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<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="http://blogs.msdn.com/utility/FeedStylesheets/atom.xsl" media="screen"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="en-US"><title type="html">Peter Jaegers Blog zu Technologie, Apps, Innovation und IT Strategie</title><subtitle type="html" /><id>http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/atom.aspx</id><link rel="alternate" type="text/html" href="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/atom.aspx" /><generator uri="http://telligent.com" version="5.6.50428.7875">Telligent Evolution Platform Developer Build (Build: 5.6.50428.7875)</generator><updated>2012-11-04T13:54:00Z</updated><entry><title>Microsoft MOOCs zu App- und Spieleentwicklung</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/2013/05/02/microsoft-moocs-zu-app-und-spieleentwicklung.aspx" /><id>http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/2013/05/02/microsoft-moocs-zu-app-und-spieleentwicklung.aspx</id><published>2013-05-02T09:36:00Z</published><updated>2013-05-02T09:36:00Z</updated><content type="html">&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mit MOOCS zur&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.opencourseworld.de/course?courseId=267509"&gt;Entwicklung von Windows 8-Apps&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und zur Spieleentwicklung tritt Microsoft Deutschland in die neue &amp;Auml;ra der interaktiven Online-Wissensvermittlung ein.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Software-Entwicklern und IT-Professionals etwas &amp;uuml;ber lebenslanges Lernen erz&amp;auml;hlen zu wollen k&amp;auml;me dem Versuch gleich, Eulen nach Athen zu tragen. Wer die Szenerie schon l&amp;auml;nger beobachtet wei&amp;szlig;, dass die Mittel und Wege des Lernens sich in den letzten Jahren, Schritt haltend mit der allgemeinen Verf&amp;uuml;gbarkeit neuer Technologien und Bandbreiten, sukzessive mit ver&amp;auml;ndert haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das betrifft auch uns bei Microsoft Deutschland, die wir den Dialog mit Ihnen best&amp;auml;ndig suchen. In unserer Abteilung&amp;nbsp;&lt;a href="https://www.microsoft.com/germany/msdn/kontakt/default.aspx"&gt;Developer &amp;amp; Platform Evangelism&lt;/a&gt;&amp;nbsp;(DPE) arbeiten wir Tag f&amp;uuml;r Tag daran, Sie als Software-Entwickler und IT-Pro mit den jeweils neuesten Technologien vertraut zu machen, Ihnen die Vorz&amp;uuml;ge unserer L&amp;ouml;sungen aufzuzeigen, und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, Ihre Ziele effizient zu erreichen. Im Laufe der Jahre haben wir von klassischen bis zu jeweils innovativen Lehrmethoden vieles gesehen und einiges erfolgreich zur Wissensvermittlung genutzt. F&amp;uuml;r Entwickler zuletzt etwa &amp;uuml;ber unseren Online-Guide&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.microsoft.com/germany/msdn/myapp/default.aspx"&gt;&amp;lt;myApp/&amp;gt;&lt;/a&gt;, dem wir derzeit &amp;uuml;brigens noch mehr Inhalte hinzuf&amp;uuml;gen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich pers&amp;ouml;nlich z&amp;auml;hle Veranstaltungen zu den erfreulichsten, weil sehr pers&amp;ouml;nlichen Gelegenheiten, den direkten und ungefilterten Kontakt zu Ihnen zu halten. W&amp;auml;hrend ich Gro&amp;szlig;veranstaltungen wie die&amp;nbsp;&lt;a href="http://europe.msteched.com/#fbid=UxaA5195pkO"&gt;TechEd Europa&lt;/a&gt;&amp;nbsp;nicht nur wegen ihres internationalen Charmes sch&amp;auml;tze, bin ich ein gro&amp;szlig;er Freund der Intimit&amp;auml;t unserer &amp;uuml;berschaubaren Events, wie unseren kostenlosen Angeboten&amp;nbsp;&lt;a href="http://technet.microsoft.com/de-de/hh506330"&gt;TechDays&lt;/a&gt;,&amp;nbsp;&lt;a href="https://www.microsoft.com/germany/msdn/techtalk/default.aspx"&gt;TechTalk&lt;/a&gt;,&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.microsoft.com/germany/msdn/academic/news/dark-side-bakery-2.0-entwickelt-windows-8-apps-im-berliner-loft.aspx"&gt;Dark Side Bakery&lt;/a&gt;,&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.microsoft.com/germany/msdn/academic/imagine-cup/default.aspx"&gt;Imagine Cup&lt;/a&gt;&amp;nbsp;oder die Vielzahl unserer Vor-Ort-&lt;a href="http://www.microsoft.com/germany/msdn/events/default.aspx?channel-title=Microsoft-Events"&gt;Veranstaltungen&lt;/a&gt;, die eine ganz andere Qualit&amp;auml;t des Dialogs erlauben. Kombiniert mit den hochwertigen Informationen, die wir Ihnen bei solchen Gelegenheiten vermitteln k&amp;ouml;nnen, f&amp;uuml;r mich ein klassisches Win-win. Noch mehr Menschen auf diesen interaktiven Wegen zu erreichen w&amp;auml;re gro&amp;szlig;artig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das neue Lernen &amp;ndash; jederzeit und &amp;uuml;berall&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einstweilen verfolgen wir aktiv die Entwicklung innovativer Lehrmethoden. Au&amp;szlig;erordentlich fasziniert hat mich in den vergangenen Monaten ein Trend, der ein Potenzial f&amp;uuml;r Lerninhalte hat, das der rasanten Entwicklung der Wikipedia nacheifern k&amp;ouml;nnte: Das Lernen f&amp;uuml;r Jedermann, &amp;uuml;berall und zu jeder Zeit hat in der Breite neue Formen gefunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie Pilze aus dem Boden schie&amp;szlig;en in den letzten Monaten Internetangebote, die g&amp;auml;nzlich kostenlos Wissen in allen m&amp;ouml;glichen Bereichen vermitteln. Eines der Vorbilder dieser jungen Bewegung, die&amp;nbsp;&lt;a href="https://www.khanacademy.org/"&gt;Khan Academy&lt;/a&gt;&amp;nbsp;mit nahezu 4.000 Videos (&lt;a href="http://www.youtube.com/user/KhanAcademyDeutsch"&gt;auch auf Deutsch&lt;/a&gt;) und vielen Millionen Nutzern, zeigt mit ihrer&amp;nbsp;&lt;a href="http://apps.microsoft.com/windows/de-de/app/khan-academy/d23cc2b2-c105-4db3-9946-e44bacc56f7b"&gt;Pr&amp;auml;senz auch auf den mobilen M&amp;auml;rkten&lt;/a&gt;, wie flexibel unsere heutigen Lernm&amp;ouml;glichkeiten dank moderner Hardware und mobilen Breitband-Internetzug&amp;auml;ngen geworden sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-56-06/0207.Screenshot-Khan-Academy.jpg"&gt;&lt;img src="http://blogs.msdn.com/resized-image.ashx/__size/550x0/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-56-06/0207.Screenshot-Khan-Academy.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besonders gefreut hat es mich, als ich die Windows 8-App &amp;bdquo;&lt;a href="http://apps.microsoft.com/windows/de-de/app/informatik-tutorials/4632a265-4d8c-416f-b718-085aca0f9322"&gt;Informatik Tutorials&lt;/a&gt;&amp;ldquo; eines deutschen Entwicklers entdecken durfte, die in dasselbe Horn bl&amp;auml;st und sich mit dem namensgebenden Schwerpunkt Informatik auf deutschsprachige Inhalte konzentriert (neben einer&amp;nbsp;&lt;a href="http://apps.microsoft.com/windows/en-US/app/4632a265-4d8c-416f-b718-085aca0f9322"&gt;englischsprachigen Version&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://blogs.msdn.com/cfs-file.ashx/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-56-06/8244.Screenshot-Informatik-Tutorials.jpg"&gt;&lt;img src="http://blogs.msdn.com/resized-image.ashx/__size/550x0/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-56-06/8244.Screenshot-Informatik-Tutorials.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erste MOOCs von Microsoft Deutschland&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Kombination aus solchen unidirektionalen Online-Kursen und einer direkten Interaktion bilden MOOCs (ein junges Online-Kursformat, auf das ich weiter unten noch eingehe). Microsoft Deutschland, und ganz besonders uns in der DPE mit unserem Herzblut f&amp;uuml;r alles Neue, erf&amp;uuml;llt es mit Stolz und Freude, Ihnen die ersten beiden MOOCs ank&amp;uuml;ndigen zu d&amp;uuml;rfen, die wir in den vergangenen Wochen mit der Unterst&amp;uuml;tzung didaktisch langj&amp;auml;hrig erfahrener Partner und gro&amp;szlig;em Engagement f&amp;uuml;r Sie konzeptioniert haben:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das erste MOOC von Microsoft Deutschland, in Kooperation mit unseren Partnern&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.im-c.de/"&gt;IMC AG&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und dem&amp;nbsp;&lt;a href="http://celtech.dfki.de/institut/"&gt;CelTech&lt;/a&gt;, widmet sich schon ab Montag in zwei Wochen der Programmierung von Windows 8-Apps von Anfang an. Als Kursleiter begr&amp;uuml;&amp;szlig;en Sie unsere bew&amp;auml;hrten Evangelisten&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.microsoft.com/germany/msdn/pingme/PatricBoscolo/default.aspx"&gt;Patric Boscolo&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.microsoft.com/germany/msdn/pingme/PeterKirchner/default.aspx"&gt;Peter Kirchner&lt;/a&gt;. Dieser Kurs ist so angelegt, dass Sie auch dann noch teilnehmen k&amp;ouml;nnen, wenn Sie nicht vom ersten Termin an dabei sein konnten. Die kostenlose Anmeldung ist ab sofort in der OpenCourseWorld der IMC AG f&amp;uuml;r Sie freigeschaltet:&lt;/p&gt;
