Welcome to MSDN Blogs Sign in | Join | Help

Nach der problemlosen Installation von Visual Studio gibt es auf manchen Computern Probleme beim Ausführen und Debuggen von Projekten. Es erscheint statt Compilierung oder Debuggerstart eine Dialogbox mit der Meldung “The debugger cannot continue running the process.”.

Es scheint sich hier um fehlerhafte Settings (wahrscheinlich Übernahme der VS2008 Einstellungen) zu handeln.

Wenn man ein Visual Studio 2010 Beta 2 Kommandprompt öffnet und Visual Studio 2010 mit der Kommandzeile „devenv.exe /ResetSettings“ aufruft, ist das Problem behoben.

GunnarD

Fuer die Beta2 von Visual Studio 2010 und .NET 4.0 gibt es seit kurzem ein kostenloses Trainingskit. Das Kit kann man unter http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?familyid=752CB725-969B-4732-A383-ED5740F02E93&displaylang=en herunterladen.

VisualStudioTrainingskit

Das Trainingskit enthält Präsentationen, Hands-on Labs und Demos für Visual Studio 2010 und .NET 4.0. Der Inhalt ist als Self-Study Grundlage für Visual Studio 2010 features und .NET Framework Technologien entworfen. Folgende Themen werden im Detail betrachtet:

  • C# 4.0
  • Visual Basic 10
  • F#
  • Parallel Extensions
  • Windows Communication Foundation
  • Windows Workflow
  • Windows Presentation Foundation
  • ASP.NET 4
  • Windows 7
  • Entity Framework
  • ADO.NET Data Services
  • Managed Extensibility Framework
  • Visual Studio Team System

Viel Spass beim Ausprobieren … GunnarD

XML (=Extensible Markup Language) ist eine weit verbreitete Metasprache mit der sich beliebige Dateninhalte beschreiben lassen. Mit dem XSD (=XML Schema Definition) Standard existiert auch ein Standard der vorgibt, wie XML Datenstrukturen definiert werden und Grunddatentypen wie Datetime, String, … festlegt.

XML ist ein fester Standard für den Datenaustausch zwischen Anwendungen, speziell Webanwendungen, geworden.

In .NET gibt’s seit der Version 1 die Möglichkeit mit XML sehr einfach umzugehen. Mit der Klasse System.XML.Serialization.XMLSerializer kann man ein Objekt mit seinen Eigenschaften nach XML exportieren. Oder man kann aus einer XML Struktur ganz einfach ein Objekt erzeugen. Das Arbeiten mit einem Objekt ist auch viel effektiver aus Programmiersicht als eine XML Struktur händisch zu parsen.

Wenn man ein Schema hat kann man sich mit dem Kommandozeilen Tool Xsd.exe die entsprechende Klasse für das De-Serialisierungsobjekt erzeugen http://msdn.microsoft.com/en-us/library/x6c1kb0s(VS.71).aspx.

Allerdings scheitert das Xsd.exe Tool an komplexen Schemas und bricht bei der Generierung des Sourcecodes mit Fehlern ab. In solch einer Situation hilft einen das Tool Xsd2Code weiter.

Das Xsd2Code Projekt ist ein Codeplex Projekt http://xsd2code.codeplex.com/ .

Nach der Installation von Xsd2Code kann man das Tool über die Kommandozeile oder direkt aus VisualStudio 2008 nutzen.

image

Wenn man das Tool aus VisualStudio startet, öffnet sich ein Dialog, in dem eine ganze Reihe von Optionen angeboten werden. Mit diesen Optionen kann man die Generierung der Serialisierungsklassen beeinflussen.

image

Als Zielplattform kann man Code für verschiedene Versionen des .NET Frameworks und auch für Silverlight generieren.

GunnarD

Seit heute Mittwoch, den 20.10.09, ist die englische Version von Visual Studio 2010 und .NET 4.0 Beta 2 für MSDN Subscriber schon verfügbar. Im Laufe des Tages wird auch für nicht MSDN Subscriber eine Downloadmöglichkeit auf dem MSDN Portal angeboten werden.

--> http://msdn.microsoft.com/de-de/vstudio/dd582936.aspx

Visual Studio 2010 und .NET 4.0 Verbesserungen

VS 2010 und .NET 4.0 bringt eine grosse Zahl von Verbesserungen und neuen Funktionen. Darin enthalten sind zum Beispiel grosse Verbesserungen im Bereich ASP.NET Web Entwicklung, WPF und WinForms Client Entwicklung, Sharepoint Entwicklung, Silverlight Entwicklung, Daten Zugriff Entwicklung, Parallele (Multithreaded/Multi Core) Entwicklung.

