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Sam Ramji, Microsoft Director des Open Source Software Lab, kündigt auf der EclipseCon in Santa Clara die Zusammenarbeit der Eclipse Foundation und Microsoft an. Dies ist nur ein weiterer Meilenstein, den Microsoft seit der kürzlich erhobenen Interoperabilitäts- und Offenheits-Marschroute setzt.
"At the end of the day, it’s all about the developer", sagt Ramji und verdeutlicht einmal mehr, dass die Entwickler, welche Software auf Basis der Microsoft Plattform schreiben, eine der zentralsten Rollen bei Microsoft einnehmen.
Wie die Zusammenarbeit im Detail aussieht und Eclipse Entwicker besser Software für Windows schreiben können wird in den nächsten Wochen demonstriert werden. Es wird spannend!
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Mit den neuen Browser-basierten Diensten WebTV, auf Vodafone Live! mit Namen InteractiveTV, und dem Video on Demand (VoD) Portal wagt sich Vodafone unter dem Label „Innovative TV“ in neue Dimensionen vor. Beide Lösungen basieren auf der Microsoft Silverlight Technologie, welche neue Formen der Oberflächengestaltung von Webseiten und Rich Internet Applications (RIA) ermöglicht. Das VoD wird auf der Cebit vorgestellt und geht in einigen Wochen live.
Die Telco-Branche sucht dringend nach neuen Services und Geschäftsmodellen und findet diese potentiell im Software-Geschäft. Mehr und mehr setzt sich in der Telekommunikation durch, dass es nicht darum geht, alles was im Internet möglich ist auch auf das mobile Endgerät zu bringen oder gar zu migrieren. Nein, die gekonnte Vernetzung der Geräte über die eigenen Dienste ist die Zukunft. Mini-Browser auf dem Handy sind eben nicht dafür geeignet im Zeitalter immer größer werdender Monitore und Fernseher auch noch komplizierte Arbeiten durchzuführen.
Auf der Cebit veröffentlicht Vodafone nun das eigene VoD Portal, welches eine umfangreiche Auswahl von Filmen anbietet und dem User die Form der Nutzung frei stellt: ob per Online-Stream, Progressive Download oder sogar Brennen einer eigenen DVD, jeweils nach unterschiedlichen Preisstufen.
Just another VoD Portal wie Videoload und Konsorten also? Weit gefehlt! Der Clou ist, dass der User am PC Videos und sonstige (Werbe-finanzierten Content) gestreamt betrachten kann, dieses jedoch auch bei Medienwechsel auf das Handy – z.B. auf dem Weg zum Bus – nahtlos weiter verfolgen kann an exakt der gleichen Stelle an der er den Browser des PCs verlassen hat. Man nennt die Transformation von Inhalten auf diverse Medien oder Geräte auch Place Shifting. Dies ist ein Paradebeispiel für Konvergenz aus Web und Mobilfunkgerät über Services und Geräte!
Natürlich muss ein Mobilfunkanbieter dieses neue Geschäft und Kundenbedürfnisse wie –Verhalten erst einmal verstehen. Der Ansatz auch weitere Web 2.0 Elemente wie Bewertungen oder ansprechende User-Designs anzuwenden und die Kontrolle der Inhalte-Nutzung den Anwendern zu überlassen, zeigt eindeutig, dass man gewillt ist von den Kunden zu lernen.
Einen ähnlichen Weg werden auch andere Branchen gehen müssen. Die Transformation bewährter Geschäftsstrategien hin zu einer Software und Service basierten Strategie wird die Firmen und Welt verändern - oder anders gesagt noch enger vernetzen!
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... nicht immer braucht man das beste Werkzeug, um professionelle Ergebnisse zu erzielen: siehe Video
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Die Zeit für Übernahmen scheint günstig! Die Aktien der Konzerne wurden von der US Immobilienkrise stark geschwächt, eine weitere Runde der Konsolidierung in der IT Branche ist in vollem Gange und neue Zukunfts-sichernde Geschäftsmodelle wie z.B. Online Advertising müssen nachhaltig vorbereitet werden.
