Mit der neuen Softwaregeneration TwinCat 3 hat Beckhoff eine Mainstream-Technologie der IT-Branche in die Automatisierungstechnik adaptiert. Microsoft Visual Studio 2010 ist damit nun auch für die Automatisierungs- und Anwendungsprogrammierung nutzbar. In einer Entwicklungsumgebung sind alle wesentlichen Programmiersprachen, wie C/C++, eine Matlab/Simulink-Anbindung oder die Sprachen der IEC 61131-3 inklusive der objektorientierten Erweiterungen integriert.

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TwinCat-3-Module integrieren sich als „Visual Studio Extension“ in die Microsoft Visual-Studio-2010-Umgebung.

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Neben der I/O-Konfiguration und SPS-Programmierung kann auch C/C++-Code im TwinCat-3-Projekt erstellt werden. Wizards zur Erstellung von Basisprojekten, Klassen und I/O-Variablen ermöglichen effizientes Engineering.

Visual Studio bietet weitere Sprachen und Designer für andere Aufgabengebiete: Silverlight-Designer oder .Net-basierende Sprachen, wie z. B. C#, können für die Programmierung von Nicht-Echtzeit-Anteilen der Applikation z. B. des UserInterfaces benutzt werden. Mit der ‘Visual Studio Shell’ liefert Microsoft eine Plattform mit allen notwendigen Schnittstellen zur Erweiterung. In Kombination mit den Beckhoff-Erweiterungen für die Automatisierungstechnik ergibt sich die leistungsfähige, modulare Plattform ‘eXtendend Automation Engineering’ (XAE): Alle Komponenten, von der I/O-Konfiguration, dem SPSund/ oder C-Code, bis zur GUI oder Datenbankanbindung, können leicht im selben Projekt auch für den Einsatz im Team verwaltet werden.

Beckhoff ist mit TwinCat 3 seiner Philosophie treu geblieben, IT-Standards zu ‘veredeln’ und für die Automatisierungstechnik nutzbar zu machen. In diesem Fall Visual Studio 2010.

Weitere Informationen und den vollständigen Artikel von TwinCat-Produktmanager Stefan Hoppe finden Sie im SPS-Magazin Ausgabe 11/2010 und online unter www.beckhoff.de/twincat3