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Kostenloses Probekapitel des Buches „Microsoft Expression Web 2 - Das Handbuch. Insider-Wissen - praxisnah und kompetent.“ von Uwe Thiemann - Das deutsche Silverlight- & Expression-Studio-Team-Blog - Site Home - MSDN Blogs

Kostenloses Probekapitel des Buches „Microsoft Expression Web 2 - Das Handbuch. Insider-Wissen - praxisnah und kompetent.“ von Uwe Thiemann

Kostenloses Probekapitel des Buches „Microsoft Expression Web 2 - Das Handbuch. Insider-Wissen - praxisnah und kompetent.“ von Uwe Thiemann

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In Zusammenarbeit mit Microsoft Press können wir Ihnen heute ein kostenloses Probekapitel des Buches „Microsoft Expression Web 2 - Das Handbuch. Insider-Wissen - praxisnah und kompetent.“ von Uwe Thiemann schenken. Uwe Thiemann führt Sie in diesem Buch von den Vorüberlegungen bis zur professionellen eigenen Website. Dabei spricht er auch zahlreiche grundsätzliche Themen an, die bei der Erstellung eigener Websites von Bedeutung sind. Auf CD erhalten Sie Beispiel-Dateien sowie das komplette Handbuch als eBook. In diesem Probekapitel haben Sie erfahren, welches Rüstzeug Sie benötigen, um eigene Inhalte im Internet zu veröffentlichen. Das Augenmerk des Autors galt den folgenden Themen:

  • Was ist das Internet und wieso sollte es nicht mit dem WWW verwechselt werden?
  • Ohne einen Internetzugang nützt Ihnen auch der beste Webserver nichts.
  • Der Webserver nimmt Ihre Internetinhalte auf und sorgt dafür, dass diese der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Für welche Art von Webserver Sie sich entscheiden, ist von Ihrem Geldbeutel abhängig und davon, in welchem Umfang Sie Inhalte veröffentlichen möchten.
  • Eine erste Übersicht über Expression Web 2 und dessen Funktionalität.

Das Kapitel richtet sich insbesondere an Einsteiger aber speziell die einführende Historie des Internets und der informative Abschnitt zu Servertechnologien sollte auch für viele Fortgeschrittene eine unterhaltsame und hilfreiche Lektüre sein.

Das komplette Kapitel können Sie hier kostenlos herunter laden:
Microsoft Expression Web 2 - Das Handbuch
Uwe Thiemann Expression Web 2-Buch

Weitere Informationen
zu diesem Buch erhalten
Sie bei Microsoft Press
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Auszug aus Kapitel 1: Voraussetzungen für die Präsentation eigener Internetinhalte

In diesem Kapitel:

  • Das Internet
  • Der Webserver
  • Expression Web 2
  • Zusammenfassung

Expression Web 2 alleine genügt leider nicht, um im Internet eigene Inhalte zu präsentieren. Sie benötigen auch einen Computer, der direkt mit diesem weltumspannenden Netzwerk verbunden ist. Sie müssen Ihre mit Expression Web 2 generierten Seiten auf diesem Computer ablegen können, sodass alle anderen Internetbenutzer darauf zugreifen können. Die folgenden Abschnitte beschreiben das Rüstzeug, das Sie für die weltweite Veröffentlichung von Informationen benötigen. Sie erhalten eine Antwort auf die Frage, ob Sie selbst einen Computer am Internet »anschließen« oder einen mit dem Internet verbundenen Computer bzw. einen begrenzten Speicherplatz auf einem solchen Computer mieten sollten. Nachdem diese Frage geklärt wurde, werfen Sie einen Blick auf Expression Web 2 und den Funktionsumfang dieses Programms.

Das Internet

Die wohl wichtigste Komponente für die elektronische Bereitstellung von Informationen ist das Internet selbst. Das Internet ist der größte Computerverbund der Welt. Es vernetzt Computer miteinander, die über die gesamte Welt verteilt sind, wodurch ein globaler Datenaustausch möglich wird. Die Computer sind über die öffentlichen Kommunikationswege, also über Telefonleitungen und Glasfaserkabel, sowie über Richtfunk und Satelliten miteinander verbunden.

