PDC 2008, Montag
Der heutige Tag an der PDC stand ganz im Zeichen vonMicrosoft Windows Azure, davon aber mehr im Blog Beitrag von Ronnie Saurenmann.Bei mir standen Team System, C++und ein wenig Surface Development auf der Agenda.
Zuerst zu Team System 2010: Einiges an Features istnatürlich bereits seit längerem bekannt und in der aktuellen CTP, die fastgleichzeitig erschienen ist, auch bereits zu sehen. Beindruckend sind dabeiinsbesondere die neuen Möglichkeiten des Team Foundation Servers. Bei der Code-Verwaltungsticht die "Branch Visualization" heraus, die es nun erstmaligerlaubt, mit diversen Views GRAFISCH zu verfolgen, welche Branches exisitieren,wie und was gemergt wurde und nicht zuletzt bis auf Changeset Ebene hinunter zuverfolgen. Insbesondere merkt sich TFS jetzt, wer Änderungen tatsächlichgemacht hat und nicht, wie in der aktuellen Version, wer den Merge durchgeführthat. Beeindruckend auch, mit welcher Leichtigkeit nun Branching/Merging
funktioniert: Drag & Drop in der grafischen Darstellunggenügt und das Zusammenführen von einzelnen Branches wird automatischdurchgeführt. Mit all diesenFunktionen ist TFS nun endlich auch in dem Bereich mit an der Spitze, oder sogarein wenig darüber hinaus.
Das zweite Highlight, dass nun in der aktuellen CTP auchrichtig zu sehen ist, ist die Build Automation. Die gesamten Builds werdennicht mehr direkt mit MSBuild durchgeführt, das natürlich immer noch “ganzunten” zum Einsatz kommt, sondern ebenfalls grafisch interaktiv auf Basis derWorkflow Foundation. Dabei stehteine grosse Anzahl an Workflow Tasks zur Verfügung, mit der sicher dieallermeisten Anforderungen umgesetzt werden können, so dass die meisen Benutzernur noch sehr selten mit MSBuild in Kontakt treten werden. Auch hier gab’stechnische Highlights wie Parallel Build, die nur einer kurzen Copy & PasteAktion bedürfen, um einen zweiten Build (z.B. für Debug Code) zu erzeugen.Beeindruckend! Die Vision von Team System enfaltet sich langsam aber sicher invollem Umfang.
Neben den Tools, kamen natürlich auch die Technologiethemenheute nicht zu kurz. Hier war das Announcment, dass nun das Surface SDKverfügbar ist, ein guter Anlass, diesen Bereich mal genauer zu betrachen. Vieleder Funktionen und Konzepte wird man nämlich auch in Windows 7 wieder findenund so ist Surface auch für alle interessant, die über keines dieser beindruckenenden Geräte verfügen.Spannend dabei ist insbesondere, dass eigentlich WPF zum Einsatz kommt und umneue Tags ergänzt wurde. Die Entwicklung erfolgt in Visual Studio, dass durchdas SDK 1.0 neue Surface Projekt Templates und Projekt Items erhält, die dieEntwicklung sehr stark vereinfachen. Alles in allem ist eine bestehende WPFApplikation in wenigen Minuten Surface-tauglich gemacht und mit ein paarweiteren Handgrifen nutzt es dann auch bereits dessen spezielle Fähigkeiten.Sobald ich weiss, was alles an SDK Informationen veröffenftlich werden darf,mache ich zu diesem Thema sicherlich ein kurzes Tutorial. Denn Applikationenmit sogenannten NUI’s (Natural User Interfaces ) sind die logischeWeiterentwikclung der heutigen GUI’s und werden uns in Zukunft immer mehrbegegnen,. Spätestens mit Windows 7!