Portalframeworks sind klasse: Alles, was man für eine Standard-Webseite braucht (Userverwaltung, Content Management, Listenankündigungendowloadbereichefotoalben und der ganze restliche Krams) als offener Sourcecode, erweiterbar durch eigene Module und mit eigenem Webdesign. Eins der beliebtesten Portalframeworks ist DotNetNuke (DNN)- leider ein durch und durch amerikanisches Projekt. DNN läßt sich in der aktuellen Version 2.x nämlich nur von Hand durch Eingriff in den Core-Sourcecode (argh!) lokalisieren. Mit Search & Replace wühlt man sich durch zehntausende Zeilen Sourcecode, um eigenhändig Stringliterale zu übersetzen und Datumsformate in die richtige Form zu trimmen. Und kommt die nächste Version raus, war dann alles für die Katz'. Das ist (hier stand ein zensiertes Wort)!

Aber Hoffnung naht: DotNetNuke 3.0 wird am 1. November released, und laut Aussage von DNN-Teamchef Shaun Walker gegenüber gut informierten Kreisen (mir ;-) kommt das Portal-Framework jetzt mit einer voll lokalisierbaren Engine inklusive bereits fertiger deutscher Lokalisierung! Ob das Ganze brauchbar ist, wird sich herausstellen.

Die Konkurenz vom Rainbow Portal ist offenbar schon weiter: Sie biet ihr Framework in 14 Sprachen an und hat auch sonst interessante Features wie z.B. einen 2-stufigen Abnick-Prozeß für Inhalte des Content Management-Systems. Leider kam ich persönlich noch nicht dazu, mir die DNN-Konkurrenz richtig anzusehen, aber vielleicht hat jemand schon Feedback zu diesem Thema? Sobald ich schlauer bin, was das Regenbogenportal betrifft, werde ich an dieser Stelle meine Erkenntnisse veröffentlichen.