Alles Wissenswerte rund um Windows Themen direkt von Microsoft
Wer den direkten Austausch mit Microsoft sucht sollte einmal die deutschsprachige Windows 7 Fanpage bei Facebook besuchen. Sie wird von Mitarbeitern in Österreich geleitet und auch aus der Schweiz und Deutschland unterstützt. Die Marke von 5000 Fans wurde kürzlich übersprungen, nun gilt es im Dialog mit den Anwendern das ganze noch interessanter zu gestalten. Wer uns dabei unterstützen möchte kann hier an einer Umfrage teilnehmen. Herzlichen Dank!
Vereinzelt wurde es schon angekündigt, ab heute ist es offiziell: Ab sofort gibt es bei teilnehmenden Händlern wieder das “Family Pack”, bestehend aus 3 Lizenzen (32- und 64-Bit) für Windows 7 Home Premium Upgrade zum Preis von 149,99€. Damit können bis zu drei Computer auf Windows 7 Home Premium aufgerüstet werden. Voraussetzung ist, das auf dem jeweiligen PC bereits eine ältere Originalversion von Windows (z.B. Windows XP oder Windows Vista) installiert ist. Das Windows 7 Family Pack gibt es hier direkt im Microsoft Store.
Das Angebot ist zeitlich befristet und bezieht sich nur auf die Edition “Windows 7 Home Premium”. Der Preis ist wirklich attraktiv, bei Amazon z.B. kostet das normale Upgrade allein schon 95,50€. Das Family Pack gab es schon einmal, es war leider in wenigen Stunden ausverkauft.
Wer also mit dem Gedanken spielt sollte schnell zuschlagen! Es dürfte leider nicht allzulange dauern und das Kontingent ist ausgeschöpft (so war es wie gesagt beim letzten Mal). Teilnehmende Händler sind unter anderem Saturn und Media Markt, Amazon, Euronics, Expert, Wave, Atelco und die Telekom.
Die kostenlose Sicherheitslösung Microsoft Security Essentials (MSE) hat in einer aktuellen Studie der Firma NSS Labs nahezu gleich gut abgeschlossen wie kommerzielle Software von Mitbewerbern. Getestet wurden die gängigen Antivirenprogramme der führenden Hersteller (Norton, Kaspersky & Co.). Ausgangsbasis für den Test war immer ein PC mit Windows 7. Die volle Studie kann von dieser Seite heruntergeladen werden, einige Auszüge daraus hier im Überblick.
Getestet wurden u.a. Kaspersky Internet Security 2011 (26,45€ bei Amazon), Symantec Norton Internet Security 2010 (23,50€ bei Amazon) oder F-Secure Internet Security 2010 (29,95€ bei Amazon). Microsoft Security Essentials landet bei dem Test im guten Mittelfeld, noch vor Kaspersky und Symantec, aber hinter F-Secure:
Die Autoren der Studie kommen (als Marktforscher für Sicherheitssoftware auch wenig verwunderlich) zu dem Ergebnis, dass der Focus bei der Wahl der richtigen Antivirensoftware auf dem erfolgreichen Blockieren von schädlicher Software (“Malware”) liegen sollte. Je mehr erkannt und blockiert wird, desto besser. Klingt zunächst logisch, jedoch wurden neben der erfolgreichen Erkennung&Bekämpfung auch getestet, wie sehr die jeweilige Sicherheitssoftware das gesamte System beeinträchtigt.
Hier liegt für mich persönlich eine viel wichtigere Kennziffer: Bestmöglicher Schutz meines Systems? Natürlich gerne! Aber was kostet mich das an Performance? Hierzu bitte die Studie einige wirklich interessante Angaben.
Beispiel: Die Zeit, die zum Hochfahren des PC’s benötigt wird (“ Boot Time”):
Der blaue Balken zeigt die Zeit (ca. 26 Sekunden) an, die der getestete PC im Urzustand nur mit Windows 7 (ohne installierte Sicherheitssoftware) zum Hochfahren benötigt hat. Der rote Balken darüber gibt an, wieviel Sekunden dieser Vorgang nun länger dauert, wenn man sich die jeweilige Sicherheitslösunge installiert hat. Wie man sehen kann schneidet Microsoft Security Essentials hier hervorragend ab, der PC fährt praktisch genauso schnell hoch wie sonst.
