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Holger Sirtl's WebLog

Microsoft Technology applied in Enterprise Architecture
TechEd Europe (09.-13.11.09) zum ersten Mal in Deutschland

Vom 09.11. bis 13.11.2009 findet in Berlin, und damit zum ersten Mal in Deutschland, die TechEd Europe statt.

Auch zum Thema Cloud Computing, Windows Azure und den Azure Services wird es eine große Zahl an Vorträgen geben.

Wichtige Infos zu Anmeldung und Preisen: Es wird ein gestaffeltes Preismodell geben. Tickets werden in Kontingenten vergeben. Wenn alle Tickets eines Kontingents vergeben sind, wird das nächste Kontingent geöffnet, wobei die Preise mit jedem Kontingent ansteigen. Frühes buchen lohnt sich also!!!

Los geht’s mit der Registrierung am 22.06.2009…

TechEd_Europe_Blog_SM_STD

Neue “How Do I”-Videos zu Windows Azure und Live Services

Unter der Rubrik “How Do I”, die verschiedene Kurzanleitungen zur Programmierung für Azure enthält, sind neue Videos erschienen:

Windows Azure

Live Services

Weitere Informationen

Programmierwettbewerb: Die Azure Services-Plattform Developer Challenge

Worum geht’s?

Bei der Azure Services-Plattform Developer Challenge handelt es sich um einen von Microsoft veranstalteten Wettbewerb, bei dem Programmierer aus aller Welt Cloud-Anwendungen auf Basis der Azure Services-Plattform entwickeln und zur Bewertung durch die Community einreichen können.

Die Community entscheidet also über die beste Cloud Anwendung und damit über den Preisträger!!!

Wie ist der Zeitplan?

  • 01.06.: Start des Wettbewerbs
  • 09.07.: Frist für die Einreichung der Anwendung
  • 10.07.: Start der Bewertung durch die Community
  • 20.07.: Ende der Bewertung durch die Community
  • 21.07.: Bekanntgabe des Siegers

Was gibt’s zu gewinnen?

Für die internationalen Teilnehmer (also alle außerhalb der USA) gibt’s folgendes zu gewinnen:

  • Nennung auf www.azure.com sowie allen großen Microsoft events
  • Vorstellung im Rahmen eines Videointerviews auf Channel 9
  • 2.500 US$ in Form einer VISA Gift Card

Was muss ich tun?

  1. Registrieren für die Azure Services
  2. Entwicklung einer Anwendung mit Visual Studio 2008 Professional Edition oder Visual Web Developer Express Edition.
  3. Download der SDKs und Tools
  4. Einarbeitung in die Azure Services
  5. Beispiel- und Lernvideos sind hier verfügbar
  6. Weitere Informationen zum Deployment von PHP Anwendungen auf Windows Azure

Weitere Informationen

Neues SDK und Visual Studio Tools für Windows Azure verfügbar (Mai 2009 Release)

Für Windows Azure ist seit gestern das Mai 2009 CTP Release der Windows Azure Tools for Microsoft Visual Studio (das Paket enthält auch das SDK) verfügbar.

Neuigkeiten im der Mai 2009 CTP:

  • Unterstützung für Visual Studio 2010 Beta 1
  • Aktualisierungen für Visual Studio 2008
  • Verbesserte Integration mit den Development Fabric und Speicherdiensten, um Stabilität beim Debugging und der Ausführung von Cloud Services aus Visual Studio heraus zu erhöhen.
  • Verbesserte Fehlertoleranz und Stabilität

Release Notes und Informationen zu bekannten Fehlern gibt es hier.

Visual Studio 2010 kompatible Beispiele sind hier.

Weitere Informationen

Neue “How Do I”-Videos zur Azure Services-Plattform erschienen…

Auf der MSDN Seite zu Azure sind eine Reihe neuer “How Do I”-Videos erschienen. Diese geben jeweils kurze Einführungen in die Softwareentwicklung mit den verschiedenen Bestandteilen der Azure Services Plattform.