Die VS 2010 Oberfläche wurde vollständig neu in WPF entwickelt und beitet ebenfalls Erweiterungen in den Bereichen Core IDE, Code Editoren, Programmiersprachen, Enterprise Desgin und Testtools.

Die Teamentwicklungsumgebung Teamfoundation Server 2010 ist jetzt ganz einfach nutzbar (nur 20 Minuten Setup) und kann auf Server, Client und sogar Domaincontrollern installiert werden. Die TFS 2010 ist jetzt bei allen MSDN Subscriptions von Visual Studio enthalten.

Parallel Betrieb mit Visual Studio 2008

VS 2010 und .NET 4.0 können auf demselben Computer installiert werden, auf dem schon VS 2008 und .NET 3.5 genutzt werden. Die vorhandene Software VS 2008 kann problemlos parallel genutzt werden.

Go-Live Lizenz ist verfügbar

.NET 4.0 und VS 2010 Beta 2 haben eine “go-live” Lizenz, was bedeutet, dass man schon heute die Produkte für produktiv Projekte einsetzen kann.

Wenn man die vielen neuen Features und Funktionen in VS 2010 und .NET 4.0 sieht und weiterhin bedenkt, dass man die Software ohne Probleme parallel zu VS 2008 einsetzen kann, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um das Produkt auszuprobieren und sich einen Wissensvorsprung zu verschaffen.

GunnarD

Auf dem Portal .NET University gibt’s neue Kurse http://dotnet-u.com/Courses.aspx

GunnarD

Lernen, testen & gewinnen: Cloud Computing mit Windows Azure

Unter dem Motto „Cloud Computing – it’s so easy“ hat MSDN Deutschland am Wochenende ein Gewinnspiel rund um Windows Azure gestartet, bei dem es insgesamt 100 Versionen des neuen Microsoft Visual Studio Professional 2010 zu gewinnen gibt. Wer seine Chance auf einen der Preise sichern will, muss sich dafür knapp 15 Minuten mit dem Thema „Cloud Computing“ beschäftigen und ausprobieren, wie man Web-Anwendungen mit Windows Azure veröffentlicht. Konkrete Aufgabe beim Gewinnspiel ist es, eine Windows Azure Domäne neu einzurichten und dort ein Projekt online zu stellen. Detaillierte Hilfestellung bei der Installation gibt MSDN-Experte Dariusz Parys mit einem How-To-Guide sowie ergänzenden Video-Tutorials. Und fast das Wichtigste: Programmiert werden muss dabei nichts! Das Windows Azure Gewinnspiel läuft noch bis zum 10. November 2009.

Viel Glück … GunnarD

In meinem letzten Eintrag habe ich eine Einführungsanleitung zur Verwendung von X509 Zertifikaten vorgestellt. Zusätzlich habe ich eine weiterführende Anleitung zum Einstieg in die praktische Verwendung von X509 Zertifikaten mit grösseren Datenmengen veröffentlich. Die Anleitung besteht aus einem 13 seitigen Worddokument, das in die Problemstellung einführt und die Lösungsschritte beschreibt. Weiterhin gibt es den lauffähigen Beispielcode. Das Ganze kann man hier runterladen: http://code.msdn.microsoft.com/X509CertEnc/Release/ProjectReleases.aspx?ReleaseId=3283 .

Die Anleitung fokussiert auf die praktische Verwendung von X509 Zertifikaten zum schnellen und sicheren Verschlüsseln von grösseren Datenmengen. Das wird durch die Kombination der Vorteile von asymmetrische und symmetrischen Verfahren in dem Standard „XML Encryption Syntax and Processing“ erreicht http://www.w3.org/TR/xmlenc-core/ . Der Standard erinnert an SSL- oder TSL Verfahren. Als Standard kann er auch zum sicheren Datenaustausch zwischen verschiedenen Plattformen eingesetzt werden.

Das Ganze wird an einem lauffähigen Beispiel demonstriert

Viel Spass beim Ausprobieren … GunnarD

Ich habe eine Anleitung zum pragmatischen Einstieg in die Verwendung von X509 Zertifikaten veröffentlich. Die Anleitung besteht aus einem 14 seitigen Worddokument, das in die Problemstellung einführt und die Lösungsschritte beschreibt. Weiterhin gibt es den lauffähigen Beispielcode. Das Ganze kann man hier runterladen: http://code.msdn.microsoft.com/X509CertEnc/Release/ProjectReleases.aspx?ReleaseId=3283 .