Ein ähnliches Bild ergibt sich, wenn man die Verlangsamung einiger populärer Programme anschaut. Ob Word oder Outlook 2007, Internet Explorer 8 oder Firefox 3.6: Microsoft Security Essentials beeinträchtigt deren Start so gut wie überhaupt nicht (siehe unten). Für mich persönlich ist diese Eigenschaft wesentlich wichtiger als ein theoretisch höchstmöglicher Schutz: Lieber ein flottes System, denn Webseiten oder Programme mit schädlicher Software öffne ich höchst selten.
Natürlich kann man darüber streiten, welche Lösung für wen am Besten ist. Ein Familienvater, dessen Kinder wahllos im Internet surfen und alles anklicken, läuft sicherlich ungleich höher Gefahr, sich etwas einzufangen - aber auch dafür gibt es Wegen und Mittel, z.B. in den Browseroptionen, um dem Einhalt zu gebieten.
Fazit: Als kostenlose Antivirensoftware, die neuerdings sogar auf bis zu 10 PC’s eingesetzt werden kann (dafür werden bei den anderen Anbietern leicht bis zu 100€ fällig), dabei mein System aber praktisch garnicht belastet, finde ich persönlich ist Microsoft Security Essentials erste Wahl…
Wer übrigens auf die Idee kommt die Ergebnisse seien in irgendeiner Weise beeinflusst: Auf Seite 1 der Studie steht “All testing was conducted independently and without sponsorship.” :)
Microsoft beschäftigt aktuell rund 89.000 Mitarbeiter weltweit. Normal, dass dadurch eine hohe Fluktuation an Zu- und Abgängen zu verzeichnen ist. Heute jedoch wurde eine personelle Veränderung bekanntgegeben, die für Aufsehen gesorgt hat: Ray Ozzie geht.
Der 54-jährige Ozzie hat seit Juni 2006 bei Microsoft die Nachfolge von Bill Gates als “Chief Software Architect” (CSA) angetreten und verantwortet in dieser Position maßgeblich die strategische Ausrichtung der Firma mit. Gleich zu Beginn seiner Tätigkeit bei MS hatte er vor fünf Jahren in einer langen E-Mail eine Neuausrichtung gefordert und die Bedeutung des Internets betont. Folglich gilt er auch als der geistige Vater hinter Microsofts “Cloud Computing” Strategie, in der alle Anwendungen und Dienste immer stärker auf dem Internet basieren.
Erst vor kurzem hatte Ozzie wieder angefangen zu bloggen, heute gab Steve Ballmer in einer E-Mail an alle Mitarbeiter dessen (baldigen) Abschied bekannt. Hier die Mail im englischen Original vom Microsoft News Center:
From: Steveb Sent: Monday, October 18, 2010 To: Microsoft – All Employees Subject: Ray Ozzie Transition
This past March marked a significant milestone for the company when, in a speech at the University of Washington, I sent a message to the world that we’re ‘all in’ when it comes to the cloud. In that speech I noted that Ray’s Internet Services Disruption memo nearly five years ago, and his work since, stimulated thinking across the company and helped catalyze our drive to the cloud.
As a company, we’ve accomplished much in the past five years as we look at the cloud and services. Windows Live now serves as a natural web-based services complement to both Windows and Office. SharePoint and Exchange have now decidedly embraced the cloud. And by conceiving, incubating and shepherding Windows Azure, Ray helped ensure we have a tremendously rich platform foundation that will enable app-level innovation across the company and by customers for years to come.
With our progress in services and the cloud now full speed ahead in all aspects of our business, Ray and I are announcing today Ray’s intention to step down from his role as chief software architect. He will remain with the company as he transitions the teams and ongoing strategic projects within his organization - bringing the great innovations and great innovators he’s assembled into the groups driving our business. Following the natural transition time with his teams but before he retires from Microsoft, Ray will be focusing his efforts in the broader area of entertainment where Microsoft has many ongoing investments. We have tremendous opportunities in the entertainment space overall, and I’m excited about what we can accomplish. Beyond that, Ray has no plans at this time. While he’ll continue to report to me during the transition, the CSA role was unique and I won’t refill the role after Ray’s departure. We have a strong planning process, strong technical leaders in each business group and strong innovation heading to the market.