Windows Azure

.NET Services

Live Services

Vortrag Online: Microsoft S+S Strategie, Windows Azure und die Azure Services-Plattform

Zusammen mit meinem Kollegen Oliver Gürtler habe ich vor zwei Wochen auf dem Microsoft Software Strategy Summit in Köln einen Vortrag zum Thema “Microsofts Software-plus-Services Strategie, Windows Azure und die Azure Services-Plattform” gehalten. Dabei haben wir sowohl die Business-Seite beleuchtet als auch einen Überblick über Azure gegeben und das Ganze mit zwei kleinen Demos garniert. In der ersten Demo entwickle ich einen kleinen Cloud Service für Azure, in der zweiten Demo entwickle ich ein Word-Addin, welches den Cloud Service in Azure aufruft – in Summe also eine Software-plus-Service-Anwendung.

Im Internet sind nun zu diesem und allen weiteren Vorträgen die Aufzeichnung als auch die Vortragsfolien (als XPS und PDF) abrufbar.

Links zur Veranstaltung

PHP SDK für Windows Azure verfügbar

Gute Nachrichten für PHP-Entwickler: Nun ist auch ein Software Development Kit (SDK) für PHP verfügbar. Dieses stellt Funktionen zum Anprogrammieren von Windows Azure bereit. Im einzelnen werden hierüber folgende Funktionen von Windows Azure leicht zugänglich:

  • Windows Azure Blobs, Tabellen und Queues
  • Authentifizierung, Autorisierung und Fehlerbehandlung im Rahmen von http-basierten Aufrufen
  • Management, Instrumentation und Logging

Dabei spielt es keine Rolle, ob die betreffende PHP-Anwendung außerhalb von Windows Azure betrieben wird oder direkt auf Windows Azure installiert wird, also in der Cloud läuft.

Weitere Informationen

Neue Whitepapers zu .NET Services

Die .NET Services stellen ein Bündel von Infrastrukturdiensten dar. Hierzu gehören:

Auf der Microsoft Download-Seite sind neue Whitepapers (Stand 08.05.2009) zu den .NET Services verfügbar:

  • An Introduction to Microsoft .NET Services for Developers
    Ein Überblicksdokument, welches in Aufbau und Funktionsweise der .NET Services einführt und beschreibt, wie die einzelnen Bestandteile zusammenarbeiten.
  • A Developer’s Guide to the Microsoft® .NET Access Control Service
    Dieses Whitepaper beschreibt Entwicklern, wie ein Claims-basiertes Identity Modell und der .NET Access Control Service – ein Kernbestandteil der .NET Services – dazu verwendet werden können, in Web-Anwendungen und –Diensten Single Sign-on, Federated Identity und rollenbasierte Zugriffskontrolle zu implementieren.
  • A Developer’s Guide to the Microsoft® .NET Service Bus
    Dieses Whitepaper zeigt, wie mit Hilfe des .NET Service Bus – weiterer Kernbestandteil der .NET Services – sicherer, standardsbasierter Nachrichtenaustausch zur Integration von Anwendungen über das Internet erfolgen kann.
  • A Developer’s Guide to the Microsoft® .NET Workflow Service
    In diesem Whitepaper werden die .NET Workflow Services – dritter Kernbestandteil der .NET Services – und deren Bezug zur Windows Workflow Foundation beschrieben. Entwickler erfahren, wie Workflows in der Cloud implementiert werden können. Dabei wird zum einen der aktuelle Entwicklungsstand als auch die Vision für zukünftige Ausbaustufen der .NET Workflow Services beschrieben.

Weitere Informationen

Die Azure Services-Plattform in der Welt von Cloud Computing und Software-plus-Services

Die IT Welt wird derzeit von einer Fülle von Fachbegriffen zum Thema Cloud Computing überschwemmt. Alles wird neuerdings “als Service” angeboten. Und jetzt kommt auch noch Microsoft mit seinen Global Foundation Services und der Azure Services-Plattform. Wie hängen nun die verschiedenen “as-a-Service”-Konzepte mit Microsofts neuesten IT-Angeboten zusammen?

