Nachdem nach all dem Autorenstress für mein Buch – der Jahreszeit angemessen – ein wenig Ruhe eingekehrt ist, möchte ich nun wieder einer etwas vernachlässigten Tätigkeit nachgehen.
Buchtipp: Cloud Computing mit der Windows Azure Platform
Mit Autorenstress bin ich schon beim ersten Thema. Ein Buchtipp:
Cloud Computing mit der Windows Azure Platform
ISBN-10: 3-86645-533-X
ISBN-13: 978-3-86645-533-7
Autor: meine Wenigkeit :)
In dem Buch gehe ich auf Cloud Computing im allgemeinen, Cloud Computing mit Microsoft und – wie der Name schon sagt – auch auf Cloud Computing mit der Windows Azure Platform ein. Dabei beschreibe ich auch die einzelnen Dienste der Plattform. Das Buch selbst basiert noch auf der Community Technology Preview von Juli. Ich werde bis Anfang 2010 aber noch ein Aktualisierungskapitel schreiben, welches dann auch zum (kostenlosen) Download angeboten wird. Damit hat man dann einen aktuellen Stand.
Einzelne Abschnitte dieses Aktualisierungskapitels werde ich auch hier auf meinem Blog posten.
Azure Information Days
Für alle an der Windows Azure Platform Interessierten werden wir Anfang 2010 eine Reihe von Informationsveranstaltungen, die Azure Information Days, anbieten.
Diese richten sich primär an eine technisch interessierte Zielgruppe (Architekten, Entwickler, Projektleiter, technische Entscheider). In der Agenda wurde bewusst ein „Spagat“ gemacht, um die verschiedenen Bedürfnisse abzudecken (Agenda auf der Website). Alle weiteren Details findet Ihr auf der offiziellen Anmeldewebseite: www.msdn-online.de/go/azuredays.
Folgende konkrete Termine wurden aufgesetzt:
- 20.01.2010 - München
- 10.02.2010 - Bad Homburg
- 17.02.2010 - Köln
- 16.03.2010 - München
Geplante Webcast Reihe
Im neuen Jahr wird es auch eine neue Webcast Reihe geben, die die verschiedenen Dienste, Einsatzszenarien und Technologien der Windows Azure Platform beleuchtet. Themenwünsche nehme ich gerne entgegen :)
Nutzt hierzu einfach das Feedback-Formular.




Auch heute wieder aus Los Angeles mit letzten Updates zur Microsoft Plattform.
Bevor die heutige Keynote beginnt, eine kurze Zusammenfassung der gestrigen Punkte, die mir wichtig sind:
- Die Roadmap für die Produktivsetzung der Windows Azure Platform steht: Mit dem November SDK steht der finale Funktionsumfang der Plattform, am 1.1. geht das Ganze produktiv, am 1.2. beginnt die Abrechnung (bis dahin bleiben die Ressourcen kostenlos; also: noch fleißig testen!!!)
- Mit der Windows Azure AppFabric und der Windows Server AppFabric wird ein Anwendungsserver bereitgestellt, der sich von Installationen in lokalen Rechenzentren, über Hoster bis hin zur Microsoft Cloud erstrecken kann.
- Microsoft Codename “Dallas” bietet Marktplatzfunktionen sowie eine API für die Bereitstellung von Datenbeständen auf Basis der Windows Azure Platform. Datenanbieter haben darüber die Möglichkeit, Ihre Daten in einer einheitlichen Form anzubieten, zugreifbar zu machen und abzurechnen.
- Microsoft Pinpoint bietet Marktplatzfunktionen zur Bereitstellung von Services.
- Neue Funktionen in Azure:
- Virtual Machine Role (im Laufe 2010)
- Virtuelle Maschinen in verschiedenen Größen (small, medium, large, extra large)
- AUsbau der Interoperabilität durch Unterstützung von MySql, PHP, Apache etc.
- Erweiterung des Service Modells (Möglichkeit multipler Instanzen, Port-Konfiguration)
- Inter-Role Kommunikation – Rollen können direkt miteinander kommunizieren
Aber nun zur heutigen Keynote…
08:30
Steven Sinofsky, President der Windows und Windows Live Division, betritt die Bühne…
08:35
Steven gibt ein paar Insights zur Entwicklung von Windows 7.
