Diese Woche hat die grösste SharePoint Konferenz stattgefunden, die es jemals gab: 7’400+ Teilnehmer, mehrere Dutzend Teilnehmer aus der CH, 4 Tage, Total 240 Präsentationen! SharePoint Server 2010 Beta 2 wird ab November zum Download zur Verfügung stehen.
Ein paar Highlights
· SKUs
· Zur SKU SharePoint Server 2010 kommt SharePoint Server for Internet Sites hinzu (jeweils Standard und Enterprise Edition)
· FAST Search Services 2010 for SharePoint
· Die Windows SharePoint Services (WSS) heissen neu SharePoint Foundation
· Die Lösungsfelder von SharePoint 2010 umfassen
· Sites, Portal, …
· Communities, Social Computing
· Content (ECM, Workflow, …)
· Search
· Insights (Excel Services, PerformancePoint Services, Visio Services, Business Connectivity Services (Nachfolger von BDC), …)
· Composites
· Ein besonderes Schwergewicht erhalten die Themen
· SharePoint Online
· Einsatz von SharePoint Server für Internet Szenarien
· Composites & RAD
· SharePoint Online
· Im Vergleich zur heutigen Version, welche nur ca. 50 % von MOSS 2007 abbildet, wird die SharePoint Online Version im Jahre 2010 ca. 90 % der SharePoint Server 2010 Version abbilden.
· Neu wird auch custom Server Code möglich; dieser wird in einer Sandbox ausgeführt und das API steht mit leichten Einschränkungen zur Verfügung.
· BCS (Business Connectivity Services)
· Nachfolger von BDC (Business Data Cataloq)
· Kann lesen und schreiben
· Bereits in SharePoint Foundation erhalten
· Support offline Betrieb
· Office Web Applications
· Für Word, Excel, PowerPoint und OneNote (lesen und schreiben)
· Die User Experience ist extrem analog zu den Office Client Applikationen (z.B. Ribbon UI), der Funktionsumfang ist aber eingeschränkt.
· Mehrere Benutzer können gleichzeitig ein Dokument bearbeiten
· Ist ein Zusatz zu SharePoint Foundation (steht aber für Consumers auch im Internet zur Verfügung)
· Silverlight wird nicht vorausgesetzt, mit Silverlight wird aber die User Experience noch besser (z.B. Zoom von 100 %+, Text Fidelity, besser animierte PowerPoint Präsentation).
· Neuer Office Client: SharePoint Workspace
· Ermöglicht, Daten von SharePoint lokal zu cachen
· Offline Zugriff auf SharePoint Daten
· Ist der Nachfolger von Groove, peer-to-peer sync weiterhin möglich mit Hilfe eines Groove Workspaces
· Integriert mit WDS (Windows Desktop Search)
· Markiert ungelesenen Content
· SharePoint Designer 2010
· Ist weiterhin kostenlos
· In SharePoint 2010 werden keine STPs (site templates) mehr unterstützt, nur noch WSPs à SharePoint Designer erstellt WSPs, welche vom Entwickler in Visual Studio 2010 weiterverwendet werden können!
· Unterstützung für BCS
· Ein Workflow muss neu nicht mehr an eine Liste gehängt werden sondern es gibt jetzt
§ List Workflows
§ Reusable Workflows (können in mehreren Listen oder Content Types verwendet werden)
§ Site Workflows (sind nicht mit einer Liste oder einem Content Type verbunden)
· Unterstützung von VWI (Visio Workflow Interchange): Der Business Analyst kann in Visio einen Workflow zeichnen und diesen exportieren. Der Power User kann diese Datei dann im SharePoint Designer 2010 öffnen und weiter bearbeiten und detaillieren.
· Visual Studio 2010
· Die Beta 2 Version steht seit dieser Woche zum Download zur Verfügung (siehe vorheriger Blog Post)
· Native Unterstützung für SharePoint Projekte, wie WebParts, Listen, Content Types, …
· ALM: Volle Unterstützung für den ganzen Lebensyklus: Workitem tracking, Source Control, Test Cases, Load Testing, …
· Ganz neue Projekttypen
§ Visual Web Part: Damit kann ein .ascx (ASP.NET User Control) erstellt warden, welches in SharePoint als Web Part ausgeführt werden kann. Somit kann der ASP.NET Visual Designer von Visual Studio für das Erstellen von Web Parts verwendet werden!
§ BCS Model: Ermöglicht, das Modell (XML) vollständig mit Hilfe von Visual Studio zu erstellen (Entity Designer und BDC Explorer)
· Allgemeines
· Installation von SharePoint Server 2010 auf dem Client (für Entwicklungs- und Testzwecke)
§ Windows 7 oder Windows Vista SP1
§ Dabei wird die 64 Bit Version verlangt
· LINQ to SharePoint Namespace ermöglicht das Zugreifen auf SharePoint Listen mittels LINQ (Microsoft.SharePoint.LINQ).
· Access Services: Ermöglichen, eine Access Applikationen (inkl. Tabellen, Forms, Macros, Reports (no Code) innerhalb von SharePoint auszuführen. Dazu werden Webforms inkl. Javascript und SharePoint Listen generiert.
· Word Services: Damit kann serverseitig beispielsweise ein .docx Dokument in ein .pdf umgewandelt werden. Speziell geeignet für die Massenverarbeitung.
· Performance: Bezüglich Listengrössen galt bisher die Empfehlung 100’000 Items pro SharePoint Liste, neu sind es über 1 Mio.
· Listen können mittels Beziehungen verbunden werden (Cascade oder Block), dabei werden notwendige Indizes automatisch erstellt
· REST APIs basierend auf ADO.NET Data Services
· Client Object Model für
§ .NET Framework
§ Silverlight
§ JavaScript
· In SharePoint Server 2010 steht nun auch der Office Ribbon zur Verfügung. Zudem werden an vielen Stellen Dialoge verwendet. Beide stehen auch dem Entwickler zur Verfügung und können erweitert werden.
Weiterführende Informationen
· http://sharepoint.microsoft.com
· SharePoint 2010 (Beta 2) Developer Center: http://msdn.microsoft.com/en-us/sharepoint/ee514561.aspx
Grüsse aus Las Vegas,
Olaf Feldkamp