Cloud Computing als Deploymentoption für verschiedene Service-Angebote

Der Begriff “Cloud Computing” bezieht sich zunächst nur auf die Bereitstellung von IT-Diensten auf einer hoch skalierbaren Infrastruktur. Siehe hierzu folgende Definitionen von Gartner:

“…a style of computing where massively scalable IT-related capabilities are provided ‘as a service’ using Internet technologies to multiple external customers.” [Quelle: Gartner, Inc.]

Ich finde diese Definition sehr gut, weil sie einige wesentliche Aspekte des Cloud Computings wie Serviceorientierung, Standardschnittstellen und massive Skalierbarkeit anspricht. Darüber hinaus lässt diese Definition Raum für Interpretation darüber, welche konkreten Dienste angeboten werden. Cloud Computing ist also primär die technische Basis für das Angebot verschiedener Service-Angebote, die wie folgt aufeinander aufbauen können:

  • Infrastructure-as-a-Service (IaaS)
    Bei dieser Form von Cloud-Plattformen stellt der Dienstleister lediglich eine Basis-Infrastruktur in Form virtualisierter Hardware zur Verfügung. Kunden können auf dieser Infrastruktur eigene Dienste bis hin zu vollständigen Anwendungen installieren und nutzen. Das Angebot des Dienstleisters wird als “Infrastructure as a Service” (IaaS) bezeichnet. Nutzer erhalten mit diesen Diensten Ersatz für eigene Server- und Netzwerk-Infrastruktur.
  • Platform-as-a-Service (PaaS)
    Ein “Platform as a Service”-Dienstleister (PaaS) stellt neben der reinen Infrastruktur auch Dienste bereit, die Grundlage für Anwendungsdienste bzw. Anwendungen sein können. Die bereitgestellte Plattform ist deutlich komplexer als die eines IaaS-Anbieters. Die bereitgestellten Dienste richten sich an Software-Entwickler (inkl. Software-Architekten etc.), die diese Dienste nutzen können, um eigene Anwendungen anzureichern bzw. diese Anwendungen auf einer Cloud Plattform installiere, überwachen und betreiben können.
  • Software-as-a-Service (SaaS)
    Bei der dritten Variante, Software as a Service (SaaS), werden nochmals höherwertige Dienste bereitgestellt. Diese Dienste implementieren bereits fachliche Funktionen bzw. vollständige Anwendungen und richten sich primär an Anwender, die darüber die Möglichkeit erhalten, direkt IT-Funktionen zu nutzen, ohne sich mit dem Betrieb einer Systeminfrastruktur auseinander zu setzen.

Software als zweite wichtige Komponente für innovative IT-Lösungen

Microsoft führt dieses Konzept der Cloud-basierten Services weiter und ergänzt es um Software. Software wird in diesem Zusammenhang im engeren Sinn als der Teil einer IT-Lösung angesehen, der beim Anwender auf Clients, Servern und anderen Endgeräten, für deren Betrieb der Anwender verantwortlich ist, betrieben wird.

Software-plus-Services als Zusammenführung der Vorteile von Software und Services

Software-plus-Services führt Cloud Services mit Software, über die Anwender auf Services zugreifen, zusammen. Der Anwender profitiert hierbei sowohl von den Vorteilen von Software (hohe User Experience, Unterstützung verschiedener Formfaktoren diverser Endgeräte, Offline-Szenarien etc.) als auch von den Vorteilen von Software (Wegfall von Betriebsaufwänden, sofortige Verfügbarkeit etc.)

Abbildung 1 veranschaulicht den Aufbau einer Software-plus-Services-Lösung.