&lt;table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td style="width: 48px;" valign="middle"&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.opencourseworld.de/course?courseId=267509" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://blogs.msdn.com/resized-image.ashx/__size/33x0/__key/communityserver-blogs-components-weblogfiles/00-00-01-56-06/5078.MSLogo.png" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;td scope="row" valign="middle"&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.opencourseworld.de/course?courseId=267509" target="_blank"&gt;20. Mai - 28. Juli 2013: How to Create a Windows 8 App &amp;ndash;&lt;br /&gt; Einstieg in Design und Entwicklung &amp;nbsp;von Windows Store Apps&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Unser zweites aktuelles MOOC besch&amp;auml;ftigt sich mit der Entwicklung von Spielen, die insbesondere auf mobilen Systemen zu den absoluten Verkaufsschlagern geh&amp;ouml;ren. Die Termine und Details f&amp;uuml;r dieses MOOC, dem wir derzeit noch den letzten didaktischen Feinschliff geben, erfahren Sie in K&amp;uuml;rze hier &amp;ndash; m&amp;ouml;chten Sie die Anmeldung nicht verpassen, so empfehle ich Ihnen das Abonnement unseres zweiw&amp;ouml;chentlichen&amp;nbsp;&lt;a href="http://msdn.microsoft.com/de-de/newsletter.aspx"&gt;Entwickler-Newsletters MSDN Flash&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von der Adaption des Formats versprechen wir uns nicht nur die Vermittlung wertvoller Inhalte auf einer viel intensiveren, interaktiveren und damit f&amp;uuml;r Sie erfolgreicheren Ebene als bisher, sondern auch spannende Impulse f&amp;uuml;r unsere weiteren Online-Lernangebote, von Webcasts &amp;uuml;ber unsere&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.microsoftvirtualacademy.com/"&gt;Microsoft Virtual Academy&lt;/a&gt;&amp;nbsp;mit ihren weltweit &amp;uuml;ber 1 Millionen Nutzern bis hin zu stetig besseren MOOCs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;MOOCs verbinden Online-Kurse mit Interaktion&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was verbirgt sich hinter dem K&amp;uuml;rzel &amp;bdquo;MOOC&amp;ldquo;? &amp;bdquo;Massive Open Online Courses&amp;ldquo; sind Kurse (&amp;bdquo;Courses&amp;ldquo;), die einer Vielzahl (&amp;bdquo;Massive&amp;ldquo;) von Teilnehmern ohne Zulassungsvoraussetzungen (&amp;bdquo;Open&amp;ldquo;) kostenlos &amp;uuml;ber das Internet (&amp;bdquo;Online&amp;ldquo;) angeboten werden. Seit gut einem Jahr ist diese Lernmethode in den Fokus vieler Bildungsdiskussionen ger&amp;uuml;ckt: Sie soll die Elemente des Online-Lernens mit der Interaktion einer pers&amp;ouml;nlichen Erfahrung kombinieren. Die Geschwindigkeit, mit der sich Unternehmen und Universit&amp;auml;ten seitdem weltweit aufmachen, um h&amp;ouml;here Bildung (die in vielen L&amp;auml;ndern, so auch dem MOOC-Mutterland USA, mit erheblichen Geb&amp;uuml;hren belegt ist) kostenlos in die Bev&amp;ouml;lkerung zu tragen, ist ebenso atemberaubend wie revolution&amp;auml;r &amp;ndash; und trifft auf unz&amp;auml;hlige Interessenten auf der Suche nach besseren Chancen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Herr&amp;uuml;hrend von universit&amp;auml;ren Einf&amp;uuml;hrungsvorlesungen an U.S.-Universit&amp;auml;ten, an denen dieser Trend Fahrt aufnahm, werden die Kurse &amp;uuml;ber mehrere Wochen hinweg durchgef&amp;uuml;hrt. Ein wirklich sinnvolles Element der Kurse mit Didaktik-Anspruch sind fortw&amp;auml;hrende Lernzielkontrollen, sodass in kleinen Etappen das eigene Verst&amp;auml;ndnis &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft und bei Bedarf rechtzeitig aufgebessert werden kann. Dazu dient neben Wiederholungen als eine zentrale Grundlage des Formats die Interaktion der Teilnehmer untereinander, die sich in Blogs, Online-Foren, sozialen Netzwerken, Wikis oder in einer pers&amp;ouml;nlichen Lerngruppe abspielen kann. Diese Interaktionskomponente bringt es auch mit sich, dass das Kursmaterial alleine den eigentlichen Wert des Formats kaum abbildet, und dass die Kurse in vorgegebenen Zeitspannen angeboten werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was halten Sie von MOOCs? Stellen sie die Zukunft des Lernens dar, oder eine Erg&amp;auml;nzung l&amp;auml;ngst g&amp;auml;ngiger Methoden? Handelt es sich um einen klassischen Hype? Oder liegt die Wahrheit in der Mitte, und wir werden auf diesem Wege neue Impulse f&amp;uuml;r das Lernen der Zukunft erhalten? Schreiben Sie mir,&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.opencourseworld.de/course?courseId=267509"&gt;melden Sie sich bei unseren MOOCs an&lt;/a&gt;, und sammeln Sie Ihre eigenen Erfahrungen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit herzlichen Gr&amp;uuml;&amp;szlig;en&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Peter Jaeger&lt;/p&gt;&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://blogs.msdn.com/aggbug.aspx?PostID=10415513" width="1" height="1"&gt;</content><author><name>Peter  Jaeger</name><uri>http://blogs.msdn.com/redteam_5F00_pj_4000_hotmail.com/ProfileUrlRedirect.ashx</uri></author><category term="Apps &amp;amp; App Economy" scheme="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/tags/Apps+_2600_amp_3B00_+App+Economy/" /><category term="eLearning" scheme="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/tags/eLearning/" /></entry><entry><title>Shareconomy, oder das Teilen als Win-win-Situation</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/2013/04/12/shareconomy-oder-das-teilen-als-win-win-situation.aspx" /><id>http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/2013/04/12/shareconomy-oder-das-teilen-als-win-win-situation.aspx</id><published>2013-04-12T15:03:00Z</published><updated>2013-04-12T15:03:00Z</updated><content type="html">&lt;p&gt;Die diesj&amp;auml;hrige CeBIT stand unter dem Motto &amp;bdquo;&lt;a href="http://www.cebit.de/de/ueber-die-messe/daten-und-fakten/die-cebit-2013/leitthema-shareconomy"&gt;Shareconomy&lt;/a&gt;&amp;ldquo; &amp;ndash; einer gelungenen Wortsch&amp;ouml;pfung auf Basis des Begriffs &amp;bdquo;Share Economy&amp;ldquo;, der aus den Wirtschaftswissenschaften der&amp;nbsp;1970er-Jahre stammt.&amp;nbsp; Es geht dabei damals wie heute um das Teilen anstelle des Besitzens. Nicht nur f&amp;uuml;r Privatleute ist die Vorstellung attraktiv, durch das mit anderen gemeinsame Nutzen von Ressourcen Zeit, Platz und Geld zu sparen. Auch Unternehmen streben danach, Kapitalbindung gering zu halten und vorhandene Mittel mit gr&amp;ouml;&amp;szlig;tm&amp;ouml;glicher Effizienz einzusetzen. Auch die Teilenden profitieren davon, wenn statt brachliegender Investitionen eine Nutzung stattfindet, die zu deren Finanzierung beitr&amp;auml;gt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mobiles Internet als Zugpferd&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Idee des Teilens ist weder neu noch revolution&amp;auml;r. Wie selbstverst&amp;auml;ndlich leihen wir uns in Familie, Freundeskreis und Nachbarschaft gegenseitig Dinge aus, die nicht st&amp;auml;ndig ben&amp;ouml;tigt werden, und erbitten oder gew&amp;auml;hren Unterst&amp;uuml;tzung. Was fehlt, kann oft bei professionellen Vermietern ausgeliehen werden oder wird einmalig gekauft und steht dann nach Erstgebrauch der Gemeinschaft neu zur Verf&amp;uuml;gung. M&amp;ouml;glich macht all das die enge Vernetzung der Betroffenen untereinander, die auf pers&amp;ouml;nlichen Beziehungen und Vertrauen beruht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neu hingegen sind die M&amp;ouml;glichkeiten, das seit Jahrtausenden bew&amp;auml;hrte Konzept in einem ganz anderen Ma&amp;szlig;stab umsetzen zu k&amp;ouml;nnen. M&amp;ouml;glich gemacht hat das nicht nur die anwachsende &lt;a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/218152/umfrage/anzahl-an-weltweiten-mobilen-breitbandanschluessen-seit-2005/"&gt;Akzeptanz&lt;/a&gt; aller Bev&amp;ouml;lkerungsschichten f&amp;uuml;r die Nutzung des Internets, sondern vor allem auch dessen Verf&amp;uuml;gbarkeit an nahezu jedem Ort dank mobiler Ger&amp;auml;te und &lt;a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/198959/umfrage/anzahl-der-smartphonenutzer-in-deutschland-seit-2010/"&gt;Smartphones&lt;/a&gt;. Aufbauend auf alternativen Vertrauenssystemen wie Bewertungen, Vertr&amp;auml;gen und Versicherungen, k&amp;ouml;nnen sich heute einander bislang wildfremde Menschen zusammenschlie&amp;szlig;en, um die Effizienzreserven ihrer Ressourcen gemeinsam zu nutzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Geistiges Eigentum&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das betrifft durchaus nicht nur Autos, Wohnungen und Rasenm&amp;auml;her, die in einem logistisch mehr oder weniger aufw&amp;auml;ndigen Prozess miteinander geteilt werden k&amp;ouml;nnen, sondern auch abstraktere Ressourcen. Zu den interessantesten Projekten des vergangenen Jahrzehnts geh&amp;ouml;rt zweifellos eines, das durch Teilen &amp;uuml;berhaupt erst zum Leben erweckt wurde: Menschen teilen ihr Wissen und opfern ihre Zeit, um gemeinsam einen gewaltigen Nutzen zu erzeugen &amp;ndash; die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;, eines der bestbesuchten Internetangebote unserer Zeit. Nahezu Jedermann wurde pl&amp;ouml;tzlich zum Mitautor einer Enzyklop&amp;auml;die &amp;ndash; vor diesem Ansatz ein nahezu undenkbares Unterfangen, das schon zu Beginn nur durch Technikunterst&amp;uuml;tzung m&amp;ouml;glich war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade f&amp;uuml;r uns in der IT ist entscheidend, dass &amp;ndash; auch in einem &amp;ouml;konomischen Sinne &amp;ndash; eben nicht nur Materielles geteilt werden kann. Denn an Teilbarem haben wir Einiges zu bieten: Tats&amp;auml;chlich sind es nicht unteilbare Prozessoren und Festplatten, die wir ben&amp;ouml;tigen, sondern Rechenleistung und Speicherplatz (es ist kein Zufall, dass das Internet &amp;uuml;berhaupt nur entstehen konnte, weil sein Vorg&amp;auml;nger &lt;a href="http://research.microsoft.com/en-us/um/people/gbell/digital/timeline/1977-4.htm"&gt;ARPAnet&lt;/a&gt; dazu diente, teure Gro&amp;szlig;rechnerkapazit&amp;auml;ten sinnvoll auslasten zu k&amp;ouml;nnen). Unsere wichtigsten Aufgaben werden nicht von Software gel&amp;ouml;st, sondern von Algorithmen. Unsere wertvollsten Leistungen sind nicht in Produkten manifestiert, sondern in Ideen, Pl&amp;auml;nen, Umsetzungen und den intellektuellen Rechten daran.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der &lt;a href="http://www.microsoft.com/de-de/cloud/default.aspx"&gt;Cloud&lt;/a&gt; verf&amp;uuml;gen wir heute &amp;uuml;ber die M&amp;ouml;glichkeit, Rechenleistung, Speicherplatz und Dienste in genau dem Umfang zu beziehen, den wir brauchen &amp;ndash; &amp;ouml;konomisch, flexibel und in Minutenschnelle. Neue L&amp;ouml;sungen, Angebote und Rahmenbedingungen werden auch letzte Skeptiker &amp;uuml;berzeugen. Die Weichen sind gestellt, die Vorteile f&amp;uuml;r alle Beteiligten un&amp;uuml;bersehbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch nicht nur die Reduzierung der IT-Kosten bringen Cloud-L&amp;ouml;sungen mit sich. Sie erm&amp;ouml;glichen ganz neue Gesch&amp;auml;ftsmodelle. Auch kleinere Unternehmen k&amp;ouml;nnen heute &amp;uuml;ber eine problemlos skalierende Infrastruktur verf&amp;uuml;gen, die fr&amp;uuml;her schlicht nicht finanzierbar gewesen w&amp;auml;re. Themen wie Big Data, maschinelles Lernen, Grid-Computing und weitere Felder, die fr&amp;uuml;her erheblicher Vorabinvestitionen bedurften, sind pl&amp;ouml;tzlich auch f&amp;uuml;r kleinere Unternehmen zug&amp;auml;nglich. Diese niedrige Markteintrittsschwelle er&amp;ouml;ffnet jungen Unternehmen das Potenzial f&amp;uuml;r innovative Konzepte und Gesch&amp;auml;ftsideen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der allseitige Vorteil des Teilens&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Weg daf&amp;uuml;r zu ebnen, Cloud-basierende Ideen in die Realit&amp;auml;t umsetzen zu k&amp;ouml;nnen, hat Microsoft sich mit auf die Fahnen geschrieben. Daf&amp;uuml;r schaffen wir mit unseren Angeboten die richtigen Bedingungen nicht alleine auf technischer Ebene. Die Vorteile reichen von &lt;a href="http://www.microsoft.com/germany/newsroom/pressemitteilung.mspx?id=533455"&gt;Rechtssicherheit&lt;/a&gt; auch nach europ&amp;auml;ischen Normen &amp;uuml;ber Platform as a Service-Angebote f&amp;uuml;r problemlose Skalierbarkeit bis hin zu dem Umstand, dass unser Gesch&amp;auml;ftsmodell nicht auf dem Auswerten Ihrer Daten beruht, sondern auf deren Sicherheit, Schutz und Integrit&amp;auml;t.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass wir unser geistiges Eigentum teilen dr&amp;uuml;ckt sich f&amp;uuml;r mich auch darin aus, dass wir M&amp;ouml;glichkeiten schaffen, unsere Produkte nicht nur einzusetzen, sondern sie vollwertig in Gesamtl&amp;ouml;sungen zu integrieren. Daf&amp;uuml;r bieten wir nicht nur offene Schnittstellen und interoperable Produkte an, sondern legen auch interne Schnittstellen offen, &lt;a href="http://www.microsoft.com/openspecifications/en/us/technical-specifications/default.aspx"&gt;dokumentieren&lt;/a&gt; Formate, Protokolle, Standardimplementationen und Sprachelemente, r&amp;auml;umen Nutzungsrechte ein und stellen Algorithmen zur Nutzung bereit. Unter bestimmten Bedingungen legen wir ausgew&amp;auml;hlten Partnern sogar den Quellcode unserer wichtigsten Produkte offen. Und auch in diesen F&amp;auml;llen profitieren alle Beteiligten: Ihre L&amp;ouml;sungen arbeiten besser mit unseren Produkten zusammen und bilden damit einen Mehrwert, der auch f&amp;uuml;r andere Kunden den R&amp;uuml;ckgriff auf unsere Produkte noch sinnvoller macht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ebenso stellen unsere Marktpl&amp;auml;tze f&amp;uuml;r Softwareangebote anderer Anbieter &amp;ndash; sei es der Windows Store, der Windows Phone Store oder der Windows Azure Store &amp;ndash; eine Form des Teilens dar, mit der wir unseren Marktzugang zu mehreren hundert Millionen Menschen mit Jedermann teilen, vom Sch&amp;uuml;ler bis zum Gro&amp;szlig;unternehmen. Eine Pr&amp;auml;senz, die kein Anbieter selber jemals erreichen k&amp;ouml;nnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Zukunft des Teilens&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie wird das Teilen von Ressourcen unsere Zukunft bestimmen? Unvorstellbar erscheint mir, dass wir eine R&amp;uuml;ckl&amp;auml;ufigkeit der Bereitschaft zum Teilen erleben werden. Gerade die nachfolgenden Generationen wachsen mit dem Teilen auch &amp;uuml;ber Internet als Selbstverst&amp;auml;ndlichkeit auf &amp;ndash; selbst wenn es nur Gem&amp;uuml;tszust&amp;auml;nde &amp;uuml;ber soziale Netzwerke sein sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Durch die Flexibilisierung der betrieblichen Infrastruktur auch &amp;uuml;ber Cloud-Szenarien erscheint eine Erweiterung der Infrastrukturauslagerung naheliegend. Beginnend mit Home Office-T&amp;auml;tigkeiten, k&amp;ouml;nnen ganze B&amp;uuml;rokomplexe als Teilpl&amp;auml;tze zum Arbeiten entstehen, wo Mitarbeiter nicht regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig und in festen Strukturen ben&amp;ouml;tigt werden &amp;ndash; Anf&amp;auml;nge solcher Ans&amp;auml;tze sehen wir in der Coworking-Szene schon heute, zuk&amp;uuml;nftig werden auch Unternehmen auf solche Modelle zur&amp;uuml;ckgreifen und Arbeitsr&amp;auml;ume effizient auslagern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Forschung und Entwicklung sind darauf angewiesen, dass ihr intellektuelles Eigentum gesch&amp;uuml;tzt ist. Flexiblere Schutzmechanismen auch schon f&amp;uuml;r kleinere Fortschritte w&amp;uuml;rden dazu beitragen, dass Forschungsergebnisse schon in viel fr&amp;uuml;heren Phasen geteilt, &amp;uuml;bernommen oder falsifiziert werden und so allen zum Vorteil gereichen k&amp;ouml;nnten. Eine drastische Verk&amp;uuml;rzung der Entwicklungszeiten und -kosten w&amp;uuml;rde nicht nur wirtschaftlichen, sondern auch gesellschaftlichen Wert entfalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Bildung haben sich in den USA bereits erste Gesch&amp;auml;ftsmodelle etabliert, die Jedermann die Inhalte von &lt;a href="http://www.zeit.de/2012/20/C-Studieren-Udacity"&gt;Universit&amp;auml;tsstudieng&amp;auml;ngen am Bildschirm&lt;/a&gt; vermitteln &amp;ndash; kostenlos. Gerade in der Lehre rechne ich durch das Teilen mit neuen L&amp;ouml;sungen f&amp;uuml;r besseres und gemeinsameres Lernen in den unterschiedlichsten Lebensphasen und -situationen. Das k&amp;ouml;nnen bedarfsweise genutzte Lernr&amp;auml;ume und Arbeitsmaterialien sein, aber auch an flexibel abrufbaren Betreuungsangeboten