So ist das Interesse Microsofts an Yahoo ein strategisches denn kurzfristig monetäres. Und es ist weniger die Wust an Services, die Yahoo besitzt, oder der immense Kundenstamm, welche für Microsoft interessant sind, als vielmehr die Wegbereitung des eigenen Mind-Changes. D.h. Microsoft braucht eine extern motivierte Sensibilisierung und kompetentes Know-how darüber, was die Internet-Welt von heute und morgen bewegt. Man muss verstehen, dass Microsoft eine Produkt und Plattform Company ist, welche seit je her vom Lizenzgeschäft lebt und dies sicherlich auch über Jahre hinweg weiter erfolgreich tun wird. Doch wie schafft man es den eigenen Mitarbeitern, aber auch Partnern und Kunden von Microsoft neue Horizonte und Alternativ-Modelle aufzuzeigen, wenn der Schmerz aufgrund eines stetigen Erfolgs nicht groß genug ist? Dir Firma läuft von einem Rekord-Quartal zum anderen. Dennoch ist man sich im Management mehr als bewusst, dass auch die zukünftige Geschäfts-Strategie und zusätzliche Wachstums-Potentiale vorbereitet sein wollen.
Ein frischer Wind tut hier sicher Not. Microsoft hat sich das Thema Software + Servcies (S+S) auf die Fahnen geschrieben. Unter Software wird hierbei beispielsweise eine lokal auf dem PC installierte Applikation (z.B. Office) oder Gerät (Windows Mobile) verstanden, während ein Internet-(Web-)Service (z.B. Virtual Earth) damit verknüpft werden könnte. Ein Beispiel: bei Erstellen eines Outlook Termins kann bei Angabe des Ortes eine Virtual Earth Karte als Bild in den Termin allein durch die Angabe der Adresse (Straße, Ort, Meetingraum) automatisch erfolgen und an die Kollegen gesendet werden.
Microsoft ist in diesem Zusammenhang Weltmeister im Bezug auf den ersten Teil nämlich der „Software“. Der zweite Teil „Service“, welcher damit geeignet (über APIs, neue Geschäftsmodelle, etc.) verbunden werden will, ist hingegen nicht die Domäne der Firma. Wie also Software und Services verbinden, wenn man Services selbst nur durchschnittlich, weil nicht originäres Business, versteht? Die Komplexität erhöht sich noch dadurch, dass Software und Services zu versehen einerseits schon eine Mamutaufgabe ist; andererseits das „+“, also die gekonnte und für die Kunden Mehrwert-behaftete Verknüpfung eine enorme Komplexität und Kreativität bedingen.
Ein Internet Service Provider alleine wie Yahoo oder Google ohne im Besitz lokal installierter Standard-Software bzw. Geräte (z.B. iPod) zu sein, reicht daher eben auch nicht aus, weil die andere Hälfte bzw. die zielgerichtete Verknüpfung fehlt. Es kommt nicht von ungefähr, dass sich die (Internet) Firmen verstärkt um Desktop-Applikationen, –Tools oder Endgeräte bemühen, zwecks der Offline-Funktionalität und allen Vorteilen von dezentraler Software! Google Gears, Adobe AIR, Salesforce.com (ja, auch Salesforce hat einen „heimlichen“ Offline Client für die Kundschaft anbieten müssen!!!); sie alle sind Teil eines Industrietrends der da lautet: verbinde das Beste aus beiden Welten aus Offline und Online, d.h. Software + Services, um neue Revenue-Streams zu entwickeln.
Selbst Steve Jobs verwendet den Begriff Software plus Services. Mit gutem Grund! Hat man doch als Betriebssystem Anbieter wie Apple oder Microsoft eine optimale Pole-Position, um Offline mit Online zu verknüpfen. Die Vermengung ist jedenfalls einfacher, wenn sie von der Software Komponente getrieben wird, denn von der Online Seite. Dazu ein Beispiel: wer eine Applikation wie den Acrobat Reader als Software Komponente installiert hat, kennt das Tool und die Plattform und ist gerne gewillt Zusatzfunktionen aus dem Web (z.B. ein neues Formatierungs-Element) per Klick in die Menü-Leiste des Readers aufzunehmen. Firmen jedoch, wie z.B. Google, welches mit Google Apps reine Web-Anwendungen alleine für die immerwährende Online-Verbindung anbietet, müsste in die aufwändigere Desktop-Applikation gehen und damit das eigene Geschäftsmodell „im Browser“ verleugnen! Für reine Internet Anbieter somit ein Konflikt, für Plattform Anbieter, aber auch Geräte Hersteller wie Microsoft, Apple oder Nokia eine schöne Erweiterbarkeit der Applikationen mit Internet-Diensten!