Slide1 
Abb 1: Software-plus-Services als Zusammenführung lokaler Software mit Cloud Services

Technische Umsetzung der einzelnen Bestandteile von Software-plus-Services Lösungen

Die Microsoft Plattform bietet eine durchgängige Technologiebasis für alle Bestandteile des Software-plus-Services Konzepts

  • IaaS-Schicht: Global Foundation Services
    Die Global Foundation Services sind Infrastrukturdienste, die in Microsofts Rechenzentren, die derzeit weltweit verfügbar sind bzw. aufgebaut werden, erbracht werden.
  • PaaS-Schicht: Azure Services-Plattform
    Mit der Azure Services-Plattform steht eine Plattform zur Verfügung, die von Entwicklern genutzt werden kann, um eigene Cloud-Anwendungen und –Services zu erstellen bzw. Anwendungen mit Cloud Services anzureichern. Azure ist dabei eine leistungsfähige, skalierbare Technologieplattform, die mit Windows Azure eine Ausführungsplattform für Internetdienste, mit Live Services Dienste zur Vernetzung von Anwendern, mit .NET Services Integrationsdienste für Anwendungen und SQL Services Dienste zur Datenspeicherung bereitstellt.
  • SaaS-Schicht: Microsoft Live, Microsoft Online, Partner-
    Lösungen

    An Anwender richten sich die SaaS-Angebote von Microsoft bzw. Partnerunternehmen. Microsoft bietet mit den Live Services Anwendungsdienste für Privatkunden und Kleinunternehmen (Office Live Workspace, Office Live Small Business, Windows Live, …) und mit den Online Services Anwendungsdienste für Unternehmenskunden (SharePoint Online, Exchange Online, …). Beide Anwenderzielgruppen können damit IT-Funktionen nutzen ohne die Verantwortung eines Softwarebetriebs übernehmen zu müssen.
  • Schnittstellen-Schicht: Standardschnittstellen
    Alle Dienste Microsofts Cloud Plattform (sowohl Azure als auch die Live bzw. Online Dienste) können über Schnittstellen angesprochen werden, die im Internet etablierte Standards erfüllen (Webservices auf SOAP- bzw. REST-Basis, RSS-Feeds etc.)
  • Software-Schicht: Client-, Server- und Geräte-Software
    Auf der Software-Schicht kommt Microsofts, klassische, bekannte Softwareplattform zum Einsatz, die Anwendungen auf Client- und Server-Systemen sowie verschiedenen Geräteplattformen ermöglicht.

Die Microsoft Plattform stellt dabei durchgängige Entwicklungs- und Management-Werkzeuge bereit, die Aufbau und Betrieb (mit Überwachung, Steuerung, Konfiguration) hybrider Software-plus-Services-Lösungen ermöglicht.

Abbildung 2 setzt diese technischen Umsetzungen in den Kontext der in Abbildung 1 beschriebenen Plattformbeschreibung.

Slide2 

Abb 2: Technische Umsetzung des Software-plus-Services-Konzepts

Erste Buchkapitel zur “Azure Services-Plattform” als Vorabversion online verfügbar

Nachdem sich der durch die CeBit aufgewirbelte Staub ein wenig gelegt hat, wieder mal ein kleiner Beitrag von mir in eigener Sache:

Wer es noch nicht gesehen hat: Seit etwa einer Woche sind die ersten beiden Kapitel meines Buchprojekts zur Azure Services-Plattform in einer Vorab-Version “online”. Die Kapitel können unter

http://www.microsoft.com/germany/msdn/knowhow/press

abgerufen werden. Dabei richten sich die beiden ersten Kapitel eher an technische Entscheider. Es wird ein Überblick über Microsofts Cloud Computing Strategie und die Rolle von Azure im Rahmen dieser Strategie (Kapitel 1) gegeben sowie ein Überblick über die Azure Services Plattform selbst (Kapitel 2). Im Rahmen des Plattformüberblicks vermittelt ein kleines “Hello World”-Projekt einen Eindruck davon, wie sich Softwareentwicklung für Azure “anfühlt”. Im Einzelnen sind die Kapitel über folgende URLs abrufbar:

