurde das Spiel in der Dämmerung, denn an der Unterseite der Frisbee befanden sich eine Batterie und zwei LEDs. Von der nahegelegenen Straße aus, muss es so ausgesehen haben, als würde ein kleines Ufo durch den Park fliegen. Zwar wurde es immer schwerer die Frisbee zu fangen, da man zwar die Scheibe, aber seine eigenen Hände nicht mehr sah... 

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    Liero Xtreme...

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    ...heißt unsere neue Abendbeschäftigung.

    Nachdem wir am Montag den MOC-Kurs 2276 an einem Tag durchgezogen hatten, brauchten wir am Abend etwas Abwechslung. Die finnischen MACH-Trainees Tom und Akseli machten den Vorschlag Liero Xtreme zu spielen. Sie erklärten mir, dass es ein finnisches Computerspiel, ähnlich Worms sei, welches auch LAN-Multiplayer fähig ist.

    Da wir nicht wirklich Lust hatten irgendwas zu unternehmen, setzten wir uns in den Aufenthaltsraum des Hotels, setzten ein Ad-Hoc-Netzwerk auf und starteten den lustigen Zockerabend. Auch wenn das Spiel uralt, und die Grafik miserabel ist, hatten wir dennoch einen riesen Spaß. Immer wieder schossen wir "Würmer" uns mit den abenteuerlichsten Waffen ab und mussten uns dabei jedesmal totlachen...

    Ich weiß nicht, ob der Aufenthaltsraum des Hotels immer so leer ist, oder ob es gestern daran lag, dass wir alle die Lautsprecher der Laptops anhatten und man nur ein wildes geballere vernahm...ups...

    Wie dem auch sei, heute Abend geht es in Runde 2!!!

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    London...

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    ...haben wir dann auch noch gesehen.

    Bevor jetzt jemand denkt, dass wir nicht in London gewesen sind, dem möchte ich gleich wiedersprechen.

    Sightseeing in London hatten wir uns für den Sonntag "aufgehoben". Genauer gesagt hatten wir uns mit Andrew, einem englischen MACH-Trainee, der in London aufgewachsen ist, an der Haltestelle Waterloo verabredet. Andrew hat uns angeboten die Stadt zu zeigen, was wir dankbar angenommen haben. Ohne Ihn hätten wir Campton Town wohl sicherlich nicht besucht bzw. wären nicht auf die Idee gekommen dort hin zufahren. Campton Town ist ein skurriler Stadtteil von London, wo hunderte von kleinen "Ramsch-Läden", Fressbuden und die verschiedensten Typen Mensch zu finden sind. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

    Für den Nachmittag standen dann die Standards auf dem Programm: Buckingham Palace, Big Ben und die Tower-Bridge...

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    Der Thorpe-Theme-Park...

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    ...war unser Ziel an unserem ersten freien Tag.

    Am Freitagabend haben wir so gut wie gar nichts mehr gemacht, da jeder fertig von der Woche war. Dies war auch ganz gut so, denn so viel das Aufstehen am nächsten Tag nicht schwer. Wir wollten den Tag ja schließlich voll auskosten. Gegen 10:00 Uhr kam unser Taxi und brachte uns und vor die Tore der heiligen Hallen...Nein, nicht Westminster Abbey!!! Es ging zum Freizeitpark.

    Der Park selber zählt zwar nicht zu den größeren, aber hat dennoch einiges zu bieten. Neben einem Free-Fall-Tower und den drei Wildwasserbahnen gibt es noch drei Achterbahnen. Eine davon überzeugte durch zehn Loopings. Mein Favorit war aber ein Rollercoaster Namens "Stealth". Man wurde in 2,3 Sekunden auf 80 mp/h beschleunigt und in eine Höhe von 205 ft geschossen.

    Ein Platz in der ersten Reihe war also Pflicht...

     

    http://www.thorpe-park.co.uk

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    Der Test...