Im Beispiel wird die Verwendung von X509 Zertifikaten wird gezeigt, wie man Informationen mit asymmetrischen Cryptoalgorithmen ver- und entschlüsselt.

Weiterhin wird das Signieren und Verifizieren von Daten mit Zertifikaten gezeigt.

Viel Spass beim Ausprobieren … GunnarD

Immer wieder werde ich gefragt, wie man sich in eine neue Technologie einarbeitet, die man bisher nur vom Namen kennt. Gerade wenn man ein neues Projekt beginnt oder ein vorhandenes Projekt um Funktionalitäten erweitert, kann es sinnvoll sein sich erst einen Überblick über Vorhandenes zu schaffen, um die beste Technologie für die jeweiligen Anforderungen zu wählen.

Die Möglichkeit sich einfach innerhalb von 1-2 Stunden mit einer unbekannten Technologie zu beschäftigen, ist durch freie Online Kurse möglich. So ein Kurs besteht typischerweise aus:

  • PPT Slides
  • Videovortrag eines Experten
  • ggf. HandsOn Labs oder Codebeispiele

3 Links im Web sind hierbei besonders hilfreich:

1. MSDN Learn –> Englishsprachig http://msdn.microsoft.com/en-us/bb188199.aspx und Deutsch http://msdn.microsoft.com/de-de/bb188199.aspx 

Dort findet man Kurse, Bücher (und kostenlose eBooks), WebCasts und Veranstaltungen …
Ich besuche auch immer die englische Seite; – auf der gibt’s heute zum Beispiel 2 kostenlose EBooks zu Silverlight 2 und Sql Server 2008.

2. Ramp – Up –> http://msdn.microsoft.com/en-us/rampup/default.aspx

Ramp Up

Wenn man sich dort ein Profil anlegt, kann man auch dort kostenloses Kurse finden.

 

 

3. Die .NET University –> http://www.dotnet-u.com/Default.aspx  .NET University

Dort findet man kostenlose Kurse zu .NET, Sharepoint, BizTalk …

 

 

Happy learning … GunnarD

Seit Anfang August gibt es eine Anleitung die Best Pratices und Tipps&Tricks für die Entwicklung von Sharepoint basierten Anwendungen beschreibt. Der Guidance Packet kann unter http://www.microsoft.com/spg heruntergeladen werden.

Im Packet sind folgende Bestandteile enthalten:

  • Dokumentation zur SharePoint Entwicklung (CHM)
  • Contoso Partner Portal Referenz Implementierung
  • Contoso Training Management Referenz Implementierung
  • 2 Quickstart Samples

In der Guidance Dokumentation warden folgende allgemeine Sharepoint Entwicklungsszenarios betrachtet:

  • Wie kann man Anwendungs- und Design-Pattern zur Lösung von allgemeinen Entwicklungsherausforderungen nutzen
  • Das Design und die Verwendung der Sharepoint Guidance Library Komponenten
  • Architekturelle Entscheidungen, die Site Topology und Security beeinflussen
  • Wie entwirft und implementiert man Sharepointanwendungen, die skalierbar, managable und konfigurierbar sind
  • Wie integriert man Sharepointanwendungen mit Web Services
  • Wie verwendet man Sharepoint Publishing und Content Deployment Fähigkeiten in den eigenen Anwendungen
  • Flexible Ansätze für Navigation und Site Branding
  • Wie entscheidet man zwischen den Entwurfs Optionen, wie Auswahl einer Liste oder Datenbank
  • Wie entwirft man eine Sharepointanwendung für Testbarkeit, wie entwirft man UNIT Tests
  • Diskussion wie Skalierungs- und Stress-Tests für die Partner Portal Anwendung durchgeführt wurden
  • Wie steuert man die Anwendungslebenszyklus durch Entwicklung, Tests, Softwareverteilung und Patch Szenarien
  • Wie setzt man eine Teamentwicklungsumgebung für Sharepointanwendungen auf

Viel Spass beim Lesen und Ausprobieren … Gunnard

Es gibt eine ganze Reihe von Add-on Anwendungen, die den Internet Explorer erweitern. Von Microsoft Support Team wurde nun ein Dokument mit Hinweisen und Richtlinien erstellt, die man beim funktionalen und technischen Entwurf von Internet Explorer Erweiterungen beachten sollte.