  • Kapitel 1: Cloud Computing mit der Microsoft-Plattform
    Abstract: Was ist eigentlich Cloud Computing? Auf diese Frage gibt es schier zahllose Antworten. Dieses Kapitel gibt mit einer eigenen Definition eine Antwort und zeigt, wie Cloud Computing mit der Azure Services-Plattform ein leistungsfähiges Fundament erhalten hat und einen weiteren Schritt in der Evolution der Microsoft Technologieplattform darstellt. Dabei werden Cloud Computing und die Azure Services-Plattform in den Kontext von Microsofts Strategie Software plus Services gesetzt und aufgezeigt, wie über diese Strategie die Nutzer von Microsofts Technologieplattform maximale Flexibilität bei Entwicklung, Betrieb und Nutzung von IT-Funktionen und Anwender bestmögliche User Experience auf verschiedenen Endgeräten erhalten.
  • Kapitel 2: Überblick über die Azure Services-Plattform
    Anwender und Entwickler wünschen sich maximale Flexibilität hinsichtlich des Aufbaus und Betriebs von IT-Funktionen. Sie wollen sich individuell entscheiden können, welche Anwendungen bzw. Teile von Anwendungen vor Ort auf verschiedenen Servern und Endgeräten, bei Hostern oder in der Cloud betrieben werden. Darüber hinaus sollen Lösungen, die sich über verschiedene Betriebsarten erstrecken, einfach integriert werden können. Diesem Wunsch entspricht Microsoft, indem es eine Plattform anbietet, die für Anwendungen und Anwendungskomponenten eine Wahlfreiheit des Betriebsmodells bietet und aufgrund der Durchgängigkeit der Technologie und der konsequenten Unterstützung von Standardschnittstellen die Integrationen verteilter IT-Funktionen erleichtert. Azure ist der Teil der Gesamtplattform, der Cloud Computing auf Basis der Microsoft-Technologie ermöglicht. Dieses Kapitel beschreibt die Azure Services-Plattform genauer, gibt einen Überblick über die einzelnen Bestandteile und geht auf deren Relevanz und mögliche Einsatzszenarien für Anwender und Entwickler ein.

Ganz wichtig: Die Inhalte und Beschreibungen zu Azure beziehen sich auf die öffentlich zugängliche Version, die derzeit im Rahmen der Community Technology Preview (CTP), verfügbar ist.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und freue mich natürlich über (konstruktives ;-) Feedback.

“How Do I” Videos zu Windows Azure, .NET Services und Live Services veröffentlicht

Auf dem Azure Services Platform Developer Center sind seit ein paar Tagen “How Do I”-Videos veröffentlicht. Diese geben einen sehr schönen, kurzen Überblick über das Arbeiten mit den verschiedenen Azure-Bestandteilen. Foldende Videos sind derzeit verfügbar:

Windows Azure

  1. Wie betreibe ich eine Windows Azure Anwendung?
  2. Wie fange ich mit der Entwicklung für Windows Azure an?
  3. Wie speichere ich Blobs in den Windows Azure Storage?
  4. Wie arbeite ich mit Queues in Windows Azure?
  5. Wie arbeite ich mit dem Debugger bei der Entwicklung für Windows Azure?
  6. Wie speichere ich Daten in Windows Azure Tabellen?

.NET Services

  1. Wie beginne ich mit .NET Services?
  2. Wie arbeite ich mit dem .NET Service Bus?

Live Services

  1. Wie beginne ich mit dem Live Framework?
  2. Wie verwende ich den Microsoft Live Framework Resource Browser?

Die Videos sind alle auf Englisch.

Viel Spaß beim Einstieg in die Entwicklung mit Azure…!

Update: Januar 2009 CTP des Windows Azure SDKs verfügbar

Auf der Microsoft Download Seite ist seit gestern eine neue Version des Windows Azure SDKs verfügbar:

Vor Installation der Januar 2009 CTP müssen frühere Versionen des SDKs deinstalliert werden.

Änderungen und Neuerungen

Die Januar 2009 CTP bringt unter anderem folgende Änderungen und Neuerungen:

  • Verbesserte Integration des Development Storage in Visual Studio
  • Entwickler, die nicht mit Visual Studio arbeiten, können in den Beispielen den Development Storage gegen eine einzelne globale Datenbank laufen lassen.
  • Das StorageClient Beispiel enthält unter anderem folgende Verbesserungen:
    • Unterstützung einer optionalen "exponential backoff retry" Policy.
    • Unterstützung von Production Endpoints, die den Account Namen enthalten.
  • Die ASP.NET Provider unterstützen eine Suchsyntax, die der ähnelt, die in den ASP.NET SQL-basierten Providern verwendet wird.