While Ray will be onboard for a while, I’d like to thank him today for his contributions to Microsoft, both as a leader and as a long-time Microsoft ISV. As an early ISV, Ray contributed significantly to the early success of Windows. Since being at Microsoft, both through inspiration and impact he’s been instrumental in our transition toward a software world now centered on services. He’s always been a ‘maker’ and a partner, and we look forward to our continuing collaboration as his future unfolds. Ray has played a critical role in helping us to assume the leadership position in the cloud, and positioned us well for future success.
Please join me in thanking Ray and wishing him well.
Steve
Träume, lerne, baue, starte – Alle Programme, die zur Erstellung einer eigenen App für Windows Phone 7 Geräte benötigt werden stehen nun auch auf Deutsch kostenlos zum Download bereit. Windows Phone 7 legt mit neuen Bedienkonzepten, Diensten und Szenarien den Schwerpunkt auf User Experience und Performance – und auf innovative Anwendungen und Games. Die Basis dafür liefert eine völlig neue Anwendungsplattform aus .NET, Silverlight und XNA. Wer also technisch versiert ist und sich an eigenen apps versuchen möchte findet im MSDN Developer Center für Windows Phone alle Informationen dazu.
Zu dem Paket (“Windows Phone Developer Tools RTW”, 378 MB groß) gehören folgende Programme:
Einfach auf der Downloadseite unten auf die Datei "vm_web.exe" klicken, dadurch wird die Installation der Windows Phone Developer Tools gestartet und die notwendigen Komponenten werden auf dem Computer installiert. Neben dem Installer und den Release Notes steht auf der Seite auch ein ISO-Abbild der Windows Phone Entwicklerwerkzeuge zum Download bereit.
Internet Explorer 9 soll Downloads künftig sicherer machen. Dafür soll ein neuer Cloud-Dienst des SmartScreen-Filters mit Namen "SmartScreen Application Reputation" sorgen.
Und so funktioniert’s: Vor einem Download sendet der Browser eine Dateikennung (und bei digital signierten Dateien den Herausgeber) an den Cloud-Dienst. Wie mit dem Download weiter verfahren wird hängt dann davon ab, ob der SmartScreen-Filter die Datei erkennt oder nicht: Ist die Datei
Künftig sollen Anwender so nur noch 2-3 Warnungen pro Jahr sehen. Das und weitere interessante Neuigkeiten rund um Internet Explorer 9 findet ihr beim Internet Explorer Facebook-Profil. Die Original-Meldung zu “SmartScreen Application Reputation” kann im englischen IE-Blog nachgelesen werden.
PS: Ob man diese Funktion überhaupt nutzen möchte oder nicht obliegt jedem User selbst. Der SmartScreen Filter, zu dem auch der Application Reputation Service gehört, muss beim Internet Explorer 9 (wie auch schon beim IE8) vom Nutzer erst manuell über die Menüoptionen aktiviert werden.
Microsoft und Facebook verstärken ihre Zusammenarbeit für die Suche im Internet. In den Suchergebnissen von Bing sollen zukünftig auch Treffer angezeigt werden, die von den eigenen Facebook-Freunden mit “Gefällt mir” markiert wurden. Die Idee ist, dass Webseiten, die von Freunden und Bekannten vorher schon besucht und positiv bewertet wurden, auch für den Suchenden relevant und interessant sind.
“50% der Menschen vertrauen bei dem Treffen von Entscheidungen auf die Meinungen ihres Umfeldes”, so Satya Nadella - Senior Vice President der Online Services Division in seinem gestrigen Blogeintrag. Die neuen Funktionen von Bing verdeutlicht Nadella an dem Beispiel “Sollte ich den neuen Film Inception anschauen? Und wird er mir gefallen?” Aussagen dazu lassen sich umso besser treffen, je mehr Freunde diesen Film mit Leonardo DiCaprio gesehen und auf Webseiten bewertet haben. Solche “sozialen Signale” sollen zukünftig in Bing integriert werden, um in den Suchergebnissen neben den reinen Statistiken zukünftig auch die Entscheidungen des eigenen Freundeskreises zu berücksichtigen.