Allein aus dieser Tatsache Software + Services begründet sich schon das Übernahme Angebot von Microsoft an Yahoo. Sollte der Deal nicht klappen, wäre eine Kooperation oder gar Angebot von Apple an Yahoo sicherlich eine Option. Im Umkehrschluss wäre Microsoft dann auf Partner-Suche zur Kompensierung. Eine tiefe Kooperation mit Nokia wäre hier ebenfalls denkbar. Ebenso ist auch eine Akquise von Adobe oder Yahoo für Apple eine Option.
In diesem Zusammenhang sei angemerkt, dass die Ablehnung zur Übernahme durch Microsoft und plötzliche Kooperationsbereitschaft Yahoos mit Google schon erstaunlich ist. Ist doch der weit bedrängendere Wettbewerber für Yahoo das Monopol Google, denn eine an dritter Stelle stehende Microsoft!? Sei es dahin gestellt, es gibt eben auch im Business Animositäten.
Den Industrie-Trend Software + Services, oder wie man es künftig auch immer nennen möchte, wird keiner aufhalten können. Aber vor allem wird ihn kaum einer aufhalten wollen!
Existierende schon monetarisierbare Beispiele für aufkommende den neuen Industrietrend Software plus Service:
- XBox und XBox-Live
- iPod und iTunes
- iPod und Nike+
- MS Office und Office Live Workspace
- und viele weitere - achten Sie mal darauf!
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Google hat angekündigt sich mit der Werbung auf dem Handy auf unbestimmte Zeit … Zeit zu lassen. "Wir haben keine Eile. Wichtig ist, zunächst einmal eine gute Plattform auf den Markt zu bringen“, sagte Google-Manager Rich Miner auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Gemeint ist damit Googles „offene“ Handy-Plattform Android.
Zwei Dinge können vermutet werden:
Android ist, wenn überhaupt, bisher nur im Alpha-Stadium. Dies zeigen auf der Messe auch die spärlichen Exemplare ausgestellter Platinen und wackeligen Erstversuche diverser Android-Partner. Ob Symbian, Blackberry oder Windows Mobile – sie alle brauchten Jahre und Versionen vom Konzept zur akzeptablen funktionsfähigen und stabilen Plattform. Selbst das iPhone mit unzähligen Bugs/Hacks oder das vor Tagen releaste LiMo OS sind erst einmal nur Neuankömmlinge, welche sich noch in der harten Realität, fern reinen Marketings oder Open Source Romantik, beweisen müssen. Damit wir uns richtig verstehen, ich begrüße die Dynamik und den Wettbewerb sehr. Doch alles braucht auch seine Zeit zur Reife!
Zweitens – mit mobiler Werbung hat man wohl selbst bei Google seine Zweifel und möchte sich wohl nicht in ein Image-gefährdendes Abenteuer stürzen. Die Zeit ist nicht reif! Gerade in Zeiten sich einer abzeichnenden Rezession in den USA und möglichen Gewinneinbrüchen im Advertising Markt; denn die ersten Einsparungen, welche Firmen in Krisenzeiten unternehmen sind Werbe-Budget-Kürzungen. Dies könnte die Werbebranche empfindlich treffen und nach Jahren des Booms bald auf den Boden der Tatsachen zurückholen! Ein Abenteuer in die mobile Werbung könnte da schnell zum Desaster auf Zeit führen und Android komplett abwürgen.
Google aber braucht die mobile Plattform Android als künftige Werbe-Engine für weiteres Wachstum! Ähnlich wie Apple den Move vom iPod zum iPhone brauchte - zumal in den nächsten Jahren jedes Handy einen vergleichbaren MP3 Player und Video-Player integriert haben wird und ein iPod oder andere MP3-Player ohne Mobilfunk in einigen Jahren Ladenhüter sein werden.
Doch ist ein Handy das richtige Format, um Werbe-finanzierte Dienste überhaupt anzubieten? Wenngleich eine ganze Industrie von Microsoft, Google, Yahoo bis Mobilfunker davon träumt, wird mobile Werbung die nächsten fünft Jahre kein Land sehen! Werbe-SMS: nein Danke! Website-Banner auf dem Handy-Browser: kein Platz und störend! Websuchen: ein Modell, aber nur ein Bruchteil der PC Suchen! Location-based Service/Search: nicht ausgereift – technologisch wie ergonomisch!