08:42
Ein paar Zahlen zu Windows 7
- 1.7Millionen ausgewertete Feedback Reports
- 14057 Drucker, mit denen Windows 7 getestet wurde
- 884602 getestete Anwendungen
08:52
Informationen zu Entwicklungsmöglichkeiten in Windows 7.
09:10
…und Informationen zu Internet Explorer 9. Punkte an denen gearbeitet wird:
- Unterstützung von HTML5 und weiterer Standards
- Beschleunigung der JavaScript-Engine
- Verbesserte Nutzung von lokalen Grafik-Engines (zur Performanzsteigerung, optimierten Darstellung von Inhalten etc.)
09:22
Steve übergibt an Scott Guthrie, Corporate Vice President Developer Division.
Neuerungen für Silverlight:
- Fokus auf Geschäftsanwendungen
- Erweiterungen beim Off-Browser Support
- Performanzsteigerungen
- Nutzung von lokal verfügbaren Media-Geräten (z.B. Webcam, Mikrofon, Barcode-Scanner etc.)
- Zugriff auf Raw-Input dieser Geräte
Hinzu kommen ein paar Neuerungen zu IIS Smooth Streaming, die unter anderem auch Unterstützung für Apples iPhone umfassen.
Für Entwickler sehr interessant folgende Möglicheiten:
- Assemblies können sowohl in SL und .NET 4 verwendet werden
- Verbesserte Data Binding Möglichkeiten
- UDP Multicast Unterstützung
- Verbesserungen bei der REST-Kommunikation
- Verbesserungen bei WCF
- WCF RIA Services
Auch die neue Möglichkeiten, Silverlight außerhalb des Browsers zu betreiben, sind beeindruckend. Zentral ist hier die Neuerung, SL-Anwendungen mit „elevated trust“ zu betreiben: Hiermit wird es möglich, auf das lokale Dateisystem zuzugreifen, mit COM-Anwendungen zu interagieren (also z.B. auch Office!), auf neue Windows APIs zuzugreifen.
10:34
Kurt DelBene, Senior Vice President gibt einen Überblick über die Neuerung im Zusammenhang mit Office und SharePoint 2010.
Die Möglichkeiten für Entwickler stehen unter dem Motto: einfacher, schneller, effizienter. Prioriotäten liegen auf...
- User Experience – die Möglichkeit, SharePoint-Daten online und offline bearbeiten zu können
- Application Services – d.h. Daten auch ohne Office Rich Clients mit entsprechenden Web Apps bearbeiten zu können
- Content und Data Management
- Interoperabilität und LOB Integration
- Tools und Deployment Flexibility – die vereinfachte Bereitstellung eigener Anwendungen auf Basis der Office Plattform
10:46
Kurt gibt die Verfügbarkeit von Public Betas von Office 2010, SharePoint 2010, Project 2010, Visio 2010 sowie der entsprechenden Mobilen Anwendungen (über den Windows Mobile Marketplace) bekannt.
So, das war’s für heute, Morgen wieder hier, selbe Zeit, selber Ort…
Grüße aus Los Angeles! Um die Neuigkeiten, die heute bekannt gegeben werden, so schnell wie möglich posten zu können, möchte ich diesen Post einfach mal im Telegrammstil verfassen…
08:26
Willkommen aus Los Angeles. Die Keynote mit Ray Ozzie wird gleich beginnen. Geschätzte 3.000 Teilnehmer sind da. AUf den Sitzplätzen wurden 3D-Brillen ausgelegt. Mal gespannt, wofür die gut sind.
08:31
Ray Ozzie (Chief Software Architect) betritt die Bühne.
08:34
Ray spricht über zwei zentrale Trends: Innovation auf dem Client (getrieben von der Kraft von Windows 7, das den derzeit fragmentierten Client-Markt konsolidieren kann) und Innovation in der Cloud
08:36
”3 Screens and the Cloud” – Microsofts Vision für die Zusammenführung von Smartphone-, PC-, TV- und Cloud-Umgebungen unter einer Entwicklungs- und Laufzeitplattform. Die Entwicklungsplattform basiert auf den beiden Werkzeugen VisualStudio und Expression. Die Laufzeitumgebung basiert auf .NET, Silverlight und Internet Explorer.