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    ...den wir zum Abschluss des MOC-Kurses geschrieben haben, hatte es in sich.

    Zuvor beendeten wir am Donnerstag und Freitagvormittag noch die Themen zu GPOs und Backup. Leider konnten wir auf Grund von Zeitmangel den Kurs 2273 nicht komplett abschließen, was somit noch ein selbstständiges nacharbeiten erfordert. Interessante Themen wie WSUS und Recovery blieben leider offen...

    Dies sollte uns beim Test aber nicht zum Nachteil werden, da nur die Teile abgefragt werden sollten, die wir auch behandelt hatten. Angesetzt war der Test auf 60 Minuten, wobei fast alle um einiges länger, zum Beantworten der 30 Fragen, brauchten. Die Fragen hatten den gleichen Charakter wie echte MCP-Prüfungsfragen, was für viele auch neu war. Beachtet man nun, dass es doch sehr viele Informationen in sehr kurzer Zeit waren, haben die Köpfe ganz schön geraucht ...

    War man allerdings mit den Themen schon vertraut und kannte auch den Stil von MCP-Prüfungsfragen, war der Test OK...

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    A-GG-[U|G|DL|L]G-P...

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    ...sollte nach dem heutigen Trainingstag jeder Technical-MACH-Trainee verstanden haben!!!

    Was sich dahinter verbirgt, sei jetzt egal. Ich möchte euch lieber etwas Allgemeines über das MCSA-Training erzählen, denn was anderes erleben wir hier momentan nicht. Die Tage sehen vom Ablauf her alle gleich aus: Aufstehen, Training, schlafen gehen...

    Das hört sich vielleicht nicht so spannend an, aber dafür ist es das Training selber!!! Am Abend ist man einfach kaputt und will nur noch ins Bett.

    Für die erste Woche steht der MOC-Kurs 2273 auf dem Programm, was soviel heißt wie: Windows Server  2003 - Benutzer, Gruppen, Rechte, AD, Gruppenrichtlinien, Templates, Monitoring, Datenspeicher, Updates und Sicherheit.

    Bis jetzt haben wir uns ausgiebig mit der Verwaltung von Benutzern, Gruppen und Gruppenrichtlinien auseinander gesetzt. Ich hätte nicht gedacht, dass man mit diesen drei Themen drei Tage füllen kann, aber es geht :-) Somit bleiben für die restlichen Themen noch zwei Tage...ich sehe schon, das werden Nachtschichten...

    Bis jetzt waren viele Themen schon bekannt, aber zwischendurch gab es immer wieder Punkte, die dann doch neu waren...

    Und so sieht es dann aus, wenn unser Trainer in seinem Element ist:

    Nein, eigentlich ist er kein abstrakter Künstler, aber manchmal "gehen sie mit Ihm durch" und da wird halt auf das Wischen der Tafel verzichtet. Stattdessen wir einfach eine andere Farbe genommen...ich bin mal gespannt welche Farbe morgen dran ist...

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    Drei Dinge...

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    ...die wohl einfach nicht zusammen passen, sind: MACH-Trainees, Hotels und Internetverbindungen.

    Was soll ich sagen, es ist uns wohl nicht gegönnt eine funktionierende Internetverbindung in Hotels zu erhalten. Aber bevor ich die ganze Story noch einmal erzähle, es ist nämlich fast das Gleiche wie in Lissabon, schaut doch einfach mal auf diesen Eintrag...

    Angeblich soll es hier auch einen WLAN-Zugangspunkt geben, aber der hat wohl reiß aus genommen...hätte ich an seiner Stelle auch gemacht, bei einer Horde Technical MACH-Trainees...

    Wie dem auch sei, wir sind ja zum Glück tagsüber im Microsoft Trainingscenter, wo es eine schnelle und stabile Verbindung zur Außenwelt gibt.

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    Baeume und Waelder...

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    haben nichts mit Pflanzen zu tun!

    Belauscht man zwei IT-Pros bei einem Gespräch und schnappt Wörter wie "Forrest" oder "Tree" auf, dann unterhalten sich die Beiden bestimmt nicht über Ihren letzten Urlaub, sondern wohl eher über die Struktur ihrer IT-Landschaft.

    Spätestens jetzt sollte das auch dem letzten Technical-Trainee klar sein, denn heute standen Themen wie Active Directory, Domain Controller, User Accounts und Co auf dem Plan.

    Aber ich fange am besten mal wieder von vorne an...

    Um kurz vor 09:00 Uhr erreichten wir das Microsoft Trainingscenter in Chertsey, welches die kommenden zwei Wochen unser täglicher Arbeitsplatz sein sollte. Kaum dort angekommen erblickten wir auch schon bekannte Gesichter. Unsere Trainer Dennis, Andre und x, die wir vom Produkttraining in Lissabon kannten sollten uns auch diesmal mit Input versorgen. Mich persönlich freute dies ganz besonders, da die Jungs einfach cool sind. Sie können gut erklären, geben gute Beispiel und haben immer einen Spruch auf den Lippen.

    Die acht Stunden Training vergingen wie im Flug. Zwar wurden heute nur die Basics behandelt, welche für viele von uns nur eine Wiederholung waren, aber als Einstieg war das genau richtig. Es ist schon wichtig sicherzustellen, das alle auf einem Level sind, so dass eine gute Basis entsteht, auf das man aufbauen kann.

    Mir hat der Tag auf jeden Fall Spaß gemacht...

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    Alle Akkus...

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    ...waren heute Morgen leer.

    Mein Laptop ließ sich nicht mehr einschalten, mein Handy zuckte nur noch einmal kurz und die Digicam hatte schon längst den Geist aufgegeben. Ich habe heute das erste Mal gemerkt, wie abhängig man von seinem Elektroschrott ist...

    Gut, es war auch mein Fehler. Ich habe vergessen, dass auf der Insel alles anders ist. Autos fahren links, statt Kaffee gibt es Tee, den Euro gibt es hier nicht und zu allem Überfluss sind die Steckdosen auch noch anders. Ich habe diesen kleinen aber feinen Unterschied irgendwie nicht mehr auf der Rechnung gehabt und musste wehleidig mit ansehen, wie sich alle meine Geräte nach und nach abschalteten. Es ist schon deprimierend, wenn man eine Steckdose vor der Nase hat, aber der Stecker nicht passt.

    Damit war die Prio 1 für heute klar: ADAPTER KAUFEN

    Zum Glück war dies schnell erledigt und die nächste Steckdose war mein!!!

    Mal sehen was mich heute sonst noch so erwartet...

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    Fast vollzaehlig...

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    trudelten wir Technical-MACH-Trainees gestern Abend in Weybridge ein, wo wir die kommenden zwei Wochen untergebracht sein sollten. 

    Es war ein freudiges wiedersehen und es gab viel zu erzählen. Kurzerhand entschlossen wir uns eine nahegelegene Bar aufzusuchen, um in gemütlicher Runde zu quatschen. Immer wieder kam dieselbe Frage auf: "Und, was hast du die letzten zehn Wochen gemacht?"

    Es war super interessant zu erfahren, wie es den anderen Trainees, in Ihren Subs, ergangen ist und wie sich das MACH-Programm für sie gestaltet hat. Man erlebte erst jetzt, was uns vorher nur erzählt wurde; Wir sind eine riesige Community, die ich nicht missen möchte.

    Es war echt toll die anderen Trainees aus ganz EMEA wieder zu sehen und Erfahrungen auszutauschen.

    Ich freue mich schon auf die kommende Zeit und bin gespannt was uns hier erwarten wird...

     

     

    Ach ja, eins will ich noch loswerden: ES IST HIER KALT UND NASS!!!

     

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