Warum sollte sich das Online Marketing nicht aber doch auf mobile Geräte übertragen lassen? Ich stelle die These auf, dass Benutzer ihrem Mobilfunkgerät nicht „vertrauen“, weil sie es nicht kontrollieren! Zumindest nicht wie ihren PC. Der PC bietet dem User die Möglichkeit Übersicht zu schaffen, komplexe Aufgaben visuell auf dem Bildschirm vereinfacht und gesammelt dargestellt zu bekommen und (über Jahre hinweg selbst erlernt) mit der Chance diese eigenständig zu lösen. Hinzu kommen schnelle und umfangreiche Eingabe-Optionen (Tastatur, Maus, etc.). Die Miniaturisierung des PCs in mobiler Form als Handy und der eingeschränkten Interaktion und Darstellung raubt dem Kunden das Gefühl der Kontrolle. Wer könnte von sich behaupten, dass bei Eintritt eines fatalen Fehlers auf dem Handy er/sie dieses selbst lösen könnte, wenn die Herausnahme der Batterie nicht die erwünschte Lösung bringt? Am PC sind online Hilfen schnell verfügbar oder (Sicherheits-)Programme relativ unkompliziert und (meist) transparent zu installieren und zu konfigurieren.
Was hat dies nun mit mobiler Werbung zu tun? Die Werbung auf mobilen Endgeräten braucht das richtige Format. Was das richtige Format aber sein soll wäre in unzähligen mobilen Applikationen für die Masse zu entwickeln und zu testen. Wie dies jedoch geschehen soll, wenn die Telefonie, SMS und ein-zwei Dienste schon über 98% der Handynutzung ausmachen, steht in den Sternen. Hier eine Frage: Wie viele Applikationen haben Sie auf Ihrem PC installiert und (aufwändig) konfiguriert? 20, 50 oder gar 100? Können Sie sich Ähnliches wirklich auf dem Handy vorstellen?
Außerdem hat sich ein Websurfer am PC mit Werbung arrangiert, weil er (zumindest geglaubt) immun und Werbe-resistent gegen blinkende Banner geworden ist und es ihn kaum mehr stört beworben zu werden. Und auch ein iPhone, welches aufgrund der vorgegebenen und einfach zu bedienenden Applikationen mehr Internetnutzung hervorruft, hat nicht genügend Display-Fläche, um den Kunden bei Betrachten von Webinhalten auf dem Handy nicht sauer zu fahren. Auf dem Handy-Display würde Werbung aber nicht mehr nur 5-10% des Bildschirms ausmachen, sondern um der Lesbarkeit der Werbebotschaft mind. 30% betragen. Für den Großteil der User völlig inakzeptabel!
Mancher mag nun vielleicht mit den Auswüchsen mit der neuen mobilen Welt der Japaner aufwarten. Doch gilt hierbei zu bedenken, dass die Japanische kulturell bedingte Verspieltheit eine wahre Insel der Telekommunikation darstellt. Nachhaltige Technologien und damit verbundene gewinnbringende Geschäftsmodelle müssen jedoch die ganze Welt adressieren.
Mobile Werbung kann ein Modell für die Zukunft werden – nur wird es nicht das Modell der Zukunft! Ich gebe Ihnen hiermit ein Versprechen: in den nächsten 3-5 Jahren werden Sie als Handy-Besitzer sicher noch weitgehend von Werbung verschont werden!
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Nachdem Microsoft seinen CIO Stuart Scott im November letzten Jahres aufgrund von Unregelmäßigkeiten entlassen hatte, wird heute sein Namensvetter Tony Scott als neuer CIO angekündigt. Tony Scott (56), zuvor CIO bei Walt Dinsey Co., bringt 25 Jahre Erfahrung im IT Management mit und wird eines der komplexesten IT-Systeme der Welt mit mehr als 4000 IT-Mitarbeitern leiten.
Gemäß dem Paradigma "Eat your own dogfood" werden seit Jahren Microsoft eigene Software-Lösungen bereits im Alpa- oder Beta-Stadium für die interessierten internen Enthusiasten zur Verfügung gestellt oder oftmals gar vorzeitig als Beta produktiv bei der ganzen Belegschaft (ca. 80.000 Mitarbeiter) ausgerollt.