08:40
Der Gründer von Seesmic.com stellt seine Lösung vor. Seesmic.com ist eine offene Plattform zur
08:45
Ray Ozzie lenkt den Blick auf das Backend: die Cloud.
08:50
In schneller Abfolge gibt Ray zahlreiche Neuerungen der WIndows Azure Platform bekannt:
- Es gibt in Zukunft vier größen von Virtuellen Maschinen „small“, „medium“, „large“, „extra large“
- Interoperabilität wird ausgebaut: Unterstützung von MySql, Eclipse, PHP, FastCGI, Apache
- Neue Rechenzentren in Europa: Dublin und Amsterdam, darüber hinaus jeweils 2 Rechenzentren in den USA und in Asien
08:54
Matt Mullenweg, Gründer von Automattic (Wordpress) betritt die Bühne. Durch die neuen Interoperabilitätsmöglichkeiten (Apache, MySQL, PHP) wird es möglich, quasi “on the fly” Wordpress auf Azure zu betreiben.
09:01
Wieder Ray Ozzie: Bekanntmachung von Microsoft Pinpoint. Über Microsoft Pinpoint erhalten Partner die Möglichkeit, Dienste, die sie auf Basis unserer Cloud Plattform bereitstellen zu vermarkten.
09:05
Ray gibt Microsoft Codename „Dallas“ bekannt. “Dallas” ist ein offener Marktplatz für Daten. und stellt Modelle und Mechanismen für die Bereitstellung, den Zugriff, die Suche und die Lizensierung quasi beliebiger Datenbestände auf Basis der Windows Azure Platform bereit.
Mit “Dallas” können Daten bereitgestellt und beschrieben werden. Client-Anwendungen können auf Basis der Datenbeschreibungen die Daten “verstehen”. Es werden auch Programmiertechnologien angeboten, mit denen ein programmatischer Zugriff auf die Daten möglich ist.
Aha, zu den 3D-Brillen: In einer Demo wird gezeigt, wie auf Basis von NASA-Bildern, auf die über “Dallas” zugegriffen wird, 3D-Bilder erzeugt werden können.
3 Kernpunkte
- Windows stellt die ideale Plattform für Benutzerschnittstellen zur Verfügung. Windows ist auf allen entscheidenden Endgeräten verfügbar
- Azure stellt die ideale Plattform für Cloud Services bereit.
- Microsoft Pinpoint und Microsoft Codename “Dallas” sind Basis für Geschäftsmodelle in einer vernetzten Welt, in der Services und Daten integriert über verschiedene Endgeräte bereitgestellt werden.
09:25
Bob Muglia betritt die Bühne. Bob geht auf das Thema “Next Generation Application Model” ein.
09:30
Zunächst ein paar Ausführungen zur Motivation zum Cloud Computing im Allgemeinen (Serviceorientierung, Scale-out, Hoch-Verfügbarkeit, Self-Service, Multimandantenfähigkeit, Fehlertoleranz, Elastizität).
09:33
Aus Bobs Sicht basiert die Anwendungsentwicklung für die Cloud auf drei Pfeilern:
- ”Move”:
- “Enhance”:
- “Transform”:
09:54
Bob stellt die Veränderung von .NET Services vor. .NET Services gehen in den folgenden vier Diensten auf::
- Data Integration
- Service Bus
- Access Control Service
- Microsoft Codename “Project Sydney”
09:56
”Project Sydney”
09:58
Windows Azure Virtual Machine Role. Im nächsten Jahr wird es möglich sein, über die neue Azure Rolle “Windows Azure Virtual Machine Role”, Virtuelle Maschinen außerhalb von Azure zu bestücken und auf Azure zu betreiben.