fehlt es noch ebenso wie oftmals an hochwertiger Lehrausstattung. F&amp;uuml;r einen attraktiveren Bildungsstandort, an dem ein Lebenslauf nicht mehr ab dem ersten Schulabschluss vorgezeichnet bleiben darf, m&amp;uuml;ssen wir gerade in Zeiten knapper Mittel sehr viel mehr dieser Effizienzreserven heben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob bessere kommunale Zusammenarbeit, effizientere Verkehrslenkungssysteme oder geb&amp;uuml;ndelte Entwicklungshilfen, mir schwebt eine gro&amp;szlig;e Zahl von Beispielen vor, in denen das Teilen zu effizienteren Abl&amp;auml;ufen und gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Erfolgen f&amp;uuml;hren kann. Doch ich habe Ihre Zeit nun lange genug in Anspruch genommen. Wenn Sie m&amp;ouml;gen, diskutieren wir im Kommentarbereich gerne weiter. Ich lade Sie vielmals dazu ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit herzlichen Gr&amp;uuml;&amp;szlig;en&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Peter Jaeger&lt;/p&gt;&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://blogs.msdn.com/aggbug.aspx?PostID=10410545" width="1" height="1"&gt;</content><author><name>Peter  Jaeger</name><uri>http://blogs.msdn.com/redteam_5F00_pj_4000_hotmail.com/ProfileUrlRedirect.ashx</uri></author><category term="Sharing" scheme="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/tags/Sharing/" /><category term="Economy" scheme="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/tags/Economy/" /><category term="Cloud" scheme="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/tags/Cloud/" /><category term="Mobile" scheme="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/tags/Mobile/" /></entry><entry><title>Kontext – die rechte Maustaste der NUI-Entwicklung</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/2013/03/14/kontext-im-natural-user-interface.aspx" /><id>http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/2013/03/14/kontext-im-natural-user-interface.aspx</id><published>2013-03-14T16:30:00Z</published><updated>2013-03-14T16:30:00Z</updated><content type="html">&lt;p&gt;In meinem &lt;a href="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/2013/02/15/was-kommt-nach-touch.aspx"&gt;letzten Blogbeitrag&lt;/a&gt; habe ich das Thema &lt;a href="http://research.microsoft.com/en-us/collaboration/focus/nui/default.aspx"&gt;Natural User Interface (NUI)-Entwicklung&lt;/a&gt; aufgegriffen und versprochen, mehr dar&amp;uuml;ber zu schreiben, dass die Rolle der zunehmenden Anzahl vernetzter Ger&amp;auml;te und ihrer Kommunikation nicht nur mit uns, sondern auch untereinander meiner Meinung nach in bedeutsamer Weise mit zu den nat&amp;uuml;rlichen Steuerungskonzepten der Zukunft z&amp;auml;hlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine f&amp;uuml;r mich zentrale NUI-Eingabem&amp;ouml;glichkeit wird &lt;a href="http://www.cs.dartmouth.edu/~dfk/papers/chen-survey-tr.pdf"&gt;in Fachkreisen zwar schon seit mehr als einem Jahrzehnt besprochen&lt;/a&gt; und in einigen Industrien, vorrangig &amp;uuml;ber Standortbestimmung, bereits eingesetzt, hat aber sein Potenzial auf seinem Weg in unseren Alltag noch lange nicht realisiert: Kontext, also sinnvoll in Zusammenhang gesetzte aggregierte Informationen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als ein Praxisbeispiel der &lt;a href="http://research.microsoft.com/en-us/projects/contextdataos/"&gt;ConDOS-Initiative&lt;/a&gt; (&amp;bdquo;Context Data for the OS&amp;ldquo;) von Microsoft Research fiel mir zuletzt etwa das &lt;a href="http://research.microsoft.com/apps/video/default.aspx?id=162795"&gt;FALCON-Projekt&lt;/a&gt; (&amp;bdquo;Fast App Launching with Context&amp;ldquo;) auf: Es nutzt Kontextinformationen (z. B. die Identifikation der bestehenden WLAN-Verbindung ), um Windows Phone-Apps in den Speicher zu laden, die der Anwender gem&amp;auml;&amp;szlig; seines bisherigen Nutzerverhaltens in diesem WLAN vermutlich als n&amp;auml;chste starten wird. Am Arbeitsplatz werden zumeist andere Apps sein als zu Hause. So wird die Verf&amp;uuml;gbarkeit von Windows Phone-Apps bei deren tats&amp;auml;chlicher Auswahl deutlich schneller erreicht. Wie viel treffsicherer k&amp;ouml;nnte diese Funktion arbeiten, wenn mein Telefon &amp;bdquo;w&amp;uuml;sste&amp;ldquo;, ob es sich gerade in der K&amp;uuml;che oder im Wohnzimmer befindet?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Verf&amp;uuml;gbarkeit und Aggregation von Daten sind lediglich technische Voraussetzung. Die enormen M&amp;ouml;glichkeiten ihrer Auswertung er&amp;ouml;ffnen sich erst dann, wenn die Daten in einen passenden, m&amp;ouml;glichst intelligenten Kontext gesetzt werden. Welcher wiederum im Grundsatz umso genauer zum gew&amp;uuml;nschten Ziel f&amp;uuml;hren kann, je granularer die vorherige Datenerhebung ist, und je mehr Einflussfaktoren angemessen ber&amp;uuml;cksichtigt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Woher kommen die Daten?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es bedarf keiner prophetischen Kr&amp;auml;fte zu erkennen, dass die Anzahl vernetzter Ger&amp;auml;te, die uns umgeben, stetig anw&amp;auml;chst. L&amp;auml;ngst sind es nicht mehr nur Laptops, Smartphones und Tablets verschiedenster Formfaktoren, die in Haushalten vorhanden sind und unterschiedliche Informationen meist noch ungenutzt in sich bergen (wer hat wann und wo welche App oder Website wof&amp;uuml;r verwendet?). Dass l&amp;auml;ngst &lt;a href="http://blogs.technet.com/b/next/archive/2011/09/29/a-day-in-the-life-of-windows-embedded.aspx"&gt;mehr Embedded-Ger&amp;auml;te verkauft werden als PCs, Server und Mobiltelefone zusammen&lt;/a&gt;, wird keinen Szenekenner &amp;uuml;berraschen. Bislang fanden bei &lt;a href="http://blogs.technet.com/b/next/archive/2012/05/17/approaching-embedded-intelligently.aspx"&gt;intelligenten Embedded-L&amp;ouml;sungen&lt;/a&gt; automotive Konzepte besondere Beachtung, dennoch bilden sie in ihrem Umfeld eher hochpreisiger G&amp;uuml;ter nur einen begrenzten Teilbereich der neuen Vielfalt ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fr&amp;uuml;h schon war auch die Gesundheits- und Fitnessbranche beteiligt, Leistungs- und Gesundheitsdaten elektronisch zu erfassen und zu einem Gesamtbild auszuwerten. Stark im Kommen ist die Hausautomatisierung zur Nachr&amp;uuml;stung per Funk zur Programmierung und Steuerung &amp;uuml;ber Internet und Smartphone. Und auch die Hersteller von Haushaltsgro&amp;szlig;ger&amp;auml;ten lassen sich vorrangig noch von Fragen m&amp;ouml;glichst gemeinsamer Protokolle bremsen &amp;ndash; &lt;a href="http://www.vdi-nachrichten.com/artikel/In-zehn-Jahren-werden-alle-Geraete-vernetzt-sein/60308/1"&gt;l&amp;auml;ngst ist ausgemacht&lt;/a&gt;, dass K&amp;uuml;hlschrank, Herd, Waschmaschine und Konsorten sich f&amp;uuml;r uns vernetzen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Parallel steigt die Anzahl von Mobilfunkvertr&amp;auml;gen, die &amp;uuml;ber 3G und LTE unterwegs die Vernetzung aufrecht erhalten, best&amp;auml;ndig an &amp;ndash; &lt;a href="https://twitter.com/ericsson/statuses/303618302775795713"&gt;laut Ericsson&lt;/a&gt; alleine im 4. Quartal 2012 um 140 Millionen, und damit das Achtfache der Entwicklung der Weltbev&amp;ouml;lkerung, auf insgesamt fast 6,4 Milliarden Vertr&amp;auml;ge weltweit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zunehmen wird auch die Vielzahl von Kleinger&amp;auml;ten, wie die &lt;a href="http://www.hapilabs.com/products-hapifork.asp"&gt;vernetzte Gabel&lt;/a&gt;, die das Essverhalten &amp;uuml;berwacht, oder die &lt;a href="http://www.nike.com/de/de_de/lp/running"&gt;Turnschuhe&lt;/a&gt;, deren Sensoren das Laufverhalten erfassen, um nur zwei konkrete Beispiele f&amp;uuml;r eine Ger&amp;auml;teklasse zu nennen, die sich &amp;ndash; oft auch dank Crowd-Funding &amp;ndash; heute so schnell zu vermehren scheinen wie die innovativen Ideen zu ihrer Umsetzung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass dies kein neuer Trend, sondern verl&amp;auml;sslicher Wachstumstreiber ist, zeigt auch der Umstand, dass vernetzte Ger&amp;auml;tewelten l&amp;auml;ngst den Beinamen &amp;bdquo;&lt;a href="http://blogs.technet.com/b/next/archive/tags/things/"&gt;Internet of Things&lt;/a&gt;&amp;ldquo; &amp;ndash; das Internet der Dinge &amp;ndash; tragen und entsprechend &lt;a href="http://social.technet.microsoft.com/Search/en-US?query=Internet%20of%20Things&amp;amp;beta=0&amp;amp;rn=Next+at+Microsoft&amp;amp;rq=site:blogs.technet.com/b/next/&amp;amp;ac=8"&gt;vielf&amp;auml;ltige Erw&amp;auml;hnung im &amp;bdquo;Next