Ausführliche Informationen zu den Änderungen und Neuerungen siehe auch die Release Notes.

Weiterführende Informationen

Neu: Zugriff auf SharePoint-Inhalte via WSRP mit Hilfe des "WSRP Toolkits for SharePoint"

Am Montag, 15.12.2008, hat Microsoft das erste Release des Web Services for Remote Portlets (WSRP) Toolkit for Office SharePoint Server 2007 veröffentlicht.

Mit Hilfe dieses Toolkits können externe Portale wie BEA AquaLogic, IBM WebSphere Portal, ...), die selbst den WSRP-fähig sind über WSRP-Standard auf Inhalte von SharePoint zugreifen und diese in der eigenen Umgebung anzeigen. Das WSRP Toolkit enthält Beispielcode, zur Bereitstellung von SharePoint-Inhalten wie Listen und Bibliotheken über WSRP.

WSRP

Abbildung: Microsoft Office SharePoint Server 2007 als WSRP Producer 

Das Toolkit kann von der MSDN Code Gallery heruntergeladen werden.

Das WSRP Toolkit for SharePoint enthält folgende Bestandteile:

  1. Visual Studio Beispielprojekte, die zwei verschiedene Wege zur Bereitstellung von SharePoint-Inhalten über WSRP demonstrieren.
  2. Ein Whitepaper, das Details über die Architekturen der beiden Bereitstellungswege enthält.
  3. Screen Casts, die die beiden Beispiele nochmals als Video vorführen.

Das Toolkit wird unter der Microsoft Public License (Ms-PL) veröffentlicht. Damit erhalten Entwickler die Möglichkeit, die Lösung entsprechend ihren Anforderungen anzupassen.

Die oben genannten Sceen-Casts können auch hier angezeigt werden:

Erstes Beispiel für einen WSRP Producer in SharePoint:

Zweites Beispiel für einen WSRP Producer basierend auf einer ASP.NET Seite

Mitschnitte von Xtopia und TechSummit live (auch mit Videos zu Microsoft Azure)

Seit heute (10.12.2008) sind nun die Video-Capturings und Präsentationen von Xtopia und TechnicalSummit live!!!

Die Seiten sind komplett frei zugänglich und unter folgenden URLs verfügbar:

Zum Thema Microsoft Azure möchte ich allen folgende Präsentationen ans Herz legen:

Xtopia

  • "Software + Services" mit der Windows Azure Services Plattform - ein Überblick
    Dieser Vortrag gibt einen Überblick über Software-plus-Services, die Bestandteile und Möglichkeiten der Plattform und geht insbesondere auf die neue Windows Azure Services Plattform ein. Darüber hinaus wird anhand konkreter Beispiele aufgezeigt, wie die verschiedenen Plattformkomponenten für innovative Web-Anwendungen genutzt werden können. (Video | XPS | PDF)
  • Windows Azure Services Plattform: Live Services
    In dieser Session wird werfen wir einen Blick auf die Live Services der Windows Azure Services Plattform. Wir werden hierbei verschiedenste Dienste, Protokolle, APIs und Tools kennenlernen, um die eigene Anwendung um Funktionen wie Datenspeicherung, Synchronisation, Media-Streaming, Presence Information, Authentifizierung und mehr zu bereichern. Diese Session richtet sich in erster Linie an Entwickler, zeigt aber auch dem technisch Interessierten, was mit der Windows Azure Services Plattform alles realisierbar ist. (Video | XPS | PDF)
  • Windows Azure Services Plattform: Building Mesh Applications
    Der Live Mesh Dienst samt Plattform unterstützt eine Reihe von Anwendungsszenarien: FeedSync-basierte Daten-Synchronisation, P2P Device und Internet-Relay Kommunikation, eine Pub-Sub Infrastruktur und ein erweiterbares Anwendungsmodel. In dieser Session lernen Sie, wie man die Live Mesh Plattform samt Protokollen und APIS in Ihre Anwendungen integrieren kann, um so in die Live Mesh Infrastruktur integriert werden zu können. (Video | XPS | PDF)
  • Cloud-Computing mit Windows Azure: Verfügbare und wirklich skalierbare Web-Anwendungen und Services entwickeln und ganz einfach betreiben
    Mit Windows Azure wird es noch einfacher skalierbare und verfügbare Web-Anwendungen und Dienste zu bauen und zu betreiben. Lassen Sie sich in dieser Session demonstrieren, wie Webanwendungen so entwickelt und betrieben werden, dass Sie von vorn herein verfügbar und skalierbar sind und Sie sich überdies einiges an administrativem Aufwand sparen können. Diese Session ist ein Deep-Dive durch Windows Azure – also durch die Basis der Services Plattform. (Video | XPS | PDF)

