Mit der Veröffentlichung von Windows 7 im Oktober letzten Jahres nähert sich auch der Lebenszyklus der Vorgänger Windows XP und Vista seinem Ende. Zum Hintergrund: Microsoft definiert für alle seine Produkte eine Laufzeit, bis wann diese verkauft und offiziell supportet werden. Hier noch einmal eine Zusammenfassung des Status quo.

Für Windows XP, welches ursprünglich schon längst aus dem Verkauf genommen werden sollte und Dank der Netbooks eine kleine Renaissance erleben durfte, ist nun am 22. Oktober 2010 endgültig Verkaufsschluss. Momentan wird XP vereinzelt noch auf Netbooks vorinstalliert und verkauft, ab dem 22.10. gehen dann nur noch Rechner mit Windows 7 über die Ladentheke. Der Support für Windows XP (mit SP3) läuft aber weiter bis April 2014.

Auch im Fall von Windows Vista wird die vorletzte Runde eingeläutet, der Stichtag ist derselbe: Ebenfalls ab dem 22. Oktober 2010 soll der Vorgänger von Windows 7 als einzelnes Paket aus dem Handel verschwinden. Dann läuft die sogenannte “Retail License Availability” aus, d.h. dass Vista zwar noch auf Rechnern vorinstalliert auftauchen aber nicht mehr separat erworben werden kann. Exakt ein Jahr später, am 22. Oktober 2011, ist  dann auch hier offiziell Schluss und die Hardwarehersteller (OEM’s) installieren nur noch Windows 7.

Die Realität hat diese Planungen natürlich schon überholt, wer heute in einen Media Markt geht wird schwerlich noch einen Rechner mit Windows Vista (geschweige denn eine einzelne Packung) finden, und auch bei Netbooks hat sich auf einem Großteil der Rechner die Windows 7 Starter Edition etabliert…

Wer nach wie vor an seinem Windows XP oder Windows Vista hängt, dem sei an dieser Stelle abermals das Windows 7 Upgrade Center ans Herz gelegt. Der Umstieg auf Windows 7 lohnt sich, und ist vielfach leichter als gedacht – ich schwöre :)