Microsoft ist sich selbst somit sein bester Kunde und Betatester. Letzteres stellt enorme Anforderungen an die IT und Prozesse, ist aber für die Qualität der Produkte unerlässlich - will man doch der gängigen öffentlichen Meinung seit Windows 98 entgegentreten, man würde Software nur beim Endkunden testen und patchen. Im Zuge des verschärften Wettbewerbs und Anforderungen des Marktes kann sich Microsoft eine derartige Vorgehensweise nicht leisten, wenngleich damit öfter auch merklich verspätete Produkt-Veröffentlichungen verbunden sind, falls die Produkte dem internen kritischen Test der Mitarbeiter nicht standhalten.
Der Job Microsoft-CIO ist damit jedenfalls einer herausforderndsten und spannendsten Posten der Industrie. Good luck Tony!
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... ein Video ungewöhnlichen Formats, welches auf der CES in Las Vegas dem Keynote Publikum gezeigt wurde.
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Microsoft hat angekündigt ein Angebot über 1,2Mrd$ für FAST abzugeben. FAST ist einer der führenden Enterprise Search Anbieter. Der Vorstand von FAST hat hierzu bereits eine Empfehlung für die Übernahme an die Aktionäre ausgegeben und Großaktionäre haben bereits Zustimmung signalisiert. Gegründet 1997 mit Sitz in Oslo/Norwegen, gehört FAST mit mehreren Tausend Serach Installationen in Unternehmen zu den Top Playern im Suchmarkt. Die Lösung FAST ESP, eine Service-orientierte Plattform um Such-Indizes zu erzeugen, bietet ein Framework zur Erstellung von Such Applikationen wie beispielsweise mobile search oder market intelligence. Kürzlich wurde FAST zur "most visionary frim" im Gartner Information Access Magic Quadranten bestimmt.
Kommentar:
Die Akquisition passt in Microsoft's Office Sharepoint Strategie. In der Kombination aus Portal, Kollaboration, Content Management, Business Process Management, Business Intelligence und einer Best-in-class Suche, erlaubt das Produkt-Portfolio alles aus einer Hand. Der Microsoft Office Sharepoint Server MOSS 2007 beinhaltet bereits eine Intranet-Suche bzw. hat neuerdings mit dem Standalone Search Server ein (kostenfreies) Produkt auf dem Markt. Dies wird nun mit Anreicherung der FAST Technologien veredelt und positioniert Microsoft mit einem Schlag als Technologie-Führer im Markt Enterprise Search.
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Großbritannien macht es vor! Jedem Schüler soll ein breitbandiger Zugang in das Internet garantiert werden. Eltern sollen auf die Wichtigkeit des Webs für Ihre Kinder sensibilisiert und eingebunden werden. Einer Überbrückung der Kluft zwischen begünstigten und benachteiligten Familien im Bildungsektor würde dies enormen Vorschub verleihen. Laut Schulminister Jim Knight werden bereits Gespräche, unter anderem mit Microsoft UK, geführt.
Auch deutsche Schüler und Eltern plädieren mehrheitlich für die Ausrichtung der Ausbildung auf die Informations Technik. So votieren 78% der deutschen Eltern und 52% der Schüler für das Pflichtfach Informatik ab der 5. Klasse. Es fehlt jedoch insbesondere an Notebooks und schnellen Internetzugängen an den Schulen. Im Durchschnitt teilen sich elf Schülerinnen und Schüler einen Computer und nur 12 Prozent der Befragten geben an, dass der Computer täglich im Unterricht eingesetzt wird. In einem Ranking der EU-Kommission liegt Deutschland damit in Europa weit abgeschlagen auf Rang 18.
„In der Informationsgesellschaft verlangt der Arbeitsmarkt zunehmend nach IT-Komptenzen, die weit über reine Anwenderkenntnisse hinausgehen. Auf diese Herausforderung müssen die Schulen reagieren“, sagte BITKOM-Hauptvorstandsmitglied Prof. Hermann Eul. „Der Fachkräftemangel in den Hightech-Branchen zeigt, dass es noch immer viele strukturelle Defizite gibt“.
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Haben Sie auch Amerikanische Kollegen? Dann werden Ihnen unten stehende "Verwirrungen" vielleicht bekannt vorkommen.