TechSummit

  • Windows Azure Services Plattform: Basis für "Software + Services"-Lösungen
    Software plus Services (S+S) ist das von Microsoft vertretene IT-Konzept, nach dem Anwendungen flexibel aus einer Kombination klassischer Software, lokal betriebenen Serveranwendungen und Internet-Diensten erstellt werden, auf die über verschiedene Endgeräte zugegriffen werden kann. Basis ist die Microsoft Technologieplattform, die jüngst über die Windows Azure Services Plattform erweitert wurde. Beim Aufbau von Software-Architekturen von S+S Lösungen erhalten Aspekte wie Skalierbarkeit, Multimandantenfähigkeit, Integration, Interoperabilität und weitere zentrale Bedeutung. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die S+S-Plattform und Azure, diskutiert beim Aufbau einer S+S Lösung auftretende Architekturfragen und zeigt deren Umsetzung anhand von konkreten Beispielen. (Video | XPS | PDF)
  • Cloud-Computing mit Windows Azure: Verfügbare und wirklich skalierbare Web-Anwendungen und Services entwickeln und ganz einfach betreiben
    Mit Windows Azure wird es noch einfacher skalierbare und verfügbare Web-Anwendungen und Dienste zu bauen und zu betreiben. Lassen Sie sich in dieser Session demonstrieren, wie Webanwendungen so entwickelt und betrieben werden, dass Sie von vorn herein verfügbar und skalierbar sind und Sie sich überdies einiges an administrativem Aufwand sparen können. Diese Session ist ein Deep-Dive durch Windows Azure – also durch die Basis der Services Plattform. (Video | XPS | PDF)
  • Software Entwicklung mit der Windows Azure Services Plattform
    Software + Services basierte Softwarearchitekturen benötigen entsprechend Bausteine, die einfach und effektiv wiederzuverwenden sind. Sehen Sie in dieser Session, was Microsoft für Dienste in der Windows Azure Plattform anbietet. Sehen Sie die Möglichkeiten der Messaging-, Workflow-, Identity- und Dataservices, welche Vorteile Sie Ihnen bringen und wie man diese in eigene Anwendungen integriert. Diese Session wird anhand von Beispielen zeigen, wie man im speziellen die .NET Services und SQL Services nutzen kann und das auch bestehende Anwendungen diese integrieren können. (Video | XPS | PDF).
Was ist der Unterschied zwischen Azure Storage und den SQL Services in der Azure Services Plattform?

Die Azure Services Plattform enthält eine Vielzahl von Infrastruktur- und Anwendungsdiensten. Einige befinden sich noch im Entwicklungsstadium (z.B. Azure SharePoint Services) andere sind bereits nahe der Produktionsreife und stehen Testern im Rahmen einer Community Technology Preview (CTP) zur Verfügung (z.B. Live Services, .NET Services)

Dieser unterschiedliche Reifegrad der Services macht es zum Teil schwierig, sich ein abschließendes Urteil über alle Services zu bilden. In einigen Fällen kann es beim aktuellen Entwicklungsstand auch schwierig sein, einzelne Serviceangebote voneinander abzugrenzen. Dies trifft beispielsweise beim Thema der Datenspeicherung zu. Grundsätzlich bietet Azure hier zwei Dienste an:

Beide Services können zur Datenspeicherung in der Cloud verwendet werden. Nur: wann ist welcher sinnvoll? Wie unterscheiden sie sich?

