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Großbritannien macht es vor! Jedem Schüler soll ein breitbandiger Zugang in das Internet garantiert werden. Eltern sollen auf die Wichtigkeit des Webs für Ihre Kinder sensibilisiert und eingebunden werden. Einer Überbrückung der Kluft zwischen begünstigten und benachteiligten Familien im Bildungsektor würde dies enormen Vorschub verleihen. Laut Schulminister Jim Knight werden bereits Gespräche, unter anderem mit Microsoft UK, geführt.
Auch deutsche Schüler und Eltern plädieren mehrheitlich für die Ausrichtung der Ausbildung auf die Informations Technik. So votieren 78% der deutschen Eltern und 52% der Schüler für das Pflichtfach Informatik ab der 5. Klasse. Es fehlt jedoch insbesondere an Notebooks und schnellen Internetzugängen an den Schulen. Im Durchschnitt teilen sich elf Schülerinnen und Schüler einen Computer und nur 12 Prozent der Befragten geben an, dass der Computer täglich im Unterricht eingesetzt wird. In einem Ranking der EU-Kommission liegt Deutschland damit in Europa weit abgeschlagen auf Rang 18.
„In der Informationsgesellschaft verlangt der Arbeitsmarkt zunehmend nach IT-Komptenzen, die weit über reine Anwenderkenntnisse hinausgehen. Auf diese Herausforderung müssen die Schulen reagieren“, sagte BITKOM-Hauptvorstandsmitglied Prof. Hermann Eul. „Der Fachkräftemangel in den Hightech-Branchen zeigt, dass es noch immer viele strukturelle Defizite gibt“.