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Eines der zentralen Merkmale des Web 2.0 sind Mashups. Darunter wird eine Art Remix bestehender Services im Web verstanden, welche kombiniert wiederum neue Services, eben Mashups, ermöglichen.
Microsoft hat mit Popfly www.popfly.ms eine Weboberfläche geschaffen, mit welcher User auch ohne Programmier-Erfahrung in Sekunden-schnelle neue Mashups kostenlos bauen können. Vorgefertigte Service-Blöcke, auch eigene sind mit JavaScript möglich, werden per Drag&Drop in das Hauptfenster gezogen und lediglich mit einem Pfeil verbunden. Diese Mashups können dann z.B. in eigene Websites eingebettet werden.
Z.B. ein von mir in 10sec selbst erstellter Reader-Service wird als Block mit dem Twitter-Block als Informationslieferanten-Service verbunden. Oder ein Mashup, welches zur Laufzeit alle derzeit in der Microsoft-Websuche befindlichen Hits für die Schlüsselwörter ".Net" und "J2EE" aggregiert und als grafische Balken darstellt. Siehe letztere Links bzw. eingebettete Beispiele in diesem Blogartikel unten - ggf. bei noch nicht Vorhandensei ist eine kurze Installation des Silverlight Plug-Ins durch Klick auf die Applikation nötig.
Einzige Voraussetzung zur Erstellung ist eine Anmeldung mit eine Live-ID bei Popfly und das Installieren des Browser-Plugins Silverlight 1.0. Silverlight bildet hierbei sozusagen die Mashup-Engine, welche auf dem PC im Browser die Rechenleistung übernimmt, während das Mashup als Code selbst bei Microsoft gespeichert ist.
Das Mashup kann nun in die eigene Website oder Blog, per Copy&Paste des ausgegebenen kurzen HTML Snippets, eingebettet werden. Ebenso kann das Mashup auf Facebook, Microsoft Live Spaces und als Vista Desktop Gadget (!) abgelegt und in die Sidebar installiert werden. Auch eine eigene Website kann mit Popfly und dem Website-Designer erstellt werden, in welche das Mashup dann eingebunden werden kann.
Webbesucher, die beispielsweise eine Website/Blog besuchen, auf welcher sich ein Popfly-Mashup befindet benötigen das Silverlight Plug-In, welches durch einfachen Click auf das Mashup installiert wird. Am besten selbst ausprobieren und ein Mashup auf www.popfly.ms erstellen und anderen zur Verfügung stellen. Viel Spaß :-)
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BWM hat mit dem BMW Explorer seine Aktivitäten im Web um eine innovative Komponente erweitert. Mit der neuen Silverlight Technologie von Microsoft, welche als Plug-In Plattform-unabhängig (Windows, Mac, Linux) auch in den gängigen Browsern (IE, Firefox, Safari) läuft, ermöglicht die effiziente Darstellung auch multimedialer Inhalte und Rich Internet Applikationen, sog. RIAs. Mehrere Filme, welche sich dazu noch gleichzeitig auf der Website bewegen, erzeugen so eine ungekannte User Experience im Web.
Kommentar:
Web 2.0 ist in aller Munde: User-generated Content, Mashups, Longtail/Nischen, Communities, ... dies alles sind Schlagworte, welche eine neue Tendenz des Netzes zu beschreiben versuchen. Doch ist die Entwicklung nicht alleine auf das Web beschränkt. Im Gegenteil! Die Vernetzung von Daten, Informationen und Menschen macht vor anderen Bereichen nicht Halt. Insbesondere das Fernsehen wird massiven revolutionären Veränderungen unterworfen sein. Die Schlagworte hier: User-generated Content & Interaktion, HD-Fernsehen, Longtail/Nischen, Intellectual Property, Video on Demand (VoD), IPTV, Web-TV, ... - Ähnlichkeiten der Merkmale zum Web sind unverkennbar.
Ich möchte an dieser Stelle nicht auf die Details eingehen. Jedoch will ich zwei Technologien herausgreifen, welche das Fernsehen verändern werden: IPTV und Web-TV. Worin liegt nun der Unterschied? IPTV ist zuallererst als alternative Übertragungs-Technologie von digitalen Fernsehsignalen zu verstehen, wie es die Übertragung über Satellit, Kabel oder Terrestrik ebenfalls tun. Mit der kleinen aber feinen Ergänzung, dass das Übertragungsprotokoll das Internet Protokoll (IP) darstellt. Dies erweitert das Spektrum der Möglichkeiten in ungeahntem Maße. Der Zuschauer lässt sich in Zukunft nicht nur in HD Qualität berieseln ("lean backward"), sondern kann aktiv ("lean forward") am Fernseh-Geschehen teilnehmen, sofern er das wünscht.