Das Dokument „Guidelines and requirements for add-ons that extend Internet Explorer” ist unter http://support.microsoft.com/kb/973764 erreichbar und enthält 12 Hinweise, die man als “good citizen of IE country” beachten sollte.

Gunnard

Die ADO.NET DataServices sind seit dem .NET Framework 3.5 SP1 Bestandteil des .NET Frameworks. In verteilten Anwendungen kann man die ADO.NET DataServices nutzen, um Daten aus Linq-Providern via REST Services für Clients zur Verfügung zu stellen. Ein typischer Anwendungsfall ist die Bereitstellung von Daten aus relationalen Datenbank für Http-Client. Das nachfolgende Schaubild verdeutlicht diese Architektur.

image

Besonders elegant lassen sich diese ADO.NET DataServices von Silverlight Clients nutzen. Durch eine Silverlight Client Bibliothek kann man in dieser Programmierumgebung in Linq-artiger Syntax auf die DataServices zugreifen. Das Gleiche gilt auch für .NET Clients. Mehr Informationen zu ADO.NET DataServices findet man unter: “Expose And Consume Data in A Web Services World” http://msdn.microsoft.com/en-us/magazine/cc748663.aspx

Das Serviceinterface, dass ADO.NET DataServices in einen WebProject automatisch für Sie anlegen, orientiert sich sehr stark an den Daten, die typischerweise aus einer relationalen Datenbank angeboten werden.

Was aber, wenn man eigene, zusätzliche Daten anbieten will, die halt eben nicht aus der Datenbank kommen?

Wenn es sich um absehbar vielen neue Methoden und Daten handelt, kann man natürlich einen neuen WCF Service anlegen. Das erhöht allerdings die Komplexität der Anwendung auf der Server- und Client-Seite.

Wenn es sich aus verschiedenen Gründen nicht lohnt, einen neuen WCF basierten Service zur Verfügung zu stellen, kann man auch den vorhandenen ADO.NET DataServices Service, um die eigenen benötigten Funktionen erweitern.

Diese Erweiterungen sind aber ein bisschen tricky.

Wichtig ist zu beachten, dass die Methoden nur bestimmte Rückgabewerte zulassen. So lässt sich zwar einfach ein Serveraufruf ohne Rückgabewert konstruieren und aufrufen. Wie aber gebe ich Daten von Server zurück.

Wie aus dem obigen Bild hervorgeht, müssen die Rückgabewerte vom Typ IQueryable sein. Weiterhin muss bei der Servermethode mit den Attribute „WebGet“ das Rest Protokoll eingeschaltet werden.

Anbei eine einfache Methode, die Strings vom Server zurückgibt:

        [SingleResult]
        [WebGet]
        public IQueryable<string> EchoMsg( string msg )
        {
            System.Diagnostics.Trace.WriteLine( msg ); 
            List<string> lst = new List<string>() { string.Format( "{0} - {1} - {2} - {3}", Environment.MachineName, Environment.OSVersion, DateTime.Now.TimeOfDay.ToString(), msg ) };         
            return lst.AsQueryable<string>();
        }

Neben der Deklaration der Methode müssen auch noch die Zugriffrechte mit „SetServiceOperationAccessRule” auf diese Methode gesetzt werden, damit sie von Clients aufgerufen werden kann.

        public static void InitializeService( IDataServiceConfiguration config )
        {
            config.SetEntitySetAccessRule( "*", EntitySetRights.All );
            config.SetServiceOperationAccessRule( "EchoMsg", ServiceOperationRights.All ); 

#if DEBUG
            config.UseVerboseErrors = true; 
#endif                 
        }

Die Silverlight Client Seite für diese Servermethode sieht wie folgt aus:

        private void ShowEmployee( object sender, RoutedEventArgs e )
        {
            NwServer.NorthwindEntities dbCtx = new DsClient.NwServer.NorthwindEntities( new Uri( "http://vista3gunnard/DataSvcsSample/NorthwindSvc.svc" ) );       

            IAsyncResult r = dbCtx.BeginExecute<string>( new Uri( "http://localhost/DataSvcsSample/NorthwindSvc.svc/EchoMsg?msg='Hello'" ),
                    new AsyncCallback( DisplayResult ),
                    dbCtx );
        }

        public void DisplayString( object o )
        {
            if (o is QueryOperationResponse<string>)
            {
                QueryOperationResponse<string> qr = o as QueryOperationResponse<string>;
                System.Diagnostics.Debug.WriteLine( "result = " + qr.FirstOrDefault() );
            }
        }

Der Aufruf der händischen hinzugefügt Servermethode „EchoMsg“ funktioniert von Silverlight Client aus nur über das REST Uri Schema „http://localhost/DataSvcsSample/NorthwindSvc.svc/EchoMsg?msg='Hello'“. Das muss so sein, da für ADO.NET DataServices V1.0 keine EchoMsg Methode im Silverlight Proxy generiert wird.