at Microsoft&amp;ldquo;-Blog&lt;/a&gt; finden. Der Name diente urspr&amp;uuml;nglich Insidern zur Kennzeichnung elektronisch gesteuerter Warenstr&amp;ouml;me, steht aber zur Bezeichnung gegenst&amp;auml;ndlich induzierter Informationsstr&amp;ouml;me zunehmend im Licht der &amp;Ouml;ffentlichkeit. &amp;Uuml;ber &lt;a href="http://blog.ifttt.com/post/25506427600/thenewifttt"&gt;erste Hardwareimplementierungen&lt;/a&gt; hat er gar bereits Kontextplattformen wie &lt;a href="https://ifttt.com/wtf"&gt;IFTTT&lt;/a&gt; erreicht, die nun Sensoren und Aktoren &amp;uuml;ber Internet als selbstverst&amp;auml;ndliche Ein- und Ausgabewege verwendet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Datenerhebung ist kein Selbstzweck&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sicher scheint, dass wir uns nicht nur mittelfristig &amp;ndash; Ericsson &lt;a href="http://www.ericsson.com/news/110214_more_than_50_billion_244188811_c"&gt;rechnet mit 50 Milliarden Ger&amp;auml;ten&lt;/a&gt; bis 2020 &amp;ndash;, sondern in schon naher Zukunft mit viel mehr vernetzten Ger&amp;auml;ten und Informationsquellen umgeben werden als heute. Dabei werden die Aufgaben dieser Ger&amp;auml;te immer weiter weg von den heutigen Hauptanwendungen wie Datenverarbeitung und -wiedergabe und immer mehr hin zur Daten- und damit Kontextgewinnung gehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den wahren Mehrwert zu sch&amp;ouml;pfen, den diese neue Vielfalt verf&amp;uuml;gbarer Daten im Alltag mit sich bringen kann, bleibt Aufgabe der Softwareentwicklung, die wir als Microsoft durch Schnittstellen und Dienste f&amp;uuml;r die Kontextgewinnung heute schon so konkret unterst&amp;uuml;tzen wie k&amp;uuml;nftig durch weitere Forschungsergebnisse. Und auch die Infrastruktur unserer IT-Umgebungen wird sich dieser Entwicklung anpassen, denn immer mehr Daten von mobilen Ger&amp;auml;ten wollen sinnvoll gespeichert und ausgewertet werden, um ihren Nutzen zu entfalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir erleben gegenw&amp;auml;rtig einen Paradigmenwechsel, der bisherige Entwicklungen, einschlie&amp;szlig;lich der k&amp;uuml;rzlichen Touch-Revolution (die am Ende doch ein l&amp;auml;ngerer Lernprozess war), nach meiner &amp;Uuml;berzeugung in den Schatten zu stellen vermag. Dreh- und Angelpunkt dieses Wandels wird es sein, die Kluft zwischen Erwartungshaltung und tats&amp;auml;chlichem Angebot durch die Nutzung kontextrelevanter Informationen immer weiter zu verringern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich ermutige Sie daher, in Ihre NUI-Eingabekonzepte Kontext als wesentliches Element von vorne herein zu ber&amp;uuml;cksichtigen. Die Qualit&amp;auml;t eines Produkts wird sich zuk&amp;uuml;nftig noch mehr daran messen lassen m&amp;uuml;ssen, wie kontextintelligent es sich in unseren Alltag integriert, und die Kundenerwartungen werden so rasch anwachsen wie die Anzahl vernetzter Ger&amp;auml;te und deren Datenangebot, die uns diese Weg er&amp;ouml;ffnen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit herzlichen Gr&amp;uuml;&amp;szlig;en&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Peter Jaeger&lt;/p&gt;&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://blogs.msdn.com/aggbug.aspx?PostID=10402429" width="1" height="1"&gt;</content><author><name>Peter  Jaeger</name><uri>http://blogs.msdn.com/redteam_5F00_pj_4000_hotmail.com/ProfileUrlRedirect.ashx</uri></author><category term="Natural User Interfaces" scheme="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/tags/Natural+User+Interfaces/" /></entry><entry><title>Was kommt nach Touch?</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/2013/02/15/was-kommt-nach-touch.aspx" /><id>http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/2013/02/15/was-kommt-nach-touch.aspx</id><published>2013-02-15T13:19:00Z</published><updated>2013-02-15T13:19:00Z</updated><content type="html">&lt;p&gt;Technologieunternehmen wie Microsoft sind von au&amp;szlig;en betrachtet verantwortlich f&amp;uuml;r den Stand der Technik, die Menschen tagt&amp;auml;glich millionenfach in ihrem Beruf wie auch im Privaten betrifft. Dieser Verantwortung stellen wir als Microsoft uns st&amp;auml;ndig und sehr selbstverst&amp;auml;ndlich durch umfassende &lt;a href="http://support.microsoft.com/?ln=de"&gt;Leistungsangebote in der Kundenbetreuung und -unterst&amp;uuml;tzung&lt;/a&gt;. Der Blick der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den &lt;a href="http://research.microsoft.com/en-us/"&gt;Forschungs-&lt;br /&gt;und Entwicklungsabteilungen&lt;/a&gt; hingegen richtet sich stets in die Zukunft. F&amp;uuml;r sie stellt sp&amp;auml;testens das Fertigstellen von Produkten und Diensten, die kurze Zeit sp&amp;auml;ter den Markt erobern und unser Leben bereichern und vereinfachen sollen, den Zeitpunkt des Aufbrechens zu den neuen Ufern dar, die die k&amp;uuml;nftigen Produkt- und Dienstgenerationen kennzeichnen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mich pers&amp;ouml;nlich hat in der vergangenen Woche die Frage besch&amp;auml;ftigt, wie die Zukunft unseres Umgangs und der Interaktion mit der wachsenden Zahl unterschiedlichster vernetzter Ger&amp;auml;te aussehen wird. Vor allem&lt;br /&gt;aber: Wie wird Software als der zentrale &amp;bdquo;Klebstoff&amp;ldquo; zwischen allen beteiligten&amp;nbsp; technischen Komponenten unsere mobile Zukunft gestalten, und wie erm&amp;ouml;glichen wir als Microsoft es Ihnen als Softwarehersteller und&lt;br /&gt;-entwickler bestm&amp;ouml;glich, diesen Beitrag zu leisten?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter Umgang verstehe ich dabei sehr konkret und rein technisch, welche Handlungsabl&amp;auml;ufe uns unter welchen Bedingungen zu welchen Ergebnissen f&amp;uuml;hren werden, und sehe darin Experience-Designer als wichtigstes Bindeglied zwischen Projektverantwortlichen und Entwicklern in einer zentralen Rolle. Denn mir scheint unab&amp;auml;nderlich, dass wir zunehmend vernetzte Ger&amp;auml;teklassen verwenden werden, die klassische Computer-Interaktionswerkzeuge wie Tastatur, Maus oder Touchscreen nicht mehr aufweisen&amp;ndash; sei es ganz pragmatisch aus Platzgr&amp;uuml;nden, oder weil neue technische M&amp;ouml;glichkeiten uns Konzepte erlauben, die den bisherigen weit &amp;uuml;berlegen und daher zu bevorzugen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So begeistert ich von den aktuellen Produkten mit Touch-Steuerung im Heute bin, die den Markt in den letzten Jahren im Sturm erobert haben, so sehr besch&amp;auml;ftigen mich doch solche &amp;uuml;berlegenen nat&amp;uuml;rlichen&lt;br /&gt;Benutzerschnittstellen (NUIs &amp;ndash; Natural User Interfaces), die unser Morgen betreffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In meinem heutigen Blogbeitrag m&amp;ouml;chte ich mit Ihnen gerne &amp;uuml;ber die Mensch-Maschine-Schnittstellen reden, die einen wichtigen Teilbereich unseres Umgangs mit Ger&amp;auml;ten darstellt. Ein nicht minder zentraler Teilbereich, den ich mit Ihnen in einem kommenden Blogbeitrag er&amp;ouml;rtern m&amp;ouml;chte, ist die zuk&amp;uuml;nftige Rolle der wachsenden Anzahl vernetzter Ger&amp;auml;te, und deren Informationsaustausch nicht nur mit uns, sondern auch untereinander.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Realit&amp;auml;t in Hosentasche und Wohnzimmer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;L&amp;auml;ngst Hosentaschenrealit&amp;auml;t ist etwa die Sprachsteuerung auch kleinerer Ger&amp;auml;te wie Smartphones. Dank gleich mehrerer eingebauter MEMS-Mikrofone (deren Absatzzahlen seit 2009 kontinuierlich dramatisch steigen und auch weiter gegen&amp;uuml;ber anderen Sensoren &amp;uuml;berproportional wachsen) k&amp;ouml;nnen Nebenger&amp;auml;usche in Audiosignalen so gut reduziert werden, dass die Spracherkennungsrate &amp;uuml;ber Netzwerkdienste vielfach schon praxistauglich ist. Wenngleich wir auch hier noch lange nicht am Ende der Entwicklung angekommen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und noch nicht einmal zweieinhalb Jahre ist es her, dass Microsoft mit der Kinect-Steuerung f&amp;uuml;r die Xbox 360 ein revolution&amp;auml;res neues Steuerungskonzept in die Wohnzimmer der Welt getragen hat. Dass dabei weniger die Idee, als vielmehr die Ingenieurskunst einer praxistauglichen und bezahlbaren Ausf&amp;uuml;hrung des Erfassungsinstruments f&amp;uuml;r einen Massenmarkt die eigentliche Leistung war, erschlie&amp;szlig;t sich f&amp;uuml;r mich unmittelbar: Was k&amp;ouml;nnte n&amp;auml;her liegen, als von den k&amp;uuml;nstlich zwischengeschalteten Schnittstellen der Computersteinzeit wieder zu den nat&amp;uuml;rlichen Formen der Interaktion zur&amp;uuml;ckzukehren &amp;ndash; nun, da die technischen M&amp;ouml;glichkeiten gegeben sind?