Sputnik sei Dank

Wir haben das Internet dem kalten Krieg zu verdanken. Als die ehemalige Sowjetunion als erstes Land am 4. Oktober 1957 einen Satelliten namens Sputnik in die Erdumlaufbahn beförderte, erschütterte dies das westliche Selbstvertrauen tief. Auf einmal hatte der Westen einen technologischen Rückstand gegenüber der kommunistischen Welt. Als eine von mehreren Reaktionen auf den Sputnik-Schock hatte das amerikanische Verteidigungsministerium eine Forschungsbehörde unter dem Namen Advanced Research Project Agency (ARPA) gegründet. Diese Behörde sollte im Dienste der Landesverteidigung den technologischen Vorsprung der Vereinigten Staaten durch Förderung hierzu geeigneter Projekte sichern. Die amerikanische Regierung fragte sich damals, ob es eine Möglichkeit für US-Regierungsstellen, Rüstungsbetriebe sowie Militärstützpunkte gäbe, auch nach einem Atomangriff den totalen Ausfall der Kommunikation zu verhindern? Als Lösung wurde eine vernetzte Struktur vorgeschlagen, in der jede Kommunikationseinheit unabhängig von allen anderen operieren und gleichzeitig die Aufgaben einer Zentralstelle übernehmen können sollte. Jede dieser Einheiten sollte Daten (damals ging es hauptsächlich um Nachrichten) empfangen, absenden und auch weiterleiten können. Die zu übermittelnden Nachrichten sollten in einzelne Pakete unterteilt und mit der Empfängeradresse versehen auf den Weg geschickt werden. Der Weg zum Empfänger sollte den Informationspaketen nicht vorgegeben werden, damit ein durch einen Atomangriff zerstörter Kommunikationsweg nicht dazu geführt hätte, dass die Nachricht nicht angekommen wäre. Stattdessen sollten die verfügbaren Kommunikationseinheiten dafür sorgen, dass jedes Paket den bestmöglichen Weg nimmt. In einem solchen Netz aus Kommunikationseinheiten ist es unerheblich, wenn eine einzelne Einheit oder auch ganze Verbünde von Einheiten ausfallen. Die Informationen können im noch vorhandenen und funktionsfähigen Teil des Netzes weiter ausgetauscht werden.

1969 wurde der erste Knoten dieses Netzwerkes in der Universität von Los Angeles installiert. Schnell kamen weitere Einheiten hinzu. Das Netz wuchs. Ende 1971 bildeten 15 Computer das so genannte ARPANET, 1972 waren es bereits 37. Anfang der 80er Jahre spaltete sich das Milnet (Military Network) vom ARPANET ab. Dies geschah hauptsächlich aus Sicherheitsgründen, da immer mehr Computer und interne Netzwerke von Unternehmen Teil des Internets wurden.

Das WWW wird geboren

1992 schufen einige Mitarbeiter des in der Nähe von Genf liegenden europäischen Kernforschungszentrums CERN das World Wide Web (WWW). Bis zu diesem Zeitpunkt konnten nur reine Textinformationen über das Internet versendet werden. Die CERN-Mitarbeiter entwickelten deshalb Technologien, mit deren Hilfe es nun möglich war, multimediale Inhalte über das Internet zu verbreiten und Inhalte über Querverweise (so genannte Hyperlinks) miteinander zu verknüpfen.

HTML

WWW ist ein Informationssystem, das in fast jedem Netzwerk eingesetzt werden kann (auch und vor allem im Internet). Dokumente, die innerhalb eines WWW-Netzwerkes versendet werden, liegen in einem besonderen Format vor. Dabei handelt es sich nicht mehr um das bis 1992 übliche reine Textformat, sondern um HTML (Hypertext Markup Language). Natürlich enthalten HTML-Dokumente genauso wie reine Textdokumente auch weiterhin normalen Text. Sie sind jedoch zusätzlich mit so genannten Tags angereichert, die Aufschluss darüber geben, wie die im Dokument enthaltenen Informationen angezeigt werden sollen. HTML ist dadurch gekennzeichnet, dass im Text Verweise auf andere Texte enthalten sein können. Darüber hinaus lassen sich auch Grafiken und Audiodaten einbinden.

