Mit den Windows Azure Mobile Services ist seit dieser Woche eine neue Dienstgruppe verfügbar. Diese Dienste adressieren einen häufigen Bedarf im Zusammenhang mit "Connected Mobile Apps", d.h. leichtgewichtigen Anwendungen, die auf mobilen Endgeräten ausgeführt und häufig über Backend-Services vernetzt sind. Über diese Dienste tauschen die einzelnen Clients zum Beispiel Daten aus, speichern Daten oder führen Authentifizierung durch.

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Wie Holger Sirtl in seinem deutschsprachigem Blog schreibt, beinhalten die vorkonfigurierten Windows Azure Mobile Services beispielsweise vereinfachte Möglichkeiten zur integrierten Benutzerauthentifizierung, zum Versand von SMS-Nachrichten und E-Mails oder auch für Push Notifications. Im englischsprachigen Blog von Scott Guthrie findet sich neben einer ausführlicheren Vorstellung der Windows Azure Mobile Services auch ein Tutorial, um eine einfache, Cloud-basierte To-do-Liste als Anwendung für Windows 8 zu erstellen.

Trainigsmaterial zu den Windows Azure Mobile Services

Zusätzlich sind ab sofort (englische) Trainingsmaterialien für die neuen Dienste verfügbar. Nick Harris, Technical Evangelist für Windows Azure mit eigenem Blog, hat die entsprechenden Ressourcen auf GitHub geteilt. Insgesamt sind vier Trainings verfügbar:

Hinweis: Vorerst können die Windows Azure Mobile Services nur im Zusammenhang mit Apps für Windows 8 eingesetzt werden, in Kürze wird es aber auch Unterstützung für Windows Phone, iOS und Android geben.

Für Interessierte, die Windows Azure und seine Möglichkeiten testen wollen, bietet Microsoft ein kostenlose 90-tägige Testversion. MSDN Subscriber erhalten über Ihr Abonnement kostenlosen Zugang zu Windows Azure und diverse Vergünstigungen.