Zunächst eine Einordnung in die Plattform. Folgende Abbildung zeigt die Azure Services Plattform und hebt SQL Services und die Simple Data Storage Services hervor.

Azure - SQL Services - Windows Storage 
Abbildung: SQL Services und Azure Storage in der Azure Services Plattform

SQL Services

SQL Services sind eine Sammlung von Diensten, die vor der Professional Developer Conference (PDC) unter der Bezeichnung "SQL Server Data Services" (SSDS) bereits verfügbar waren. Derzeit sind in den SQL Services die Dienste "Database" und "Data Sync" verfügbar. Bei der Datenbank handelt es sich derzeit um ein hierarchisches System, in dem Entitys in Containern gespeichert werden, die wiederum in Authorities als höchster Gruppierung aufgehängt sind. Über dieses Konzept können Tabellenstrukturen abgebildet werden.

Auf die SQL Services kann mittels SOAP und REST zugegriffen werden. Die zu bearbeitenden Daten werden über einen sogenannten "Scope" beschrieben. Dieser adressiert die Daten nach Authority-, Container- und Entity-ID. Es steht auch eine Abfragesprache zur Verfügung, über die nach Entitys gesucht werden kann.

In der aktuellen Entwicklungsstufe sind die SQL Services nur bedingt mächtiger als der Azure Simple Data Storage. Die SQL Services werden allerdings schrittweise um Funktionen erweitert (z.B. Reporting, relationale Strukturen, Fremdschlüssel, ...), die die SQL Services bezüglich Ihrer funktionalen Mächtigkeit an einen klassischen SQL Servier heranführen.

Unter http://www.microsoft.com/azure/sqllabs.mspx ist bereits ein guter Überblick über zukünftige Entwicklungen von SQL Services zu sehen:

Damit positionieren sich die SQL Services als das DaaS (Database as a Service) Angebot von Microsoft.

Azure Simple Data Storage Services

Der Azure Simple Data Storage Service bietet einfachen Blob- und Tabellenspeicher mit einer sehr einfach gehaltenen Abfragetechnologie. Er kann immer dann zum Einsatz kommen, wenn einfache Datenspeicherfunktion für Massendaten ohne komplexe Abfragelogik benötigt wird.

Der Azure Simple Data Storage Service positioniert sich damit sozusagen als das "Dateisystem für die Cloud".

Fazit

In der derzeitigen Ausbaustufe überlappen sich die Funktionalitäten der beiden Angebote tatsächlich stark. Für eine Entscheidung, welche der beiden Technologien für eine Datenspeicherung in der Cloud zum Einsatz kommen soll, sollte deshalb unbedingt die zukünftige Positionierung berücksichtigt werden:

  • SQL Services sind Microsofts Datenbank für die Cloud
  • Azure Storage ist Microsoft Dateisystem in der Cloud

Entsprechend können für eine Entscheidung Kriterien herangezogen werden, die auch bei einer vor Ort betriebenen Infrastruktur zum Tragen kommen (sprich: Speicherung im Dateisystem vs. Speicherung in einer Datenbank).

SQL Services eignen sich in folgenden Fällen:

  • Zur Datenspeicherung wird ein System benötigt, welches Funktionalitäten einer klassichen, relationalen Datenbank bietet.
  • Es werden leistungsfähige Zugriffsmechanismen (Datenfilterung, Abfragesprache etc.) benötigt.
  • Daten sollen ausgewertet und analysiert werden.

Azure Storage eignet sich in folgenden Fällen:

  • Zur Datenspeicherung wird ein Dateisystem-ähnliches System benötigt.
  • Priorität hat das Speichern und Lesen von Massendaten (nicht deren Verknüpfung, Auswertung etc.).
  • Die Datenzugriffe sollen über eine möglichst einfache API durchgeführt werden.

Diese Hinweise haben allerdings nur einen Vorschlagscharakter. Eine endgültige Entscheidung für eines der Systeme hängt natürlich noch von den Kosten, den SLAs und Nutzungsbedingungen ab. Diese werden derzeit ausgearbeitet.

Weitere Informationen

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