By the way … auch auf die EntitySets kann man in oben beschriebener Weise zugreifen, da es sich ja um REST handelt. Das URI Schema, welches DataServices verwendet, sieht wie folgt aus:

http://<host>/<vdir>/<service.svc>/<EntitySet>[(<Key>)[/<NavigationProperty>[(<Key>)/...]]] 

 

Viel Spass beim Ausprobieren … GunnarD

image

Seit letzter Woche ist die RTM Version von Windows 7 für MSDN Abonnenten verfügbar. Als Technikfan ist man natürlich versucht, sofort die neue RTM Version auf seinen Computer zu installieren. Vor einem Betriebssystemwechsel gibt‘s für einen produktiven Entwickler allerdings immer eine Reihe von Fragen, die man klären sollte, bevor man umsteigt.

Anbei eine formlose Liste von Fakten zu Windows 7 aus Entwicklersicht aufführen, die vielleicht als Entscheidungshilfe dienen können. 

Windows 7 beinhaltet das .NET Framework 3.5 SP1

Das .NET Framework 3.5 SP1 ist in Windows 7 enthalten. Das sind gute Nachrichten:

  • Softwareverteilung: Für eine Clientanwendung heisst es bei der Softwareverteilung, das .NET Framework schon auf Windows 7 Computern vorhanden ist und nicht zusätzlich installiert werden muss
  • Kompatibilität: Da Windows 7 mit dem .NET Framework 3.5 SP1 bereitgestellt wird, kann man sicher sein, dass sehr viele Integrationstests durchgeführt wurden, um das Funktionieren der .NET Runtime und Bibliotheken mit dem OS zu gewährleisten.

Visual Studio 2008 funktioniert problemlos mit Windows 7

Ich benutze Visual Studio 2008 zusammen mit Windows 7 auf meinen Notebook und meinem Entwicklungsdesktop und habe keinerlei Probleme. Wie gewohnt, kann man mit Visual Studio 2008 noch .NET 2.0, .NET 3.0 und .NET 3.5 SP1 Anwendungen für andere OS Versionen, z.B. Windows XP oder Windows Vista erstellen.

Man kann Anwendungen schreiben, die unter Windows XP bis Windows 7 laufen …

und die Features des Gast-Betriebssystems nutzen. Es gibt eine Beispielanwendung „PhotoView“, die demonstriert, wie man eine .NET Anwendung schreibt, die von XP bis Windows 7 läuft und Features der einzelnen Gast-Betriebssysteme optimal ausnutzt. Den Sourcecode und eine Beschreibung der Anwendung gibt’s unter --> http://code.msdn.microsoft.com/XP2Win7.

Man kann heute .NET Anwendungen schreiben, welche die coolen Windows 7 Features nutzen

In meinen letzten Blogeintrag habe ich die Windows 7 API Code Packs vorgestellt, mit denen man heute schon managed auf diese Features zugreifen kann --> http://blogs.msdn.com/mtcmuc/archive/2009/08/13/windows-7-codepack-v1-0-released.aspx.

Eine Reihe von weiteren Beispielen, wie man für Windows 7 entwickelt, gibt’s auch in den Windows SDK „Microsoft Windows SDK for Windows 7 and .NET Framework 3.5 SP1“ --> http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=c17ba869-9671-4330-a63e-1fd44e0e2505&displaylang=en

Powershell ist Bestandteil von Windows 7

Für komplexe administrative Script’s und Verwendung von Powershell aus Anwendungen ist die Powershell V2.0 Bestandteil des Windows 7 Betriebssystems.