10:01
Bob gibt als neues Produkt den Application Server “App Fabric” bekannt. “App Fabric” wird sich über Windows Server und Windows Azure erstrecken und Basisdienste für die Ausführung von Anwendungen “vor Ort” (on-premises) und in der Cloud “auf Azure” bereitstellen. Letztlich wird “AppFabric” auf Azure die .NET Services ersetzen
10:17
Douglas Purdy stellt die neuen Möglichkeiten von System Center zur Verwaltung von “on-premises”, gehosteten und Cloud-Anwendungen vor. Über den neuen Projekttyp “App Model” ist es mögich, Cloud Anwendungen ganzheitlich zu modellieren und dieses Modell dazu zu verwenden, Anwendungen auf Azure zu installieren und zu überwachen.
Morgen mehr von Tag 2 der PDC. Stay tuned!!!
Nach einem langen Flug endlich angekommen: in Los Angeles. Dort startet in zwei Tagen die lange erwartete Professional Developer Conference 2009. Hier wird es eine Reihe von Bekanntmachungen geben:
- Produktivsetzung der Windows Azure Platform
- Neueste Funktionen und Leistungsdaten (einschließlich Service Level) zur Windows Azure Platform
- Informationen zu Silverlight 4
- Programmierung mit Visual Studio 2010
Selbstverständlich kann ich zum aktuellen Zeitpunkt keine Details nennen. Ich werde im Laufe der Woche aber regelmäßig über die neuesten Bekanntmachungen berichten.
Stay tuned…!
In dieser ARCast.TV-Folge unterhalten sich Miha Kralj und Zhiming Xue. über die verschiedene Fragen, die im Verantwortungsbereich von CxOs typischerweise im Zusammenhang mit Cloud Computing auftreten:
- Was ist eigentlich Cloud Computing?
- Wie unterscheidet sich Cloud Computing von SaaS oder Hosting?
- Was sind die wichtigsten Unterschiede zu Cloud Offerings anderer Hersteller wie Amazon, Google etc.?
- Wie ist Winodws Azure im Kontext von "Application-Platform-as-a-Service" positioniert?
- Warum sollten sich technische Entscheider überhaupt mit dem Thema Cloud Computing und Windows Azure befassen?
- Welche Anwendungen eignen sich dafür, in die Cloud ausgelagert zu werden?
- Was wären die nächsten Schritte für einen CxO, der über Cloud Computing für seine IT nachdenkt?
Link auf die ARCast.TV-Folge
http://channel9.msdn.com/shows/ARCast.TV/ARCastTV-CxO-Level-Discussion-about-Cloud-Computing/
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Das SQL Azure Team hat am 14. Oktober eine neue CTP-Version von SQL Azure veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die voraussichtlich die letzte CTP-Version vor der Produktivsetzung zur Professional Developer Conference (PDC), die vom 17. bis 20. November in Los Angeles stattfindet.
Die wichtigsten Neuerungen in Kürze (ausführliche Informationen auf dem Original-Blog):
- Die neue Version läuft nun auf dem Produktivcluster, welcher deutlich leistungsfähiger ist als der bisherige Test-Cluster
- Firewall-Unterstützung: Bis auf vom Entwickler konfigurierte IP-Adressen werden Zugriffe von anderen IP-Adressen abgeblockt
- Unterstützung für “Bulk Insert” zur Migration großer Datenbestände
- Auswahl des SQL Azure Angebots (Web Edition mit 1 GB vs. Business Edition mit 10 GB)
- Weitergehendere T-SQL Unterstützung
- uvm.
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Mit den .NET Services stellt Microsoft Cloud Services bereit, die unter anderem den .NET Service Bus enthalten. Dieser kann entsprechend dem Service Bus Pattern als Internet Service Bus eingesetzt werden, um Anwendungen und Dienste über Unternehmensgrenzen hinweg zu integrieren bzw. im Internet bereitzustellen.
In dem folgenden ArCast spricht Joe Shirey mit Clemens Vasters, Senior Program Manager im Windows Azure Team, über die Auswirkungen des Internet Service Bus und der .NET Services auf Architekturentscheidungen.