Web-TV wiederum erweitert das (IPTV)Angebot im Wohnzimmer/Mediaroom auf den PC bzw. Browser. Was der Fernseher im Wohnzimmer ist, ist in der Web-TV-Welt der Browser im PC. Live Fernsehen wird so mit einer Internet-Verbindung (mobil am Laptop) von überall erreichbar sein, und eben nicht nur im Wohnzimmer.
Werden also IPTV, als Nachfolger des klassischen Fernsehens (z.B. Satellit), und Web-TV in direkter Konkurrenz stehen? Ein klares Nein! Zentral ist nicht der Übertragungsweg, sondern das gerichtete Adressieren der Zielgruppen mit dem geeigneten Content. User, die heute schon am PC oder im Internet "leben" sehen weniger fern. Und diese Gruppe wächst stetig. Dies zeigen dramatische Einbrüche im japanischen Fernsehen durch die rasante Verbreitung von PC- und Konsolen-Spielen. Nicht die Technologie entscheidet, sondern die diversifizierten Inhalte. Zudem kann IPTV, welches durch Netzanbieter an die breite Masse gestreamed wird, schwer alle Nischenmärkte abdecken. Im Gegenzug ist die Qualität, Geschwindigkeit und Stabilität von Web-TV in Browsern nicht annähernd vergleichbar. Schließlich geht der Datenstrom durch das ganze Internet hindurch. Das T-Home IPTV Angebot der Telekom dagegen wird im Telekom-Netz direkt in die Haushalte geschalten. Ein Fußballspiel wird man sich daher künftig per IPTV in HD Qualität zeigen lassen, will man nicht erst 20 Sekunden später im Web-TV und möglicherweise ruckelndem Bild jubeln wollen.
Dennoch wird sich der Erfolg von IPTV und vor allem WebTV nicht von heute auf morgen einstellen. User-Gewohnheiten, traditionell gestandene Interessen, ausstehende technologische und Mehrwert-behaftete Bereitstellung erschweren den Prozess. In fünf bis zehn Jahren wird das Fernsehen 2.0 jedoch seine Reife erreicht haben und die Märkte werden geschlossen sein. Dies erklärt, warum die Telekom jetzt schon überdimensional in IPTV und Microsofts Mediaroom (ehemals MSTV) investiert. Gleiches gilt für das Web-TV, wo hingegen der Markt aufgrund geringerer Investitionskosten sehr dynamisch ist. Live Web-TV, wie es z.B. Livestation, Zattoo und Joost anbieten, oder Nischen-Web-TV wie BWM-TV werden zahlreich aus dem Boden schießen.
Hier wird auch erkennbar, warum Microsoft seit Jahren massiv in diese Technologien investiert hat. Ob nun Microsoft Mediaroom im Wohnzimmer oder Web-TV im Browser mit Microsoft Silverlight im Zusammenspiel mit DRM Technologien, Streaming Servern oder Vista Media Center.
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Microsoft hat die offizielle Anzahl der weltweiten Vista-Verkaufszahlen bekannt gegeben. Seit Juli 2007 legte Vista nochmals um 47 Prozent zu. Mit 88 Millionen verkauften Exemplaren im Endkunden- und 42 Millionen im Enterprise Geschäft hat Vista den Verkaufsstart des Vorgänger-Betriebssystem Windows XP bereits deutlich überholt.
Kommentar:
Windows ist neben Office Microsofts anerkanntes Brot und Butter Geschäft. Dennoch scheint der Erfolg von Vista für die breite Mehrheit überraschend. Hört man doch allerorts, dass aufgrund technischer Probleme und fehlender Dritthersteller-Treiber das Service Pack 1 abzuwarten sei, neue Hardware für Vista erforderlich und hinderlich wäre, und sogar die Computer-Industrie und prominente Vertreter daraus sich enttäuscht gegeben hätten, da sie sich eine deutliche Belebung ihres Geschäfts erhofft hätten.