Das Ganze soll ungefähr so ausschauen (links die bisherige, rechts die neue Suche):
Vorausgesetzt man ist bei Facebook angemeldet und man sucht beispielsweise nach dem Film “Iron Man”, so wird zukünftig auch so etwas in den Treffern bei Bing angezeigt:
Facebook verzeichnet aktuell mehr als 500 Millionen Nutzer weltweit, Microsoft ist bereits seit 2007 mit ca. 1,6% an Facebook beteiligt.
Wie siehts mit dem Datenschutz aus?
In Deutschland gab es ja eine große Debatte über die Datenschutzrichtlinien von Facebook. Microsoft und Facebook betonen, dass der Datenschutz in jeder Hinsicht gewahrt werden soll. Unter anderem soll
Weltweit wurden heute in diversen Launch Events die neuen Smartphones mit Windows Phone 7 vorgestellt. In Deutschland werden ab dem 21. Oktober fünf Geräte von den Herstellern HTC, Samsung und LG verfügbar sein. Anbieter sind Vodafone, O2, Telekom & T-Mobile. Parallel zu den Ankündigungen der neuen Windows Mobile Generation wurden auch die offiziellen Windows Phone Webseiten überarbeitet, die Zune Software in Version 4.7 veröffentlicht und der Windows Phone Marketplace eröffnet.
Die neuen Windows Phone 7 Geräte bieten eine ganze Reihe Neuerungen. Auf dem Startbildschirm sind nicht mehr länger nur statische Symbole, sondern dynamische Livekacheln (“tiles”): Diese zeigen laufend aktualisierte Inhalte an. Insgesamt wurde bei der Entwicklung darauf geachtet, dass alles schneller und einfacher gehen soll. Die Bing-Suche steht mit einer eigenen Taste sofort für die Suche im Internet, eigenen E-Mails und Kontakten zur Verfügung. Auf dem Marketplace für Windows Phone 7 stehen zahlreiche attraktive Games und Apps zur Verfügung.
Insgesamt wurde die ganze Bedienung in einigen zentralen Punkten zusammengefasst:
Die Schaltzentralen (Hubs) von Windows Phone 7
Neben Bing und Windows Live sind nun auch Xbox Live, Office Mobile und der Windows Phone Marketplace integriert. Per Xbox Live kann man nun gegen Freunde spielen und Spiele zum Gemeinschaftserlebnis machen. Electronic Arts hat heute unter anderem Need for Speed Undercover, Tetris und “Die Sims 3” für Windows Phone 7 angekündigt.
Die neuen Geräte unterstützen nun erstmalig auch die Zune Software. Damit können Musikstücke im Marketplace heruntergeladen werden, mit der Sammlung auf dem heimischen PC drahtlos synchronisiert werden usw. Zu diesem Zweck wurde heute die Zune Software in der neuen Version 4.7 veröffentlicht. Wichtigste Neuerung: Windows Phone 7 Geräte werden jetzt unterstützt (Anmerkung: Leider ist das Installer-Paket schlappe 551 MB groß, da sowohl Setupdateien für 32-Bit als auch 64-Bit enthalten sind und neben Deutsch auch andere Sprachen (Italienisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch, Englisch und Portugiesisch) mit reingepackt wurden).
Und hier eine Übersicht der HTC Geräte, die ab dem 21. Oktober in den Läden stehen werden:
HTC 7 Mozart (gibt’s bei T-Mobile)
HTC 7 Trophy (gibt’s bei Vodafone)
HTC HD 7 (gibt’s bei o2)
Maße: 122.0 x 68.0 x 11.2 mm
Letzte Woche war Microsoft-Chef Steve Ballmer in Deutschland zu Besuch und hat als Gast auf einem Partner Event mit Citrix u.a. Microsoft’s zukünftige Strategie in Sachen Cloud Computing vorgestellt. Bei dieser Gelegenheit hat er sich anschließend in Köln auch mit den Bloggern Jan Welker, Thomas Kuberek und Marco Wyrsch getroffen, die ihm einige Fragen zu Produkten und Services von Microsoft gestellt haben.