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was also kommt nach Touch?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem ich zur Ver&amp;ouml;ffentlichung von Kinect zun&amp;auml;chst am Rande bemerkt hatte (damals war ich noch nicht f&amp;uuml;r Microsoft t&amp;auml;tig), wie begeisterte Enthusiasten sich unmittelbar auf die neue Konsolensteuerung&lt;br /&gt;st&amp;uuml;rzten und sie zur Programmierung ganz neuer, PC-orientierter Szenarien einsetzten, war mir klar, dass wir diesen eigendynamischen Trend durch &lt;a href="http://www.microsoft.com/en-us/kinectforwindows/"&gt;Kinect for Windows&lt;/a&gt;&amp;nbsp;unterst&amp;uuml;tzen w&amp;uuml;rden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die M&amp;ouml;glichkeiten standen damit nicht mehr nur T&amp;uuml;ftlern offen, und wir boten durch unsere offiziellen Angebote den heroischen Pionieren kommerzielle Sicherheit f&amp;uuml;r ihre Gesch&amp;auml;ftsmodelle. Viel mehr noch, wir&lt;br /&gt;f&amp;ouml;rderten sie aktiv mit, etwa durch das &lt;a href="http://www.microsoft.com/bizspark/kinectaccelerator/"&gt;Kinect Accelerator-Programm&lt;/a&gt;, das u. a. auch dem deutschen Startup &lt;a href="http://www.ubi-interactive.com/"&gt;&amp;Uuml;bi&lt;/a&gt; den zentralen Gr&amp;uuml;ndungsimpuls gab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was sich daraus in der K&amp;uuml;rze der Zeit entwickelt hat beweist f&amp;uuml;r mich nicht nur, dass Microsoft Kinect bis heute die beste NUI-Antwort f&amp;uuml;r den Massenmarkt und ein hervorragendes, preisg&amp;uuml;nstiges Ger&amp;auml;t f&amp;uuml;r viele&lt;br /&gt;NUI-Erforschungen und -Projekte ist, an denen schon heute kein etabliertes Softwarehaus mehr vorbeikommt. Tats&amp;auml;chlich hat Kinect sich auch l&amp;auml;ngst dazu angeschickt, die Robotikbranche sensorisch zu bereichern, so auch bei &lt;a href="http://www.microsoft.com/robotics/"&gt;Microsoft Robotics&lt;/a&gt;, in einschl&amp;auml;gigen &lt;a href="http://blogs.msdn.com/b/msr_er/archive/2011/10/13/first-adds-kinect-technology-to-robotics-competition-tool-kit.aspx"&gt;Wettbewerben&lt;/a&gt;&amp;nbsp;und bei zahlreichen produktiven Robotikanwendungen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei reicht das Potenzial der Steuerung noch viel weiter, wie auch immer neue L&amp;ouml;sungen in der &lt;a href="http://www.microsoft.com/en-us/kinectforwindows/discover/gallery.aspx"&gt;Kinect-L&amp;ouml;sungsgalerie&lt;/a&gt;&amp;nbsp;zeigen. Besonders beeindruckt hat mich unl&amp;auml;ngst &lt;a href="http://blogs.technet.com/b/next/archive/2012/11/05/kinect-fusion-is-coming-to-the-sdk.aspx"&gt;Kinect Fusion&lt;/a&gt;, das dank Kinect in Echtzeit dreidimensionale Modelle von Gegenst&amp;auml;nden und R&amp;auml;umen erzeugen kann und in K&amp;uuml;rze Einzug in das &lt;a href="http://www.microsoft.com/en-us/kinectforwindows/develop/new.aspx"&gt;Kinect SDK&lt;/a&gt; halten wird. Alleine die M&amp;ouml;glichkeiten dieser Technik, von der Nutzung mit 3D-Druckern &amp;uuml;ber&amp;nbsp; intelligentere Staubsauger-Tourenplanungen bis hin zu Simulationen und Geb&amp;auml;udel&amp;ouml;sungen sind so vielseitig, dass sie einen eigenen Blogbeitrag f&amp;uuml;llen k&amp;ouml;nnten. &amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angesichts der immer kreativeren Entwicklung im Umfeld der Kinect bin ich sicher, dass diese Eingabetechnologie der NUI-Entwicklung noch l&amp;auml;nger erhalten bleiben und verfeinert werden wird. Daran wird nicht zuletzt&lt;br /&gt;auch &lt;a href="http://research.microsoft.com/en-us/collaboration/focus/nui/default.aspx"&gt;die Offenheit der Microsoft Entwicklungsabteilungen&lt;/a&gt; mitwirken, wie etwa in den &lt;a href="http://blogs.technet.com/b/next/archive/tags/featured/nui/"&gt;NUI-Beitr&amp;auml;gen des &amp;bdquo;Next at Microsoft&amp;ldquo;-Blogs&lt;/a&gt;, des &lt;a href="http://blogs.technet.com/b/inside_microsoft_research/"&gt;&amp;bdquo;Inside Microsoft Research&amp;ldquo;-Blogs&lt;/a&gt; oder der &lt;a href="http://research.microsoft.com/en-us/collaboration/focus/nui/kinect-windows.aspx"&gt;Kinect for Windows-Homepage von Microsoft Research&lt;/a&gt;. Unsere US-Kollegen haben f&amp;uuml;r die NUI-Entwicklung mit dem Kinect SDK sogar ein eigenes, belebtes &lt;a href="http://social.msdn.microsoft.com/Forums/de-DE/kinectsdknuiapi/threads"&gt;Entwicklerforum&lt;/a&gt;&amp;nbsp;im Angebot, das ich Ihnen abschlie&amp;szlig;end ebenso ans Herz lege wie Ihre eigenen NUI-Gehversuche mit Kinect.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Haben Sie selber schon Erfahrungen mit Kinect for Windows gemacht, oder planen ein Kinect-Projekt? Lassen Sie es mich gerne &amp;uuml;ber die Kommentarfunktion des Blogs wissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit herzlichen Gr&amp;uuml;&amp;szlig;en&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Peter Jaeger&lt;/p&gt;&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://blogs.msdn.com/aggbug.aspx?PostID=10393976" width="1" height="1"&gt;</content><author><name>Peter  Jaeger</name><uri>http://blogs.msdn.com/redteam_5F00_pj_4000_hotmail.com/ProfileUrlRedirect.ashx</uri></author><category term="Research" scheme="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/tags/Research/" /><category term="Kinect" scheme="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/tags/Kinect/" /><category term="Natural User Interfaces" scheme="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/tags/Natural+User+Interfaces/" /></entry><entry><title>Der technisierte Konsument verändert die IT</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/2012/11/26/der-technisierte-konsument-ver-228-ndert-die-it.aspx" /><id>http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/2012/11/26/der-technisierte-konsument-ver-228-ndert-die-it.aspx</id><published>2012-11-26T19:06:00Z</published><updated>2012-11-26T19:06:00Z</updated><content type="html">&lt;p&gt;Es gab einmal eine Zeit, in der kam die wirklich leistungsf&amp;auml;hige Technik vom Arbeitgeber bzw. wurde dort in Gestalt von riesigen Rechenzentren betrieben und den Mitarbeitern in Gestalt von Netzwerkinfrastruktur und angepassten Endger&amp;auml;ten zur Verf&amp;uuml;gung gestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Konfiguration der Systeme war komplex, die Infrastruktur speziell auf die Anforderungen optimiert und die Hardware generell zu teuer, um au&amp;szlig;erhalb von Enthusiasten gro&amp;szlig;e Nutzung zu erfahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Selbst die heimatliche Netzwerkinstallation war lange Zeit eher die Ausnahme. Laptops wurden per Modem mit dem Firmennetz verbunden oder w&amp;auml;hlten sich per Einwahlgateway in Internet oder Firma ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie lange liegt diese &amp;bdquo;dunkle&amp;ldquo; Vergangenheit zur&amp;uuml;ck? Gerade mal 10 Jahre&amp;hellip;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute sieht die Wirklichkeit ganz anders aus. Mit 3G/LTE haben selbst kleinste Ger&amp;auml;te ohne besonderen Anpassungsaufwand Zugriff auf Funknetze, die ihnen selbst die Nutzung gr&amp;ouml;&amp;szlig;erer Datenmengen erlauben. Heimische Technikinstallationen mit Mediastreaming, E-Books Readern, Telefonen, Tablets, Spielekonsolen nehmen Ausma&amp;szlig;e an, die damals noch kleinen Unternehmensnetzwerken entsprochen h&amp;auml;tten. Weltweit existieren inzwischen mehr IP-Ger&amp;auml;te als Menschen. Mit Zugriff auf die Cloud ist Rechenleistung und Speicherkapazit&amp;auml;t in virtuell unlimitierten Ausma&amp;szlig; vorhanden, und durch die st&amp;auml;ndig fallenden Endger&amp;auml;tepreise sind Endkunden immer leichter in der Lage, sich auch kurzfristig modern auszustatten. Eine sich st&amp;auml;ndig vergr&amp;ouml;&amp;szlig;ernde Bandbreite unterschiedlichster Endger&amp;auml;te sorgt au&amp;szlig;erdem daf&amp;uuml;r, dass immer weniger standardisierte Hardware benutzt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dem gegen&amp;uuml;ber steht da h&amp;auml;ufig die Unternehmens-IT, deren Aufgabe es ist, den Informationsfluss im Unternehmen, die Sicherheit der Unternehmensdaten, reibungslose Prozesse und die Verf&amp;uuml;gbarkeit notwendiger IT Dienste sicherzustellen. &lt;br /&gt;Dort wird h&amp;auml;ufig genau anders agiert als der weiter vorne beschrieben Konsument: Es wird ausgiebig getestet, Software wird oft erst nach rigorosen Freigabeprozessen zugelassen und die IT Landschaft soweit wie irgend m&amp;ouml;glich standardisiert.&lt;br /&gt;Der professionelle Systemadministrator be&amp;auml;ugt denn auch vermeintlich konsumenten-zentrierte Trends wie Apps, Tablets und Smartphones eher skeptisch, besonders wenn sie von den Anwendern mit ins Unternehmen gebracht werden. Der Trendbegriff &amp;bdquo;Consumerization of IT&amp;ldquo; spricht hier von der BYOD-Welle (BYOD = Bring Your Own Device). Das Problem, das sich im Unternehmen hier stellt, ist ein h&amp;auml;ufig v&amp;ouml;llig unzureichender Durchgriff auf Datenstr&amp;ouml;me und die Kontrolle des minimal notwendigen Sicherheitsstandards, denn wie verwaltet man all diese Ger&amp;auml;te, wenn sie nicht einmal einer gemeinsamen Linie folgen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es setzte sich dabei auch zunehmend die Erkenntnis durch, dass bisherige Zyklen von 3-5 Jahren f&amp;uuml;r gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Neuerungen der IT Landschaft inzwischen h&amp;auml;ufig zu lang sind. Der aus IT-Prozessen zu gewinnende Wettbewerbsvorteil erfordert immer schnellere Zyklen und erzeugt bei Unternehmen einen Trend, der dem Konsumenten in Aspekten wie Device-Vielfalt, Softwarekontrolle, Prozesskontrolle und Cloudintegration entgegen kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Windows als Infrastruktur und Anwenderplattform hat hier einen enormen Heimvorteil: Es ist eingebunden in ein komplettes Sicherheitskonzept. Benutzer, die Windows 8 basierte Ger&amp;auml;te ins Unternehmen bringen, k&amp;ouml;nnen damit auch Teil der Management-Kette werden. Zentrales Patchmanagement, korrekte Authentifizierungs- und Verschl&amp;uuml;sselungshierarchien oder der Zugriff auf unternehmensinterne wie auch externe Cloudstrukturen lassen sich damit konsistent abbilden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und auch der umgekehrte Weg ist m&amp;ouml;glich: Windows 8 ist aus IT-Pro Sicht nicht nur effizienter, startet schneller, bietet Hyper-V Integration etc., sondern bietet auch die M&amp;ouml;glichkeit, kontrolliert in das private Umfeld getragen zu werden. Die Funktion, auf die ich hier exemplarisch anspiele, hei&amp;szlig;t &amp;bdquo;Windows to go&amp;ldquo; und ist gewisserma&amp;szlig;en ein Snapshot des gerade laufenden Arbeitssystems auf einem USB Datentr&amp;auml;ger, von dem an anderer Stelle gebootet werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der USB Datentr&amp;auml;ger kann verschl&amp;uuml;sselt sein, Zugriff auf lokale Datentr&amp;auml;ger im Host ist blockiert und es l&amp;auml;sst sich genau vorgeben, wohin Daten gespeichert werden k&amp;ouml;nnen. Mit Offline-Ordnern oder gezielter Cloud-Synchronisation kann damit eine abgesicherte Umgebung geschaffen werden, in der Endanwender ihre heimatliche Hardware und Infrastruktur f&amp;uuml;r betriebliche Aufgaben nutzen k&amp;ouml;nnen, ohne als System in das Unternehmensnetzwerk eingebunden werden zu m&amp;uuml;ssen. Dank Bitlocker ist auch das Problem des Deviceverlustes in den Griff zu bekommen und ein sauber konfiguriertes System l&amp;auml;sst auch nach dem Start keinen Nutzer unberechtigt zugreifen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wohin die Reise noch gehen wird ist zum Teil keine &amp;Uuml;berraschung mehr. Sieht man sich die Trends und Marktzahlen an, dann kristallisieren sich folgende Punkte heraus:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Device-Vielfalt&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;St&amp;auml;rkere Cloudnutzung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Neue Eingabe und Feedbackmethoden (Touch, Stimme, Gesten&amp;hellip;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Durch Apps auf den Nutzer zugeschnittene personalisierte IT Umgebungen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Microsoft Research hat zu diesen Punkten gleich &lt;a href="http://research.microsoft.com/apps/catalog/default.aspx" target="_blank"&gt;eine ganze Bandbreite&lt;/a&gt; an Forschungsthemen definiert. So bem&amp;uuml;ht sich beispielsweise&lt;a href="http://research.microsoft.com/en-us/projects/socialmobile" target="_blank"&gt; ein Projekt&lt;/a&gt; darum, Devices wie Telefone produktiv und konstruktiv in Meetings einzubringen statt der heute h&amp;auml;ufigen Wirkung als Ablenkung oder St&amp;ouml;rfaktor. Eine &lt;a href="http://research.microsoft.com/apps/pubs/default.aspx?id=155373" target="_blank"&gt;andere Gruppe&lt;/a&gt; nutzt Kinect und Kameras, um den Computer intelligent auf den Nutzer reagieren zu lassen, und ein &lt;a href="http://research.microsoft.com/apps/pubs/default.aspx?id=136975" target="_blank"&gt;drittes Team&lt;/a&gt; integriert Social Media effizienter in Projektsteuerung. &lt;br /&gt;Eines ist jedenfalls klar: IT im Unternehmen wird dynamischer, komplexer, aber auch ein gr&amp;ouml;&amp;szlig;erer Mehrwert als jemals zuvor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von der Rolle des Techniklieferanten werden die IT-Spezialisten im Unternehmen zu elementaren Produktivit&amp;auml;tsgaranten. Je weniger Nutzer durch die Technik begrenzt werden und ihr Wissen, Erfahrung und Kreativit&amp;auml;t einbringen k&amp;ouml;nnen, desto agiler und erfolgreicher werden moderne wissensbasierte Unternehmen sein. Der Grundstein daf&amp;uuml;r wird heute gelegt und bezieht erstmals den ganzen Menschen mit ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://blogs.msdn.com/aggbug.aspx?PostID=10371683" width="1" height="1"&gt;</content><author><name>Peter  Jaeger</name><uri>http://blogs.msdn.com/redteam_5F00_pj_4000_hotmail.com/ProfileUrlRedirect.ashx</uri></author><category term="Consumerization of IT" scheme="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/tags/Consumerization+of+IT/" /></entry><entry><title>Die größte App Plattform der Welt</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/2012/11/04/die-gr_F600DF00_te-app-plattform-der-welt.aspx" /><id>http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/2012/11/04/die-gr_F600DF00_te-app-plattform-der-welt.aspx</id><published>2012-11-04T13:54:00Z</published><updated>2012-11-04T13:54:00Z</updated><content type="html">&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.windows.de" target="_blank"&gt;Windows 8&lt;/a&gt; startet durch und mit dieser Version von Windows startet gleichzeitig die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te App Plattform, die es je gegeben hat. IDC geht davon aus, dass im n&amp;auml;chsten Jahr&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=prUS23549112"&gt;&amp;uuml;ber 400&amp;nbsp;Millionen PCs&lt;/a&gt; weltweit verkauft werden. Jede App, die in den Windows Marketplace gepublished wird, trifft also potentiell auf einen gigantischen Zielmarkt. Doch was bedeutet das eigentlich? War Windows nicht schon davor die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Softwareplattform und warum sind pl&amp;ouml;tzlich alle so wild auf Apps? Was unterscheidet Apps von bisher &amp;uuml;blichen Windows Programmen und was bedeutet das f&amp;uuml;r Benutzer, Programmierer und Unternehmen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Blick auf das App Ph&amp;auml;nomen glaube ich, dass sich die IT Branche derzeit komplett im Umbruch befindet. Die &amp;Auml;nderungen fangen bei den technologischen Anforderungen an, erstrecken sich &amp;uuml;ber typische Einsatzszenarien f&amp;uuml;r Software und reichen bis in die Gesch&amp;auml;ftsmodelle, mit denen aus App-Plattform und App-Entwickler ein App-Ecosystem wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem ersten Post m&amp;ouml;chte ich eine Definition versuchen und der Frage nachgehen, was eine App von klassischer Anwendungssoftware unterscheidet.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Apps &amp;ndash; Versuch einer Definition&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Wenn man - wie ich - einen technologischen Hintergrund hat, ist es sehr naheliegend, Apps zun&amp;auml;chst technisch zu betrachten. Dabei f&amp;auml;llt auf, dass Apps im Grunde relativ einfach zu fassen sind. Als eine App wird eine Software bezeichnet, die folgende Kriterien erf&amp;uuml;llt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Konzentration auf einzelne Anwendungsszenarien (Apps sind &amp;bdquo;einfach&amp;ldquo;)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Bedienbarkeit / Design als Mehrwert f&amp;uuml;r den Nutzer spielt eine zentrale Rolle&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Technologisch meist &amp;bdquo;leichtgewichtig&amp;ldquo;, Technologien im Web-Umfeld spielen eine wichtige Rolle.