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Auf CodePlex ist unter der Microsoft Public License (Ms-PL) ein sehr cooles Werkzeug für SQL Azure Entwickler verfügbar:
SQL Azure Explorer
Dieser orientiert sich in der Funktionsweise am Server Explorer von Visual Studio. SQL Azure Explorer ist ein Add-in für Visual Studio 2010 und hat folgenden Funktionsumfang:
- SQL Azure Explorer für
- Datenbanken
- Tabellen mit Spalten
- Views mit Spalten
- Parametrisierbare Stored Procedures
- Parametrisierbare Funktionen
- Kontextmenüs für
- Open Sql Editor Fenster
- Auswahl der Top-100-Zeilen
- “Script as CREATE” für alle Tabellen, Views, Stored Procedures und Funktionen
- SQL Editor Window with built in
- Ausführung von SQL Code
- Offline-Parser
- Skriptformatierer
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Unter dem Motto „Cloud Computing – it’s so easy“ hat MSDN Deutschland am Wochenende das Gewinnspiel AzureNow rund um Windows Azure gestartet, bei dem es insgesamt 100 Versionen des neuen Microsoft Visual Studio Professional 2010 zu gewinnen gibt. Wer seine Chance auf einen der Preise sichern will, muss sich dafür knapp 15 Minuten mit dem Thema „Cloud Computing“ beschäftigen und ausprobieren, wie man Web-Anwendungen mit Windows Azure veröffentlicht.
Konkrete Aufgabe beim Gewinnspiel ist es, eine Windows Azure Domäne neu einzurichten und dort ein Projekt online zu stellen. Detaillierte Hilfestellung bei der Installation gibt MSDN-Experte Dariusz Parys mit einem How-To-Guide sowie ergänzenden Video-Tutorials. Und fast das Wichtigste: Programmiert werden muss dabei nichts!
Das Windows Azure Gewinnspiel läuft noch bis zum 10. November 2009.
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PHP Entwickler, die Cloud Services schreiben, fragen sich zu Recht, welches der Cloud Angebote verschiedener Hersteller nun das bestgeeignete für das konkrete Projekt ist. Zu Recht deshalb, weil die Entscheidung für ein Cloud Angebot aufgrund häufig proprietärer Schnittstellen eine nur schwer revidierbare Entscheidung ist.
Einen Ansatz, dieses Problem zu lösen und PHP-basierte Cloud Anwendungen portabel zu machen, d.h. leicht und ohne Code-Änderungen von einer Cloud zu einer anderen transferieren zu können, ist die Simple Cloud API von Zend Technologies.
Zend Technologies hat für verschiedene Cloud Angebote PHP Provider entwickelt, die bestimmte Cloud Funktionalitäten verschiedener Cloud Anbieter auf einen gemeinsamen Satz an Funktionsaufrufen abbilden. Zend verfolgt hierbei einen pragmatischen Weg. Im ersten Schritt liegt der Fokus auf Funktionalitäten, die von allen unterstützten Cloud Angeboten abgedeckt werden. Dazu gehören:
- File Storage Services, für die Ablage beliebiger Dateien
- Document Storage Services, zur Speicherung strukturierter Daten in tabellarischer Form
- Simple Queue Services, zum Warteschlangen-basierten Versenden von Nachrichten
Unterstützung von Windows Azure Storage
Kenner von Windows Azure wissen, dass dies Funktionalitäten sind, die vom Windows Azure Storage angeboten werden. Demzufolge werden die Simple Storage API-Aufrufe auf Aufrufe der Windows Azure Storage Funktionsblöcke abgebildet.
| Simple Storage API Service | Windows Azure Storage Service |
| File Storage | Blob Storage |
| Document Storage | Table Storage |
| Simple Queue | Queue Storage |
Abbildung 1 zeigt die Struktur einer Anwendung, die über die Simple Storage API auf Windows Azur Storage zugreift.
Abb 1: Zugriff auf den Windows Azure Storage über die Simple Cloud API
Die Anwendung selbst ist in PHP geschrieben und kann sowohl auf Windows Azure als auch außerhalb ausgeführt werden. Durch Nutzung der Simple Storage API kann sie ohne Änderung auf andere Clouds transferiert werden. Lediglich der passende Zend Cloud Adapter muss vorhanden sein.
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Eine der häufigsten Fragen, die ich in Gesprächen zur Windows Azure Platform zu hören bekomme, ist die Frage zu Möglichkeiten, das Ganze bei einem Hoster oder im eigenen Rechenzentrum zu betreiben oder zumindest von den Erfahrungen zu profitieren, um das eigenen Rechenzentrum zu optimieren.