Für WindowsZone habe ich einmal die Einträge der drei Blogger zusammengefasst. Wer möchte, kann sie bei Jan Welker, Marco Wyrsch und Thomas Kuberek im Original nachlesen :)
Thomas Kuberek hat Steve Ballmer zu der Vernetzung von Rechnern über das Internet (Stichwort: “Cloud Computing”) befragt. Grundsätzlich habe sich Microsoft von einer Company, die mit Betriebssystemen für PC’s angefangen hat, über verschiedene Stufen der Vernetzung von Rechnern (über Büronetzwerke bis hin zu Servern für Großfirmen) weiterentwickelt. Diese Entwicklung werde nicht aufhören und Cloud Services seien ein Teil dieser Evolution, so Ballmer.
Der Trend, dass zukünftig immer mehr Anwender ihre Programme nicht mehr lokal auf ihrem Rechner installieren, sondern zentral aus ihrer eigenen “Datenwolke” über das Internet beziehen werden, wird sicherlich für starke Veränderungen in der IT-Branche sorgen. Zu diesen Auswirkungen befragt sagte Ballmer, dass IT immer dynamisch sei und sich das Geschäftsmodell auch für Partnerfirmen von Microsoft ändern werde. Folglich werde es neue Geschäftsfelder durch die Cloud geben, da Privatanwender und Unternehmen die Services zwar “in der Cloud” kaufen werden, diese aber dann trotzdem jemanden benötigen würden, der sich um den Support kümmert.
Einigen wird die Vorstellung, private Daten in einer Datenwolke auf Rechnern anderer Firmen abzulegen, vielleicht Kopfschmerzen bereiten. Lobenswert fand Steve Ballmer in diesem Zusammenhang die hohen Standards in Sachen Datensicherheit und Datenschutz, die in Deutschland vorherrschen. Jan Welker berichtet, dass man laut Ballmer den Serverstandort für seine Anwendungen zukünftig selber bestimmen könne. Zum Beispiel könne man für eine Anwendung aus Europa den Standort Irland wählen. Daraus resultiere dann aber ein Bedarf an länderübergreifenden Regelungen: ”Stell dir vor, dass ein amerikanisches Unternehmen Services für eine deutsche Firma in einem Rechenzentrum in Irland hostet. Wessen Rechtssystem gilt in dieser Konstellation?”, so Ballmer.
Laut Thomas Kuberek geht Steve Ballmer davon aus, dass die meisten Kunden ihre Daten auf Rechnern in Ihrer Nähe auslagern möchten. Es mache alleine wegen der hohen Latenzzeiten keinen Sinn, die Services in Rechenzentren in den USA zu hosten, wenn der Kunde seinen Standort in Deutschland habe. Vielleicht sehen wir bald von MS erste Serverfarmen für Cloud Computing in Deutschland? Warten wir’s ab.
Von Jan Welker dazu befragt, ob es zukünftig eine kostenlose Version von Windows Azure geben wird, die, analog zu den Visual Studio Express Versionen, für Einsteiger und Hobbyprogrammierer interessant sein könnte, sagte Ballmer nur: „Das ist keine Frage, sondern ein Vorschlag!“ und notierte sich diese Idee. Vielleicht gibt es ja bald eine Express Version von Windows Azure, der Dank geht dann an Jan Welker ;)
Jan Welker hat außerdem gefragt, ob Microsoft eine eigene Hardware für das neue Windows Phone 7 planen würde. Diese werde es laut Ballmer aber nicht geben (Anmerkung: Was nach den KIN’s nicht wirklich verwundert). Es gebe ausgewählte Hardwarepartner, die strenge Hardwarevoraussetzungen erfüllen müssen. Die Rechenleistung des Windows Phone 7 werde mit der Rechenleistung der ersten Xbox vergleichbar sein.
Marco Wyrsch hat nach Zune Pass und generell den Services gefragt, welche nicht sofort in allen Ländern verfügbar waren. Eine klare Strategie konnte Steve Ballmer diesbezüglich aber nicht verraten. Abwarten ;)
Von dem Treffen gibt es auch ein Video: