Im Dezember habe ich ausführlich über die Funktionsweise und den Zweck des Traffic Manager Dienstes von Windows Azure (bald Microsoft Azure) berichtet. Der Traffic Manager hilft dabei die eigene (Web-)Anwendung in unterschiedlichen, geographisch verteilten, Rechenzentren vorzuhalten und Benutzerzugriffe intelligent auf diese unterschiedlichen Regionen zu verteilen. Dies kann zum Beispiel zur Verbesserung der Leistung aber auch als Ausfallsicherheit genutzt werden. Mehr Details gibt es in meinem Beitrag vom Dezember.

Das Ganze hatte jedoch für Webentwickler bis vor wenigen Tagen einen Schönheitsfehler, da nur Cloud Services (inkl. Virtual Machines) mit dem Traffic Manager genutzt werden konnten. Dieses Problem gehört nun mit dem Support für Azure Web Sites der Vergangenheit an.

Das in meinem Blogbeitrag veröffentlichte Schaubild sieht daher nun folgendermaßen aus:

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Wichtig hervorzuheben ist zudem, dass sich Cloud Services / Virtual Machines sowie Web Sites als Endpunkt innerhalb eines Traffic Manager Dienstes auch kombinieren lassen, was die Flexibilität in der Nutzung weiter erhöht.

Im Management Portal hat sich bis auf die zusätzliche Auswahlmöglichkeit nicht viel verändert.

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