Sprich: Was tut sich bei Microsoft in Sachen “Private Cloud”?
Inzwischen, freut es mich sagen zu können, tut sich da einiges. Ich denke, Microsoft hat erkannt, dass – so leistungsfähig Windows Azure auch sein mag – bei vielen Partnern und Kunden, der Wunsch besteht, VM-Hosting zu nutzen bzw. den Betrieb von VMs effizient zu gestalten.
Microsoft fasst diese Aktivitäten unter dem Schirm der “Dynamic Data Center Alliance” (DDCA) zusammen. Dort tauschen sich Partner, Kunden und interne Microsoft Teams zu Fragen des effizienten Rechenzentrumsbetriebs zusammen. Jeff Wettlaufer, Senior Technical Product Manager für System Center weist in seinem Blog darauf hin, dass die DDCA über ihren eigenen Team-Blog jetzt Informationen zu Themen rund um die “Private Cloud” veröffentlicht.
Homepage zu Microsofts 'Private Cloud'
Unter dem URL http://www.microsoft.com/privatecloud fasst Microsoft derzeit alle Informationen rund um das Thema “Private Cloud” zusammen. Hier finden sich eine Reihe an Whitepapers, Links zu Blogs etc.
Dies also eine Fundgrube für alle, die sich Fragen, ob es von Microsoft neben der Public Cloud auf Azure auch was im Angebot zur Private Cloud gibt.
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Auf Codeplex liegt seit ca. einer Woche ein sehr interessantes Werkzeug, mit dessen Hilfe lokale SQL Datenbankinhalte nach SQL Azure migriert werden können: Der…
SQL Azure Migration Wizard
(http://sqlazuremw.codeplex.com/)
Was kann das Tool?
Mit dem SQL Azure Migration Wizard können lokale SQL Server 2005 / 2008 Datenbanken nach SQL Azure migriert werden. Der Wizard listet SQL Objekte (Tabellen, Stored Procedures, Views etc.) auf, lässt den Anwender die zu transferierenden Inhalte auswählen und generiert SQL Skripte, die für SQL Azure verwendet werden können. Darüber hinaus können die erzeugten Skripte auf SQL Azure ausgeführt werden.
Dabei hat der Anwender zwei Optionen
- Script to window / SQL Azure
Zeigt den genierten SQL Code im Fenster an, wo er editiert und anschließend auf SQL Azure ausgeführt werden kann. - Script to file
Erzeugt eine Datei mit dem generierten SQL Code. Diese Datei kann wiederum im SQL Server Management Studio bearbeitet und von dort auf SQL Azure ausgeführt werden.
Eine ausführlichere Beschreibung findet sich auf der entsprechenden Codeplex Seite (http://sqlazuremw.codeplex.com/).
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Nachdem ich nun wieder aus dem (wohlverdienten) Urlaub zurück bin, wühle ich mich gerade durch meine übervolle Inbox, als ich über einen Hinweis zu einem wirklich sehenswerten Video von Steve Marx stolpere. Wenngleich es doch schon ein paar Tage alt ist, möchte ich es niemandem vorenthalten…
In diesem gute 4 Minuten langen Video erklärt Steve Marx recht anschaulich, worum es bei Windows Azure geht und welche Ideen und Motivationen dahinter stecken.
In seinem Blog-Eintrag erklärt Steve auch, wie er dieses Video erstellt hat. Man lese und staune: mit PowerPoint…
Weitere Informationen
Dei Veröffentlichung von SQL Azure schlägt – erfreulicherweise – hohe Wellen. Anfragen häufen sich, wie denn nun mit Tokens, die Voraussetzung für die Nutzung von SQL Azure sind, verfahren wird.
Zach Skyles, Technical Evangelist bei Microsoft, hat die Antworten auf diese Fragen in seinem Blog-Eintrag sehr schön zusammengefasst.
Ich erspare mir nun, diesen Eintrag 1:1 zu übersetzen, möchte aber doch die wichtigsten Infos hier auch noch zusammenfassen:
- Innerhalb der nächsten zwei Wochen erhält jeder (!), der sich bereits um einen SQL Azure Invitation Code beworben hat, eine E-Mail mit dem Token.