XHTML

HTML gibt es seit Anfang der 1990er Jahre. Es wurde mithilfe einer so genannten Meta-Sprache namens SGML definiert. Aus HTML und SGML ging schließlich eine weitere Sprache hervor: XML. Dabei handelt es sich um eine vereinfachte Version von SGML. Auch XML ist eine Sprache zur Definition von Auszeichnungssprachen wie HTML. XML wurde im Laufe der Zeit für immer mehr Dateiformate, die auch im Web ihren Einsatz finden, zusehends wichtiger. Aus dieser wachsenden Bedeutung entstand der Wunsch, auch HTML mithilfe von XML zu definieren, anstatt wie bisher mit SGML. Um Verwechselungen zu vermeiden, erhielt dieses neue, XML-basierte HTML einen neuen Namen: XHTML (eXtensible Hypertext Markup Language, erweiterbare Hypertext-Auszeichnungssprache). XHTML wird mittlerweile von allen wichtigen Browsern unterstützt und weist gegenüber HTML einige Vorteile auf:

  • XHTML ist syntaktisch kompatibel zu fast allen XML-Standardsprachen, wie z.B. SVG, WML, SMIL usw.
  • XHTML kann in andere auf XML basierende Sprachen eingebunden werden und ebenso ist es möglich, diese anderen Sprachen in XHTML einzubinden. Es ist beispielsweise möglich, eine SVGGrafik (Scalable Vector Graphic, skalierbare Vektorgrafik; eine auf XML basierende Sprache zur Definition von Vektorgrafiken) in eine XHTML-Datei einzubetten. Die XHTML-Datei enthält also keinen Verweis auf die Grafik – so wie früher üblich –, sondern die Grafikdefinition selbst.

XHTML wurde so entwickelt, dass eine Kompatibilität mit Browsern, die lediglich HTML verstehen, möglich ist. Besonders ältere Browser können jedoch mit XHTML-Code Probleme haben, sodass sie nicht alle Elemente einer modernen XHTML-Webseite korrekt darstellen. Der größte Teil der heutigen Internetgemeinde arbeitet jedoch mit Browsern, die mit XHTML umgehen können.

URL

Das WWW-Konsortium (W3C), das das World Wide Web entwickelt hatte, sorgte auch dafür, dass die umständliche Empfängeradressierung abgelöst wurde. Bis 1992 konnten Daten nur mithilfe komplizierter numerischer Adressen über das Internet versendet werden. Wollte man über das Internet eine Nachricht versenden, musste man diese numerische Adresse des Empfängers kennen, wie z.B. 138.119.12.2. Mit dem WWW wurden die so genannten URLs eingeführt. Ein URL ist das, was wir heute als Internetadresse kennen. Ein Beispiel hierfür ist der URL www.microsoft.com. Wenn Sie diese Adresse in das Adressfeld Ihres Browsers eingeben, wird nach einiger Zeit die entsprechende Microsoft-Seite angezeigt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es die alten Internetadressen nicht mehr gibt. Am Internet sind Computer angeschlossen, die die von Ihnen eingegebenen URLs in die entsprechenden Internetadressen (IP-Adressen) übersetzen. URLs stellen somit lediglich eine Erleichterung für die Benutzer des Internets dar.

Das Internet heute

Heute ist das Internet durch das WWW geprägt. Wenn Menschen vom Internet sprechen, meinen sie eigentlich das World Wide Web. Wenn Sie mit Expression Web 2 Webseiten erstellen und im Internet veröffentlichen, geschieht dies innerhalb des Informationssystems WWW. Das World Wide Web ist natürlich ein Teil des Internets, doch wir nutzen in der Regel nur diesen Teil. Das Internet ist gewissermaßen die Hardware – die Computer, die auf der ganzen Welt miteinander verbunden sind –, während das WWW die Software bildet – die Technologien, die dafür sorgen, dass wir multimediale Inhalte auf einfache Weise im Internet veröffentlichen und nutzen können.

Das komplette Kapitel können Sie hier kostenlos herunter laden:
Microsoft Expression Web 2 - Das Handbuch
Uwe Thiemann Expression Web 2-Buch

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