• LINQ to SQL wird mit Visual Studio 2008 ausgeliefert und kann deshalb sofort in Projekten genutzt werden. Da es Teil von Visual Studio ist, wird es auch langfristig unterstützt.
  • LINQ to Entities wird voraussichtlich in der ersten Hälfte des kommenden Jahres als Update des .NET Framework ausgeliefert. Beta 3 von LINQ to Entities wird Anfang Dezember als Add-on in Visual Studio 2008 verfügbar sein.
  • LINQ to Entities ist eine zentrale Komponente in der SQL Strategie und deshalb ein längerfristiger „Bet“. Es ist auch das erste verfügbare Produkt unserer Datenplattform-Vision . Das Ziel dieser Initiative ist ein einheitliches Datenmodell, das so genannte Entity Data Model (EDM), einzuführen. Dieses wird  von möglichst vielen Produkten innerhalb und ausserhalb der Unternehmen zur Beschreibung von Daten und Services genutzt. Mit dem EDM können Informationen sehr viel geschäftsnäher genutzt werden, als das mit dem relationalen Datenmodell möglich ist. Es ist sozusagen die Evolution des relationalen Datenmodells. Dadurch wird es möglich, die Beschränkungen relationaler Daten in Bezug auf die im Modell enthaltenen Informationen zu überwinden. Beispielsweise handelt es sich beim ersten Projekt, das auf diesem Modell aufsetzt, um das Astoria-Projekt, das nächstes Jahr im .NET Framework zur Verfügung stehen wird. Das kürzlich angekündigte Oslo-Projekt setzt ebenfalls auf dem Entity Framework/EDM auf, insofern als die Oslo-Modelle im EDM beschrieben sind.
  • Es werden derzeit Überlegungen zu einem langfristigen Konvergenzplan angestellt. Anfang nächsten Jahres wird mit einer Hilfestellung für die Migration zu rechnen sein. Das Anwender, die LINQ to SQL einsetzen möchten, aber die Migration auf LINQ to Entities planen, wissen, wie sich die Migration möglichst reibungsfrei durchführen lässt.