- Danach erhält jeder neue Bewerber innerhalb 1 oder 2 Tagen seine Token.
- Die Token-Verwaltung für Windows Azure und SQL Azure wird zusammengeführt.
- Entwickler, die sich für die bisherigen SQL Data Services registriert hatten, sollten sich asap für das SQL Azure CTP registrieren, um ihre Token zu erhalten.
Ich werde in den nächsten Tagen noch weitere Informationen zum SQL Azure CTP veröffentlichen.
Weitere Informationen
Auf der gestrigen Worldwide Partner Conference (WPC) wurden (endlich!) ein paar wichtige Informationen zu Azure veröffentlicht. Darunter Geschäfts- und Partnermodelle (einschließlich Service Level Agreements und Support Programme).
Eine zentrale Neuerung gleich zu Beginn:
Die Microsoft Cloud Plattform heißt nun
Windows Azure Plattform
Diese Plattform umfasst
- Windows Azure - Microsofts Cloud Betriebssystem
- SQL Azure – Microsofts Cloud Datenbank (bisheriger Name: SQL Services)
- .NET Services – Microsofts Cloud Integration Services
Verfügbarkeit der Plattform
Windows Azure, SQL Azure und .NET Services werden zur Professional Developer Conference 2009 produktiv verfügbar sein. Bis dahin werden diese Services weiterhin kostenlos im Rahmen der Community Technology Preview (CTP) weiterhin verfügbar sein. Interessierte können unter http://www.microsoft.com/azure/register.mspx Tokens beantragen, die das Anlegen von Projekten unter Azure erlauben.
Geschäftsmodelle für die Windows Azure Plattform
Mit kommerzieller Verfügbarkeit wird es drei Geschäfts- bzw. Abrechnungsmodelle geben:
- Verbrauchsabhängige Abrechnung (“consumption-based”, pay as you go)
- Abonnementbasierte Abrechnung (“subscription-based”)
- Abrechnung im Rahmen eines Volumenlizenzvertrags (“volume licensing”)
Details zur abonnementbasierten Abrechnung und Volumentlizenzverträgen (VL) werden noch bekannt gegeben. Abonnementbasierte Abrechnung soll zur PDC 2009, die Alternative VL später möglich sein.
Preise für die Nutzung der Windows Azure Plattform
Folgende Tabelle gibt einen Überblick über die jetzt veröffentlichten Kosten:
| Cloud Service | Kosten |
| Windows Azure | - Rechenleistung @ $0.12 / Stunde
- Speicher @ $0.15 / GB / Monat
- Speichertransaktionen @ $0.01 / 10K
|
| SQL Azure | - Web Edition – RDBMS mit maximal 1GB @ $9.99
- Business Edition – RDBMS mit maximal 10 GB @ $99.99
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| .NET Services | - Messages @ $0.15/100K Message Operationen, einschließlich Service Bus Messages und Access Control Tokens
|
Für alle Services fallen darüber hinaus Kosten für die genutzte Bandbreite an: $0.10 in / $0.15 out / GB
Die Preise sind derzeit noch in US-Dollar. In Kürze werden auch die Preise in Euro bekannt gegeben.
Partnermodelle
Partner, die im Microsoft Partner Netzwerk sind, erhalten 5 Prozent Rabatt auf die angegebenen Preise. Abonnenten von MSDN Premium erhalten darüber hinaus Ressourcen, um Cloud Anwendungen zu erstellen, zu testen und zu verwalten.
Regionale Verfügbarkeit
Mit dem Launch wird die Windows Azure Plattform in folgenden Ländern (mit Preisen in der jeweils lokalen Währung) verfügbar sein: Australien, Österreich, Belgien, Kanada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Indien, Italien, Japan, Niederlande, Neuseeland, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz, Großbritannien und in den USA.
Ab März 2010 wird die Plattform darüber hinaus in folgenden Ländern verfügbar sein: Brasilien, Chile, Kolumbien, Tschechische Republik, Griechenland, Hong Kong, Ungarn, Israel, Südkorea, Malaysia, Mexiko, Polen, Puerto Rico, Rumänien, Singapur und Taiwan.
Weitere Informationen