bokk Jetzt ist es endlich erschienen und auch schon auf dem Postweg zu mir - das Buch Selling Blue Elefants von Howard Moskowitz. Ich konnte mich wirklich nicht gegen den innern Drang dieses Buch zu bestellen wehren, nachdem ich seinen Podcast gehört hatte. Es sind schon ein paar nette Gschichterl, die er da so erzählt.
Zwar kann ich nicht alles in der gleichen Art und Weise nachvollziehen. So z.b. befinden sich in den Supermärkten immer noch hunderte verschiedene Pastasaucen und nicht nur die, nach seiner Ansicht notwendigen. Aber das spielt nicht wirklich eine Rolle, werden sie meinen...

Mich interessiert viel mehr, welchen Einfluß hat der Konsument wirklich auf Innovationen. Wie kann er tatsächlich einbezogen werden bzw. welche Kompetenz besitzt er überhaupt mitreden zu können?

Mir geht es ziemindestens manchmal so, daß ich nicht verstehen kann, warum ein Design bzw. eine Produkt so scheinen sein muß, als ob der Urheber es selbst nie verwendet hätte. Bei den tollen Entspannungsliegen und Zug-, Bus- oder Autositzen bekomme ich schon von früher Kindheit an immer Kreuzschmerzen. Da wünsche ich den Tätern manchmal selbst damit reisen zu müssen. Das mag aber jeder etwas anders sehen.

Es gefällt mir die Idee von Moskowitz, eben den Kunden bzw. Konsument nach wissenschaftlichen Methoden, wir er es nennt RDE, in den Produktentwicklungsprozeß einzubeziehen. RDE steht für rule developing experiments. Das erinnert mich an die Methoden, die sie uns vor langer Zeit auf der Uni gelehrt hatten. Den so machen es die Ingenieure und Naturwissenschaftler eben - oder sollten sie...

Den Podcast sollte man unbedingt hören - er könnte etwas kürzer sein. Mal sehen ob das Buch hält, was der Podcast verspricht.

[Hry]

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