Es gibt einen ausführlichen Windows 7 UX Guide

Als PDF Download gibt es einen User Interface Design Guide der Themen wie Bildschirmauflösungen, DPIs, Windows sizing, Controlausrichtung und Control Spacing, u.v.a.m, betrachtet. --> http://download.microsoft.com/download/e/1/9/e191fd8c-bce8-4dba-a9d5-2d4e3f3ec1d3/ux%20guide.pdf

Freie Auszüge aus Windows 7 Büchern

Es gibt einige kostenfreie Kapitel aus den Büchern "Windows 7 Inside Out" "Windows 7 Resource Kit" und "Windows 7 for Developers" zum Download --> http://www.microsoft.com/learning/en/us/offers/windows-7-chapters-thankyou.aspx

Windows 7 Trainingskit für Entwickler

Wie in meinem Blogeintrag http://blogs.msdn.com/mtcmuc/archive/2009/07/08/schnelleinstieg-in-die-windows-7-entwicklung-mit-dem-windows-7-trainingskit.aspx berichtet, gibt’s ein Windows 7 Trainingskit für Entwickler. Diese Kit liegt nun in der Version 1.0.1 zur Verfügung und kann unter –->
http://www.microsoft.com/downloads/thankyou.aspx?familyId=1c333f06-fadb-4d93-9c80-402621c600e7&displayLang=en heruntergeladen werden.

Deutsche Windows 7 Developer Tipps

Auf http://msdn.microsoft.com/de-de/windows/dd433113.aspx gibt’s viele neue Artikel, HowTo Guides, die erste Schritte auf dem neuen Betriebssystem aber auch komplexere Windows 7 Programmierthemen ansprechen.

 

GunnarD

Das Windows® API Code Pack for Microsoft® .NET Framework stellt API’s zur Verfügung mit denen neue Features des Windows 7 Betriebssystem (und einige Features von existierenden Windows Betriebssystemen) von managed Code genutzt werden können.

Diese Betriebssystemsfeatures waren bisher gar nicht oder nur sehr schwer über PInvoke Interop aus managed Programmen nutzbar.

Zur Umfang dieses Version V1.0 Releases gehören das Codepack mit Sourcecode, eine Hilfedatei mit Samples und ein DirectX Codepack.

Die Codebeispiele liegen in VB.NET und C# vor.

Die Betriebssystem Features, die von Codepack API zur Verfügung gestellt werden sind:

  • Windows 7 Taskbar Jump Lists, Icon Overlay, Progress Bar, Tabbed Thumbnails, and Thumbnail Toolbars.
  • Windows 7 Libraries, Known Folders, non-file system containers.
  • Windows Shell Search API support, a hierarchy of Shell Namespace entities, and Drag and Drop functionality for Shell Objects.
  • Explorer Browser Control.
  • Shell property system.
  • Windows Vista and Windows 7 Common File Dialogs, including custom controls.
  • Windows Vista and Windows 7 Task Dialogs.
  • Direct3D 11.0, Direct3D 10.1/10.0, DXGI 1.0/1.1, Direct2D 1.0, DirectWrite, Windows Imaging Component (WIC) APIs. (DirectWrite and WIC have partial support)
  • Sensor Platform APIs
  • Extended Linguistic Services APIs
  • Power Management APIs
  • Application Restart and Recovery APIs
  • Network List Manager APIs
  • Command Link control and System defined Shell icons.

Mehr Information zum Codepack gibt’s hier: http://code.msdn.microsoft.com/WindowsAPICodePack

Die Download Seite ist hier:

http://code.msdn.microsoft.com/WindowsAPICodePack/Release/ProjectReleases.aspx?ReleaseId=3077

Viel Spass beim Ausprobieren … GunnarD

Seit dem 09.07. ist die Version 3.0 von Silverlight offiziell verfügbar. Silverlight ist ein Cross-Browser, Cross-Plattform Plugin, mit dem man reichhaltige Internetanwendungen realisieren kann. Die Oberflächengestaltung in Silverlight ist wie in WPF mit XAML durchführbar. Runterladen kann man die neue Version unter http://silverlight.net/GetStarted/. Beim Installieren der Version 3.0 gab’s einen Hinweis, dass man die Vorgängerversion händisch deinstallieren muss.

Im der neuen Version von Silverlight gibt’s viele Neuigkeiten und Erweiterungen:

  • Insgesamt hat Silverlight jetzt mehr als 60 UI Controls
  • 3D Effekte und Pixelshader Effekte
  • Neue Codecs (z.B. H.264)
  • verbesserte Nutzung und Zugriff auf die GPU des Hostrechners
  • u.v.a.m.

 

Viel Spass beim Ausprobieren … GunnarD

More Posts Next page »
 
Page view tracker