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Deployment &amp;uuml;ber wenige Mechanismen (bei Apple und Windows 8 im Normalfall nur &amp;uuml;ber einen Kanal, dem jeweiligen Store)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lokale Resourcen und Cloud-Dienste werden gleicherma&amp;szlig;en genutzt (eine App funktioniert damit z.B. auch offline)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Wir bei Microsoft waren uns schon immer der extrem wichtigen Rolle bewu&amp;szlig;t, die &lt;a href="http://msdn.microsoft.com" target="_blank"&gt;Entwickler &lt;/a&gt;f&amp;uuml;r den Erfolg einer Plattform spielen. Beim Design der &lt;a href="http://www.microsoft.com/germany/msdn/myapp" target="_blank"&gt;Windows 8 App Plattform&lt;/a&gt; spielen wir damit auch eine St&amp;auml;rke aus. So unterst&amp;uuml;tzt Windows 8 beispielsweise die komplette Bandbreite &amp;uuml;blicher Technologien, um native App Entwicklung zu betreiben. Ob der Entwickler nun einen Web Hintergrund hat und damit bei HTML5/Java Script zu Hause ist oder C#/XAML, Basic oder C++ seine Lieblingstechnologie ist, spielt keine Rolle. Man kann mit all diesen Kombinationen Apps nativ entwickeln. Damit sind wir gleich bei einem weiteren Superlativ: Noch nie hatten derart viele Entwickler einen derart leichten Zugang zu einer App Plattform.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch ist das wirklich schon alles? Wenn man sich den Kriterienkatalog weiter oben ansieht, dann kommt man nicht umhin, dass das doch auch fr&amp;uuml;her schon auf manche Software zugetroffen hat. Und erkl&amp;auml;rt sich damit tats&amp;auml;chlich schon der Erfolg des Modells? Ich denke, es fehlt noch ein zentrales Element: Der Nutzer...&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Von &amp;bdquo;Ease of Use&amp;ldquo; zur App als ersten Schritt zum endg&amp;uuml;ltig pers&amp;ouml;nlichen Computer&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Technisch sind Apps nicht spektakul&amp;auml;r. Dennoch gibt es - verglichen mit klassischer Standardsoftware - einige eklatante Unterschiede:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Der Benutzer steht bei erfolgreichen Apps kompromisslos im Vordergrund.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Design ist wichtig.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Apps werden meist exklusiv betrieben und haben Zugriff auf den Gro&amp;szlig;teil der Systemresourcen, w&amp;auml;hrend Standardsoftware h&amp;auml;ufig mit vielen anderen Anwendungen gleichzeitig aktiv ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;W&amp;auml;hrend Software eher wie ein Werkzeug gew&amp;auml;hlt und seine Verwendung erlernt wird, l&amp;auml;sst sich der Einsatz von Apps mit Konsum von Software vergleichen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Durch den Erfolg von nat&amp;uuml;rlichen Eingabem&amp;ouml;glichkeiten wie Ber&amp;uuml;hrung und Stimmeingabe werden Apps immer einfacher bedienbar.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Es ist also der Benutzer, der letztlich durch die einfache Auffindbarkeit, die hohe Start- und Ausf&amp;uuml;hrungsperformance und durch die zunehmend attraktiveren Designs angesprochen wird und damit indirekt die Entwicklung von App Plattformen voran treibt. Bisherige Betriebssysteme lassen Anwendungen dabei h&amp;auml;ufig wie ein separates Element erscheinen, sie werden im Betriebssystem gestartet und agieren dann f&amp;uuml;r sich allein. Mit Apps jedoch verschwimmen die Unterschiede zwischen System und Software zunehmend. Die Apps erm&amp;ouml;glichen dabei, ein Ger&amp;auml;t systematisch auf pers&amp;ouml;nliche Bed&amp;uuml;rfnisse, Vorlieben, ja, auf das eigene Leben anzupassen. Damit werden Computer, ganz gleich ob es sich nun um ein Telefon, einen Tablet, einen Notebook oder ein Entertainment-System, handelt perfekt auf mich abstimmbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Nutzer konfiguriert sich sein pers&amp;ouml;nliches System. Je besser das gelingt, desto st&amp;auml;rker die App-Plattform. Drei Kernbedingungen m&amp;uuml;ssen dabei erf&amp;uuml;llt werden:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Es m&amp;uuml;ssen Apps f&amp;uuml;r die f&amp;uuml;r mich wichtigen Aufgaben und Lebensbereiche vorhanden sein.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Da gibt es nichts herumzudeuten: Je mehr gute Apps eine Plattform bietet, desto mehr l&amp;auml;sst sie sich anpassen. Wir starten mit einer Plattform neu in den Markt. Nat&amp;uuml;rlich sind da noch nicht alle Szenarien abgedeckt. Allerdings zeugen bereits jetzt tausende Registrierungen und eine rasant steigende Anzahl &amp;uuml;bermittelter Apps davon, dass das ein vor&amp;uuml;bergehender Zustand ist.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Die Plattform muss es hergeben, diese Apps m&amp;ouml;glichst nahtlos ineinander zu verweben.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Ob es nun Bedienkonzepte allgemein oder Kernfunktionen wie die Suche von Information, das Mitteilen oder Freigeben oder zentrale Einstellungen sind: Je mehr die Mischung an Apps sich f&amp;uuml;r den Nutzer in der Bedienung als ein gro&amp;szlig;es Ganzes anf&amp;uuml;hlt, desto besser. Unter Windows finden sich zentrale Bedienelemente wie Suchfunktion oder die M&amp;ouml;glichkeit, Inhalte mit anderen Apps zu teilen, an zentraler Stelle. Die Apps k&amp;ouml;nnen interagieren, ohne sich untereinander bekannt zu sein. Die Bedienung dabei ist einheitlich und der Nutzer damit produktiver.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;em&gt;Kernaufgaben des Nutzers sollten im Mittelpunkt der Plattform stehen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Was sind Kernaufgaben? Interaktion mit anderen Nutzern, Informationskonsum, Datensicherheit,... Diese Elemente und viele mehr sind in Windows 8 zentral eingebunden. Ob es nun die Funktionen des Personen-hubs, der News App oder die bew&amp;auml;hrten M&amp;ouml;glichkeiten, in Windows Informationen auf Nutzerbasis abzusichern, sind. All das bereichert nat&amp;uuml;rlich auch die App Plattform und sorgt daf&amp;uuml;r, dass von Anfang an die Infrastruktur existiert, um dem Nutzer vom Wohnzimmer bis ins Rechenzentrum zu unterst&amp;uuml;tzen und zu unterhalten.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Nutzen Apps zus&amp;auml;tzlich noch die M&amp;ouml;glichkeit, Einstellungen und Daten in der Cloud abzulegen, verschwimmen f&amp;uuml;r den Nutzer auch die Grenzen zwischen den Devices. Nutzt er dann beispielsweise auf Telefon, Tablet oder Notebook die selben Apps, dann kann er seinen pers&amp;ouml;nlichen Kontext dort jeweils mitnehmen.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;Ein kleines Fazit&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Apps sind technisch also erstmal kleine Anwendungen. Schaut man aber genauer hin und betrachtet dabei die Rolle des Anwenders, dann sind sie aber auch gleichzeitig viel mehr als das. Durch sie lassen sich moderne Devices umfassend auf den jeweiligen Nutzer anpassen. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen den Apps, dem Betriebssystem und bei konsequenter Nutzung der M&amp;ouml;glichkeiten auch zunehmend den unterschiedlichen Devices. Windows ist dabei die einzige Plattform am Markt, die tats&amp;auml;chlich all diese Formfaktoren bedient und sich vom Wohnzimmer bis ins Rechenzentrum erstreckt und dabei auch Privat- wie Unternehmenswelt verbinden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In jedem Fall befinden wir uns am Anfang einer neuen &amp;Auml;ra der IT Nutzung: Der PC Plus &amp;Auml;ra. Aus dem &amp;bdquo;Personal Computer&amp;ldquo; wird &amp;bdquo;personalized Computing&amp;ldquo;. Das personalized Computing beginnt mit Apps und einer zunehmend flexiblen Hardwareplattform und wird ultimativ die Beziehung des Einzelnen zu IT und Kommunikation ver&amp;auml;ndern und die digitale Identit&amp;auml;t jedes Einzelnen definieren.&lt;/p&gt;&lt;div style="clear:both;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://blogs.msdn.com/aggbug.aspx?PostID=10364886" width="1" height="1"&gt;</content><author><name>Peter  Jaeger</name><uri>http://blogs.msdn.com/redteam_5F00_pj_4000_hotmail.com/ProfileUrlRedirect.ashx</uri></author><category term="Apps &amp;amp; App Economy" scheme="http://blogs.msdn.com/b/peter_jaegers_blog_zu_technologie_apps_innovation_und_it_strategie/archive/tags/Apps+_2600_amp_3B00_+App+Economy/" /></entry></feed>