Dem außen stehenden Beobachter, wie gerne auch mir im Übrigen, beschleicht hierbei ein dumpfes Gefühl, wie es denn dann sein kann, dass Vista nachweislich so erfolgreich ist? Es hat irgendetwas Nebulöses und Suspektes anheim. Dies erzeugt bei einigen ein gewisses Unbehagen und mitunter auch spontane Ablehnung. Und darin wird auch schon ein Problem von Microsoft offensichtlich - die Unnahbarkeit. Begründet durch ein enges Geflecht und ausgefeilten Partner-Ecosystem, ist es selten Microsoft selbst, welches in direkten Kundenkontakt tritt. Damit erscheint dem einzelnen das Geschäftsgebaren von Microsoft als nicht transparent bis bedrohlich. Und was nicht sofort ersichtlich ist, wird gerne kritisch beäugt und abgeurteilt. Manchmal sicher auch zu Recht!
Ich möchte daher versuchen ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen. Die aus meiner Sicht wahre Kernkompetenz von Microsoft ist eigentlich gar nicht die Software-Entwicklung selbst. Es ist vielmehr die Schaffung von "Win-Win Strukturen". "Win für den Partner" durch Margen aus dem Verkauf von Microsoft Produkten (z.B. Dell), durch den Verkauf von eigenen Lösungen basierend auf der Microsoft Plattform (z.B. SAP) oder Implementierungen derselben bei Kunden (z.B. T-Systems), bedeuten immer automatisch einen "Win für Microsoft". Wenn Microsoft ein Monopol hat, dann ist es meines Erachtens nicht die Technologie selbst, sondern vielmehr auf die schon fast rührend wirkende interne Ausrichtung auf Partner. Manch Partner mag im Einzelnen nicht immer dieses Gefühl haben. Als Konzern hat Microsoft jedoch das Win-Win "industrialisiert".
Mögen die Kritiker weiterhin, begründet oder nicht, skeptisch sein, was ein Produkt wie Vista angeht. Es sollte nur nicht das Microsoft-System unterschätzt werden, welches den Erfolg eines Produktes wie Vista bedingt – und es sollte eben nicht das Produkt allein betrachtet werden. Ein erster Beleg hierfür ist, dass die Absatzzahlen im PC Geschäft schon Rekord-verdächtige Züge annehmen. Dennoch beteuern die Hardware-Hersteller, teilweise aus taktisch politischer Verhandlungsposition gegenüber Microsoft, dass dies natürlich keinesfalls an Vista liegen kann.
Zugegeben, es ist schwer sich ein mündiges Bild von der Marktsituation zu machen und dies wird möglicherweise durch einen Blog eines vermeintlich objektiven Microsoft Mitarbeiters nicht leichter. Als Beleg meiner Thesen kann ich Ihnen nur den Rückblick auf diese Aussagen in Aussicht stellen, wenn Windows, respektive Microsoft, einmal wieder … unerwartet … erfolgreich ist.
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Sehr geehrter Leser. Mit dem Microsoft-Blog möchte ich Sie zu Markt-Trends und Innovationen informieren, welche direkt oder indirekt in Korrelation zu Microsoft Geschäftsfeldern stehen.
Als Mitarbeiter der Microsoft Deutschland GmbH werde ich die kommunizierbaren Strategien, neueste Technologien und Strömungen aus erster Hand vermitteln. Der Blog hat dabei weniger technische Details oder Produkt-Features zum Inhalt. Vielmehr stehen Markt- und Business-relevante Zusammenhänge und Strömungen im Vordergrund. Letzteres lebt zuweilen in der Unschärfe, so dass die Blogeinträge mitunter einen persönlichen Charakter haben und nicht unbedingt der Meinung oder finalen Strategie von Microsoft entsprechen. Es hat sich daher, wie in meinem Telco-Blog.de, bereits bewährt, dass ich einen neuen Artikel per kurzem Abstrakt Fakten-orientiert einleite und infolge, auch in Abhängigkeit übergeordneter Faktoren, kommentiere.
Ein zentrales Anliegen dieses Blogs ist es, Sie objektiv dahingehend zu sensibilisieren, wie und welche Innovationen und Visionen durch Microsoft, Wettbewerber oder sonstige Influencer die Welt verändern. Und ich hoffe, dass Microsoft auch für Sie ein wenig innovativ sein kann.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.
Chris Eberl