Vor kurzem wurden die österreichischen Sieger des diesjährigen Microsoft Imagine Cups ermittelt. Dieser weltweit veranstaltete Wettbewerb richtet sich an Studierende, die Spaß am Programmieren und der Arbeit mit Technologie haben. Der Imagine Cup gibt ihnen die Chance, ihre technischen und kreativen Fähigkeiten vor einem internationalen Fachpublikum unter Beweis zu stellen. Die österreichischen Sieger werden Anfang August zum internationalen Finale nach Delhi (Indien) reisen. Dort treten sie mit ihrer Software-Lösung gegen 50 andere Teams aus der ganzen Welt an. Seit vier Jahren veranstaltet Microsoft diesen internationalen Technologie-Wettbewerb, der Studierenden die Möglichkeit bietet, bereits während des Studiums praktische Erfahrungen zu sammeln und kreative Projekte zu verwirklichen.

 

Im vierten Jahr des Imagine Cups waren die heimischen Studierenden aufgefordert, ihre Kreativität und Leistungsfähigkeit in einer von sechs Kategorien unter Beweis zu stellen: Software Design, IT-Quiz, Kurzfilm, Algorithmus, Project Hoshimi-Programming Battle und Interface Design. Vom Thema „Gesünder leben“ fühlten sich zahlreiche Studierende inspiriert und reichten in der Kategorie Software Design ihre Beiträge ein. In Österreich haben 200 Studierende in den sechs Kategorien des Imagine Cups teilgenommen, weltweit waren es über 65.000 Studierende aus 100 Ländern. Im Vorjahr konnte der Österreicher Andreas Tomek (TU Wien) mit seinem 3. Platz in der IT Kategorie einen Teil des Preisgeldes (insgesamt US$ 200.000,--) nach Österreich holen. Angespornt von diesem Vorjahres-Erfolg nahm Tomek auch dieses Jahr am Imagine Cup teil und konnte sich im IT Bereich erneut für das weltweite Finale qualifizieren.

 

Das heimische Siegerprojekt: Software animiert Jugendliche spielerisch zu mehr Bewegung

Das österreichische Siegerprojekt im Bereich Software Design stammt dieses Jahr aus Wien. Das Projekt CAPS (Context-Aware Pervasive Sports Framework) wurden von den Wiener Studierenden Corina Dobrea (WU Wien), Alexander Dugglebey (TU Wien) und Keng Ly (TU Wien) mit Unterstützung des Mentors Univ. Prof. Dr. Schahram Dustdar (TU Wien) erstellt. Es ermöglicht die Erstellung von Computerspielen, die vom Spieler mittels Bewegung gesteuert werden. So könnte z.B. ein Spiel implementiert werden, bei dem die Spieler in einer virtuellen Welt Gegenstände finden müssen und dazu reale Distanzen überwinden. Durch diese Kombination sollen Kinder- und Jugendliche über Computerspiele zu mehr Bewegung motiviert werden.

 

Spezialisten von morgen finden

„Der Imagine Cup bietet jungen Menschen die optimale Gelegenheit, ihre technischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Außerdem veranstalten wir den Wettbewerb, um die Zusammenarbeit von Industrie und Lehre voranzutreiben sowie IT-Spezialisten von morgen zu finden. Ich freue mich persönlich sehr darüber, dass der Microsoft Wettbewerb in Österreich von Jahr zu Jahr immer stärker angenommen wird. Die heimischen Beiträge sind auf einem hohen Niveau und haben auch dieses Jahr international gute Chancen“, erklärt Harald Leitenmüller, Leiter der Abteilung Developer & Platform Group bei Microsoft Österreich. Beim Imagine Cup müssen die Studierenden binnen kürzester Zeit kreative Ideen entwickeln und diese auch praktisch umsetzen. Dabei lernen sie, im Team zu arbeiten, Projekte zu managen und mit Stresssituationen umzugehen. „Die Teilnehmer des diesjährigen Imagine Cups haben Applikationen entworfen, die praktische Probleme lösen können. Die kreativen, innovativen Anwendungen zeigen das Potential dieser Studierenden sowie das von Technologie allgemein, um das tägliche Leben der Menschen zu verbessern.“

 

Weitere Details zum Imagine Cup finden Sie unter:

http://imagine.theSpoke.net